Posts by konrad

    Deine Variantec "Diesel-Abstelleinheit" an stelle von Hand ist auch klevver.
    Hab da aber nichts "Recherchieren" (Diesel-Abstelleinheit) könne.
    Watt issen datt ?


    Hier findest du ein Beispiel: http://www.ebay.de/itm/Stellmotor…=item19f2d94444

    die Teile gibt es für 24V und 12V. Ausserdem gibt es zwei Varianten ETS und ETR. Ich bin noch am Basteln. Am kritischten dürfte die Zugkraft werden. Das Teil hat ein Getriebe und zieht relativ startk, deshalb habe ich es einem Zugmagneten vorgezogen.
    Für das Drahtseilaufwickeln benötigt der Motor ca. 1s. Man hat also keine aprupte Auslösung.

    Die Steuerung wird über DMX vorgenommen. Ich entwickle für diesen Zweck einen variablen einkanaligen Switch, der Open Drain und Relais Ansteuerung hat.

    Die Lösung gefällt mir sehr gut. Ich baue aktuell ebenfalls ein Kabuki-System.
    Mangels Kreativität bezüglich günstiger Einzel-Abwurflösung habe ich mir ein zentrales System einfallen lassen.

    Ich habe mir bei ebay eine Diesel-Abstelleinheit bestellt. Dies ist ein Motor mit Getriebe, der einen Seilzug ca. 4cm mit hoher Kraft zieht. An dem Seil werden Stifte aus Kulissenscharnieren befestigt. Der Vorhang wird an seinen Ösen über kleine Schäkel gehalten, welche wiederum über die Stifte in zwei Ringösen gehalten werden.
    Zieht der Motor an, dann werden die Stifte gezogen und der Vorhang plumpst.

    Die Leuchtdioden helfen herzlich wenig, und ein korrekter Ersatz für den Abschlußwiderstand sind sie auch nicht.
    Ich würde da eher zu einem Ohmmeter greifen und die Leitungen durchklingeln. Vom Anfang zum Ende und untereinander. Wenn ich lese, dass die Leitungen selbst gemacht sind, liegt es nahe, dass ein Schluss des Signals mit Schirm oder GND vorliegt.
    Wenn nach dem Durchklingeln alles in Ordnung ist, dann ist ein Oszi gefragt.

    Ich denke nicht, dass es am Abschlußwiderstand lag, bei deinen Kagellängen wirkt sich dieser noch nicht so stark aus.

    Wenn mehrere Geräte verrückt gespielt haben, vermute ich einen Defekt eines Kabels: z.b. unterbrochene Masseleitung oder Wackelkontakt auf einer der beiden Signaladern. Wie hast du den Schirm in deinen selbst gemachten Kabeln aufgelegt?

    Verwendest du Mikrokabel oder Datenkabel? In deinem Fall glaube ich zwar nicht, dass es daran liegt, da du die "Effekte" an verschiedenen Geräten und mit verschiedenen Transmittern hattest, aber theoretisch kann es auch daran liegen.

    Wenn der Fehler hinter deinem Repeater auftritt, muss das nicht heissen, dass der Fehler dahiner liegt.

    Wenn z.B. eine unterbrochene DMX+ oder DMX- Leitung vorliegt, kann es zu ähnlichen Effekten kommen, wie du sie beschreibst. Der Repeater kann dann das Signal u.U. sporadisch nicht mehr richtig erkennen, was dazu führt, dass die Geräte hinter dem Repeater "spinnen". Evtl. liegt die Unterbrechung auch als Wackelkontakt vor.
    Ein ähnliches Erscheinungsbild wie du hatte ich mal mit einem Botex Dimmerpack, welches ab Werk eine Unterbrechung einer der beiden Differnz-Signale bei der Durchverbindung des DMX-IN auf DMX-Out hatte. Das Gerät hatte zunächst mal seine Arbeit getan, bis es 30 min. vor einen Theateraufführung sporadisch zu Flackern kam. In buchstäblich letzter Sekunde hatten wir den Fehler gefunden und durch Verdrillen der Adern der offenen Verbindung provisorisch behoben.

    Eine andere Möglichkeit ist, dass das DMX-Signal in seinen Pegeln bereits so verschliffen ist, dass diese nicht mehr eindeutig und zeitgerecht erkannt werden. Dies kann durch falsche Kabel, zu vielen Geräten und leider auch durch nicht normgemäß aufgebauten DMX-Empfängern in den Geräten oder nicht geeigneten DMX-Transmittern, auftreten (zu hohe kapazitive Last am Bus bzw. zu schwachbrüstige Sender).
    Kannst du mit einem Oszilloskop umgehen und hast du Zugriff auf ein Oszi? Dann würd ich an deiner Stelle mal das DMX-Signal ansehen und die Flanken kontrollieren.

    Was verwendest du für Kabel? Wenn du Mikrokabel verwendest, kann ein zusätzliches Gerät o. eine zusätzliche Verdrahtung zu einer grenzwertigen Verschleifung der Signale führen. Die UARTs der Mikroprozessoren können dann die Pegel der Signale nicht mehr richtig erkennen.

    Beim 2. Effekt (Flackern nach Beenden von DMXC) vermute ich, dass die entsprechenden Geräte in ein Default-Programm wegen fehlender DMX-Verbindung gehen.

    Ich tippe auf ein Problem mit der Konfiguration des Ausgabeplugins (Anzahl der Kanäle? Irgendwelche Schalter? Framewiederholrate?). Wenn es so programmiert wäre, dass es nur bei Änderungen einen neuen DMX-Frame erzeugt, wäre das ganz schön blöd umgesetzt.
    DMX muss zyklisch übertragen werden, schon alleine deshalb weil das Protokoll keine Datensicherungsschicht besitzt. Man geht davon aus, das ein einmalig falsch übertragener Wert (z.B. aufgrund von Störungen) sehr schnell durch wiederholte Übertragung korrigiert wird.
    Auch alle Empfangsgeräte gehen i.d.R. davon aus, dass ständig übertragen wird. Bei Ausbleiben des DMX-Frames wird entweder mit Einfrieren oder mit Einnahme eines Sonderzustandes reagiert.

    Licht gegen eine schwarze Fläche (vor allem schwarzer Bühnenmolton) wird geschluckt. d.h. eine farbliche Einfärbung an einen schwarzen Stoff wirst du kaum erreichen. Schwarze Kostüme und Kulissenteile vor schwarzem Hintergrund kann man vor allem durch Gegenlicht (je nach gewünschter Stimmung auch kräftig farbig) erreichen. An den Kanten der Schauspieler bzw. Kulissen erhält man einen Lichtkranz, der für eine Abhebung vom Hintergrund sorgt.
    Nebel zum Einfärben kann man im Theater nur bedingt einsetzen, schließlich will man ja noch etwas von der Szenerie sehen und vor allem bei kleinen Bühnen ist die Nebelausbringung und -verweilzeit nur schwer kontrollierbar. Deshalb meine Empfehlung maximal "Dunst" einsetzen.

    Mir ist kein Gerät bekannt, was die DMX Signale mit Intelligenz aufbereitet. Demnach kann das Szenario hier nicht zutreffend sein - der Fehler würde nur einzelne Geräte betreffen und nicht (nach Hinzufügen eines einzelnen Geräts) die gesamte Anlage.

    DMX-Signale müssen immer intelligent ausgewertet werden. Es ist ein serieller Datenstrom, der von einem Mikroprozessor entschlüsselt werden muß. die Einrichtung dafür heisst UART, universal asynchronous receiver and transmitter.
    Bei neuen Entwicklungen dürfte es kein Problem sein, einen anständig ausgerüsteten Mikroprozessor einzusetzen, da die Preise in den letzten Jahren bei steigender Ausstattung kräftig nach unten gingen.
    In älteren Designs sind jedoch teilweise auch Mikroprozessoren verbaut, bei denen die Performance für den Datenempfang nicht ausreicht, d.h. man kann zb.nicht nahtlos aneinandergefügte Daten empfangen, oder schnell genug das Breaksignal detektieren und auf Empfang umschalten.
    Ausserdem kann man die Hardwareeinrichtung UART des Mikroprozessors auch durch SW emulieren. Dann sind Timingprobleme sprichwörtlich vorprogrammiert.

    Ja, es ist dann nur dieses eine Gerät gestört. Beim TA hat ja auch nicht alles geflackert, sondern seine PAR-Scheinwerfer. Wenn es sich um normale Halogen-PARs handelt, sind diese an einem Dimmerpack angeschlossen. Da reicht es, wenn das Dimmerpack einem extremen DMX-Signal nicht folgen kann.

    Quote

    DMX im Multicore ist nicht so schlimm, wie immer gesagt wird.

    Nö - schlimmer. Eine Überkopplung von Mikros oder Line auf DMX wird es sicherlich nicht geben. Aber Lautsprechersignale sind nicht zu vernachlässigen. Und ich habe schon Installationen gesehen, wo auf den rückwertigen Line-Leitungen statt Aktivboxen Passivboxen angeschlossen wurden.
    Das eigentliche Problem ist, dass die Leitungen in den Multicores bandbreitenmäßig nicht geeignet sind HF zu übertragen. Bei DMX wird mit 250kBaud übertragen. Wenn die Empfänger das Empfangssignal sicher empfangen sollen, dann müssen die Flankensteilheiten der Rechtecksignale erhalten bleiben, durch die zu geringe Bandbreite von Mikrokabeln werden diese jedoch verschliffen.
    Ich habe den von Technikflo geschilderten Effekt bereits selbst einmal
    bei einem befreundeten Theater gesehen, da wurde das DMX-Signal über ein
    Multicore von geschätzt 25m Länge übertragen - mit lustigen
    Flackereffekten mitten in den Theaterszenen.

    Eine Installation mit Mikrokabeln, speziell Multicore kann funktionieren, muss aber nicht und ist vor allem eins: nicht kalkulierbar. Eine Installation mit DMX-Kabeln wird funktionieren - zumindest kabelseitig.
    Es gibt auch gute Audiokabel, welche eine hohe Bandbreite besitzen. Diese liegen aber in der gleichen Preisklasse wie DMX-Kabel.


    Ein weiteres Problem ist mir noch eingefallen, und zwar deswegen, weil ich selber damit seit ein paar Wochen zu kämpfen habe. Wenn in Stromversorgungen der Nulldurchgang durch Oberwellen nicht mehr eindeutig zu detektieren ist, dann haben phasenanschnittsgesteuerte Geräte unter Umständen (je nachdem wie performant sie SW-mäßig arbeiten) damit Probleme. Es kann dann geschehen, dass bei dunkel eingestellten Scheinwerfern ein Zünden des Triacs statt am Ende der Halbwelle durch eine leichte Verschiebung des Zündzeitpunktes am Anfang der nächsten Halbwelle erfolgt und dadurch eine Vollaussteuerung erfolgt.

    Diese Oberwellen werden u.a. von den Energieunternehmen zum Steuern von Nachtstromgeräten, Leistungsschaltern, etc. aufmoduliert (Rundsteuersignale). Unser Theater wird aus einem anliegendem Klärwerk versorgt. Scheinbar werden dort zur Fernsteuerung und -überwachung der Einrichtungen Rundsteuersignale eingesetzt. Der 50Hz Sinus des Netzes ist jedenfalls als solcher am Oszilloskop nicht mehr wiederzuerkennen.
    Die Rundsteuersignale der Netzbetreiber werden oft zu runden Uhrzeiten aufmoduliert. Aus eigener Erfahrung (ich habe beruflich viel mit Phasenanschnittsteuerungen zu tun) weiss ich das 12 Uhr Mittags, 22 Uhr, 23 Uhr und 24 Uhr, sowie die Morgenstunden beliebte Zeiten sind. Also einfach mal auf die Uhr gucken wenn es flackert.
    Es gibt jedoch eine einfache Abhilfe: Dunkelwerte vermeiden. Dies kann man z.B. durch Einstellen einer Vorheizung bei Dimmerpacks erreichen, oder z.B. durch Vermeiden von DMX-Werten kleiner als 5%.

    Bei den verwendeten Kabellängen im Hobbybereich spielt der Abschlusswiderstand keine so große Rolle. Auch wenn es keiner hören will, die erste Fehlerquelle sind Mikrokabel statt 110 Ohm-Kabel. Speziell beim geschilderten Fall von Technikflo ist das eindeutig. Die Mikrokabel im Ton-Multicore haben alles andere als eine gute Bandbreite. Dazu kommt, dass Lautsprechersignale eine ordentliche Amplitude und Ströme aufweisen. Da kann es im Multicore durch die Nähe auch zu Überkopplungen kommen.
    Wenn Mikrokabel verbaut wurden, dann kann man sich den Abschlusswiderstand komplett sparen. Da diese keine 110 Ohm Impedanz haben bringt ein Abschlußwiderstand rein gar nichts.
    Für alle, die es nicht glauben, schnappt euch ein Oszilloskop und schaut euch die DMX-Pulse an.

    Die zweite Fehlerquelle sind Endgeräte, die schwachbrüstige Mikroprozessoren verbaut haben. Je nachdem wie der UART realisiert wurde (über Portpins und SW, mit oder ohne Puffer, Art der Breakerkennung) kann einem extremen Timing nicht gefolgt werden.
    Hier helfen die Einstellungen im DMX-Interface. Meist genügt es eine kurze Verzögerung am Frame-Ende und zwischen den Bytes (Interbyte-Time) einzufügen.

    Als dritte Fehlerquelle spielt die Anzahl der angeschlossenen Geräte eine Rolle. Leider habe ich auch schon Realisierung von Empfängerbausteinen gesehen, die alles andere als RS485-konform waren. D.h. die Obergrenze von 32 Geräten kann durch entsprechende Geräte auch stark nach unten gezogen werden.

    Eine vierte Fehlerquelle sind gebrochene Leitungen oder Leitungsverbindungen in Steckern, Anschlußbuchsen. Wegen der Differenzialübertragung merkt man ein Fehlen der Masseleitung nicht sofort. Diese wird eigentlich nur benötigt um den Gleichtaktbereich der Übertragung im Griff zu haben. Fehlt sie, dann kann es vorkommen, dass die Gleichtaktspannungsbereich (sporadisch) überschritten wird und es damit zu Fehlfunktionen kommt. Das fatale daran ist, mann muss es nicht sofort merken.
    Auch eine unterbrochene Signalleitung muss nicht sofort so einer kompletten Störung führen. Das habe ich schon selber erlebt.

    Hallo,
    ich hatte am gleichen Dimmer ähnliche Effekte. Bei mir ging es ca. 1h vor einer Aufführung eines Theaterstückes los und ca. 5min. vor Beginn war das Problem gelöst :) War etwas stressig, da ich auch noch die Hauptrolle in dem Stück hatte.

    Bei mir war eine der Datenleitungen ab. Die DMX-Übertragung funktioniert dann manchmal aber eben nicht sicher. Am besten die DMX-Buchsen / Stecker im Gerät nachlöten. Die Geräte sind etwas schlampig aufgebaut und die Lötarbeiten von mieser Qualität.

    Übrigens: Mikrofonkabel können funktionieren, müssen aber nicht. Das hat weniger mit Störeinkopplungen zu tun sondern mehr mit der möglichen Bandbreite der Mikrokabel. Die DMX-Signale werden durch längere Mikroleitungen verschleift, dadurch werden die Flanken und Pulsbreiten der Signale so beeinflusst, dass die Empfänger das Signal nicht mehr anständig detektieren können. In deinem beschriebenen Fall glaube ich aber nicht, dass es daran liegt. Den Abschlusswiderstand kannst du dir bei Mikrokabel sparen, da er nur bei einem DMX-Kabel mit korrektem Wellenwiderstand wirkt.

    Ich habe mir für ein Theaterprojekt eine Schneemaschine gebaut, die mit Theaterkunstschnee funktioniert. Der Theaterkunstschnee sind kleine leichte Flocken aus Stärke, Kunststoff oder Papier und gibt es im Internet zu kaufen.
    Die Maschine besteht aus einem Jalousiemotor mit Jalousieachse (ca. 2,5m lang) an den Enden der Sechskantachse habe ich zwei Scheiben aus Holz (dicke Multiplex) aufgeklemmt mit ca. 40cm Durchmesser. Auf diese Scheibe habe ich dann ein Lochblech rundgebogen und befestigt. An einer Stelle wurde das Lochblech aufgeschnitten und eine Klappe eingebaut zum Befüllen.
    Als Elektroniker habe natürlich noch eine DMX-Steuerung zum betreiben des Motors dazu gebaut.
    Das Ding hat täuschend echt Schnee fallen lassen.

    Falls im Theater ein Schürboden vorhanden ist, kanns du die motorische Trommel durch ein Tuch mit Löchern (z.B. Gaze) und zwei Männern ersetzen. Durch langsames beidseitiges Hoch- und Niedersenken wird der Kunstschnee über die Löcher geführt und durchgedrückt.

    Gruß
    Konrad

    Eine Maler-Abdeckfolie hat auf der Bühne nichts zu suchen. Das Zeug brennt wie der Teufel unter Entwicklung von Unmengen von Ruß.
    Mit 2m Abstand wirst du mit Pars kein vernünftiges Ergebnis bekommen. Mehrere Scheinwerfer machen keinen Sinn. Wenn du eine scharfe Abbildung auf der Leinwand haben willst, dann kannst/darfst du auch nur eine Lichtquelle verwenden. Der Overheadprojektor macht dann wahrscheinlich noch am meisten Sinn.

    Soll das ein richtiges Schattenspiel werden? Also hinter einer weißen Leinwand? Dann musst du noch darauf achten, dass die Lichtquelle in etwa körpermittig platziert ist, sonst gibt es arge Verzerrungen. Deine Lichtquelle wird ja wahrscheinlich ein Punktstrahler sein und kein Flächenstrahler. Die Frostfolie kann zwar den Spot weichzeichnen, aber die Lichtstrahlen nicht in breites, hohes Flächenlicht verbiegen.
    Ausserdem sollte man möglichst nahe an der Leinwand spielen, damit sich der Schatten scharf abzeichnet und keine Verzerrung durch die Tiefenstaffelung auftritt.

    Gruß
    Konrad

    Wenn nur die Geräte nach dem PAR in der Kette betroffen sind, dann tippe ich auf einen Leitungsbruch / Wackelkontakt im Geräteinneren, da du offensichtlich schon mit den Kabeln gespielt hast.
    Der DMX-In wird auf den DMX-Out durchverbunden. Die interne Elektronik kann durch einen Fehler höchstens die ganze Kette lahm legen, aber keinen Teil der Kette. Ich vermute einen schlecht gelöteten Stecker bzw. gebrochene Leitung.
    Falls die Garantie schon abgelaufen ist, öffnen (vorher natürlich vom Strom nehmen) und die Verbindungen am Stecker löten.

    Gruß
    Konrad

    Der Multidim funktioniert, das ist nicht das Problem. Wo du dir Gedanken machen musst, ist die Stromverteilung und die Belastung und evtl. der Einsatzaufwand wenn die Sicherung im Gerät fliegt. Der Multidim wird typischerweise an der Traverse montiert. Pro Multidimm benötigst du einen eigenen Stromkreis. Die mögliche Belastung ist begrenzt und wenn die Feinsicherung im Gerät fliegt, dann ist kraxeln und schrauben angesagt.

    Ich hab den Multidim für die Inszenierung eines Stückes in Gaststätten angeschafft. Dafür war er ideal: leise, montiert auf max. 2,5m hohe Stative mit kurzer Quertraverse und begrenzte Leistung.

    Gruß
    Konrad

    Ich habe sowohl den Mulitdim MKII als auch mehrere Botex DPX620 im Einsatz.
    Die Geräte unterscheiden sich grundsätzlich. Der MKII wird an der Traverse direkt bei den Scheinwerfern montiert und agiert gleizeitig als Stromverteiler. D.h. einphasiger Anschluß (damit auf ca. 3500 W begrenzt). Die Strombelastbarkeit liegt bei 4A/Kanal. Das Dimmerpack ist lautlos, da kein Lüfter verbaut ist. Der interne Aufbau ist nicht berauschend, ich musste schon unter absoluten Streß so ein Ding 1/2h vor Aufführung reparieren (Lötfehler am DMX-Stecker).
    Der DPX620 von Botex packt 16A / Kanal und hat einen 3 Phasen-Anschluß mit max. 3x40A (in der Praxis also 3x 32A). Der DPX620 ist für eine zentrale Installation gedacht (Rackmontage) und ist relativ laut. Auch mit diesem Teil hatte ich schon 2 Defekte: eine kaputte Sicherung (sehr schwer zu besorgen) und eine schlecht kontaktierte Schukosteckdose (habe die Schuko-Ausführung).

    Schnelle DMX-Interfaces können beiden Geräten Schwierigkeiten bereiten. Ich habe bei mir die Frame-Pausenzeit und die Interbytezeit etwas höher gestellt, dann funktionieren die Teile problemlos. Die Zusammenarbeit mit herkömmlichen Pulten ist von Haus aus problemlos.

    Wenn man mehr Qualität will, dann zahlt man dafür auch. Ich habe die Botex-Dimmer seit ca. 8 Jahren im Einsatz, ca. 2 Inszenierungen pro Jahr, darunter Freilichtbühne mit harten Einsatzbedingungen. Ausser den obig angeführten Defekten hatte ich nie irgendwelche Probleme.

    Beide Teile werden unter verschiedenen Labeln verkauft. Dabei gibt es beim DPX620 zwei verschiedene Leistungsausführungen. Eine mit 10A/Kanal eine mit 16A. Die 10A ist noch etwas billiger. Bei Thomann und Prolighting kann man sich einen guten Überblick schaffen.

    Gruß
    Konrad