Dimmerpacks fangen an zu flackern

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Habe bei meinen Dimmerpacks (Botex DDP-405 und Varytec DDP-405) ein recht seltsamen Phänomen seit kurzem
    Folgendes Szenario:
    Ich habe zwei Stative jeweils mit einem 4-Kanal Dimmerpack an dem je Kanal ein PAR56 Scheinwerfer à 300W hängt
    Sobald ich mehr als 5 Scheinwerfer einschalte fangen alle 8 an kurz aufzuflackern (auch die, die eigtl noch ausgeschaltet sind) ca. mit nem Takt von 1Hz immer wieder, bereits zugeschaltete dimmen auf ca. 50%, als wäre ein kurzer Kurzschluss auf der Leitung (hab leider noch nicht die Möglichkeit gehabt Strom zu messen um zu schauen was Amperetechnisch abgeht)
    Komischweiße unabhängig davon welche 5 das sind, womit ich dann ja einen bestimmten defekten Kanal ausmachen könnte.
    Das richtig komische daran ist: die Dimmerpacks haben auch einen manuellen Modus, in dem sie auch ohne DMX-Signal vorgefertigte Lauflichter abspielen. Da hab ich komischerweiße dieses Phänomen nicht, da können auch mal 7 oder oder alle 8 aufleuchten ohne Geflacker
    Und noch etwas verwirrt mich: Habe mal aus Neugier soviel Scheinwerfer eingeschaltet bis es flackern anfängt un dann die Scheinwerfer nach und nach ausgesteckt, aber bist zum letzten ging das Geflacker weiter, das Problem ist also nicht abhängig von der Last

    Folgende Fehler kann ich ausschließen:
    -Überlastete Dimmer: Laut Hersteller ist jeder Kanal für max. 500W zugelassen, insgesamt dürfen 1500W nicht überschritten werden, was hier aber ja nicht der Fall ist (4*300W=1200W), außerdem würde es beim Stand-Alone Betrieb dann ja auch flackern
    -230V Kriech- oder Fehlerströme: Alle Scheinwerfer, Dimmerpacks sowie Verlängerungsleitungen sind frisch BGV A3 geprüft ohne jegliche Mängel
    -Spannungsfall: Unwahrscheinlich, habe damals aus Neugier eine Netzimpedanz von 1.4Ohm gemessen (inkl. Verlängerungsleitungen, etc) sollte passen
    -Fehler auf DMX-Leitung oder Signal: alle andere Geräte in der DMX-Linie funktionieren fehlerfrei

    Irgendeiner ne Idee woher diese (für mich im Moment) Zauberei kommt? :argh:

  • Hallo,
    was ich bei Dir so herauslese ist das es am DMX liegen könnte.
    Einstreuungen oder so.
    Hast Du am letzten Gerät auf Deiner DMX-Line einen
    Abschluß Widerstand ?

    Gruß Steff

    Am Ende wird alles gut !

    Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.

    May the light be with you

  • Da gibt schon komische Effekte.
    Hatte das auch mal, Strobe ließ sich nicht richtig steuern aber der Rest lief.
    Konnte das auch nicht mehr nachverfolgen, da das zu Hause nicht mehr auftrat.
    Die Dimmer sind zwar von verschiedenen Firmen aber drin ist ja fast das selbe.
    Da es bei der internen Steuerung nicht auftritt ist das schwer zu erfassen.
    Hast Du mal die Reihenfolge der Geräte geändert ob es dann vielleicht geht ?
    Verwendest Du DMX geeignete Leitungen ?

    Gruß Steff

    Am Ende wird alles gut !

    Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.

    May the light be with you

  • ich gebe zu ich bin einer der verpöhnten Menschlein die gewöhnliche XLR-Mikrofonleitungen für DMX Signale verwenden :D .... aber muss dazu sagen dass ich damit selbst bei Aufbauten mit weit mehr Geräten und längeren Strecken die manchmal sogar unweigerlich mit Starkstromkabeln zusammenliegen (war aber jetzt am konkreten Fall nicht so, dort war alles sogar extra sauber getrennt), bisher nie Probleme hatte
    Die XLR-Leitungen sind auch auf Durchgängigkeit (Niederohmig <1Ohm) und Kurzschlüsse geprüft
    Das ganze hat ja bis vor kurzem funktioniert mit denselben Leitungen und Geräten, habe erst seit neuesten diese Probleme ... gibts es in den Dimmern irgendwelche elektronischen Bauteile die ich mal näher unter die Lupe nehmen sollte?

    Das mit dem "tauschen" hab ich noch nicht versucht, werde ich aber heut Abend evtl noch testen

  • Du hast sicherlich die DMX-Adressen 1-4 und 5-8 vergeben.

    Teste mal beide Geräte mit der selben Startadresse 1-4 und danch ein weiterer Versuch mit Abstand zwischen den Adressen 3-6 und 10-13 z.B.

    Nur mal sehen, ob dann auch außergewöhnliche Sachen auftreten.

    Genesis 1:3 Und Gott sprach: "Es werde Licht!" und es ward Licht (...oder nicht). 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war;

  • hmm versuchen kann ichs mal, nur leider bringt mir das nichts ....
    Ich nutze die PAR56er mit den Dimmern auch oft auf kleineren VAs wo nicht mehr gebraucht wird und dafür nutze ich einen kleinen 8-Kanal DMX-Lauflichtcontroller bei man leider nicht festlegen kann welche Adressen er ausgibt. Er gibt von 1-8 aus, was andres geht nicht. Ich möchte für so Kleinkram nicht jedesmal den Laptop mit USB-Interface herausgeben müssen, mal abgesehn davon dass die ganze Konstellation jahrelang funktioniert hat ....
    wie gesagt ich werde mal n bisschen mit adressen und reihenfolge in der DMX-Linie spielen und meld mich dann wieder. Komisch is das ganze trotzdem irgendwie O.o
    Übrigens bevor jemand auf die Idee kommt zu fragen: Es ist momentan egal ob ich die Dimmerpacks an besagten Controller oder über DMXC steuere, das Geflacker hab ich immer, am Controller liegts also nicht
    Hatte ihn auch scho am DMX-In vom FX5 Interface um zu schauen was der Controller an Werten abliefert, das passt alles, keine zuckelnden Werte o.ä.

  • Ich nutze die PAR56er mit den Dimmern [mit] einen kleinen 8-Kanal DMX-Lauflichtcontroller [...] auch oft auf kleineren VAs wo [...] die ganze Konstellation jahrelang funktioniert hat.


    Bei dieser Aussage stellt sich bei mit die Frage: hast du in der letzten Zeit etwas an der Lichtanlage geändert? ?( Neues Gerät eingebunden? Kabel getaucht?

    Gruß, Stefan von den LightningBrothers.

  • Hallo,
    ich hatte am gleichen Dimmer ähnliche Effekte. Bei mir ging es ca. 1h vor einer Aufführung eines Theaterstückes los und ca. 5min. vor Beginn war das Problem gelöst :) War etwas stressig, da ich auch noch die Hauptrolle in dem Stück hatte.

    Bei mir war eine der Datenleitungen ab. Die DMX-Übertragung funktioniert dann manchmal aber eben nicht sicher. Am besten die DMX-Buchsen / Stecker im Gerät nachlöten. Die Geräte sind etwas schlampig aufgebaut und die Lötarbeiten von mieser Qualität.

    Übrigens: Mikrofonkabel können funktionieren, müssen aber nicht. Das hat weniger mit Störeinkopplungen zu tun sondern mehr mit der möglichen Bandbreite der Mikrokabel. Die DMX-Signale werden durch längere Mikroleitungen verschleift, dadurch werden die Flanken und Pulsbreiten der Signale so beeinflusst, dass die Empfänger das Signal nicht mehr anständig detektieren können. In deinem beschriebenen Fall glaube ich aber nicht, dass es daran liegt. Den Abschlusswiderstand kannst du dir bei Mikrokabel sparen, da er nur bei einem DMX-Kabel mit korrektem Wellenwiderstand wirkt.

  • Am besten die DMX-Buchsen / Stecker im Gerät nachlöten. Die Geräte sind etwas schlampig aufgebaut und die Lötarbeiten von mieser Qualität.

    Wobei das im Sinne einer Universallösung im Sinne von "einfach noch einmal heiß machen" nichts bringt. Lötstellen sind Metallverbindungen, die korrodieren/oxidieren. Durch ein erneutes Aufheizen fördert man diese Korrosion nur noch mehr. Auf einem Lötseminar wurde mir folgende Faustregel genannt: Ein nochmaliges Nachlöten einer Lötstelle verringert deren Lebensdauer um ein Jahr.

    Also wenn man sich schon die Mühe macht, schlechte Lötstellen nachzulöten, dann bitte auch das alte Lot entfernen und wieder frisches Lot auftragen (oder mit ordentlich Flussmittel die Lötstelle wieder reinigen, falls vorhanden).

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • Bei mir war eine der Datenleitungen ab. Die DMX-Übertragung funktioniert dann manchmal aber eben nicht sicher. Am besten die DMX-Buchsen / Stecker im Gerät nachlöten. Die Geräte sind etwas schlampig aufgebaut und die Lötarbeiten von mieser Qualität.


    wären dann nicht alles geräte hinter dem dimmer betroffen? Das Signal wird ja durch den Stecker/Buchse im Gerät weitergeschleift, hieße im Klartext wenn da der Fehler liegen würde, würden alle Geräte die in der DMX Linie hinter dem Dimmer sind auch "rumspacken". Tun sie aber nicht. Das komische is ja dass NUR die zwei Dimmer zicken, alle andren Geräte funktionieren fehlerfrei udnd reagieren ohne Probleme.

    Bei dieser Aussage stellt sich bei mit die Frage: hast du in der letzten Zeit etwas an der Lichtanlage geändert? ?( Neues Gerät eingebunden? Kabel getaucht?


    eben nicht .... Kabel sind ein und dieselben wie immer verwendet und wurde auch geprüft und ausgetauscht. Geräte sind keine neuen dazugekommen, das Problem besteht selbst dann wenn NUR die zwei Dimmer verwendet werden

    Ich hab die Geräte leider Gerade nicht vor Ort, daher kann ich momentan nicht weiter testen und probieren.
    Kaputte Triacs oder irgendwelche komische Überlagerungen durch die Phasenanschnittsteuerungen können nicht das Problem sein oder? Wobei ich immer noch darauf verweisen möchte dass exakt dieser Aufbau so schonmal funktioniert hat und das über Jahre ... ich tippe immer noch auf einen Schuss in der Elekronik im Dimmer ... hab aber ehrlich gesagt kein blassen Schimmer wo anfangen mit suchen :-/

  • Hallo,
    hast du zufällig LED-Pars mit drin ???

    Die haben bei mir öfter Probleme gemacht, da diese die Eigenschaft haben, wenn sie kein DMX Signal erkennen, sendet einer selbst ein Mastersignal um sich mit den anderen im Automodus zu Synchronisieren. Das machen die Scheissdinger aber auch, wenn das DMX-Signal nicht 100% in Ordnung ist, dann spucken die plötzlich mitten rein, und dann spinnt irgendwo anders mal ein Gerät !

  • Hallo
    Ich würde noch folgenden Test vorschlagen...falls du einen DMX Multiplexer(DMX Verteiler) hast,an je einem Ausgang ein Dimmerpack anschliessen, somit hättest du mal eine galvanische Trennung zwischen den beiden DMX Eingängen der Dimmerpacks, falls da eine gegenseitige Beeinflussung vorhanden wäre. Auch wird ja das Signal vom Multiplexer ja jeweils neu aufgearbeitet.
    Falls du keinen Multiplexer hast, mit 2 verschiedenen DMX Sendern gleichzeitig auf je ein Dimmerpack, auch da wieder den Test mit mehr als x Scheinwerfern machen und schauen ob die Störung auftritt. Wenn sie immer noch auftritt, tippe ich nicht mehr auf ein DMX Fehler... Hm..dann eher ein Netzproblem....(230V) bsp.schlechter Kontakt irgendwo..ergibt bei höheren Strömen grösseren Spannungsabfall, dies wiederum könnte zu "Unterspannung" an den Dimmerpacks führen..dies zu Fehlfunktionen in der Elektronik.
    Also mal so...
    Gruss Rolf

  • ergibt bei höheren Strömen grösseren Spannungsabfall, dies wiederum könnte zu "Unterspannung" an den Dimmerpacks führen..dies zu Fehlfunktionen in der Elektronik.

    auch diese theorie halte ich für unwahrscheinlich ... falls du mitgelesen hast, habe ich bereite ganz am anfang alle lastquellen von den ausgängen der dimmerpacks weggenommen, also dass im prinzip am ende nur noch ein strahler dranhängt. aber auch da hab ich das geflacker, da problem is lastunabhängig, es hängt nur davon ab wieviele ausgänge "geschaltet" sind

  • Was auch noch geschrieben wurde.

    Das richtig komische daran ist: die Dimmerpacks haben auch einen manuellen Modus, in dem sie auch ohne DMX-Signal vorgefertigte Lauflichter abspielen. Da hab ich komischerweiße dieses Phänomen nicht, da können auch mal 7 oder oder alle 8 aufleuchten ohne Geflacker

    Sonst hätte ich auch was mit dem Netz vermutet.
    Aber bei dieser Beschreibung nicht.
    Ich hoffe das Problem wird noch gefunden.

    Gruß Steff

    Am Ende wird alles gut !

    Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.

    May the light be with you

  • Schon mal an die ZC-Detection gedacht?

    Eine einfache Nulldurchgangserkennung:
    [Blocked Image: http://www.hoelscher-hi.de/hendrik/light/dmxdimmer/zc_sch.gif]

    Einfach mal mit nem Oszi am Optokoppler (ZC-Pin, der geht zu einem Pin am MC) messen, was da rauskommt. Sollte ein 50Hz Signal (0-1) sein.

    Ich glaub aber eher an einen Triac, der nicht mehr richtig funktioniert.


  • Zitat
    Am Ausgang sollte ein sauberes Rechteck mit ca. 50% DutyCycle anliegen, dessen Flanken den Nulldurchgängen entsprechen.

    So stehts auf der Seite von Hendrik, wo du das Bild her hast :)

    tsss...
    eigentlich ist das nur Rumgezicke und hat nix mit dem Problem vom Fleckenzwerg zu tun, aber ich kanns mir net verkneifen:

    erstens steht auf dem Bild drunter, dass es von H. Hoelscher ist (ist ja nur zur Verdeutlichung, wo man suchen koennte und ich hab nie behauptet, dass das auf meinem Mist gewachsen ist),
    zweitens was hat das mit der Problemloesung zu tun, hmmm?

  • Weil du es bist antworte ich auf dein Gezicke, allerdings ist das mein erster und letzter Beitrag zu dieser Thematik.

    erstens steht auf dem Bild drunter, dass es von H. Hoelscher ist

    Das habe ich auch nirgendwo bezweifelt.

    ich hab nie behauptet, dass das auf meinem Mist gewachsen ist

    Ich hatte nirgendwo behauptet, dass du behauptet hättest, dass das Bild von dir wäre. Ich wäre da auch gar nicht auf die Idee gekommen, dass du deinen Namen "Michaela" mit "H.Hölscher" abkürzt.

    zweitens was hat das mit der Problemloesung zu tun, hmmm?

    Du schriebst in deinem Beitrag, das Signal aus dieser Schaltung "Sollte ein 50Hz Signal" sein. Ich habe dir bestätigt, dass das nicht nur eines sein sollte, sondern laut Entwickler dieser Schaltung sogar eines ist :) Nicht mehr, nicht weniger.

    Mein Beitrag hat als Ergänzung deines Beitrages genauso viel mit der Problemlösung zu tun, wie dein Beitrag.

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