Ruckeln insbesondere bei MIDI

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo,

    habe folgendes Problem mit DMXControl:

    Im Einsatz sind unter anderem 10 einfache 4-Kanal LED Pars. um Während der Show einfach darauf zugrifen zu können, habe ich die 4 Kanäle von jeder Lampe auf 4 SumbasterFader gelegt. Diese steure ich mit einem Midi Pult. Wenn ich jetzt die Fader am Pult bewege, folgen die Sumbaster ruckhaft und langsam, bis die Lampen nach ca 10-15 Seunden den richtigen Wert erreicht haben.

    beim Bewegen der Submaster mit der Maus funktioniert es viel besser.

    Wie sieht es eigentlich mit der Allgemeinen Performance von DMXControl aus ? Ich habe zum ersten mal mehr als nur eine Hand Voll Lampen dran. Gibt es Richtlinien, wieviel Rechenleistung erforderlich ist ? bei LED Lauflichteffekten mit 1 Sekunde Überblendzeit sieht man, dass es nicht sauber Dimmt, sondern spingt.

    im Einsatz sind außer den 10x4 Kanal LEDs noch 2x7-Kanal LEDs , 12 Movinglights, Nebelmaschiene, Lüfter, Strobe und 8 Dimmerkanäle.

  • Hallo,

    Wie sieht es eigentlich mit der Allgemeinen Performance von DMXControl aus ? Ich habe zum ersten mal mehr als nur eine Hand Voll Lampen dran. Gibt es Richtlinien, wieviel Rechenleistung erforderlich ist ? bei LED Lauflichteffekten mit 1 Sekunde Überblendzeit sieht man, dass es nicht sauber Dimmt, sondern spingt.


    wir haben mit Absicht keine Performance-Richtlinien. Stefan hat zwar auch schon Performancetests gemacht und holt im Prinzip 150% aus dem heraus, was mit Visual Basic möglich ist ;), aber da eigentlich jedes DMXC-System unterschiedlich ist, kann man diese nicht vergleichen. Daher haben wir auch keine Mindestanforderungen, denn schon wenn jemand ein anderes Interface, ein anderes DDF oder eine andere Modul-Konfiguration benutzt, sieht die Performance sofort wieder anders aus.

    Generell gelten aber zwei Dinge:

    • Je mehr Leistung des PCs desto besser
    • Je weniger zusätzliche Belastung durch andere Programme oder billige Interfaces, desto besser

    Denn DMXC läuft z.B. auch auf einem Atom-Netbook. Wenn dann aber auch noch ein billiges Interface verwendet wird, welches die PC-CPU für manche Berechnungen benutzt, kann das schnell knapp werden und ruckeln.
    Damit du aber mal einen Vergleich hast: Mein "Produktivsystem" hat Win7, einen recht neuen i5 (kurz unterhalb i7), 16GB Arbeitsspeicher und 2 Bildschirme. Dazu habe ich ein DE-Interface. Da ruckelt garnichts, selbst, wenn ich recht viele DMXC-Module offen habe, nebenher noch Easy View und ein Lauflicht über 30 Kanäle läuft (dürfe sicher bei mehr auch keine Probleme geben). Mein Laptop hingegen hat zwar auch einen (etwas älteren) Mobil-i5 und 4GB Arbeitsspeicher, ruckelt aber in Easy View merklich. Mit DMXC alleine gibt es aber auch keine Probleme.

    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Könnte auch ein MIDI Einstellungen Fehler sein.
    MIDI out abschalten zur probe.

    Und dann auch mal einige plugins ( nicht Interface ) ausschalten.

    Meist ja nicht sagen was für einen Rechner du verwendest. Aber hilft beim Fehler ausschließlus.

    Viel Erfolg

  • zum Verglich, wenn's weiterhilft:
    18 LED-PAR's, 4 Dimmer und einen Hazer mit nem Netbook mit Atom-Prozessor betrieben. Mit dem DE-Interface, Win7 Starter, DMXC 2... Keine Probleme.

    Jetzt, anderes Projekt: 20 Dimmer, 4 LED-Par's, ein Scanner, 2x Nebelmaschine, gleiches Netbook wie oben. Recht aufwenidge Effekte mit vielen gleichzeitigen Änderungen der DMX-Werte und kein Ruckeln und nix.

    Was das kleine Netbook vermutlich mal überlastet hat, war gleichzeitig ein Pult über den DMX-IN einzuspeisen, um flexibler und schneller recht viele Effekte zu steuern. Hat dann aber auch zum Großteil eher in der Benutzeroberfläche von DMXC "geruckelt" als in den Lampen. Lichtsetup auch so um die 20 TourLED's Hazer und ne Hand voll ARRIS

    Bei der Größe von Projekten hab ich den relativ kleinen und schwachen rechner noch nicht so schnell überlastet bekommen. Und der geht schon bei aufwendigeren Flash-videos bei Youtube etc. in die Knie...
    Ich muss dazu sagen, ich hab aber auch immer nur das Nötigste programmiert und in den Effekten sämtliche Kanäle die gerade nicht benötigt werden nicht berücksichtigt. Bei Movinglights genauso. Sind also immer recht wenig Kanäle die verändert werden, auch wenn ne Lampe mal 7, 10 oder 30 DMX-Kanäle frisst.
    vielleicht hilfts ;)

  • Hallo,
    naja, das hatte ich vergessen zu erwähnen: Natürlich habe ich einen 1:1 gepatchten DMX-In, den ich vorallem zum Programmieren brauche. Außerdem muss ich für meine Theaterprojekte jederzeit an eine andere Stelle im Skript springen können. Daher speichere ich praktisch immer alle Kanäle.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Einen schönen guten Abend!

    Jetzt klinke ich mich hier auch mal ein. Kurzum: dieses Problem ist auch mir bekannt und dies habe ich auch bereits schon mal im BugTracker vermerkt. Das Problem ist hier aber, dass DMXControl 2.12 alle Informationen nur hintereinander verarbeiten kann. Dem kannst du (wie du ja schon festgestellt hat) entgegenwirken, in dem du DMXC auf einen Rechner mit viel CPU-Power laufen lässt, wobei es hier wirklich explizit um die Taktgeschwindigkeit eines CPU-Kerns geht. Mehrere Kerne bringen dir nur was, damit ggf. andere (Hintergrund-) Anwendungen noch entsprechend bedient werden können. Im York und im Soda in Kassel habe ich das Problem größtenteils soweit eingedämmt, dass man die Helligkeit (welche dort auf die gleiche Weise wie bei dir über Midi-Pulte gesteuert) "nur" in bestimmten Abstufungen einstellen kann. Dieser Workaround war aber wie gesagt erforderlich, weil im York 111 und im Soda 97 Geräte jeweils verteilt über 2 DMX-Universen angesteuert werden. Und da freut sich DMXC förmlich, wenn es in Bezug auf Signale aus dem MIDI-Input in Form der Abstufungen entlastet wird.
    Der zweite wichtige Punkt ist hier, dass du wie schon von dir angedeutet, ein besseres Interface verwendest. Und dazu gehört eindeutig das DE bzw. FX5-Interface, welches in beiden Clubs verbaut ist. Diese entlasten die CPU und damit auch DMXC enorm. Ohne diese Interfaces wäre diese Installation auch nicht mit DMXC in diesem Umfang und so stabil zu betreiben.

    Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht ins dunkle bringen. Bei Fragen bitte melden! :)

    Viele Grüße, Stefan von den LightningBrothers.

  • Hallo Stefan,

    Danke für die Informationen.
    111 Geräte sind ja echt ne Menge, hier sind es nur 34.

    tritt der Fehler eigentlich auch auf, wenn die Submaster nicht über MIDI, sondern über DMX-IN gesteuert werden ? Kann ich leider nicht probieren, da das Dmx4all Interface nunmal keinen EIngang hat.
    Wenn das gut funktioniert wär es noch ein Grund mehr für das DE/FX5 Interface.


    Ansonsten : Gestern zum ersten mal DMXC "produktiv" eingesetzt - funktioniert :thumbup:

    Gruß
    Michael

  • ich habe nochmal ein paar Lampen hinzugefügt, schon hängt es auch mit dem i7, ohne aktiviertes Ausgabeplugin. Es geht sogar soweit, wenn man die Fader mehrfach schnell hintereinander bewegt, reagieren sie gar nicht mehr, bis zum Neustart von DMXC.

    die CPU Auslastung beim ändern von 20 LED Lampen ist tatsäclich auch beim schnelleren Computer bei 100 %. Ich kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass das besser wird, wenn es mit DMX-IN statt midi für jede Faderbewegung dann 255 statt 127 Werte gibt.

    Also alternativ die Frage: wie wurde das realisiert mit dem Workaround, die Helligkeit in STufen zu unterteilen ?

    Gruß
    Michael

    Edited once, last by flashman (September 27, 2013 at 11:03 PM).

  • beim MIDI-In werden ALLE Werte abgearbeiten. Wenn man den Fader von 0 auf 100% bewegt, sind dass 128 Werte die abgearbeitet werden, auch wenn der Fader schon lange auf 100% steht. Je nach MIDI Interface werden auch bei einer schnellen Faderbewegung 128 Werte gesendet, auch wenn es logisch wäre, nur einen Teil der Werte zu senden (0,10,50,120,127). Bei Steuerung über DMX werden je nach DMX Interface nur 40 oder nur 20 Werte pro Sekunde gesendet. Da kann die Performance besser sein.

    Genesis 1:3 Und Gott sprach: "Es werde Licht!" und es ward Licht (...oder nicht). 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war;

  • Hallo,
    Ich habe das am Samstag auch mal getestet und
    bei mir war es so das die Submaster sauber und
    schnell hoch und runter laufen.
    Ich steuere allerding auch Grand-Master und
    Grand-Master 2 und bei den konnte ich dieses
    sprunghafte Verhalten auch feststellen.
    auf einem anderen PC mit DMX-IN was es etwas
    besser, aber auch hier ruckelten die Master.

    Gruß Steff

    Am Ende wird alles gut !

    Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.

    May the light be with you

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