Den Traum der perfekten Disko realisieren...

  • ...... (Christ ich fasse es nicht.... meinen letzten post hatte ich noch gar nicht abgeschickt).... sorry das wird jetzt für alle seeeehr verwirrend. Also dies hier gehört eigentlich noch zu meinem Post von vor 19 Std und vor soon5. Mea culpa!

    Aber so Tools wie das von Stefan verlinkte Soundswitch sind zwar der Versuch, mit Automatik diese Unterscheidung der beiden Bereiche irgendwie anders zu machen. Aber meiner Meinung nach ist das mehr als halbgar. Wenn du mal das Video anschaust, was die auf ihrer Startseite ganz oben haben, dann muss ich leider sagen, dass dieses Licht doch sehr eintönig, langweilig und einfach nicht passend ist (meiner Meinung nach) und ein richtiger LJ das tausendmal besser machen kann. Wie soll aber eine Software das auch schaffen, denn das ist ja gerade der kreative Prozess, der hier automatisiert werden soll. Ein Algorithmus kann aber (zumindest nach aktuellem Maßstab) nicht kreativ sein. Wie das klappt, wenn es doch versucht wird, sieht man ja im Video...

    So ganz grottig fand ich das Video gar nicht. Was einem da stört ist dieser riesen statische Bereich in der Mitte, der nur sehr gelegentlich die Farbe wechselt. Da ist sicherlich mit etwas Aufwand mehr drin. Fokussiert man sich auf der bewegte Licht, dann war das schon etwas mehr drin was was sonst oft rein beat gesteuert erreicht wird, denn die Software erkennt eine Menge mehr aus der Musik als nur den beat.


    Klar ist das Meilen weg von der genau abgestimmten Show um die es uns Beiden geht. Selbst wenn Du dabei zuschauen und ich abzappeln will:)


    Und last but not least zu Stephan

    Das kann ich nur bestätigen! Kleiner Tipp: Guck dir mal

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    mit Blick auf die Lichtshow an, da sind immer wieder schöne Totalen dabei, um die Show auch zu sehen. Im Prinzip sind das nur Movingheads, Washlights und Audience Blinder mit dabei - aber eine schön abwechslungsreiche Lichtshow, passend zum jeweiligen Charakter der Musik. Durch "Publikumsinteraktion" und Kunstpausen der beiden Musiker vielleicht sogar händisch abgerufen. Erst später kommen noch drei Showlaser, Strobos und Stickstoff-Kanonen zum Einsatz


    Habe mir bislang zunächst nur Ihre Interpretation von U2s Where the streets have no Names angesesehen. Schon beeindruckend. Vor allem das Cellospiel. Aber auch was mit dem Licht gemacht wird um die Musik zu unterstützten. Werde mir den Rest die Tage ebenfalls noch geben, damit ich Deinen Punkt völlig verstehe. Doch meine Antwort hat auch so schon ihre Zeit gedauert, da war dann nicht die Zeit sich das ganze Konzert anzusehen.


    Doch ich möchte es hier zum Schluß noch einmal zu erwähnen. Mein eigentliches Projekt ist es, mir für bestimmte Musikstücke eine lighttrack libary (Lightshows perfekt abgestimmt auf einzelene Songs) aufzubauen, die ich dann in meiner heimischen Disco abfahren kann zum Abzapplen. Es ging darum ob DMXControl 3 die richtige Software dafür ist. Sowohl für das Erzeugen dieser lighttracks als auch für eine libary, damit man mit gewissen Scenen wieder und wieder verarbeiten kann, sie kreativ an andere Musik anpassen und mit ihr spielen kann.


    >>Es war mir jedoch wichtig, bei diesen light tracks eine ähnliche Flexibilität zu erreichen wie für die Musik. Ich wollte die DMX Programmierung über meinen DJ-Controller steuern können (zumindest pitchen und mixen), damit ich von einem track in einen anderen mixen kann. Es ging darum Wege zu finden, wie man dieses Anliegen ggf umsetzten kann.<< (hier so markiert damit wir den Fokus bei dieser tollen Diskussion nicht verlieren. Dies hier ist das eigentliche Hauptproblem für das ich wirklich ganz schrecklich gern eine Lösung finden möchte)


    Darüber hinaus ergaben sich einige prima Hinweise was den grundsätzlichen Hardware Aufbau angeht (more of the same trumps tons of different crap) und auch Vorschläge dazu wie man aus der Standartmusiksteuerung von DMXControl ggf mehr raushohlen kann um die Lichtmonotonie (= Haferbrei) solcher Steuersoftware für mich erträglicher zumachen. Wobei es gar nicht unbedingt wirklich Monotonie ist, sondern nur die Unfähigkeit der Steuersoftware Akzente aus der Musik so umzusetzten, dass sie diese wirklich unterstützen und steigern anstatt sie nur zu untermalen.


    Euch schon mal vielen Dank für die bisherigen Beiträgen und ...auf das was da noch kommt...!


    Puhhh, habe fertig:)

  • Soooo.... ich brauche jetzt mal ein wenig technische Hilfe der anderen Art: Dank Eures super feedbacks weiß ich gar nicht, wie auf das alles antworten soll. So wie gestern mit einem mörderlangen Teil was ich aufbrechen musste war wenig sinnvoll (zumal am Ende dann der letzte Teil gar nicht gepostet wurde). Mit jedem eine Art Einzelgespräch zu führen kommt mir aber auch nicht zielführend vor. Dann behält man ja nicht den Überblick darüber was alle gesagt haben.

    Wie also gehe ich damit am Besten um?

    Für jeden Antwortenden einen eigenen Beitrag? Zweite Tür links, jeder nur EIN Kreuz ... :S

    Ich glaube so werde ich das mal versuchen, lasse mich aber gerne auch von was anderem überzeugen. Denn was ich machen soll wenn in der Zwischenzeit wärend ich wie eine Biene von einem Beitrag zum nächsten sause noch jemand einen Neuen Post reinhaut übersteigt einfach meine Simmultankapazität ?(

  • Ich sage mal so: eine Vorgabe gibt es nicht, dass du immer alles in einen Post packen musst. Selbstverständlich kannst du deine Antworten auch ein bisschen thematisch aufteilen. Wichtig wäre hier aber, dass du - gerade wenn du nicht direkt auf den letzten Beitrag reagierst - die Zitatfunktion nutzt. Deswegen hatte ich deine Beiträge von gestern Abend bereits nochmal bearbeitet, um die Übersicht wiederherzustellen.

    Was dagegen nicht gern gesehen wird, wenn der WhatsApp-Schreibstil Einzug erhält - sprich ein Satz eine Nachricht. Sollte dir kurz nach dem Absenden deines Beitrags noch etwas einfallen, kannst du deine Beiträge selbst auch im Nachgang editieren.

    Der zweite Punkt ist: momentan geht es ja eher um das grundlegende Steuerungskonzept. Sobald du aber zum Beispiel konkrete Fragen zur Software hast oder ein paar Ideen zum Lichtsetup benötigst, starte bitte einen neuen Thread - sofern du beim Durchstöbern der Unterforen oder mit Hilfe der guten Suchfunktion nicht über einen Thread stolperst, in dem "deine" Frage bereits gestellt wurde und du wegen Unklarheiten noch einmal nachfragst.

  • Was du bei dem vergleich vergisst ist, das für Karaoke Text sich jemand hinsetzt und für jedes Lied den Text eingibt und das richtige Timing ansteuert. Damit sind wir wieder bei dem Thema "Zeitsynchrone Lichtshow". Natürlich, wenn du für alle Lieder die du hast einmal das Licht choreographiert hast, dann könntest du theoretisch von einem Lied ins andere überblenden und das würde gehen.

    Doch, genau das ist das Ziel. Der Plan ist nicht für tausende Songs eine Show programmiert zu haben, aber über die Jahre eine Libary aufzubauen von Songs, die für mich einfach danach schreien und die ich gerne wieder und wieder spielen möchte. Das werden für das erste Jahr wohl nur 3-6 sein, aber jedes Jahr werden weitere hinzu kommen. Und genau um dieses Überblenden von einem Track in einen anderen ging es. Denn von JP's Seite aus muss der lighttrack zum Zeitpunkt 0 anfangen und bis zum bitteren Ende gehen. Bei einer demonstrative Lightshow ist das normal und OK. Da ich aber wie Du selber ja sagst nicht für jeden Song so eine Show haben kann und auch nicht zwischen den Songs eine Pause für Musik und Licht haben kann (brrr, way to kill the mood), war eben eine der initialen Fragen um die es mir hier geht wie ich das Licht von Song A zu Song B bekomme. Im Controller benutzte ich dazu einfach den Crossfader... doch für das LIcht wird es nicht so einfach. Wobei Du hier nun sagst, dass es gehen würde. Wie genau könnte das gehen? Einige Ideen hatte ich dazu hier ja schon geäußert, doch mich würden jetzt Deine interessieren.

    Zudem, wenn sich in deinem Lichtsetup was ändert müsstest du alle 1000 Lieder nochmal anfassen... Außerdem gelten hier natürlich die Physikalischen grenzen des Materials. Wenn du das Lied so schnell machst, dass die MHs nicht mehr hinterher kommen, dann ist es wieder unsynchron. Dann ist es zwar auf der DMX Leitung synchron, aber in Realität nicht mehr. Aber das Problem ist unabhängig mit welcher Softwarekombination man das macht.

    Hmmh, da war JPs Aussage eine etwas andere. Ein neuer MH bekommt doch einfach nur die nächsten DMX Adressen zugewiesen. Und wenn in dem "light track" für diese Adressen nix steht, dann macht der auch nix, richtig? Wenn ich möchte, dass der neue MH mitmischt, dann muss ich für jeden LIchttrack hingehen und diese neuen Adressen anfügen. Doch da wir ja schon davon sprachen, dass mehr vom Gleichen einfacher und oft auch geiler ist als 50 verschiedene Effekte könnte ich den neuen MH doch zu tun geben, was einige seiner Kumpel schon tun. Soll heißen, wenn ich in jeder Ecke des Rigs einen MH habe und ich setzte dann in die Mitte des Rigs noch zwei weitere, dann kann ich mit fannig doch relativ zeitnah aus den Aktionen der baugleichen MH-Brüder für die zwei Neuankömmlinge etwas schrauben was zur orginal show passen sollte, oder sehe ich da was falsch?

    Was die Geschwindigkeit angeht... erfahrungsgemäß findet pitching so bei 5-20% mehr oder weniger BPM statt. Seltener dass man unbedingt mal 30 oder gar mehr will. Wenn die Songs so verschieden sind, dann nehme ich entweder einen anderen Song dazwischen um von a) zu b) zu kommen oder mache einen krassen und ganz bewußten break. Dann pitche ich aber auch nicht sondern machen einen ganz bewußten und deutlichen Richtungs/Tempo/Stimmungswechsel. Und dann ist der Bruch auch gewollt.

    Klar haben MHs physikalische Grenzen, doch wenn man in den oben angegebenen Rahmen pitched sollte das noch möglich sein oder? Hängt natürlich auch immer davon ab wie sehr man seine MHs scheucht. Kann mir ja für meine Lichttracks zur Auflage machen nie mehr als 75% des Maxspeeds meiner HMs zu gehen (oder was auch sonst das bottle neck sein sollte).

    Auch der vergleich mit der Musik hinkt bei dir. Was du fadest sind zwei fertige Musikstücke, die in sich stimmig sind. Das gleiche kannst du natürlich mit 2 Lichtshows auch machen, wenn du 2 fertige Shows hast die in sich stimmig sind kann man zwischen diesen Faden kein Problem.

    Du sagst also es geht? Das wäre genial. Ich wüßte nur eben gern wie man das umsetzt. Natürlich wird es zwischen manchen Stimmungen der Lighttracks unterschiede geben... Ich mixe ja beim Ton auch nicht Moll auf Moll sondern gehe von Dur zu Moll und zurück. Mit der neuen Stimmung des Neuen Songs kommt dann auch die neue Stimmung des Lichttracks.

    Die Erwartungshaltung, dass der Computer automatisch das Licht generiert ist in etwa wie dem Computer zu sagen, er soll das Musikstück aus den Instrumenten komponieren mit der Erwartungshaltung, dass was tolles dabei raus kommt. Sicher, Computer können heute schon alleine Musik komponieren, aber in den Charts ist da bisher nix gelandet.

    Nicht wovon ich rede. Diese Erwartungshaltung habe ich nicht. Außerhalb der Songs, für die ich aus meiner Libary von Lichttracks speziell designte Anforderungen habe, lebe ich mich dem, was mir die Software liefert. Klar, wenn es Möglichkeiten gibt, dass dann noch zu pushen und mehr daraus zu machen wie mit dem Vorschlag von LB und Stephan gestern, dann bin ich da ganz Ohr. Doch da habe ich keine Erwartungshaltung.

    Worum es mir geht ist die Möglichkeit Lightttracks zu bauen und synchron zur Musik in diese pre-programmed shows rein und wieder raus zufahren. Für alle Songs ohne LIghttrack läuft was immer die Software mir geben kann (selbst wenn es Haferbrei ist 8o).

    Eine solche Software würde dir helfen die Synchronität zwischen Licht und Ton sicher zu stellen, behebt aber nicht das Problem, dass du den Aufwand hast, das Licht musiksynchron zu programmieren. Hier haben meine Vorredner ja schon gesagt, dass es entsprechend aufwändig ist.

    Jau, ganz genau. Bingo! Denn soweit ich JP und andere am Anfang verstanden habe, ist genau das nicht gerade trivial. Wenn Du als Entwickler sagst das es geht habe ich Hoffnung. Wenn Du mir dann noch sagst WIE, gebe ich Dir bei Gelegenheit ein Bier aus! 8)

    N E X T

  • Hmmh, da war JPs Aussage eine etwas andere. Ein neuer MH bekommt doch einfach nur die nächsten DMX Adressen zugewiesen. Und wenn in dem "light track" für diese Adressen nix steht, dann macht der auch nix, richtig? Wenn ich möchte, dass der neue MH mitmischt, dann muss ich für jeden LIchttrack hingehen und diese neuen Adressen anfügen. Doch da wir ja schon davon sprachen, dass mehr vom Gleichen einfacher und oft auch geiler ist als 50 verschiedene Effekte könnte ich den neuen MH doch zu tun geben, was einige seiner Kumpel schon tun. Soll heißen, wenn ich in jeder Ecke des Rigs einen MH habe und ich setzte dann in die Mitte des Rigs noch zwei weitere, dann kann ich mit fannig doch relativ zeitnah aus den Aktionen der baugleichen MH-Brüder für die zwei Neuankömmlinge etwas schrauben was zur orginal show passen sollte, oder sehe ich da was falsch?

    Hier musst du aufpassen das du nicht dinge Vermischt. Ich kenne andere Software Programme nicht, und kann nur für DMXControl 3 sprechen. Hier wäre es definitiv möglich im Nachgang Geräte hinzu zu fügen. Aber Stand heute ist DMXControl nicht in der Lage diese 100% Audio / Licht Synchronität zu gewährleisten. Andere Programme, wie das von dir zitierte mpDingsbums kann das vielleicht, die SW hat dafür vermutlich Probleme mit neuen Geräten.

    Was immer geht ist ein neues Gerät auf die gleiche DMX Adresse legen wie ein bestehendes. In diesem Fall ist das neue Gerät aber eine 100%ige Kopie.


    Du sagst also es geht? Das wäre genial.

    In DMXControl 3 geht das. Wenn du 2 fertige Shows in 2 Cuelisten hast, kannst du die ineinander überfaden. Das Problem wird wie gesagt sein, das Audiosynchon zu machen.

    Jau, ganz genau. Bingo! Denn soweit ich JP und andere am Anfang verstanden habe, ist genau das nicht gerade trivial. Wenn Du als Entwickler sagst das es geht habe ich Hoffnung.

    Was du bräuchtest wäre eine Spezielle Software, welche die Inhalte einer Audiosoftware mit der einer Lichtsteuerungssoftware vereinigt. Zusätzlich braucht die Software noch die Möglichkeit ohne Ton zu arbeiten (für alle Anwendungsfälle in denen du "Haferbrei" willst, um bei deiner Sprechweise zu bleiben). Eine Software dieser Art existiert meiner Kenntnis nach nicht, daher ist die Aussage von JP so schon korrekt.

    Letztendlich musst du glaube ich mal dir einfach die ganzen kostenlosen Produkte aus dem Internet anschauen und dann selber bewerten wie viel % deiner Anforderungen die abdecken. Die Diskussion darüber, dass so eine Software praktisch wäre bringt dich und uns nicht weiter, daher musst du nehmen was existiert und für die fehlenden % irgendwelche Workarounds finden, oder selber anfangen zu programmieren um zu deiner Traum Disko auch die Traum Software zu entwickeln.

    Warum schreibe ich das? Weil ich glaube, dass deine Vorstellungen hier schon allen klar sind, aber wie gesagt, die Software die genau das macht was du dir vorstellst kennt so keiner. Daher ist es wenig Zielführend das noch breiter aus zu treten. Deswegen wie gesagt der Vorschlag, starte mal mit irgendwas und dann kann man sich konkret an den Problemen auf die du stößt abarbeiten.

    Gruß Soon5

    Das Leben ist NP vollständig!

  • Wie ich an anderer Stelle schon einmal sagte: wir sind momentan immer noch sehr in der Theorie unterwegs.

    Bevor gerade du dir unnötig Gedanken machst, solltest du dir mal für den Einstieg ein paar LED-PARs beschaffen (die im Idealfall auch nicht direkt morgen wieder angekündigt werden) und probierst einfach ein bisschen praktisch aus. Ich denke, wenn du mal selbst gesehen hast, wie eine Lichtsteuerungssoftware wie DMXControl 3 arbeitet, lösen sich bestimmt einige Fragen in Luft auf, gerade was das Überblenden anbelangt. Gleichzeitig kannst du dann auch selbst mal simulieren, was so passiert, wenn du nachträglich ein weiteres Gerät einbindest.

  • Aaalso, ich würde vorschlagen, bevor du nun hier weiter auf die Posts der einzelnen Leute eingehst, macht es Sinn, dass du dir mal selbst einen Eindruck verschaffst, was mit einer Lichtsteuersoftware aktuell geht, wie Scheinwerfer angesteuert werden etc. Am Besten, du baust dir mal ein kleines virtuelles Setup in DMXControl 3 auf (ohne reale Geräte aber in einer Virtualisierungsumgebung wie Easy View). Denn aktuell bewegen wir uns in der gesamten Diskussion auf einem Level, das schon ein gewisses Grundverständnis der Materie Lichttechnik und Ansteuerung in einer Lichtsteuerungssoftware erfordert. Nicht falsch verstehen, ich will damit die Diskussion nicht abwürgen. Gerade krachen hier aber zwei Welten aufeinander: Du hast deine Wünsche aber als Anfänger natürlich noch kein tieferes Wissen über die Lichttechnik, wir auf der anderen Seite versuchen, mit sehr technischen Begründungen (die Vorwissen erfordern) zu erklären, warum deine Ideen sehr schwer umsetzbar sind. Deshalb macht es vermutlich Sinn, du lernst die Materie erst einmal mehr kennen.

    Viele Grüße

    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Sooo, nun zu Dir LB :)

    Ich sehe hier nämlich in der Tat ein zweigeteilt aufgebautes Projekt in einer beliebigen Lichtsteuerungssoftware, die vorzugsweise auf einem separaten PC getrennt von deinem DJ-System läuft. In diesem Projekt hast zu zum einen deine komplett vorprogrammierten Lichtshows zu einer beliebigen Anzahl von Songs. Um diese Shows abzufahren, gibt es zwei Optionen:
    a) du machst einen gezielten Break in der Musik und startest die Show nach wenigen Sekunden Stille
    b) die Songs haben ein passendes Intro, in das du vom letzten Track aus hineinfaden kannst

    Dabei ist es so, dass der Ton bei den Lichtshow-Songs auch immer vom Licht-PC kommt. Da zu ja, wie du selbst sagst, die Shows aus selbst genießen möchtest, kommt die Problematik mit dem Scratchen nicht auf. Neigt sich die Show dem Ende, steigst du mit dem DJ-System mit einem Song in passendem Gerne, Beat und einer passenden Key-Notation von der Lichtshow aus. Damit bekommt niemand mit, dass der Ton zwischenzeitlich aus einem anderen System kam.

    Ich bin ganz Ohr. Bin davon ausgegangen, dass ich für Licht einen zweiten Lappy brauche. Selbst wenn ich das eigentlich unschön finde, denn beim Mixen noch einen zweiten Bildschirm im Auge zu haben ist eher suboptimal. Auf der anderen Seite will man ja auch nicht, dass der Ton schlapp macht wenn die CPU vom LIcht gefordert wird. Ich hatte für meine Home Disco auch schon erwogen, einen Desktop mit entsprechen 16 oder gar 32 RAM zu spendieren, damit es nur einen großen Montior braucht, auf den zwei Fenster (Licht / Ton) laufen.

    Aber ich fühle, dass Du mit Deiner Ausführung noch woanders hinwillst. Dem kann ich allerdings nicht so ganz folgen.

    zu a) Nicht Dein Ernst? Das ist ein No-go. Einfach keine Alternative. In der Welt möchte ich nicht einmal als Bild an der Wand hängen :rolleyes:

    zu b) Ja der Gedanke ist mir gestern auch schon gekommen. Da ich ja für meine Lighttracks die shows selbst baue müsste ich für jede Show einen Anfangs und Endwert für alles bewegte Licht schrauben. Den Gleichen. Denn dann gäbe es einen natürlichen Übergabepunkt von jedem Lichttrack A zu B. Ob sich das mit dem DJ-mixen so realisieren läßt, dass man nicht nur den beat synchron pitched sondern auch noch auf den exakten Cue das Licht von A nach B übergibt läßt mich zumindest eher unruhig schlafen.

    >>Wait a min.... Nochmal an Soon5: Könnte man für DMXControl 3 einen autosyn bottom bauen, so wie es dem auf den DJ-Controller gibt? Die Beat laufen ja schon synchon... Könnte man sowas schrauben um von einem lighttrack in einen anderen zu kommen? Einen Kopf der der DMX software sagt "OK genug von Song A, richte Deine Aufmerksamkeit zu song B und finde einen Weg wie zu dahin kommst?" Das kommt dann wieder in die Richtung meiner Launchpad Idee...<<

    Back to LB: So ein Intro müsste dann reichlich repetitive sein so das man bei jedem Beat wieder auf Position X landet. Dann wird die Übergabe einfach. Doch dafür eignen sich nur einige Songs... vor allem im Trans und elektrobereich. Das wäre schon mal was, aber es gibt noch soviel mehr.

    In Deiner Idee kommen die Lighttracks inklusive der zu Ihnen dazugehörigen Musik von einem zweiten PC. Wieso? Ich verstehe den Vorteil da nicht. Wenn die Tonausgänge der jeweiligen Lappies einigermaßen gleich klingen, könnte das gehen. Wenn nicht braucht es Tontechnische Anpassungen. Doch ich verstehe den Sinn dahinter noch nicht. Kläre mich bitte auf.

    (Mein Ansatz von mpDMX war ja eher der Umgekehrte... vereinen von musik und DMX Signal damit beides duch den DJ-Controller gleichzeitig gesteuert werden kann (pitch, Fade, etc)).

    Wenn es um die Live-Lichtshow geht, hast du neben dir einen kleinen Controller liegen. Über diesen startest du im passenden Moment eine zum Licht passende Lichtstimmung, welche du auf dem Licht-PC bereits vorausgewählt hast. Aus meiner Erfahrung heraus gibt es irgendwann bei einem Übergang den Punkt, wo der neue Track den vorherigen überlagert. Hier sieht ein einfacher Fade oftmals bereits richtig gut aus, weil dann auch die Bewegungen weich ineinander übergehen. Ist der Übergang geschafft, hast du ja nach der Auswahl des Songs oft auch noch die Gelegenheit manuell Tasten für bestimmte Strobe und Blinder-Effekte zu drücken. Den Beat erhält der Licht-PC mit Hilfe eines (im Falle von DMXControl 3 des) Audio-Analyzers oder - sofern du mit Virtual DJ auflegst und DMXControl 3 als Lichtsteuerungssoftware einsetzt - über das OS2L-Plugin. Letzteres greift sogar in der Tat das Taktsignal aus Virtual DJ ab, wodurch dein Licht nochmal synchroner zum Ton läuft.

    Dies ist nun der Kern Deiner Idee, der ich eben nicht so ganz folgen kann. Ich baue mir Übergangspatches, die ich benutzte um von einem Song zum nächsten zu kommen? Sehe ich das richtig? Doch macht es das dann nicht noch komplizierter? Dann müsste ich doch von Song A zum Übergang und von dem dann zu Song B? Wie gesagt, ich komme da leider nicht mit. HELP!

    Nur schon mal als allgemeine Anmerkung: Der Moment wo ich als DJ von Song A zu B maschiere braucht schon ein bissle Fokus damit sich das brauchbar anhört. Je weniger ich dabei dann "am Licht schrauben" muss, desto besser.

    Dennoch, happy to hear anything to make this work!

  • Ich möchte da von der Seitenlinie noch was loswerden, was bislang nicht auffällig behandelt wurde:

    Ohne Nebel oder Dunst wirkt Licht im Raum nicht so sonderlich gut. Und dann musst du wieder abwägen, was für dich beser ist und wie die Abluft dort grergelt ist.

    Auch ein vorhandener Rauchmelder muss beachtet werden, entweder hast du "Störgeräusche" durch lautes Piepen oder die Feuerwehr vor der Tür.

    @ jau, da gebe ich Dir recht. Ich glaube meine Anfrage bezüglich des Hazers war noch stecken geblieben. Das A und O keine Frage! Es gibt ein wenig Abseits tatsächlich einen Rauchmelder... doch für die Partyeinlagen werde ich da mit der Leiter raufgehen und den Stummschalten müssen. Vielleicht gibt es die Dinger ja auch bald mal DMX gesteuert ? :P

  • Nicht Dein Ernst? Das ist ein No-go.

    Denkst du? Das habe ich wie gesagt regelmäßig, dass beim Wechsel des Genres oder vor einem Showintro (wo dann dabei oder direkt danach Konfetti abgeschossen wird) die Musik und damit auch das Licht gezielt aus ist. In allen Fällen sind hier immer erfahrene DJs am Werk. Und wie du im Video zu meinem Live@Work - 18_KW31 - A.R.M. goes Underground ... oder: Party in der Tiefgarage sehen kannst, ist das sogar richtig "zelebriert" eine richtig tolle Sache. Natürlich wird das nicht bei jedem Übergang (bzw. sogar innerhalb eines Songs) gemacht, aber ein- bis zweimal den Abend kommt das schon vor.

    Bin davon ausgegangen, dass ich für Licht einen zweiten Lappy brauche.

    Ausprobieren. Am Ende hängt es vom Setup ab und von deinen persönlichen Ansprüchen in hinsichtlich des Ausfallrisikos. DMXControl 3 geht aber grundsätzlich auch bei großen Setups wie dem Projekt im Club York in Kassel recht sparsam mit den PC-Ressourcen um. Trotz rund 2.800 DMX-Kanälen verteilt auf 10 (nicht voll belegten) DMX-Universen liegt die CPU-Auslastung bei rund 25 - 30% beim einem Prozessor mit 4 x 3,6 GHz.

    Wenn die Tonausgänge der jeweiligen Lappies einigermaßen gleich klingen, könnte das gehen. Wenn nicht braucht es Tontechnische Anpassungen. Doch ich verstehe den Sinn dahinter noch nicht. Kläre mich bitte auf.

    Ebenfalls Stichwort Ausfallsicherheit. Und als tontechnische Anpassung hast du höchstens die Lautstärke, was sich aber über die DJ-Konsole entsprechend einfach regeln lässt.

    Ich baue mir Übergangspatches, die ich benutzte um von einem Song zum nächsten zu kommen? Sehe ich das richtig? Doch macht es das dann nicht noch komplizierter? Dann müsste ich doch von Song A zum Übergang und von dem dann zu Song B?

    Nein. Am Ende ist es einfach eine neue Lichtstimmung (Song A irgendwas mit rot und weiß, Song B irgendwas blaues), die dann im passenden Moment eingeblendet wird. Diese hast du aber wie gesagt bereits vorausgewählt. Und wenn du hier keine Hand mehr frei hast: es gibt auch entsprechende Fußpedale. ;)

  • Hey JP, hier nun zu Deiner Antwort (Dank Dir dafür)

    mit einem Crossfader zwischen beiden faden. Das mag bei Farben noch leidlich funktionieren, weil wenn im einen Song Gelb gespeichert ist und im anderen Blau, kommt halt im Ergebnis in der Mitte des Crossfaders Weiß raus. Das ist dann überhaupt nicht das, was man haben möchte, aber rein technisch geht hier der Crossfade. Wo man aber an die Grenzen stößt sind alle Einstellungen, die in verschiedenen Steps erfolgen. Hierzu zählen u.A. Farbräder (ist bei sehr vielen Scannern und Moving Heads die einzige Möglichkeit, Farbe hinein zu bekommen), Gobos, Macros, häufig Prismenauswahl,...), kurzum die Hälfte der Moving Head / Scanner Funktionen. Wie machst du es da? Fadest du dann von einem DMX-Wert in den anderen?

    Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Dafür brauchen wir eine gute Antwort. Ich gebe jetzt mal die einfachste, aber sicherlich nicht die Beste:

    Wenn ich IMMER von einem lighttrack in den Haferbrei wechsele, und nur aus Haferbrei wieder zu einem anderen lighttrack, dann macht Haferbrei eben die beatcontrolled autoshow, die es immer macht. Und da ich zwischen den Songs mittels pitch und beat synch wechsele Sollte das möglich sein, oder?

    Haferbrei = beat gesteuerte Autolightshow der software lighttrack = die preprogrammed lightshow, die ich für den Song entworfen habe.

    Diese Übergabe sollte dann nicht ganz so unmöglich umzusetzten sein. Rein technisch gesehen. Dacor?

    Am Anfang ist das ohnehin die häufigste Variante. In ein paar Jahren wenn ich dann eine Riesen Libary mit lighttracks habe und von einem zum nächsten will, dann hat Soon5 vielleicht für mich die Antwort :whistling:

    Ich behaupte nicht, das diese Wechsel dann brilliant werden. Doch werden die sooo viel schlimmer als das was man sonst so als Haferbrei sieht?

    Es macht für mich einfach keinen Sinn sich einen halben Kleinwaagen wert an Equipment unter die Decke zu schrauben, wenn man dann damit nur Haferbrei konsumieren kann. Diese lighttracks sind es, was das Leben ausmacht für mich!

    Und wie vorher schon erwähnt, Ich denke das es für den Punkt wo lighttrack A aufhört einen lauchpad Befehl braucht, der alles bewegte Licht auf Position 0 fährt und daran anschließend dann entweder automatisch vom DJ-Contoller Crossfader abgreift, was gebraucht wird sobald die 50% überschritten werden, oder wiederum vom lauchpad die Aufforderung bekommt die DMX Position des übernächsten Beats aus Kanal A (oder B) einzunehmen. Klar muss die dazu zumindest einen beat skippen. Doch das ist nur das bewegte Licht. Es gibt da also so ca. zwei beats Pause im Bewegtem LIcht. Beat 1 für die 0 Position und beat 2 für das DMX signal des neuen Tracks abgreift.

    Dann gäbe es auch endlich einen Grund unbewegtes Licht zu verbauen. Vorher hatte ich keinen gesehen. Oder ich klammere einen Teil des bewegten LIchts gegen Ende und zum Anfang jedes Lighttracks aus, so das diese Lichter dann für den Übergang frei sind. Für die könnte man dann Überblendungen auf dem Launcher bauen die in etwa das machen, was man in einer powerpoint präsi macht wenn man von einer Folie auf die andere Wechselt. Mal kommt das Bild aus der Mitte, mal faltet es sich nach links, etc. Einfach Licht, was für 2-3 beat takte auffängt bis der neue lighttrack für diese MHs was anderes zu tun hat.

    Und appropos Farben mixen per Crossfader: Du sagst das würde "Weiss" ergeben. Gibt es denn nur additive Verarbeitung? Die Farben sind doch RGB Werte zwischen 0 und 255 oder was immer da der höchste Wert ist. Man könnte doch auch mit substraktiven Faden arbeiten. Oder ggf sogar fanning benutzten um bei der Farbtonatität zwischen neuem und alten Song anzupassen und das Weiss zu vermeinden, oder?

    Wenn ich länger darüber nachdenke ist was ich oben sage genau die Lösung: Ein Teil des Rigs darf nie Teil von Anfang oder Ende sein. Dieser Teil ist für den Übergang da und führt pre-programmed fillers aus, die zwischen den Songs überblenden. Nach den ersten 10 beats gehen die dann mit in die Show über und hören vor dem Ende dann wieder auf damit sie für den Übergang frei werden. Und der Rest des Sets macht während des Übergangs einen reset auf 0 und hohlt sich anschließend ab, was beim übernächsten Beat passiert. Sobald das Set dann loslegt hört der Übergangspart auf und die MHs gehen auf 0 und hohlen sich ab was beim übernächsten Beat für sie dran ist. Wenn man das von Anfang an so strickt gibt es vertretbare Übergänge und ein fixes Regime was bewegten LIcht die Möglichkeit gibt klarzukommen. Was denkst Du?

    Das kann mal gut aussehen, aber auch ganz mies (so wie ein DJ einen coolen Übergang realisieren kann, ihn aber genauso gut verhauen kann). Genau wie gutes DJing eine Kunst ist, ist es das richtige Licht auf die Musik finden und auch die Übergänge sauber machen auch

    Da ist sicher ein gewisses Risiko. Dennoch glaube ich mit den richtigen preprogrammed Übergangssequenzen könnte das zumindest gangbar werden und hoffenlich nie ganz grauenhaft.

    Das hat auch nicht mit höherer Mathematik zu tun (das wäre mir in der Vorlesung aufgefallen ;) ), sondern mit physikalischen Grenzen. Da wir hier gleich an mehreren Stellen mit der Physik in Berührung kommen (Farben, Bewegungen, träge Massen,...) stößt man da eben auch an physikalische Grenzen, die man auch nicht mit intelligenter Software ausbügeln kann.

    Mit höhrer Mathematik meinte ich, dass man dann bei Stellen mit denen man entspechend rumspielen möchte (Loopen) sich schon von Anfang an beim zusammenschrauben des Lighttracks darüber klar sein muss, was die physikalischen Grenzen des lightrigs sind, was sie mitmachen können und was nicht. Das sind dann Gleichungen mit mehreren Unbekannten, multidimensionales Gehirnjogging 8o

    Aber wie an anderer Stelle erwähnt, ich denke das ich mir diese Soundspielereien für tracks aufhebe, für die ich keinen lightrack baue. Was bleibt sind pitch und mix/fade damit man saubere Übergänge bauen kann. Und irgendwie fühlt es sich an als machen wir da Fortschritte.

    Du suchst einfach gerade nach der eierlegenden Wollmilchsau (fix programmierte, synchrone Lightshows für viele Stücke mit kleinem Aufwand und sämtlichen zur Verfügung stellenden Musik-Effekten, bei denen automatisch passende Übergänge fürs Licht gefunden und angewendet werden).

    Ich bin jetzt mal so frech und stelle Deine Aussage auf den Kopf: Stell Dir doch mal vor man bekommt zusammen mit DMXControl 5.2 (Zukunft mein Lieber), eine Auswahl von einem Dutzend Lightsets vorgeschlagen, von Wohnzimmergröße mit 8 Geräten bis zur Disko von 500m2 mit 120 Geräten. Bau dieses Rig ganz genau so mit genau diesen Bestandteilen in einer Location auf und Du kannst Dir aus unserer Libary eine ständig wachsende Anzahl von Songs runterladen, für die unsere LightDJs (Das wären wir) Dir eine super Lichtshow preprogrammed haben. Das wäre doch ein echtes Verkaufsargument! Und wenn es einen Markt für soetwas gibt, dann macht es irgendwann auch jemand.

    Ich bin halt der, der schon an Morgen denkt ;)

  • Hi!

    [...] einen zweiten Lappy brauche. Selbst wenn ich das eigentlich unschön finde, denn beim Mixen noch einen zweiten Bildschirm im Auge zu haben ist eher suboptimal.

    *räusper* Die meisten großen Lichtkonsolen/Pulte haben standardmäßig mehr als einen Monitor und zudem noch Touchpanels. Dass "die Jungs vom Licht" mit nur einem Bildschirm nicht zurechtkommen kommt nicht von ungefähr. Klar, Du willst damit ja in der Zielvorstellung nix zu tun haben, aber frag lieber nicht mit wievielen Monitoren hier im Team im Schnitt jeder arbeitet. :D
    Liegt einfach daran, dass es wesentlich angenehmer ist auf einen anderen Monitor rüber zu schauen statt ein Fenster zu suchen. Und wenn bei Dir am Ende für die "Haferbrei"-Steuerung ein ganzer Monitor (evtl mit Touch) ausreicht, dann bist Du gut dran. Wie fast alle hier schreiben: Arbeite Dich mit einem virtuellen Partyraum ein, lerne die Grundlagen und dann verstehst Du vielleicht unsere Seite. ;)

    Bleib dran und viel Erfolg,

    Hoc

    PS: Achja, und blätter mal eine Seite zurück, weiß nicht ob Du meine erste Antwort schon gesehen hast.

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • Ich lese hier auch schon ne Weile mit und glaube hier wird ganz viel aneinander vorbei diskutiert.

    Tanzen wenn ich dich Richtig verstehe beginnst du gerade erst mit dem Thema Lichttechnik, deswegen laufen gefühlt viele Argumente der anderen Forenuser hier ein wenig an dir vorbei. Ich versuche das mal etwas überspitzt darzustellen.

    (Ich mein das nicht böse, es kann ggf. in Sarkasmus abdriften, deswegen bitte nicht falsch oder persönlich verstehen, ich hoffe nur die Diskussion wieder irgendwie zusammenzubekommen und dass du das Problem an deiner Idee erkennen kannst, dass dir die Anderen hier auch schon erklären wollen. :S:))

    Dein Wunsch "mpDMX", klingt in etwa so als würdest du dir fliegende Autos wünsches. Klar die Idee hört sich super an und wäre praktisch wenn man das hätte, da würde ich dir zustimmen, aber Stand heute gibt es das einfach nicht.

    Dein Argument wäre in etwa man muss ja nur ein Auto nehmen und Flügel drankleben, so schwer kann das für einen Ingenieur doch nicht sein. Doch gibt Stand heute keine fliegenden Autos, weil es einfach im Detail ganz viele technische Schwierigkeiten gibt, die das nicht praktikabel erlauben. Genau das gleiche gilt für "mpDMX" oder ähnliche Lösungen wie du dir das vorstellst.

    Auch wenn sich das erstmal gut anhört, gibt es einfach zu viele Probleme im Detail damit, dass es bisher einfach noch niemand umgesetzt hat.

    Um jetzt zielorientiert weiterzumachen, bringt es vermutlich nichts zu Diskutieren warum es denn jetzt fliegende Autos geben sollte. Es gibt 2 Möglichkeiten für dich:

    1. Du fängst an dir eine eigene DJ und/oder Lichtsoftware zu schreiben, die dir mpDMX bringt.

    2. Du könntest versuchen dich auf bestehende Konzepte in der Lichttechnik einzulassen, das ist dann eventuell nicht genau das was du dir Vorstellst, aber bringt dich eventuell auch in die Nähe deines gewünschten Ziels und ist eventuell der schnellere Weg.

    Oder um nochmal in Metaphern zu Sprechen: Du hast einen Hammer weil du sonst immer Nägel in die Wand gehauen hast, jetzt versuchst du mit einer Schraube genau das gleiche, statt einfach mal einen Schraubenzieher zu versuchen.

    Gerne auch noch mit Auflösung der Metaphern:

    Nagel = Musik

    Hammer = DJ Software

    Schraube = Licht

    Schraubenzieher = Lichsoftware

    Fliegendes Auto = "mpDMX"

    Du kannst gerne überlegen ob du 1. oder 2. machen möchtest, wir können dir bei egal welchem Weg auch gerne hier im Forum bei weiteren Fragen helfen. Aber weiter Argumente zu suchen warum es denn jetzt mpDMX geben sollte und wie du die Lichtshow exakt mit einem Lied zusammenbringen bringt dich vermutlich deiner Lichtshow nicht näher, von uns wird das vermutlich niemand Programmieren, weil es halt einfach nicht praktikabel funktionieren wird. Warum steht in den ganzen Beiträgen drüber.

    Wie gesagt verstehe es bitte nicht persönlich, auch wenn das eventuell jetzt sehr deutlich und attakierend klingt :)

    Viele Grüße

    Moritz

  • Auch mal was von mir dazu.

    Ich habe ein setup bei dem alles beat gesteuert abläuft. Dazu habe ich viele kleine Licht Abläufe zusammengestellt und wechsel diese per Zufall. Damit kann man eigentlich den ganzen Abend Licht machen ohne auch nur einmal einzugreifen.

    Klar das ist nicht perfekt aber es ist schon recht nett, weil ich Zeit für anderes habe.

    Ich kann logischerweise jederzeit eingreifen.

    Das ganze ist bei mir aber immer nur auf eine Art Musik abgestimmt. Beim wechseln muss man dann eingreifen.

    Ansonsten wie schon geschrieben wurde, ausprobieren.

  • Dank Euch für die Antworten. Ich habe meine Antwort. Geht halt nicht. Kann mir darum die Mühen und das Geld sparen. Gibt keinen Grund irgendwas auszuprobieren. Ausgeträumt.

  • Geht halt nicht.

    Also diese Aussage würde ich so nicht gelten lassen wollen. Es geht nicht exakt, wie du es dir vorstellst. Aber das bedeutet nicht, dass es einen etwas anderen Weg gibt, um das gewünschte zu erreichen.

    Bedeutet umgekehrt: wenn es entsprechend deinem Empfinden nicht funktionieren würde, dann würden alle Allein-Unterhalter auch kein nettes Licht aus ihren Aufbauten herausbekommen und allein dieses Forum wäre mit viel mehr ähnlichen Anfragen gefüllt. Du kannst mir folgen? :/

  • Das sollte dich jetzt bitte nicht komplett entmutigen. Was nicht geht ist lediglich der von dir angedachte Lösungsweg, das heißt nicht, dass dein gewünschtes Ergebnis völlig unerreichbar ist.

    Ich wollte dir im Prinzip nur mal aufzeigen, dass du hier deinen angedachten Lösungsweg zum Problem machst, statt Problem und Lösungsweg getrennt zu betrachten. Ich hatte eher gehofft, dass dir das eventuell helfen kann alternative Lösungswege in Betracht zu ziehen und nicht das Projekt jetzt ganz aufzugeben. :)

    Dein Problem ist ja eigentlich nicht, dass du DMX Daten an MP3 Anhängen möchtest, sondern dein Problem ist - wenn ich das richtig verstanden habe - du möchtest eine Tanzfläche beleuchten, sowohl allgemein halbwegs automatisiert, als auch ggf. eine spezielle Lichtshow mit einzelnen Liedern abspielen.

    Für dieses Problem gibt es auf jeden Fall Lösungen, ja der von dir angedachte Lösungsweg (mpDMX) wird nicht funktionieren, und eventuell werden deine Anforderungen nicht zu 100% erfüllt werden und manche Schritte sind umständlicher, aber du hast am Ende eine passend beleuchtete Tanzfläche.


    Ich habe selbst früher mit einem kleinen Lichtsetup (ein paar PAR Kannen, Scanner, Strobo und Nebel) Licht gemacht, sowohl im kleinen Rahmen daheim, als auch ab und zu bei Studentenwochenenden. Da ich auch keine Lust hatte den ganzen Abend LJ zu machen war das Ziel auch möglichst viel zu automatisieren. Mein Vorgehen war damals (noch mit DMXControl 2) mehrere Effekte zu Programmieren, die alle über die Beat Erkennung gesteuert werden. Verschiedene Effekte die Position und Farbe getrennt hatten. Dazu dann ein Zufallsgenerator der alle 30 Takte (oder wie viel auch immer) den Effekt wechselt. Klar damit ist nicht immer alles 100% perfekt passend, aber im großen und ganzen für eine kleine Tanzfläche durchaus ausreichend. Meine Erfahrung war dabei eh, das Publikum hat viel weniger Ansprüche als du erwartest. Buntes Blinken, dass halbwegs zu Takt passt, kann da durchaus schon überzeugen, mehr wird eh nicht beachtet.

    Gut feiernde Studenten sind jetzt vermutlich kein Maßstab für Ansprüche des Publikums, aber deine Zielgruppe sind ja vermutlich auch keine Lichtshow-Kritiker, und je nachdem wie viel Arbeit man in die Effekte steckt, kann man da schon noch einiges mehr rausholen dann.

    Wichtig dabei ist, diese automatischen Effekte sollten halbwegs ruhig bis moderat sein, kein wildes geblinke oder Strobo. Wenn du da einigermaßen dezente Effekte programmierst, passt das aber fast immer und es ist eine Basic Lichtshow da. Darüber hinaus hatte ich damals dann eine ganze Palette Highlight Effekte die man dann manuell geziehlt dazuschalten kann (gerade z.B. Strobo). Diese Effekte kann man dann manuell triggern, passend zum Beat Drop oder wenn die Stimmung das gerade benötigt. Das ganze geht übrigens auch vom Handy. Ich hatte damals auch mit TouchOSC rumgespielt, d.h. du kannst einfach auch in die Menge gehen, nimmst dein Handy mit und drückst im passenden Moment unauffällig auf den Trigger für z.B. Strobo.

    Ich denke damit kann man schon relativ viel abdecken und ohne viel Aufwand eine Lichtshow machen und das ist für den Live Diskobetrieb eventuell schon volkommen Ausreichend, da benötigst du dann gar keine perfekt programmierte Show pro Lied um z.B. Leute zum tanzen zu animieren. Ich denke einzelne Beat gesteuerte "Highlight Effekte" die du einfach auf Knopfdruck triggern kannst, bringen dich da fast genauso weit.

    Wenn du dann wirklich deinen Gästen eine Show bieten willst und einfach mal Zeigen was die Lichtanlage so hergibt kannst du dann ja durchaus eine (oder mehrere) Lichtshows programmieren die du dann ganz gezielt abspielen kannst. Ja diese Show ist dann fest und nicht live in einem DJ Set Mixbar und wird vom anderen PC abgespielt, aber ich denke das bekommt man schon hin auch ohne große Unterbrechung. Die Lichtshow kann ja dann trotzdem ein dezentes Intro haben, d.h. du drückst am Licht PC auf Start und fadest dann die Musik langsam dazu über, ja du kannst dann Speed etc. nur auf Musikseite des alten Songs und nicht auf Lichtseite mit dem Show-Lied verändern, aber das weiß dein Publikum ja nicht und wird den Unterschied sicher nicht merken.

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