Ich würde mir da nicht viel Gedanken dazu machen, sondern einfach nur das erste Element ausfahren. Das zweite Element wird dann mitgezogen, sobald das erste Element ganz ausgefahren ist. Dürfte die einfachste Lösung sein, oder?
Soviel Platz ist ja aber nicht vorhanden, da dann die Spindel aus dem oberen Teil rausstehen würde.
Eine Möglichkeit, die mir jetzt spontan einfällt wäre 2 Spindelantriebe so zu verbinden, das der eine vom anderen angehoben wird.
Das ist ja mein Problem, wie ich sowas mit einem Motor realisieren kann.
Eine Google Suche nach "Hubsäulen" bringt einige Hersteller solcher Maschinenelemente zum Vorschein, z.B. mks-Hebetechnik, die auch Teleskophubsäulen im Programm haben. Für den Lastbereich, der hier gefordert ist immer elektrisch.
Das Ruckeln von Traversenliften kommt daher, dass das Seil nicht ordentlich in Lagen nebeneinander auf die Trommel gewickelt wird, sondern sich quasi chaotisch einen Platz sucht. Rutscht dann eine Windung von der anderen herunter, ruckelt es. Seiltrommeln für Kran- oder auch Bühnentechnische Antriebe sind gerillt und die Seile werden so geführt, dass sie ordentlich nebeneinander auf der Trommel landen. Ruckeln ist dann nur noch vom Antrieb abhäng. Eine andere Alternative (gibt's als Punktzugwinden): Bandzüge: Ein Stahlband (für die hier diskutierte Anwendung dürfte es auch ein Rolladengurt tun) wird auf eine Trommel gewickelt, die genau so breit wie das Band ist (Man erinnere sich an die gute alte Tonband- oder Filmspule).
Spindelantrieb und Teleskop beißt sich. Eine einfache Lösung: Mechanisches Teleskop und dann mit Seilzug und Trommel bzw. einem Rolladengurtantrieb. arbeiten. Das ist am unteren Ende der inneren Teleskopstange fest, geht dann über eine Rolle am oberen Ende der mittleren Teleskopstange, über eine Rolle am unteren Ende der mittleren Teleskopstange und dann über eine Rolle am oberen Ende der äußeren Teleskopstange und dann zum Antrieb. 4 und 5stufig müsste das auch noch gehen, aber dann könnte es aufgrund von Lagerspiel bzw. Reibung irgendwann mal schwierig werden mit dem Wieder-Einfahren. Das geht nämlich nur durch die Last, die auf dem Teleskop ruht. (zugegeben, eine Konstruktion mit einem "Gegenseil" zum "Reinziehen" wäre denkbar und ist für hängende Teleskopantriebe auch in Verwendung)
Eine andere Antriebsform (auch für Teleskopanwendungen) ist die Schubkette, die es z.B. von Serapid gibt. Auch nicht schlecht, aber für den geplanten Zweck total Oversized: Spira-Lift. (eine Hubspindel, die sich beim Ausfahren aus zwei Elementen quasi selbst aufbaut).
Nach Hubsäulen hab ich schon mehr als genug gegooglet und dabei festgestellt, dass die meisten mit SPindelantriebn funktionieren, auch die Teleskopsäulen. Deshalb meine Frage, ob jemand weis wie die aufgebaut sind.
Das mit dem Ruckeln kommt mir logisch vor, trotzdem sind, zumindest meine, Traversenlifte sind "leichtgängig". Die Rohre sind gefettet und beötigen eine minimale Last von 25 kg laut Beschreibung, dass sie wieder einfahren.
Da dass ganze wohl mit Spindelantrieb zu aufwendig wird, überlege ich mir die Seilzugvariante zu bauen, obwohl mir den Spindelantrieb von der Optik besser gefallen würde (keine offenen Seilwege). Wie der funktioniert ist mir klar, da ich auch schon an meinem Traversenlift das Seil getauscht habe. Am 2ten wird es nächste Woche getauscht, da kann ich dann auch gerne Fotos machen, falls jemand interesse am Aussehen des Innenleben hat. Zum Gurt, der wäre wohl vom Aufwickeln am besten, aber wie führ ich den dann über Umlenkrollen? DIe müssen ja dann auch riesig ausfallen.
Habt ihr einen Tipp, wo ich "Teleskopprofile" und Seilrollen beziehen kann (möglichst günstig
)?
Gruß
Michael