Hi!
Naja, ich glaube da darf man einfach nicht zu viel Angst vor haben. Ich persönlich bastle meine Teile auch nicht in einem "ordentlichen" CAD-Programm zusammen sondern schlichtweg in Blender. Das ist eigentlich ja für 3D-Grafik erfunden worden.
Und wo die Rohdaten für den 3D-Druck halt normalerweise total unempfindlich sind (gewisse Ausnahmen gibt es schon): Wild zusammenstückeln geht wunderbar. So wie Du das mit "provisorisch mit Sekundenkleber" machst, schiebt man da halt einfach einen Würfel in einen Zylinder, stanzt mit einer Bool-Operation von einer Kugel eine Delle raus und passt so lange die Maße an bis man hat was man braucht.
Ich "klaue" auch Teilkonstruktionen von Thingiverse.com wie z.B. einen Teil einer Verschraubung von einen Objekt was sonst was ganz anderes ist und baue den Rest drumrum.
Und faszinierenderweise bietet auch KI hier schon seine Dienste an. Es gibt zig Seiten, die für kein oder wenig Geld Fotos in erstaunlich gute Grundlagen für ein 3D-Objekt verwandeln.
Und nur zum "das lern ich nimmer": Mein Schwiegervater mit über 70 macht für sein Kleingewerbe einen ganzen Haufen von Teilen aus dem Drucker selbst. Incl. Design in Fusion. Hat er sich selbst beigebracht, gibt genügend Tutorials und Videos online.
Nur Mut, man muss so eine komplexe Software nicht vollständig verstehen. Die wichtigsten Grundlagen reichen echt aus.
Viel Erfolg
Hoc