CO2 jet

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo zusammen,

    ich bin neu hier im Forum und habe einige Fragen bezüglich einer Steuereinheit für ein Co2 Jet.
    Für diejenigen die nicht wissen was ein co2 jet ist hier ein video. http://www.youtube.com/watch?v=s_ANw34KrOY

    In dem Video wird der Jet über eine Schukosteckdose gesteuert also über Dimmerpack.
    Nun ist meine Frage was für ein Bauteil ich dafür benötige um sowas umzusetzen.
    hat da jemand vielleicht schon Erfahrung gemacht oder kennt einen guten Onlineshop der sowas anbietet ?

    Eine andere Idee war das man den Jet ganz normal mit Spannung versorgt, die Steuerung aber über ein dmx Modul funktioniert.
    Denke das ist der etwas schwierigere weg aber würde so etwas auch funktionieren ?
    Und wenn ja mit welchen Bauteilen ?

    Danke und viel Grüße

  • Hallo,

    ich habe mir darüber auch schonmal Gedanken gemacht. Aquarien werden mit Co2 gedüngt. Damit die Fische nachts nicht zu viel CO2 bekommen (die Pflanzen nehmen Tagsüber Co2 auf und geben Sauerstoff ab, nachts ist es umgekehrt) gibt es CO2 Nachtabschaltungen. Tipp mal bei eBay "Co2 Nachtabschaltung" ein.

    Ich vermute allerdings, dass diese Ventile einen zu kleinen Querschnitt haben und auch nicht ohne Druckminderer betrieben werden können, habe es aber nie probiert oder irgendwie weiter recherchiert. Vielleicht hast Du ja mal Lust in diese Richtung weiter zu Forschen, ich würde mich über Ergebnisse freuen!

    Dmx fähig würde ich das ganze mit einem einfachen 1-Kanal Dimmer/Switchpack machen. Die Dinger gibt es ja schon für 50-60€ hinterher geschmissen.

    Grüße,
    Chris

  • Hallo,
    also zuertst einmal wird im Video nichts über einen Dimmer gesagt, sondern von einem Switchpack. Das ist ein kleiner aber doch entscheidender Unterschied: Du kannst die bei diesem CO2-jet nur zwischen an und aus wählen. Einen "gedimmten" Zustand sprich nur einen Teil der maximalen Durchflussrate gibt es nicht. Ich würde sogar behaupten, das es dem CO2-Jet nicht gut tut, wenn man ihn dimmt.
    Kommen wir zum Sicherheitsaspekt: Ich weiß nicht, wie das bei CO2-Systemen ist, aber ich vermute mal, dafür gibt es auch spezielle Bestimmungen wie bei Laser ala: "Darf nur von einem geschulten Facharbeiter betrieben werden". Daher wäre ich vorsichtig mit solchen Systemen, vorallem wenn diese Marke Eigenbau sind. Dein System muss dementsprechend getestet sein, ob es den Arbeitsdruck plus einen entsprechenden Sicherheitsfaktor aushält. Es darf absolut nicht lecken oder plötzlich z.B. ein Schlauch von einem Flansch rutschen. Denn dann strömen in kurzer Zeit große Mengen CO2 in die Luft z.B. eines Saals, was sehr gefährlich ist. Tückisch an CO2 ist vorallem, dass es schwerer als Luft ist und sich deshalb immer am Boden sammelt. Besonders gefährlich ist CO2 (auch wenn unser Körper es ständig produziert), weil es ab einer Luftkonzentration von 5% zu Kopfschmerzen und Schwindel und ab 8% innerhalb recht kurzer Zeit zum Tot führt und man das Gas nicht riecht (siehe Wikipedia). Oft sterben Arbeiter im Weinkeller, weil sich dort das CO2 sammelt. Nicht um sonst hat man vorallem früher oft einen Hund in den Weinkeller mitgenommen und den Keller schleunigst verlassen, wenn dieser angefangen hat zu röcheln. Daher rate ich dir dringend davon ab, soetwas selbst zu bauen.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Was in einem fertigen CO2 Jet verbaut weiß ich auch nicht. Aber in der Elektropneumatik werden allerhand Ventile mit verschiedenen Querschnitten verwendet. Gibt denk ich auch 230 V Versionen. Bekantester Hersteller ist Festo.

  • So habe mich mal ein wenig schlau gemacht. Die Lösung mit dem Switchpack und einem Ventil was mit 230V funzt wäre wohl die einfachste. Magnetventile gibt es viele und auch zu guten preisen, allerdings benötige ich für diese Sache spezielle Ventile.

    Sie müssten eine Temperatur von -50 standhalten und einen druck zwischen 60 und 70 Bar der solange das co2 in flüssiger form in der Flasche ist auch vorhanden ist. Niemals höher.

    Mein System wird mit einem Sicherheitsventil ausgstattet was nach der Flasche kommt und nur öffnet wenn strom drauf ist. Was das originale System nicht hat, zudem ist wenn das System in betrieb ist immer ein CO2 Messgerät in der Räumlichkeit zur Überwachung.
    Um die Sicherheit habe ich mir schon Gedanken gemacht. Wobei man in einem Saal der ca 2000 Leute stehend fasst mit einer Deckenhöhe von 3m ca 5 x 15 kg Flaschen CO2 bräuchte um einen kritischen wert zu erzeugen.

    Habe jetzt verschiedene Hersteller angeschrieben bei denen ich auch solche Ventile schon entdeckt habe. Allerdings ohne Preise. Warte jetzt auf Antwort. Sobald ich was weiß werde ich es euch wissen lassen.
    Falls noch jemand Infos hat wäre ich darüber sehr dankbar.

  • Ich weiß nicht, auf welchen Annahmen deine Rechnung beruht, aber sei dir folgender Fakten bewusst:
    * CO2 ist schwerer als Luft, sammelt sich somit erst einmal am Boden an, wo sich dein Publikum befindet.
    * Das expandierte CO2 ist kalt, und sammelt sich somit sicher erst einmal am Boden an.

    Die beschriebene Konzentration darf zu keinem Zeitpunkt überschritten werden - es bringt nichts, wenn am Ende bei idealer Durchmischung der Saalluft keine kritische Konzentration mehr erreicht wird.

  • Ich glaube so langsam, dass alles was an den Selbstbaut geht und nicht irgendein Interface ist, wird hier erstmal abgeraten. Es gab Zeiten (10-15Jahre zurück) da wurde sehr viel selbst gebaut. Auch heute noch.Auf Tourproduktionen o.ä. wird sovieles noch selbst gebaut...
    Ich denke man erkennt doch schon am Schreibstil der Person, ob diese sich mit dem Thema ernsthaft befasst hat und Ihm die Risiken klar sind.
    Tobias hat sich sicherlich schon einige Gedanken zum Thema gemacht! Ich finde die Idee gut und habe auch schonmal ähnliches ausprobiert.
    Angegeben wurden die Magnetventile die ich verwendet habe mit -10° bis 70°.
    Für kurze Stöße ging das noch (2-3sek),alles was dann länger dauerte frierte das Ventil ein. Wenn du also Ventile gefunden hast die passender sind, würde zumindest ICH mich freuen, wenn du die posten könntest.

    (Und gleich kommen all die anderen und stürzen über mich her, wie Verantwortungslos das doch ist. Ich reagiere darauf meistens nicht, da ich in den 10 Jahren schon genug gesehen habe was schön oder auch nicht schön war. Und jeder sollte erstmal selbst überlegen, ob denn alles so "sauber" ist was er macht)

  • Ich glaube so langsam, dass alles was an den Selbstbaut geht und nicht irgendein Interface ist, wird hier erstmal abgeraten. Es gab Zeiten (10-15Jahre zurück) da wurde sehr viel selbst gebaut. Auch heute noch.Auf Tourproduktionen o.ä. wird sovieles noch selbst gebaut...

    Ich denke man erkennt doch schon am Schreibstil der Person, ob diese sich mit dem Thema ernsthaft befasst hat und Ihm die Risiken klar sind.

    Das ist schon klar, das auf Touren viel selbst gebastelt wird. Aber im Gegensatz zu dir finde ich nicht, das man alleine am Schreibstil herausfinden kann, ob jemand wirklich über ein Thema bescheid weiß (sonst hätte ich auch nicht so reagiert). Und selbst dann ist es noch ein großer Unterschied zwischen können und dürfen. Ich habe als Beispiel unter anderem in der Schule gelernt wie eine Stromversorgung für ein Haus aussehen muss. Ich darf diese aber nicht installieren, weil ich einfach kein qualifizierter Facharbeiter in Elektrotechnik bin. Und das hat auch seinen guten Grund, weil hier wie dort Menschenleben gefärdet werden können. Wenn er jetzt sagt, er ist Bühnentechniker, man kann ihm das glaubhaft abnehmen und er sagt, er kennt sich mit dem Thema aus, dann ist das ja ok. Dann habe ich auch kein Problem, da Auskunft über ein Thema zu geben. Aber ich persönlich habe keine Lust, das es dann nacher heißt: Ja hättet ihr das mal früher gesagt. Schlussendlich ist diese "Abwehrhaltung" ein gewisser Selbstschutz (ähnlich wie die "Abwehrhaltung" gegenüber Showlasern hier im Forum)
    Und das mit "nicht ganz sauber machen": In meinen Augen ist es auch ein gewisser Unterschied, wenn etwas nicht unkritisches nicht ganz 100% korrekt ist (wie z.B. XLR-Kabel statt DMX-Kabel zu verwenden) im Vergleich zu sicherheitskritischen Dingen (wie z.B. keine Safetys benutzen, Laser in Laienhand,...).
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

    Edited 2 times, last by JPK (November 16, 2011 at 3:15 AM).

  • Also... So ein Co2 Jet kann sich jeder kaufen. Da wird nicht nachgefragt ob er das ding auch wirklich Fachmännisch bedienen kann.
    Ergo kann auch jemand der sich einen Kauft das ding immer noch falsch bedienen und das Knöpfchen etwas zu lange drücken.

    Zudem gibt es bei den gekauften Co2 Jets keine Sicherheitsvorkehrungen Zwischen Flasche und Jet. Falls, was ich niemandem wünsche, bei einer Show Zwischen Flasche und Jet was passiert kann man die Co2 zufuhr in der Umgebung nur durch zudrehen der Flasche stoppen. Was schwierig wird wenn diese nicht gleich erreichbar ist oder es erst zu spät bemerkt wird.
    Dieses Risiko habe ich bei meiner Version berücksichtigt. Nach der Flasche ist das Erste Ventil, welches stromlos durch einen Magneten immer geschlossen ist.
    Zudem wird ein Co2 Messgerät vor Ort sein welches einen Alarm Auslöst wenn die Konzentration zu hoch ist.
    Mein Co2 Jet soll nicht direkt auf die Gäste gerichtet werden sondern soll vor der Bühne Weiße Säulen erzeugen.
    Die Ventile die Verbaut werden haben einen maximalen druck von 100 Bar. Wobei das flüssige Co2 in einer Flasche den druck von 70 Bar nie überschreiten wird.
    Die Temperatur des Flüssigen Co2 liegt bei -60 bis -70 grad was ebenfalls berücksichtigt wird.

    Das man solche Vorhaben kritisch hinterfragt ist richtig und sollte auch weiterhin gemacht werden.
    Aber wie Jannek schon sagte kann man denke ich mal an dem was ich Geschrieben habe erkennen, dass ich kein Vollidiot bin der irgendein Mist zusammenschraubt um damit Menschenleben zu gefährden.

    Habe mittlerweile mehrere Angebote von passenden Ventilen bekommen. Alle allerdings mit einer für mich zu hohen Abnahmemenge und wie es mir scheint auch noch etwas zu teuer.

    Schreibe sobald ich was neues weiß.

  • son co2 jet sieht natürlich echt cool aus - ich persönlich bewerte das im hinblick auf gefahren ähnlich wie einen laser und lasse es daher. Aber gibt es nicht auch nebelmaschinen mit extrem dünnen fluid die genau das selbe können ? Das wäre dann ja wiederum total ungefährlich (ähnlich beamertool als laserersatz) ?

    Gruß Christoph

  • Hi!

    Nur so am Rande:
    Ich glaube Du meinst -70°C entstehen bei der plötzlichen Änderung von "flüssig 70 Bar" auf "gasförmig 0 Bar". Richtig? Denn -70°C kalte CO2-Flaschen hab ich noch nie gesehen... ;)

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*


  • Die Temperatur des Flüssigen Co2 liegt bei -60 bis -70 grad was ebenfalls berücksichtigt wird.

    dein Ventil wird trotzdem nachn paar sekunden einfrieren ,denn:
    Was passiert wenn sich dein Gas ausdehnt? GENAU es kühlt ab. :thumbdown:

    Durch die Ausdehnung des C0² entsteht ein Wärmeverlust welcher dich sicher auf mehr als -70° C bringen wird --> eingefrorene Ventile :argh:

    zusätzlich kühlt es immer weiter ab, umso länger du am Auslöser bleibst :argh::argh:

    Greez
    Stefan

    EDIT Verdammt zu langsam^^

  • gefahren ähnlich wie einen laser

    Dem kann ich nicht zustimmen, das sind schon zwei unterschiedliche Kategorien. Mit einem Laser kann ich im Bruchteil einer Sekunde einen Besucher am anderen Ende des Saales für sein ganzes Leben seines Augenlichts berauben.
    Mit einer CO2 (oder N2) kann man nur bei absichtlich unsachgemäßem Einsatz den Besuchern schaden, und das sind im Detail Erfrierungen in unmitelbarer Nähe (mit ner Nebelmaschine kannst du analog Verbrennungen erzeugen), oder bei exzessivem Einsatz Erstickungen - wo du selbst aber auch genauso gefährdet bist, außer du befindest dich in einer eigens klimatisierten Zone.

    Zu den Nebelmaschinen: Ja, es gibt sogar fertige Nebelmaschinen, welche den Nebel bauartbedingt nach oben ausstoßen. So kräftig und so "gleich wieder weg" wie mit CO2 wirst du das aber höchstwahrscheinlich nicht hinbekommen.

    Zum Abkühlen: Da spricht doch eigentlich nichts dagegen, das Ventil elektrisch zu beheizen, um das ein wenig in Griff zu bekommen, oder? Wie ist das denn bei dem fertigen Jet gelöst?

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • Ich glaube Du meinst -70°C entstehen bei der plötzlichen Änderung von "flüssig 70 Bar" auf "gasförmig 0 Bar". Richtig? Denn -70°C kalte CO2-Flaschen hab ich noch nie gesehen...

    Hoc

    Jap genau das meine ich... -70 wenn es rausgeht... und den Aggregatzustand von flüssig auf gas wechselt.

    Mit einer Heizung wäre natürlich auch nicht schlecht... die dürfte dann aber nur angehen wenn das Ventil auf ist... Sonst hätte ich bedenken das sich der druck unnötig im Ventil erhöhen könnte.
    Und dann bräuchte es eine ordentliche Leistung.

    Bei dem originalen gibt es keine Heizung.

  • Jap genau das meine ich... -70 wenn es rausgeht... und den Aggregatzustand von flüssig auf gas wechselt.


    Öhm, naja nur mal so: Ab einer Temperatur von -70°C hast du bereits Trockeneis. Und bei hohem Druck sogar noch eher. Andere Quellen im Internet geben bei ihren CO²-Jet-Systemen eine Ausströmtemperatur des CO² von ca -45°C an.
    Aber ich würde erst einmal damit anfangen, in welchem Aggregatzustand dein CO² aus der Ausströmdüse kommen soll. Je nach CO²-Flaschentyp presst du entweder (wie du das vermutlich vor hast) das flüssige CO² durch die Rohre (Gasflaschen mit Steigrohr), oder schon gasförmig vorliegendes CO² (ohne Steigrohr, CO² verdampft in der Flasche). Ich weiß nicht, was sich besser eignet (und was professionell eingesetzt wird), aber ich würde jetzt spontan sagen, dass die Flaschen ohne Steigrohr besser sind. Vermutlich ist damit das Ausströmvolumen des CO²s besser zu kontrollieren, als wenn du flüssiges CO² verwendest. Außerdem dürfte dir flüssiges CO² schneller in den Ventilen/Düsen gefrieren, als das gasförmige CO².
    Die Frage wäre jetzt, ob es etwas bringt, wenn du das Ventil und die Ausströmdüse räumlich (und wärmetechnisch) von einander isolierst. Also vielleicht 20-30cm Abstand zueinander mit einer entsprechenden Isolierung dazwischen. Dann müsstest du das Ventil nicht ganz so stark heitzen, weil du (mit geeigneter Düse natürlich) nur einen Volumendurchstrom durch das Ventil hättest, aber (so gut wie) keine Ausdehnung des Gases im Ventil (zumindest rein theoretisch). Ich denke mal, das dürfte einen gewissen Effekt zeigen.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Das CO2 Muss in flüssiger Form in der Flasche sein. Ansonsten bekommt man nicht solche Säulen hin... dann ist der effekt fürn arsch.
    Gerade weil es flüssig ist bekommt man diesen Ausdehnungseffekt hin.
    Die Temperatur gibt nicht an wie kalt das CO2 ist sondern was es für eine Temperatur bei dem Ausdehnen entwickelt.

    Mit dem Trennung habe ich mir auch schon überlegt, hierzu müsste die düse aber weniger CO2 durchlassen als das Ventil.
    So das sich das flüssige Co2 nach dem Ventil im Schlauch staut. Ich würde mein Effekt drosseln. Das will ich ungern aber es wäre eine Lösung. Somit hätte ich nur in den ersten Sekunden eine Ausdehnung die Kälte verursacht...

    glaube man brauch da garnicht groß rum experimentieren... Magnetventil mit 100 bar das man auf der sicheren seite ist und bis -70 grad... und dann gibt es keine Probleme.

    Jetzt brauch man nur noch ein passendes Ventil und da bin ich immer noch auf der Suche.

  • Die Temperatur gibt nicht an wie kalt das CO2 ist sondern was es für eine Temperatur bei dem Ausdehnen entwickelt.


    Mir ist klar, dass das Gas sich auf die angegebene Themperatur abkühlt, wenn sich das CO² ausdehnt und dass das CO² nicht bei dieser Temperatur gelagert wird ;).

    Somit hätte ich nur in den ersten Sekunden eine Ausdehnung die Kälte verursacht...


    Ich verstehe nicht, wie du das meinst. Sobald du das flüssige CO² aus einer Düse in die Luft bläßt, hast du sofort eine Ausdehnung. Da ist es im Prinzip egal, wie kalt deine Düse ist, wenn nur die Umgebungsluft die richtige Temperatur hat. Um das zu erreichen, kannst du da das Prinzip der Strahlpumpe (hier) in etwas abgewandelter Form verwenden. Als angesaugtes Medium verwendest du die Umgebungsluft die ja annährend Zimmertemperatur hat (zumindest dort, wo das Gasgemisch nicht ausströmt). So wie ich das sehe, ist die Ausströmdüse an dem von dir gezeigten CO²-Jet auch eine Art Strahlpumpe.
    Außerdem: Ich weiß ja nicht, wie viele Flaschen CO² du verwenden willst, aber zumindest bei dem von dir gezeigten CO²-Jet ist die Strahldauer sehr stark durch die Flaschenkapazität begrenzt. Eine 25kg-Flasche mit ca. 55kg CO² reicht gerade mal für etwa 20s Nebel (siehe hier).
    Ein Ventil, das zumindest den Druck aushält ware das hier. Das müsstest du aber heizen. Du könntest auch mal hier nachschauen. Diese Ventile gehen halt leider nur bis 45bar. Vielleicht findest du ja auch was im Hochdruckbereich dieser Seite, oder du fragst mal bei der Firma direkt an. Aber diese Ventile sind echt nicht billig.
    Verstehe das bitte nicht falsch: Ich möchte dir keine Steine in den Weg legen und ich möchte auch, das dein Effekt nacher gelingt, aber ich bin jemand, der sowas immer gerne vorher möglichst genau durchplant, damit nacher möglichst keine unerwarteten Gegebenheiten auftreten. Daher auch die vielen Dinge, die ich dir zu Bedenken gebe ;).
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Ich hatte vor 1 - 2 Jahren auch vor, mir CO2 Jets selber zu bauen. Ich habe es dann aber doch aus verschiedenen Gründen sein gelassen (bereits beschriebene Sicherheitsprobleme, Infrastruktur (Schläuche, hohe Gasmenge), zu wenig Ahnung über Gase etc).

    Stattdessen habe ich mir eine 3kW Vertikal-Nebelmaschine zugelegt und beteibe es mit DSA (sehr schnell auflösendem Fluid). Natürlich entspricht das keinesfalls dem Effekt eines richtigen CO2-Jets.
    Aber ich denke es ist für den Laien oder Hobby-Veranstaltungstechniker ein sehr guter Ersatz. Ich möchte bald behaupten, dass mindestens 80% der Besucher es sogar für einen CO2-Jet halten.

    Vom Ausströmen ist die Nebelmaschine sehr gut. Die Nebelsäule ist ca. 10m hoch. Die Auflösung des Nebels dauer natürlich wesentlich länger. Bei nem CO2Jet ist ja nach 1 - 2 Sekunden der Nebel komplett weg. Bei dem DSA Fluid möchte ich behaupten, dass nach 10 sekunden der Großteil des Nebels weg ist.

    Fazit: Ich bin mit der Vertikal-Nebelmaschine voll und ganz zufrieden und mir reicht die voll und ganz als Ersatz für einen CO2Jet.

    Gruß

    Daniel

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