Dank Euch für die Antworten. Ich habe meine Antwort. Geht halt nicht. Kann mir darum die Mühen und das Geld sparen. Gibt keinen Grund irgendwas auszuprobieren. Ausgeträumt.
Posts by Tanzen
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Hey JP, hier nun zu Deiner Antwort (Dank Dir dafür)
mit einem Crossfader zwischen beiden faden. Das mag bei Farben noch leidlich funktionieren, weil wenn im einen Song Gelb gespeichert ist und im anderen Blau, kommt halt im Ergebnis in der Mitte des Crossfaders Weiß raus. Das ist dann überhaupt nicht das, was man haben möchte, aber rein technisch geht hier der Crossfade. Wo man aber an die Grenzen stößt sind alle Einstellungen, die in verschiedenen Steps erfolgen. Hierzu zählen u.A. Farbräder (ist bei sehr vielen Scannern und Moving Heads die einzige Möglichkeit, Farbe hinein zu bekommen), Gobos, Macros, häufig Prismenauswahl,...), kurzum die Hälfte der Moving Head / Scanner Funktionen. Wie machst du es da? Fadest du dann von einem DMX-Wert in den anderen?
Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Dafür brauchen wir eine gute Antwort. Ich gebe jetzt mal die einfachste, aber sicherlich nicht die Beste:
Wenn ich IMMER von einem lighttrack in den Haferbrei wechsele, und nur aus Haferbrei wieder zu einem anderen lighttrack, dann macht Haferbrei eben die beatcontrolled autoshow, die es immer macht. Und da ich zwischen den Songs mittels pitch und beat synch wechsele Sollte das möglich sein, oder?
Haferbrei = beat gesteuerte Autolightshow der software lighttrack = die preprogrammed lightshow, die ich für den Song entworfen habe.
Diese Übergabe sollte dann nicht ganz so unmöglich umzusetzten sein. Rein technisch gesehen. Dacor?
Am Anfang ist das ohnehin die häufigste Variante. In ein paar Jahren wenn ich dann eine Riesen Libary mit lighttracks habe und von einem zum nächsten will, dann hat Soon5 vielleicht für mich die Antwort

Ich behaupte nicht, das diese Wechsel dann brilliant werden. Doch werden die sooo viel schlimmer als das was man sonst so als Haferbrei sieht?
Es macht für mich einfach keinen Sinn sich einen halben Kleinwaagen wert an Equipment unter die Decke zu schrauben, wenn man dann damit nur Haferbrei konsumieren kann. Diese lighttracks sind es, was das Leben ausmacht für mich!
Und wie vorher schon erwähnt, Ich denke das es für den Punkt wo lighttrack A aufhört einen lauchpad Befehl braucht, der alles bewegte Licht auf Position 0 fährt und daran anschließend dann entweder automatisch vom DJ-Contoller Crossfader abgreift, was gebraucht wird sobald die 50% überschritten werden, oder wiederum vom lauchpad die Aufforderung bekommt die DMX Position des übernächsten Beats aus Kanal A (oder B) einzunehmen. Klar muss die dazu zumindest einen beat skippen. Doch das ist nur das bewegte Licht. Es gibt da also so ca. zwei beats Pause im Bewegtem LIcht. Beat 1 für die 0 Position und beat 2 für das DMX signal des neuen Tracks abgreift.
Dann gäbe es auch endlich einen Grund unbewegtes Licht zu verbauen. Vorher hatte ich keinen gesehen. Oder ich klammere einen Teil des bewegten LIchts gegen Ende und zum Anfang jedes Lighttracks aus, so das diese Lichter dann für den Übergang frei sind. Für die könnte man dann Überblendungen auf dem Launcher bauen die in etwa das machen, was man in einer powerpoint präsi macht wenn man von einer Folie auf die andere Wechselt. Mal kommt das Bild aus der Mitte, mal faltet es sich nach links, etc. Einfach Licht, was für 2-3 beat takte auffängt bis der neue lighttrack für diese MHs was anderes zu tun hat.
Und appropos Farben mixen per Crossfader: Du sagst das würde "Weiss" ergeben. Gibt es denn nur additive Verarbeitung? Die Farben sind doch RGB Werte zwischen 0 und 255 oder was immer da der höchste Wert ist. Man könnte doch auch mit substraktiven Faden arbeiten. Oder ggf sogar fanning benutzten um bei der Farbtonatität zwischen neuem und alten Song anzupassen und das Weiss zu vermeinden, oder?
Wenn ich länger darüber nachdenke ist was ich oben sage genau die Lösung: Ein Teil des Rigs darf nie Teil von Anfang oder Ende sein. Dieser Teil ist für den Übergang da und führt pre-programmed fillers aus, die zwischen den Songs überblenden. Nach den ersten 10 beats gehen die dann mit in die Show über und hören vor dem Ende dann wieder auf damit sie für den Übergang frei werden. Und der Rest des Sets macht während des Übergangs einen reset auf 0 und hohlt sich anschließend ab, was beim übernächsten Beat passiert. Sobald das Set dann loslegt hört der Übergangspart auf und die MHs gehen auf 0 und hohlen sich ab was beim übernächsten Beat für sie dran ist. Wenn man das von Anfang an so strickt gibt es vertretbare Übergänge und ein fixes Regime was bewegten LIcht die Möglichkeit gibt klarzukommen. Was denkst Du?
Das kann mal gut aussehen, aber auch ganz mies (so wie ein DJ einen coolen Übergang realisieren kann, ihn aber genauso gut verhauen kann). Genau wie gutes DJing eine Kunst ist, ist es das richtige Licht auf die Musik finden und auch die Übergänge sauber machen auch
Da ist sicher ein gewisses Risiko. Dennoch glaube ich mit den richtigen preprogrammed Übergangssequenzen könnte das zumindest gangbar werden und hoffenlich nie ganz grauenhaft.
Das hat auch nicht mit höherer Mathematik zu tun (das wäre mir in der Vorlesung aufgefallen
), sondern mit physikalischen Grenzen. Da wir hier gleich an mehreren Stellen mit der Physik in Berührung kommen (Farben, Bewegungen, träge Massen,...) stößt man da eben auch an physikalische Grenzen, die man auch nicht mit intelligenter Software ausbügeln kann.Mit höhrer Mathematik meinte ich, dass man dann bei Stellen mit denen man entspechend rumspielen möchte (Loopen) sich schon von Anfang an beim zusammenschrauben des Lighttracks darüber klar sein muss, was die physikalischen Grenzen des lightrigs sind, was sie mitmachen können und was nicht. Das sind dann Gleichungen mit mehreren Unbekannten, multidimensionales Gehirnjogging

Aber wie an anderer Stelle erwähnt, ich denke das ich mir diese Soundspielereien für tracks aufhebe, für die ich keinen lightrack baue. Was bleibt sind pitch und mix/fade damit man saubere Übergänge bauen kann. Und irgendwie fühlt es sich an als machen wir da Fortschritte.
Du suchst einfach gerade nach der eierlegenden Wollmilchsau (fix programmierte, synchrone Lightshows für viele Stücke mit kleinem Aufwand und sämtlichen zur Verfügung stellenden Musik-Effekten, bei denen automatisch passende Übergänge fürs Licht gefunden und angewendet werden).
Ich bin jetzt mal so frech und stelle Deine Aussage auf den Kopf: Stell Dir doch mal vor man bekommt zusammen mit DMXControl 5.2 (Zukunft mein Lieber), eine Auswahl von einem Dutzend Lightsets vorgeschlagen, von Wohnzimmergröße mit 8 Geräten bis zur Disko von 500m2 mit 120 Geräten. Bau dieses Rig ganz genau so mit genau diesen Bestandteilen in einer Location auf und Du kannst Dir aus unserer Libary eine ständig wachsende Anzahl von Songs runterladen, für die unsere LightDJs (Das wären wir) Dir eine super Lichtshow preprogrammed haben. Das wäre doch ein echtes Verkaufsargument! Und wenn es einen Markt für soetwas gibt, dann macht es irgendwann auch jemand.
Ich bin halt der, der schon an Morgen denkt

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Ich möchte da von der Seitenlinie noch was loswerden, was bislang nicht auffällig behandelt wurde:
Ohne Nebel oder Dunst wirkt Licht im Raum nicht so sonderlich gut. Und dann musst du wieder abwägen, was für dich beser ist und wie die Abluft dort grergelt ist.
Auch ein vorhandener Rauchmelder muss beachtet werden, entweder hast du "Störgeräusche" durch lautes Piepen oder die Feuerwehr vor der Tür.
@ jau, da gebe ich Dir recht. Ich glaube meine Anfrage bezüglich des Hazers war noch stecken geblieben. Das A und O keine Frage! Es gibt ein wenig Abseits tatsächlich einen Rauchmelder... doch für die Partyeinlagen werde ich da mit der Leiter raufgehen und den Stummschalten müssen. Vielleicht gibt es die Dinger ja auch bald mal DMX gesteuert ?

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Sooo, nun zu Dir LB

Ich sehe hier nämlich in der Tat ein zweigeteilt aufgebautes Projekt in einer beliebigen Lichtsteuerungssoftware, die vorzugsweise auf einem separaten PC getrennt von deinem DJ-System läuft. In diesem Projekt hast zu zum einen deine komplett vorprogrammierten Lichtshows zu einer beliebigen Anzahl von Songs. Um diese Shows abzufahren, gibt es zwei Optionen:
a) du machst einen gezielten Break in der Musik und startest die Show nach wenigen Sekunden Stille
b) die Songs haben ein passendes Intro, in das du vom letzten Track aus hineinfaden kannstDabei ist es so, dass der Ton bei den Lichtshow-Songs auch immer vom Licht-PC kommt. Da zu ja, wie du selbst sagst, die Shows aus selbst genießen möchtest, kommt die Problematik mit dem Scratchen nicht auf. Neigt sich die Show dem Ende, steigst du mit dem DJ-System mit einem Song in passendem Gerne, Beat und einer passenden Key-Notation von der Lichtshow aus. Damit bekommt niemand mit, dass der Ton zwischenzeitlich aus einem anderen System kam.
Ich bin ganz Ohr. Bin davon ausgegangen, dass ich für Licht einen zweiten Lappy brauche. Selbst wenn ich das eigentlich unschön finde, denn beim Mixen noch einen zweiten Bildschirm im Auge zu haben ist eher suboptimal. Auf der anderen Seite will man ja auch nicht, dass der Ton schlapp macht wenn die CPU vom LIcht gefordert wird. Ich hatte für meine Home Disco auch schon erwogen, einen Desktop mit entsprechen 16 oder gar 32 RAM zu spendieren, damit es nur einen großen Montior braucht, auf den zwei Fenster (Licht / Ton) laufen.
Aber ich fühle, dass Du mit Deiner Ausführung noch woanders hinwillst. Dem kann ich allerdings nicht so ganz folgen.
zu a) Nicht Dein Ernst? Das ist ein No-go. Einfach keine Alternative. In der Welt möchte ich nicht einmal als Bild an der Wand hängen

zu b) Ja der Gedanke ist mir gestern auch schon gekommen. Da ich ja für meine Lighttracks die shows selbst baue müsste ich für jede Show einen Anfangs und Endwert für alles bewegte Licht schrauben. Den Gleichen. Denn dann gäbe es einen natürlichen Übergabepunkt von jedem Lichttrack A zu B. Ob sich das mit dem DJ-mixen so realisieren läßt, dass man nicht nur den beat synchron pitched sondern auch noch auf den exakten Cue das Licht von A nach B übergibt läßt mich zumindest eher unruhig schlafen.
>>Wait a min.... Nochmal an Soon5: Könnte man für DMXControl 3 einen autosyn bottom bauen, so wie es dem auf den DJ-Controller gibt? Die Beat laufen ja schon synchon... Könnte man sowas schrauben um von einem lighttrack in einen anderen zu kommen? Einen Kopf der der DMX software sagt "OK genug von Song A, richte Deine Aufmerksamkeit zu song B und finde einen Weg wie zu dahin kommst?" Das kommt dann wieder in die Richtung meiner Launchpad Idee...<<
Back to LB: So ein Intro müsste dann reichlich repetitive sein so das man bei jedem Beat wieder auf Position X landet. Dann wird die Übergabe einfach. Doch dafür eignen sich nur einige Songs... vor allem im Trans und elektrobereich. Das wäre schon mal was, aber es gibt noch soviel mehr.
In Deiner Idee kommen die Lighttracks inklusive der zu Ihnen dazugehörigen Musik von einem zweiten PC. Wieso? Ich verstehe den Vorteil da nicht. Wenn die Tonausgänge der jeweiligen Lappies einigermaßen gleich klingen, könnte das gehen. Wenn nicht braucht es Tontechnische Anpassungen. Doch ich verstehe den Sinn dahinter noch nicht. Kläre mich bitte auf.
(Mein Ansatz von mpDMX war ja eher der Umgekehrte... vereinen von musik und DMX Signal damit beides duch den DJ-Controller gleichzeitig gesteuert werden kann (pitch, Fade, etc)).
Wenn es um die Live-Lichtshow geht, hast du neben dir einen kleinen Controller liegen. Über diesen startest du im passenden Moment eine zum Licht passende Lichtstimmung, welche du auf dem Licht-PC bereits vorausgewählt hast. Aus meiner Erfahrung heraus gibt es irgendwann bei einem Übergang den Punkt, wo der neue Track den vorherigen überlagert. Hier sieht ein einfacher Fade oftmals bereits richtig gut aus, weil dann auch die Bewegungen weich ineinander übergehen. Ist der Übergang geschafft, hast du ja nach der Auswahl des Songs oft auch noch die Gelegenheit manuell Tasten für bestimmte Strobe und Blinder-Effekte zu drücken. Den Beat erhält der Licht-PC mit Hilfe eines (im Falle von DMXControl 3 des) Audio-Analyzers oder - sofern du mit Virtual DJ auflegst und DMXControl 3 als Lichtsteuerungssoftware einsetzt - über das OS2L-Plugin. Letzteres greift sogar in der Tat das Taktsignal aus Virtual DJ ab, wodurch dein Licht nochmal synchroner zum Ton läuft.
Dies ist nun der Kern Deiner Idee, der ich eben nicht so ganz folgen kann. Ich baue mir Übergangspatches, die ich benutzte um von einem Song zum nächsten zu kommen? Sehe ich das richtig? Doch macht es das dann nicht noch komplizierter? Dann müsste ich doch von Song A zum Übergang und von dem dann zu Song B? Wie gesagt, ich komme da leider nicht mit. HELP!
Nur schon mal als allgemeine Anmerkung: Der Moment wo ich als DJ von Song A zu B maschiere braucht schon ein bissle Fokus damit sich das brauchbar anhört. Je weniger ich dabei dann "am Licht schrauben" muss, desto besser.
Dennoch, happy to hear anything to make this work!
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Was du bei dem vergleich vergisst ist, das für Karaoke Text sich jemand hinsetzt und für jedes Lied den Text eingibt und das richtige Timing ansteuert. Damit sind wir wieder bei dem Thema "Zeitsynchrone Lichtshow". Natürlich, wenn du für alle Lieder die du hast einmal das Licht choreographiert hast, dann könntest du theoretisch von einem Lied ins andere überblenden und das würde gehen.
Doch, genau das ist das Ziel. Der Plan ist nicht für tausende Songs eine Show programmiert zu haben, aber über die Jahre eine Libary aufzubauen von Songs, die für mich einfach danach schreien und die ich gerne wieder und wieder spielen möchte. Das werden für das erste Jahr wohl nur 3-6 sein, aber jedes Jahr werden weitere hinzu kommen. Und genau um dieses Überblenden von einem Track in einen anderen ging es. Denn von JP's Seite aus muss der lighttrack zum Zeitpunkt 0 anfangen und bis zum bitteren Ende gehen. Bei einer demonstrative Lightshow ist das normal und OK. Da ich aber wie Du selber ja sagst nicht für jeden Song so eine Show haben kann und auch nicht zwischen den Songs eine Pause für Musik und Licht haben kann (brrr, way to kill the mood), war eben eine der initialen Fragen um die es mir hier geht wie ich das Licht von Song A zu Song B bekomme. Im Controller benutzte ich dazu einfach den Crossfader... doch für das LIcht wird es nicht so einfach. Wobei Du hier nun sagst, dass es gehen würde. Wie genau könnte das gehen? Einige Ideen hatte ich dazu hier ja schon geäußert, doch mich würden jetzt Deine interessieren.
Zudem, wenn sich in deinem Lichtsetup was ändert müsstest du alle 1000 Lieder nochmal anfassen... Außerdem gelten hier natürlich die Physikalischen grenzen des Materials. Wenn du das Lied so schnell machst, dass die MHs nicht mehr hinterher kommen, dann ist es wieder unsynchron. Dann ist es zwar auf der DMX Leitung synchron, aber in Realität nicht mehr. Aber das Problem ist unabhängig mit welcher Softwarekombination man das macht.
Hmmh, da war JPs Aussage eine etwas andere. Ein neuer MH bekommt doch einfach nur die nächsten DMX Adressen zugewiesen. Und wenn in dem "light track" für diese Adressen nix steht, dann macht der auch nix, richtig? Wenn ich möchte, dass der neue MH mitmischt, dann muss ich für jeden LIchttrack hingehen und diese neuen Adressen anfügen. Doch da wir ja schon davon sprachen, dass mehr vom Gleichen einfacher und oft auch geiler ist als 50 verschiedene Effekte könnte ich den neuen MH doch zu tun geben, was einige seiner Kumpel schon tun. Soll heißen, wenn ich in jeder Ecke des Rigs einen MH habe und ich setzte dann in die Mitte des Rigs noch zwei weitere, dann kann ich mit fannig doch relativ zeitnah aus den Aktionen der baugleichen MH-Brüder für die zwei Neuankömmlinge etwas schrauben was zur orginal show passen sollte, oder sehe ich da was falsch?
Was die Geschwindigkeit angeht... erfahrungsgemäß findet pitching so bei 5-20% mehr oder weniger BPM statt. Seltener dass man unbedingt mal 30 oder gar mehr will. Wenn die Songs so verschieden sind, dann nehme ich entweder einen anderen Song dazwischen um von a) zu b) zu kommen oder mache einen krassen und ganz bewußten break. Dann pitche ich aber auch nicht sondern machen einen ganz bewußten und deutlichen Richtungs/Tempo/Stimmungswechsel. Und dann ist der Bruch auch gewollt.
Klar haben MHs physikalische Grenzen, doch wenn man in den oben angegebenen Rahmen pitched sollte das noch möglich sein oder? Hängt natürlich auch immer davon ab wie sehr man seine MHs scheucht. Kann mir ja für meine Lichttracks zur Auflage machen nie mehr als 75% des Maxspeeds meiner HMs zu gehen (oder was auch sonst das bottle neck sein sollte).
Auch der vergleich mit der Musik hinkt bei dir. Was du fadest sind zwei fertige Musikstücke, die in sich stimmig sind. Das gleiche kannst du natürlich mit 2 Lichtshows auch machen, wenn du 2 fertige Shows hast die in sich stimmig sind kann man zwischen diesen Faden kein Problem.
Du sagst also es geht? Das wäre genial. Ich wüßte nur eben gern wie man das umsetzt. Natürlich wird es zwischen manchen Stimmungen der Lighttracks unterschiede geben... Ich mixe ja beim Ton auch nicht Moll auf Moll sondern gehe von Dur zu Moll und zurück. Mit der neuen Stimmung des Neuen Songs kommt dann auch die neue Stimmung des Lichttracks.
Die Erwartungshaltung, dass der Computer automatisch das Licht generiert ist in etwa wie dem Computer zu sagen, er soll das Musikstück aus den Instrumenten komponieren mit der Erwartungshaltung, dass was tolles dabei raus kommt. Sicher, Computer können heute schon alleine Musik komponieren, aber in den Charts ist da bisher nix gelandet.
Nicht wovon ich rede. Diese Erwartungshaltung habe ich nicht. Außerhalb der Songs, für die ich aus meiner Libary von Lichttracks speziell designte Anforderungen habe, lebe ich mich dem, was mir die Software liefert. Klar, wenn es Möglichkeiten gibt, dass dann noch zu pushen und mehr daraus zu machen wie mit dem Vorschlag von LB und Stephan gestern, dann bin ich da ganz Ohr. Doch da habe ich keine Erwartungshaltung.
Worum es mir geht ist die Möglichkeit Lightttracks zu bauen und synchron zur Musik in diese pre-programmed shows rein und wieder raus zufahren. Für alle Songs ohne LIghttrack läuft was immer die Software mir geben kann (selbst wenn es Haferbrei ist
).Eine solche Software würde dir helfen die Synchronität zwischen Licht und Ton sicher zu stellen, behebt aber nicht das Problem, dass du den Aufwand hast, das Licht musiksynchron zu programmieren. Hier haben meine Vorredner ja schon gesagt, dass es entsprechend aufwändig ist.
Jau, ganz genau. Bingo! Denn soweit ich JP und andere am Anfang verstanden habe, ist genau das nicht gerade trivial. Wenn Du als Entwickler sagst das es geht habe ich Hoffnung. Wenn Du mir dann noch sagst WIE, gebe ich Dir bei Gelegenheit ein Bier aus!

N E X T
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Soooo.... ich brauche jetzt mal ein wenig technische Hilfe der anderen Art: Dank Eures super feedbacks weiß ich gar nicht, wie auf das alles antworten soll. So wie gestern mit einem mörderlangen Teil was ich aufbrechen musste war wenig sinnvoll (zumal am Ende dann der letzte Teil gar nicht gepostet wurde). Mit jedem eine Art Einzelgespräch zu führen kommt mir aber auch nicht zielführend vor. Dann behält man ja nicht den Überblick darüber was alle gesagt haben.
Wie also gehe ich damit am Besten um?
Für jeden Antwortenden einen eigenen Beitrag? Zweite Tür links, jeder nur EIN Kreuz ...

Ich glaube so werde ich das mal versuchen, lasse mich aber gerne auch von was anderem überzeugen. Denn was ich machen soll wenn in der Zwischenzeit wärend ich wie eine Biene von einem Beitrag zum nächsten sause noch jemand einen Neuen Post reinhaut übersteigt einfach meine Simmultankapazität

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...... (Christ ich fasse es nicht.... meinen letzten post hatte ich noch gar nicht abgeschickt).... sorry das wird jetzt für alle seeeehr verwirrend. Also dies hier gehört eigentlich noch zu meinem Post von vor 19 Std und vor soon5. Mea culpa!
Aber so Tools wie das von Stefan verlinkte Soundswitch sind zwar der Versuch, mit Automatik diese Unterscheidung der beiden Bereiche irgendwie anders zu machen. Aber meiner Meinung nach ist das mehr als halbgar. Wenn du mal das Video anschaust, was die auf ihrer Startseite ganz oben haben, dann muss ich leider sagen, dass dieses Licht doch sehr eintönig, langweilig und einfach nicht passend ist (meiner Meinung nach) und ein richtiger LJ das tausendmal besser machen kann. Wie soll aber eine Software das auch schaffen, denn das ist ja gerade der kreative Prozess, der hier automatisiert werden soll. Ein Algorithmus kann aber (zumindest nach aktuellem Maßstab) nicht kreativ sein. Wie das klappt, wenn es doch versucht wird, sieht man ja im Video...
So ganz grottig fand ich das Video gar nicht. Was einem da stört ist dieser riesen statische Bereich in der Mitte, der nur sehr gelegentlich die Farbe wechselt. Da ist sicherlich mit etwas Aufwand mehr drin. Fokussiert man sich auf der bewegte Licht, dann war das schon etwas mehr drin was was sonst oft rein beat gesteuert erreicht wird, denn die Software erkennt eine Menge mehr aus der Musik als nur den beat.
Klar ist das Meilen weg von der genau abgestimmten Show um die es uns Beiden geht. Selbst wenn Du dabei zuschauen und ich abzappeln will:)
Und last but not least zu Stephan
Das kann ich nur bestätigen! Kleiner Tipp: Guck dir mal
mit Blick auf die Lichtshow an, da sind immer wieder schöne Totalen dabei, um die Show auch zu sehen. Im Prinzip sind das nur Movingheads, Washlights und Audience Blinder mit dabei - aber eine schön abwechslungsreiche Lichtshow, passend zum jeweiligen Charakter der Musik. Durch "Publikumsinteraktion" und Kunstpausen der beiden Musiker vielleicht sogar händisch abgerufen. Erst später kommen noch drei Showlaser, Strobos und Stickstoff-Kanonen zum EinsatzExternal Content youtu.beContent embedded from external sources will not be displayed without your consent.Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.Habe mir bislang zunächst nur Ihre Interpretation von U2s Where the streets have no Names angesesehen. Schon beeindruckend. Vor allem das Cellospiel. Aber auch was mit dem Licht gemacht wird um die Musik zu unterstützten. Werde mir den Rest die Tage ebenfalls noch geben, damit ich Deinen Punkt völlig verstehe. Doch meine Antwort hat auch so schon ihre Zeit gedauert, da war dann nicht die Zeit sich das ganze Konzert anzusehen.
Doch ich möchte es hier zum Schluß noch einmal zu erwähnen. Mein eigentliches Projekt ist es, mir für bestimmte Musikstücke eine lighttrack libary (Lightshows perfekt abgestimmt auf einzelene Songs) aufzubauen, die ich dann in meiner heimischen Disco abfahren kann zum Abzapplen. Es ging darum ob DMXControl 3 die richtige Software dafür ist. Sowohl für das Erzeugen dieser lighttracks als auch für eine libary, damit man mit gewissen Scenen wieder und wieder verarbeiten kann, sie kreativ an andere Musik anpassen und mit ihr spielen kann.
>>Es war mir jedoch wichtig, bei diesen light tracks eine ähnliche Flexibilität zu erreichen wie für die Musik. Ich wollte die DMX Programmierung über meinen DJ-Controller steuern können (zumindest pitchen und mixen), damit ich von einem track in einen anderen mixen kann. Es ging darum Wege zu finden, wie man dieses Anliegen ggf umsetzten kann.<< (hier so markiert damit wir den Fokus bei dieser tollen Diskussion nicht verlieren. Dies hier ist das eigentliche Hauptproblem für das ich wirklich ganz schrecklich gern eine Lösung finden möchte)
Darüber hinaus ergaben sich einige prima Hinweise was den grundsätzlichen Hardware Aufbau angeht (more of the same trumps tons of different crap) und auch Vorschläge dazu wie man aus der Standartmusiksteuerung von DMXControl ggf mehr raushohlen kann um die Lichtmonotonie (= Haferbrei) solcher Steuersoftware für mich erträglicher zumachen. Wobei es gar nicht unbedingt wirklich Monotonie ist, sondern nur die Unfähigkeit der Steuersoftware Akzente aus der Musik so umzusetzten, dass sie diese wirklich unterstützen und steigern anstatt sie nur zu untermalen.
Euch schon mal vielen Dank für die bisherigen Beiträgen und ...auf das was da noch kommt...!
Puhhh, habe fertig:)
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...... gewünschten Effekt zu kommen.
Copy&Paste ist in DMXControl 3 eher out und mit einem guten Fanning bist du deutlich flexibler.
Bin mir noch nicht sicher, wie ich MH so fannen kann, dass sie eben dieses von innen nach außen bezogen auf ihre Position im Raum genau so mitmachen dass sie die Bilder bauen die ich in meinem Kopf habe. Für die Farb- und Helligkeitsverläufe gebe ich Euch Beiden natürlich recht. Da ist so viel mehr Potential im fanning. In jedem Fall ist das alles Teil des kreativen Prozesses auf den ich mich schon freue.
Ggf kommt mir dann doch irgendwann mal ein Pult/Pad ins Haus, denn wenn ich tatsächlich einige Teile meines Equipments mobil mache um auch anderen Ortes Licht zu zaubern, dann wird das wieder interessant. Doch zunächst geht es um mein eigenes Zuhause und um drei Feiern die dort nächstes Jahr anstehen...
Ich denke ich habe wie Du auch einen Heidenrespekt von dem LJ, der das live und in dem Moment hinbekommt und wäre dazu durch den eigentlichen DJ job (verdammt, die gehen voll auf diesen Song ab. In dem Genre ist meine Libary aber eher dünne. Was zum Henker kann ich da als nächstes spielen??) auch nur bedingt in der Lage dem Licht die nötige Aufmerksamkeit zu geben. Daher ja den Wunsch zumindest für einige Songs die vorab geplannte Show abzufahren. Aber eben mit der nötigen Flexibilität...
Zu deiner mpDMX Idee:
Dies sehe ich tatsächlich als nicht so sinnvoll an. Hintergrund ist eben wie meine beiden Vorposter schon versteckt gesagt haben, ich aber noch einmal konkretisieren möchte: Eine fest programmierte Lightshow und Licht passend zur DJ Musik sind zwei sehr unterschiedliche Zweige der Lichttechnik. Das fängt schon beim Zweck an. Eine Lightshow soll für sich alleine sehen und da sind die Bilder, die du erzeugst, die Hauptattraktion. Beim Beleuchten von DJ Musik ist aber die Hauptattraktion die Musik, bei der das Licht als zusätzlicher Stimmungsanheizer dienen soll. Daher muss man bei letzterem auch eher mal live auf die Stimmung im Publikum reagieren, genau wie das ein DJ auch macht.
Tja und genau mit dieser Unterteilung möchte ich mich nicht so einfach abfinden. Für mich ist aktive Partizipation wärend der Show (Tanzen) das Ziel, nicht davor stehen und zuschauen. Da auf jeder Party auch immer eine ganze Menge Volk rumsteht und gerade nicht tanzt ist das auch prima, dass die etwas zu sehen bekommen, doch ich sehe das eher als Einladung "Hey geil, das Licht geht ja voll mit der Musik mit, dazu will ich mich jetzt auch bewegen" denn genau das ist mein Instinkt und der Drive hinter meinem Projekt. Für mich sagt mir die Musik, was mit dem Licht passieren soll. Ich kann manche Musik überhaupt nicht anhören, ohne das mir dazu im Kopf eine Lightshow abgeht. Aber eben auch nicht ohne das sich mein Körper dazu bewegen möchte
Und genau hier ist für mich das was man in der Regel an Licht angeboten bekommt eben nur "Haferbrei". Und sicherlich ist das der Grund warum es LJs gibt die dann Haferbrei wieder in genießbares Umwandeln. Vielleicht ist das aber auch von LJ Seite eben schwer eine neue Ideen anzunehmen, mit der ein DJ zumindest für manche Stücke auch ohne LJ auskommen könnte bzw. sein eigener LJ sein möchte.
Als DJ reagiere ich auf die Stimmung der Leute, da gebe ich dir völlig recht. Egal wie gern in manche Songs habe, wenn die Masse auf der Party zu dem Genre nicht abzappelt kann ich mir das sparen. Aber da ich recht breit aufgestellt bin finde ich immer etwas, wo es eine gute Deckung gibt. Und dann eben aus der Libary das vordesignete Projekt passend zu dem Song. Denn wie gesagt, das Licht life und in dem Moment zu mischen während ich mir schon einen Kopf mache was als nächstes folgen könnte geht nur bedingt. Ein bissel nachhelfen wenn der nächste Song schon anliegt und auf deinen Cue wartet, dass ist schon reizvoll, aber viel mehr als das wird nicht gehen.
Machen wir doch einfach mal ein Beispiel, in dem wir davon ausgehen, dass du Licht und Musik fest aufeinander programmiert hast und auch alles Scratching, Looping etc. einen direkten Einfluss auf das Licht hat. Du hast einen Farbwechsel auf ein paar LEDs und mehrere Moving Heads, die eine Kreis-Bewegung machen. Dieser Kreis ist so programmiert, dass die Heads ihn in 8 Takten fahren. Der Farbwechsel der LEDs erfolgt auf jeden Takt. Nun spielst du den Track ab und alles geht seinen Gang. Jetzt möchtest du aber den Track loopen, wobei du das über 4 Takte machen willst, weil das einfach besser klingt. Schon haben wir ein Problem, denn die LEDs bekommen den Wechsel zwar hin, aber die Heads dürften nur einen Halbkreis fahren. Sie müssen also nach 4 Takten direkt auf die andere Seite des Kreises springen. Das ist rein physikalisch nicht möglich. Machst du den Loop noch kürzer (was ja teilweise auch als zusätzlicher Musikeffekt gemacht wird), wird das Problem noch gravierender. Ein anderes Problem bekommst du, wenn du Scratchen möchtest. Nehmen wir wieder unser Beispiel mit den LEDs und den Heads und du scratcht genau um einen Takt herum (anders wäre es ja langweilig). Hier sitzt eigentlich ein Farbwechsel der LEDs, die jetzt wie wild zwischen den beiden Farben hin und her flackern, so wie du eben scratcht. Selbes gilt für die Heads, die jetzt stehen bleiben und vor und zurückruckeln. Das sieht dann nicht mehr gut aus, sondern so, als ob sich deine Software aufgehängt hätte. Eine Entkopplung von Licht und Musik ist hier also durchaus sinnvoll, damit so etwas eben nicht passiert.
Ja, da gebe ich Dir völlig recht. So wird das nicht gehen. Aber deswegen sagte ich in meinem Kommentar ja auch, dass Musik Cue und Light Cue Synchron bleiben müssen, damit ein Loop funzt. Das ist dann schon höhere Mathematik, aber ich glaube dennoch, dass es nicht unmöglich ist. Man muss sich die entsprechenden Stellen jedoch sehr genau aussuchen.
Man baut sich dann doch Cues in den Musiktrack ein, genau so wie man das auf der Musikseite auch macht. So kann man den beispeilsweise den richtigen Startpunkt setzten, zu den man den Loop zurückführen möchte. Wenn die Zeitpunkt für Licht und Musik synchron sind, dann könnte doch zumindest theoretisch ein Sprung zurück auf Cue in der Musik auch einen Sprung zurück auf Cue beim Licht auslösen.
Damit das mit bewegten Licht klappen kann, sind aber wohl sehr schnelle MH und wie gesagt höhere Mathematik nötig. Auf der anderen Seite sind diese musikalischen Eskapaden im Lifebetrieb ja gar nicht unbedingt nötig. Jedenfalls nicht bei den ausgewählten Stücken, für die es einen passenden Lighttrack gibt. Doch zumindest pitchen sollte man diesen können und anständig rein und raus mixen so wie man das mit der Musik auch tut. Und wie an anderer Stelle in meinem Beitrag erwähnt, wenn es eine externe Textsoftware kann, dann sollte auch eine DMX Steuerung dazu traininiert werden können. Oder eben doch beides in einem File verbinden (mpDMX) und diesen Vorgang zu unterstützten.
Der dritte Punkt ist: Bei einer Lightshow hast du genau ein Stück, was du ausschmückst. Das ist Aufwand, du hast aber am Ende eine gute Show. Bei deinem DJ Set hast du aber hunderte Songs und du kannst dich ganz spontan für einen entscheiden. Daraus ergibt sich einfach eine soooo große Vielfalt an Möglichkeiten, dass das nicht mehr handhabbar ist. Dieses Problem verstärkt sich noch, wenn du zwei Tracks mischt: Welches Licht soll jetzt genommen werden, denn ein bisschen vom einen und vom anderen geht schlicht nicht. Dann müsste es irgendeine Möglichkeit geben automatisch zu erkennen, welchen Teil des Lichts du nun von welchem Track nimmst und welche Teile du von beiden mischen möchtest.
Ja ganz genau. Beides gleichzeitig geht nicht. Aber eine Rückkopplung zum Crossfader des DJ-Controllers sollte doch möglich sein. Oder eben das Lanchpad das dem bewegten Licht sagt "gehe auf 0" und dann im nächsten Cue "hole die Steuerbefehle von track 2 aus dem DJ-Controller". Für den Computer sind es alles nur Nullen und Einsen. Alles was es braucht ist die Software die ihn hilft diese Sinnvoll zu interpretieren.
Von den 100000000(füge hier soviele Nullen ein wie du magst) Songs auf der Festplatte wird es immer nur sehr wenige geben, für die ich einen Lichttrack gebaut habe. Die anderen werde mit dem Laufen, was DMXControl3 oder welche Software auch immer aus der Lichtanlage mit den Autosteuerungen rausholen kann. Wie gesagt "Haferbrei". Doch zumindest bei einigen Songs am Abend soll soviel mehr passieren.
Und um es noch einmal zu unterstreichen: der Punkt mit mpDMX kommt genau aus diesem Problem heraus. Licht und Ton kommen aus zwei Verschiedenen Quellen und werden von zwei verschiedenen Programmen gesteuert obwohl es mit dem DJ-Controller/Mixer eine Hardware gibt, die den Übergang für Beides Steuern könnte. Das Licht ist wird doch durch die Musik getriggert. In beiden Fällen. Ob nun pre-programmiert für jeden einzelnen Ton in dem was ich Lighttrack nenne und Du Lichtshow oder beispielsweise beat driven durch DMXControl 3 im "normalen Haferbrei DJ Betrieb".
In dem Moment, wo man mit mpDMX beides (Licht und Ton) vereint kann man von einem Track zu einen anderen überblenden und auch Geschwindigkeiten anpassen. Und selbst wenn man sie nicht vereint zeigt das Karaoke Text Software zur Musik Beispiel, dass man aus mp3 Steuersignale für das nötige Timing rauslesen kann. Was für Text geht, sollte man auch für DMX nutzen können. Selbst wenn DMX ungleich komplexer ist als ein paar wörter zum richtigen Zeitpunkt anzuzeigen. Im Prinzip sind Beides getimte Steuerbefehle aus Nullen und Einsen in einem Computer.
......
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... (leider war mein Beitrag viel zu lang. Bei Kopieren in Word gehen mir dann die Zitate verloren. Ich hoffe Ihr bekommt das auch so hin, denn ich bin jetzt einfach zu alle um die noch mal neu hochzukauen...)
Und nun rüber zu den LightningBrothers (seid ihr wirklich zwei oder drei ??)
Die Zeit für eine Lichtshow, die du zum Programmieren einer Lichtshow benötigst, hängt auch sehr stark von deinem Lichtsetup ab. Extrem sportlich wird es nämlich, wenn du 20 komplett verschiedene Geräte hängen hast. Daher lege ich dir hier ans Herz: lasse dich nicht von den tollen Partyeffekten verleiten, sondern halte lieber nach einer großen Anzahl gleicher Geräte Ausschau. Wie du auch bei vielen Herstellern von Lichtequipment sehen kannst, kreieren diese oftmals mit nur einem Gerätetyp eine tolle Show, wobei in der Show dann eben eine entsprechend große Anzahl zum Einsatz kommt.
Ein wirklich guter Rat. Mein Herz hängt an Spider beams (120° mit tilt und pan) und beam MH mit prismen und gogos. Mit je 4 von denen läßt sich schon eine ganze Menge in meinem 70qm erreichen. Über die Jahre sollen das gerne mehr werden. Darüber hinaus braucht es wahrscheinlich noch Strobes und natürlich vor allem eine für den Raum passende Hazer Lösung, damit das Licht seine Wirkung auch entfalten kann ohne im Rauch zu ersticken
Talking of hazers: Kann mir da jemand eine gute Lösung empfehlen, die nicht die Bank sprengt? Den Nebel sollte man möglichst nicht sehen und es soll unter dem Hazer auch nach Stunden keine Pfütze auf dem Pakettboden zu sehen sein. Dennoch braucht es natürlich eine gute Füllung des ca 9x8 m großen Raumes für prima Lichteffekte.
Jetzt kommen wir aber zu der Frage aller Fragen: möchtest du
- eine repräsentative Show zu bestimmten Songs haben, so wie auf Produktvideos oder auf der Messe, wo man als Besucher bewusst stehen bleibt, um sich die Show anzuschauen oder möchtest
- eine ordentliche "Club-Show" schaffen, wo das Licht zum Ton passt.
Vermutlich Beides doch für die Stücke um die es mir primär geht versuche ich durchaus den ersten Punkt zu erreichen. Nur das "zuschauen" dabei eher als Nebeneffekt für die Leute gedacht ist, die nicht gerade auf der Tanzfläche abgehen. Ich möchte für ausgewählte Stücke schon genau bestimmen und vorab festlegen, was genau das Licht wann, wo passend zur Musik machen soll. Für den Rest der Zeit bin ich DJ, der gern mit dem Licht spielt, Cues verwendet und die Show optimiert damit sie besser zu der Musik passt. Aber wie viele der Kollegen ja schon sagte "life" in dem exakten Moment Licht zu spielen wärend man als DJ arbeitet bedeutet zwei Jobs gleichzeitig zu machen. Zudem möchte ich mich für die vorab kreierten Songs auch "unter das Tanzvolk" mischen und selbst ein wenig Spaß haben können. So bin ich noch näher dran und bekomme die Vibes voll mit.
Ich weiß warum du diese Frage so stellst, denn beides hat sehr verschiedene Konzepte im Hintergrund. Mein Projekt wäre jedoch, diese Grenze zu verwischen. Ich suche nach technischen Lösungen die Grenzen für diese Aspekte aufzulösen und das Licht als Teil des kreativen Prozesses mit in das Geschehen einzubeziehen. Und bevor Du jetzt denkst, der ist verrückt, das ist unmöglich, das war schon immer so und wir immer so sein....
Es gibt heute schon Software, die den Songtext auf meinen Telefon anzeigt, wenn ich einen mp3 titel abspiele. Genau die Worte zur richtigen Zeit, damit ich sie mitsingen kann. Und wenn ich das mp3 30sec vorspiele und wieder laufen lasse, dann bekomme ich noch immer genau den passenden Text zu der passenden Stelle, da die Text software den Zeitcode des mp3s ausliest und immer genau weiß wo ich gerade bin. Schneller, langsamer wäre auch kein Problem für diese Software denn sie orientiert sich ausschließlich an den mp3 zeitcode. Mit dieser Software kann ich also pitchen und jumpen, ggf. sogar loopen. Alles was ich sage ist, dass wenn Text das kann, dann weigere ich mich einzusehen, warum DMX das niemals können soll. Sobald der mp3 zeitcode sich ändert muss sich eben auch das Licht anpassen. Und wenn ich bei 1:20 reingehe, weil der Song ab da eben klasse ist und vorher eher langweilig, dann nimmt sich die Steuersoftware das Signal der Musik ab diesen Moment. Selbst wenn ich dieses Musikstück von 0 bis 4:33 mit einem DMX signal vorprogrammiert habe. Ich suche also nach Wegen, wie ich fertig bearbeitete lightshows zu diskreten Musikstücken in den Prozess des DJings einschließen kann (pitch und fade), ohne die Sychronität zur Musik zu verlieren.
Vor 25 Jahren habe ich mal gesagt, dass ich Solarzellen auf dem Dach eher hässlich finde. Wir brauchen die ganz nötig, doch ich hätte lieber beschichtet Dachziegel, die man ineinandersteckt und die dann gemeinsam als Solarzelle dienen. Das sieht nicht so hässlich aus. Damals schien das nur eine verrückte Idee. Heute gibt es solche Ziegel. Die sind zwar weit davon entfernt mainstream zu sein, aber es hat jemand meinen Gedanken umgesetzt. Und glaub mir, es sieht wirklich viel besser aus
Ein Freud von mir hat lange am NT (National Theather) in London gearbeitet. Als er angefangen hat gab es immer mindestens zwei Leute für die Beleuchtung ihrer Shows weil die verschiedenen zeitgleichen Cues einfach zuviel waren für einen. Im Laufe der Zeit wurde die Steuersoftware besser und die zweite Person war eigentlich seid den 90gern nur noch backup. Irgendwann in den 2000er gab es denn noch noch einen. Alles was Lichttechnik angeht hat sich so rasant verändert in den letzten 50 Jahren. Deswegen hoffe ich einfach, dass ich mir meinen Traum in den nächsten 5-10 Jahren umsetzten kann.
Ich suche eben nach Lösungen wie ich a) mir für ausgesuchte Songs einen lightrack zum mp3 bauen kann, in diesen jedoch rein und rausmischen und pitchen kann so wie ich es mit der Musik auch mache und gern auch ein bischen b) mich in den standart beat oder sonstwie Software gesteuerten Licht einmischen kann um dieses aus der Langeweile zu zerren
Hart gesprochen: Copy & Paste und auch spiegeln ist out und doof. DMXControl 3 bietet hier mit dem Fanning im Zusammenspiel mit Gerätegruppen viel mehr Möglichkeiten, als Effekte nur gespiegelt laufen zu lassen. Aber auch hier gilt wie eingangs gesagt: nur Masse (gleiche Gerätetypen) ist klasse.
Grundsätzlich gebe ich Dir da recht. Doch wenn ich möchte, dass meine beam MH in den vier Ecken das gleiche Machen (von Aussen zur Mitte gehen), dann hängt es von Ihrer Position im Raum ab von wo nach wo sie sich bewegen sollen. Da sind copy und paste und spiegeln nur die Tools die ich brauche um fix zu meinem gewünschten Effekt zu kommen.
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Oha! Na da kommt was auf mich zu... und auf Euch.
Erst einmal vielen Dank für die vielen Antworten. Eine ganze Menge davon waren eher nicht so ermutigend, aber vielleicht war ich mit meinem Anliegen/Plan auch noch nicht konkrekt genug oder unverständlich. Das sollte sich dann vielleicht klären lassen.
In jedem Fall fange ich vorne an, sonst wird es Chaos: Also...
Hallo Helmut!
Dank für Deine Zeilen. Die Hoffnung war einfach, dass man mit einem Pult ggf etwas Zeit sparen kann gegenüber der reinen Softwarelösung. Die sind wirklich preventivley expensive, da hätte ich ohnehin nur gebraucht zugeschlagen. Was ich allerdings nach wie vor uU praktisch fände ist ein launch pad, doch dazu später.
Ja die Softwarelösungen sind vielfältig. Einfach unmöglich da als Anfänger (ungeachtet aller Ambitionen) durch zusteigen. Ich fand vieles was ich von Madrix gesehen habe schon recht spannend. Günstig ist dann wieder was anderes:)
Zum Punkt mpDMX: die Idee war und ist das DMX Steuersignal zusammen mit dem mp3 zu packen, damit es gemeinsam über den DJ-Controller angesteuert werden kann, damit beim Musikwechsel ein synchroner Lichtwechsel erfolgen kann. Das war die grundsätzliche Idee. Das ein mobiler DJ mit einer fest vorgebauten Lightshow Schwierigkeiten bekommt, wenn er seine Effekte je nach Partyumgebung im Raum anders verteilen muss ist doch klar. Aber das Problem hätte er auch mit DMXControl3 oder jeder anderen Software. Das programmierte DMX Signal paßt dann nicht mehr zur Umgebung.
Es ist schon klar, dass man sich für den Übergang von einem Lichttrack zum nächsten etwas einfallen muss, damit insbesondere bewegtes Licht eine Chance hat im 3D Raum dahin zu finden, wo es für den neuen Track hin muss. Als DJ benutzt man den Crossfader um von einem Track zum nächsten zu kommen. Das Überblenden kann dann schon ein paar Sekunden dauern. Dafür ist ja der pitch da damit die beats synchron sind und man langsam überblenden kann. Was würde denn passieren, wenn ich ein launch pad nutzte, um movings auf "0" zu setzten und daran anschließend sich den nötigen Positions- und Steuerangaben vom neuem Lichttrack abzuholen? Bewegtes Licht wäre für einen kurzen Moment dunkel um sich neu zu positionieren und von track a) zu track b) zu kommen, und der Rest der Show macht solange weiter bis der fader über 50% geht.
Wie gesagt, das DMX Signal ist und bleibt das DMX Signal. Ich möchte es in das Musik signal integrieren, damit ein flüssiges Überblenden möglich wird. Klar gibt es verschiedene Anbieter die ohne DMX arbeiten, aber darum geht es mir nicht. Ich möchte zumindest für einige ausgesuchte Songs einfach nur weg von dem automatisch gesteuertem Licht was spannende Akzente in der Musik so oft ignoriert weil diese eben so oft gerade NICHT auf dem Beat liegen.
Ja Licht und Ton sind komplett 2 Seiten deswegen gibt es DJs und Tontechniker und sogenannte LDJs
Was Stefan meint ist z.B bei einer eröfnungsshow oder Lasershow das licht passend zur Musik syncron abgespielt wird. Man ladet den einen Track in die Software und setzt dort Zeitmarken in Minuten, Sekunden und millisecunden wo dann die entsprechende cue ausgeführt wird. Bei Liedern geht es immer von 0:00;00 bis zum ende vom Track. Beim Licht ist es ja anders da es dort kein "Stopp" gibt sondern einfach die nächste Cue oder Scene ausgeführt wird. Also nach Lied 1 das 4 Minuten ging geht Track 2 wieder bei 0 los aber nicht das licht denn es ist schon bei 4 Minuten und soll dann weiter laufen.
Eben darum mein Kommentar oben zum launchpad um alles bewegte Licht von track a) zu track b) zu re-setten und dann für den neuen Track zu starten. Es geht doch darum, dass jedes DMX Gerät für den neuen track wieder weiß wo sie hin müssen und wo es dann weiter geht. Denn ich möchte ja gerade KEINE fest programmierte Show haben die bei 0min anfängt und nach 5 Stücken bei 14 min und 27 sec aufhört. Ich arbeite nicht mit Playlisten. Die gehen total am Publikum vorbei. Ich schaue mir an wie sie auf einen Track reagieren und wähle daraufhin den nächsten aus. Hat der aktuelle track gepasst? Brauche ich mehr beats/min? Habe ich den Eindruck die Leute mögen eher elektronische oder eher härtere Töne? Jedes Mal ist es anders. Und in meiner Kollektion möchte dann eben einige Stücke haben, für die ich Licht und Ton arragiert habe. Und so wie ich bei Musik an eine Stelle im Song gehe und dort einblende, muss auch das Licht dabei mitgehen. Darum ja die gewünschte Verbindung von beiden im mpDMX. Für die Stücke für die ich noch kein Spezielles Licht programmiert habe (s. o unsere Diskussion über den Aufwand 10-20 std pro min musik), lebe ich mit den Automatismen, die mir die Software bietet. Aber das ist mich eben wie Haferbrei, die Lightdesigned tracks hingegen sind die Fruchtexplosionen die einem das Leben versüßen. Und um das schon gleich mal vorweg zu nehmen: Es geht mir auch nicht darum, dass die Leute rumstehen und meine Lichtkreation bewundern. Dafür ist das nicht gedacht. Ich möchte das das Licht sein volles Potential in Harmonie mit der Musik erreicht und damit die Leute auf der Tanzfläche in der Musik und in dem Licht aufgehen können. Ich haben meinen Nick hier nicht umsonst gewählt.
Das tolle an DMXC ist das man in Gruppen arbeiten kann und so hast du z.B. reine Bewegunscenen die in einer bestimmten geschwindigkeit ablaufen und eine Weitere Gruppe mit Farbeffekten die auf Beat getaktet sind. So ist es z.B möglich 4 Cues zu erstellen mit Rot, Grün, Gelb, Weiß. Oder auch Bunt gemischt. Nun startetst du eine Bewegunscene die nur auf Pan und Tilt reagiert und kanns aus dem Farbcues auswählen welche du möchtest. Realisiebar durch Softdecks oder auch ein Midi Pad wo du dann die Farbcues auf verschiedene Butten legst. Evoila du hast mit etwas kicken genau das was du möchtest.
Das klingt, als könnte es mir den "Haferbrei" schon mal etwas versüßen und das wäre prima. Es wäre eine Möglichkeit Live und in dem Moment mehr aus dem Licht herrauszuhohlen, als nur dass was die Steuersoftware beat oder sonstwie driven herraushohlt. Doch das eigentliche Ziel meines Projektes ist es im Laufe von einigen Jahren eine Bibilothek von Songs aufzubauen, für die ich in meiner Hausdisco einen passenden Lichtrack gebaut habe um diesen immer wieder benutzten zu können. Und in diese DMX tracks möchte ich eben hinein und auch wieder herraus mixen können.
Und nun rüber zu den LightningBrothers (seid ihr wirklich zwei oder drei ??)
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Hallo JP,
vielen Dank für Deine umfassenden Antworten. Die helfen mir ungemein ein klarers Bild zu bekommen. Einiges macht Hoffnung, anderes ist eher ein Rückschlag.
Du kannst deine Geräte beliebig im DMX-Universum verteilen, egal, auf welcher Hardware-Position sie sich befinden. Sie sollten sich nur nicht überschneiden (außer es ist gewollt, dass zwei gleiche Geräte auf der exakt gleichen Adresse liegen und dann auch das gleiche machen)
Das ist wirklich super und macht total Sinn. Gibt es in DMXControl 3 eine Art Copy und Paste Funktion? Könnte ich also für Moving head 1 etwas in der Musik programmieren und dann zu head 2 kopieren, damit sie das gleiche tun, und dann zu head 3 und 4 kopieren und dann dort die Farbe änder damit auf der anderen Seite des Raumes das gleiche passiert, jedoch auf einer anderen Farbe? Und gibt es eine Funktion das zu spiegeln? Denn wenn head 1 in der linken Ecke von aussen nach innen geht dann sollte head 2 ggf. ebenso von aussen nach innen gehen? Doch das ist dann eben von links nach rechts und nicht von rechts nach links wie beim ersten head. Ein softwear tool was einem da entgegen kommt macht das Leben schon einfacher.
Häufig wird es unterstützt, dass du ein DMX- oder Midi-Pult / Launchpad etc. als Input für die Software nutzt. Sprich du steuerst dann mit dem Pult die Software an. Man muss sich eben einmal das Mapping setzen. Dann geht das sowohl in DMXControl 2 als auch in 3. Bei den anderen Programmen weiß ich das nicht, können die aber sicher auch.
Benutzt Du selbst diese Funktionalität? Ist meine Annahme richtig, dass sich so einige Zeit einsparen läßt? Oder anders gefragt: Würdest Du mir dazu raten mir ein Pult zuzulegen um meine Arbeit zu unterstützten?
Kurz gesprochen nein, geht nicht. Du kannst entweder Musik aus der DJ Software laufen lassen und dann Pitchen, Loopen, Scratchen etc., musst aber mit nur teilweise synchronem Licht leben (das dann anders "synchronisiert" wird) oder du hast einen festgelegten Track, der im Lichtsteuerprogramm läuft, auf den dann voll synchron das Licht gespielt wird. Das hat mehrere technische Gründe, u.a. das bei einer Lightshow unter Umständen sehr viele verschiedene Effekte parallel ablaufen können. Das bekommt man alles einfach nicht sauber synchronisiert, wenn man da Loopen und Scratchen (zu beliebiger Zeit die aktuelle Ausgabe kurzzeitig rückwärts laufen lassen) kann.
Das ist wirklich sehr schade. Für mich sind Musik und LIcht zwei Seiten der gleichen Medallie. Sie werden aber von zwei verschiedenen Systemen "betreut". Licht- und Tontechniker eben. Das macht sicherlich vielfach auch Sinn das so aufzuteilen. Auf der anderen Seite ist diese Unterteilung in meinem Projekt tötlich. Wenn ich Dich vorher richtig verstanden habe kann man mp3 Titel in DMXControl 3 reinladen und die Lichteffekte zu den Zeitpunkten in der Musik synchronisieren. Das bedeutet dann doch auch, dass man zu einem Zeitpunkt X in der Musik den Start der Effecktkette Y setzt. Man baut sich dann doch Cues in den Musiktrack ein, genau so wie man das auf der Musikseite auch macht. So kann man den beispeilsweise den richtigen Startpunkt setzten, zu den man den Loop zurückführen möchte. Wenn die Zeitpunkt für Licht und Musik synchron sind, dann könnte doch zumindest theoretisch ein Sprung zurück auf Cue in der Musik auch einen Sprung zurück auf Cue beim Licht auslösen.
Oder anders formuliert, dass eigentliche Problem für mein Projekt ist doch, dass Licht und Ton von zwei verschiedenen Systemen verarbeitet werden. Wenn es ein gemeinsames Format gebe (nennen wir es einmal mpDMX), welches sowohl Licht als auch Ton steuert und was ich dann in den DJ-controller füttere, dann wären Geschwindigkeit (pitchen), Wiederhohlungen (loopen) und andere Spielereien wieder möglich solange ich Musik cue und Licht cue synchron halte.
Denn dem Computer der beides steuert ist des doch egal welche Nullen und Einsen er verarbeitet. Es muss nur klar geregelt sein, wer was wann wo macht. Man könnte beispielsweise den DMX part in frequenzen der Musik verstecken, die man als Mensch nicht hört. Also von 25kHz aufwärts liegen die Licht Steuersignale. Dem DJ-Controler wäre das egal, denn der gibt einfach nur den Track wieder. Gut, mpDMX müsste mit mp3 auf der Musikseite kompatibel sein damit das funzt. Doch wenn man die DMX Steuerung in den hohen Frequenzen versteckt, könnte das doch klappen. Was denkst Du?
Dann müsste man uU Hunden Kofhörer aufsetzten damit diese hohen Frequenzen sie nicht völlig fertig machen

Wir haben aber natürlich auch ein Ticketsystem (https://dmxc.org/bugs), in dem auch Wünsche und Ideen eingetragen werden können. Wenn diese Ideen in das Konzept von DMXControl 3 passen, besteht die Chance, dass diese auch umgesetzt werden.
Wäre die Entwicklung von mpDMX etwas, was in diesen Rahmen passen könnte? Ich kann einfach nicht glauben dass ich der Einzige sein soll, dem diese Trennung von Licht und Ton stört. Die Idee von mpDMX sollte doch für alle DJs eine Erlösung sein? Darin sollte sogar ein gewisses komerzielles Potential stecken.
Zu den anderen Programmen darfst du natürlich auch hier fragen, aber da hier die überwiegende Mehrheit DMXControl einsetzt, wirst du spezifische Fragen z.B. zu freestyler und PC Dimmer in deren Foren besser bekommen.
Sicher, das ist nur logisch. Ich gehe dennoch davon aus, das hier viele auch mit anderen Programmen gearbeitet haben und von daher Vergleiche ziehen können. Ich brauche einfach Hilfe bei der entscheidung ob DMXControl 3 das richtige Tool für mein Projekt ist, oder ob eine andere Software (kostenfrei oder kostenpflichtig) besser wäre.
Freue mich schon jetzt auf Deine Antwort und fände es auch prima, falls jemand noch eine weitere Meinung beisteuern könnte. Ich beisse nicht

Liebe Grüße aus Steinfurt!
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Hallo JP,
vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort. Da ist schon mal viel food for thought drin. Und wie immer bei sowas lösen Antworten weitere Fragen aus. Wenn Du nichts dagegen hast, würde ich gerne weiter bohren:
Zum Schluss noch ein paar Sätze im Allgemeinen dazu: Lass dich von den Schwierigkeiten am Anfang der Programmierung und den nach eigenem Empfinden mittelmäßigen Shows nicht entmutigen. Wie immer bei kreativer Arbeit gibt es am Anfang immer wieder Durststrecken, durch die man sich durchbeißen muss. Wenn man aber dran bleibt, kann man schöne Projekte auf die Beine stellen
Ich bin gern bereit einiges an Zeit in dieses Projekt zu investieren. Für das erste Jahr wäre es schon toll, wenn es dann ein halbes Dutzend Songs geben könnte, die wirklich abgehen. Einfach das überhaupt hinzubekommen, beim Tanzen wirklich mal die Art von Lichtergänzung zur Musik zu haben, die ich immer vermisse und von der ich seid Jahrzenten träume, das ist mir die Sache wert.
Wo es schwieriger wird sind Fehlinvestitionen. Sicher, da ich anfangs vermutlich eher billig einkaufen werde, was die Effekte angeht und dann im Laufe der Zeit mit kostspieligeren Einzelstücken ergänze, werde ich schon auch Geld in die Hand nehmen müssen. Und bei jedem Neuen Stück kommen dann wieder neue DMX Adressen dazu und ggf. verschieben sich dann Adressbaüme und müssen angepaßt werden. Doch gerade wegen dieser zu erwartenden Dynamik ist es mir wichtig gleich von Anfang an eine Software zu verwenden, die da mitgeht. Wenn ich also mit meinem DMX-Lichtset aus dem PC linke Hand in den Raum reingehe und von Effekt zu Effekt schleife, ich aber nach 6 Monaten auf die Idee komme gleich zu anfang noch einen moving head in die Ecke zu setzten, dann verschieben sich alle Adressen. Es wäre toll dann eine Software zu haben, für die das kein Problem ist. Schließlich sollen alle anderen Teile ja noch das gleiche machen wie bisher, nur jetzt eben in den DMX Adressen um 50 oder so verschoben. Da möchte man nicht unbedingt manuell hingehen und jedes Ding von Neuem zu addressieren.
...rechne ich bei meinen Lightshows eher mal sicherheitshalber mit 10 bis 15 Stunden (und mehr) pro Minute Musik.
Autsch. Das ist wohl etwa was ich hoffte für einen Song zu brauchen. Also etwa drei bis vier mal solange wie erwartet. Natürlich ist das wie Du ja selber sagst von dem Anspruch abhängig. Wie bei allen anderen Dingen gehe ich davon aus, dass du etwa 20% der Zeit brauchst um 70-80% der Show zu haben, dann aber die restlichen 80% benötigst, um die 100% zu erreichen:) Perfektion hat eben ihren Preis. Und wenn man sich die Mühe macht, dann soll es auch am Ende passen und nicht zu 20% daneben liegen. Es ist aber gerade auch dieser kreative Prozess auf den ich mich freue.
Hierzu dann nochmal auf meinen Eingangspunkt: Gibt es physikalische Pulte, die mit Software so zusammenarbeiten, dann man Grundeinstellungen für Scenen und Bilder am Pult machen und dann in die Software für feintuning laden kann? Gerade wenn man mit Fadern arbeiten kann und fix alle auf "rotes LED" gestellten Effekte zur Musik passend hoch und wieder runter fährt oder moving heads über haptische Regelungen im Raum bewegt könnte man doch schon eine Menge Einstellungen grob zusammen kleistern. Gegebenenfalls geht sowas doch vielleicht auch über ein Lauchpad? In jedem Fall würde sowas für mich nur Sinn machen, wenn man von diesen Dingen dann nahtlos in die Software gehen kann um den Dingen dort den Schliff zu geben.
...für das Zweite habe ich DMXControl 3 mit einem nicht öffentlich verfügbaren (weil beim Programmieren instabilen) Plugin verwendet. Das ist eigentlich der einfachste Weg, Licht und Ton synchron hinzubekommen und es beim Programmieren der Show einfacher zu haben. Das mit Datenbanken wird eher schwer, weil das häufig nicht von einem Projekt ins andere übertragbar übertragbar ist. Allerdings gibt es aber manchmal die Möglichkeit, Templates innerhalb eines Projekts zu erstellen, was du dafür nutzen könntest. Im Falle von DMXControl 3 kann man sich beispielsweise ein Template Projekt aufbauen, welches immer beim Start geladen wird
hmm, das klingt leider ein wenig danach, als wäre DMXControl für mich nicht die passende Software. Jedenfalls nicht auf Dauer. Denn eine Art Libary/Datenbank von vorher gebauten Effekten und Abläufen halte ich auf Dauer für unerläßlich. Denn nur so kann man doch auf Dauer vermeiden das Rad mit jedem Song wieder neu zu erfinden. Klar hat ein 'clean slate' auch seinen Reiz und man will sich auch nicht wiederholen, aber eine gewisse Modularität halte ich für zwingend nötig damit sich der Zeitaufwand im Rahmen hält. Zudem ist für mich die Synchronität zwischen Ton und Musik der Entscheidende Punkt des Projektes. Dazu sollte es keinen instabilen Plug-in brauchen, dass ist foür mich die Hauptaufgabe der Lichtsteuersoftware. Nur das ich hier nicht falsch verstanden werde, dass ist nicht als dischen der Software ansich gemeint. Das es überhaupt kostenlose Software gibt die einem einen Start ermöglicht ohne die Bank zu sprengen ist großartig! Doch auf mein Projekt bezogen brauche ich genau dieses direkte Zusammenspiel.
Das bringt mich zu einem weiteren Punkt, superwichtigen Punkt: Wie eingangs erwähnt möchte ich erreichen, dass der "Lichttrack" zusammen mit dem mp3 "Musiktrack" von meinem DJ controller aus gestartet wird. Soll heißen, wenn ich am Controller Song A (läuft gerade) rauf pitche (schneller mache) um die BPM dichter zum Song B (up next) zu bekommen, dann muss auch das Licht dieses Pitchen mitmachen. Gleichermaßen muss beim Song B, der für den glatten Übergang runter gepitched wird (Beat-synchronisation), die angepaßte Geschwindigkeit des tracks auch beim Licht zunächst langsamer gesteuert werden. Erst wenn der Übergang in der Musik von Song A zu B stattgefunden hat Gleiche ich langsam die Geschwindigkeit wieder zu Song Bs normalem Speed an. Das Licht müsste diesen Prozess mitmachen, sonst wird alles asychron. Geht das überhaupt?
Crap, wenn Pitchen nicht klappt kann man natürlich auch nicht loopen, scratchen oder sonst wie mit der Musik kreativ werden. Gut, sind ja nicht alle Songs, die ich Beleuchtungstechnisch vorprogrammieren möchte, aber wirklich geil wäre eben schon wenn das Licht sich der Musik anpasst und sich über den DJ-Controller steuern läßt.
Wenn du dir dann mal einen Überblick verschafft hast und mal jeweils etwas herum gespielt hast und eine ausgewählt hast, kannst du dir ein DMX-Interface passend zur Software kaufen und dazu die ersten Geräte. Ich würde mit LED-Scheinwerfern anfangen.
Ja Danke, das ist ein wirklich guter Rat. Es wird sicher eine steep learning curve geben:) Und natürlich juckt es mich in den Fingern damit anzufangen. Doch ehe ich Geld für ein DMX Interface in die Hand nehme möchte ich gerne so viel wie möglich über die dazugehörige Software wissen und von Euch Experten hören, was zu meinem Projekt überhaupt passt.
Und wo Du von der Entwicklung eines Updates (DMXControl 3.3) für das nächste Jahr gesprochen hast, wie gestaltet sich das? Ist es ein open source Projekt? Werden Ideen aus der Community von Programmierern umgesetzt? Kann man da vielleicht hilfreich werden und mitgestalten? Falls es die Software meiner Träume noch nicht gibt ist das vielleicht ein Weg um langfristig zu Ziel zu kommen.
Erneut Liebe Grüße und vielen Dank für alle Antworten im Voraus!
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Hallo und Moin in die Runde!
Ich habe früher mal als Party DJ gearbeitet. Dabei habe ich oft festgestellt, dass Licht mindestens genauso wichtig für die Stimmung einer Party ist wie die Musik. Nun sind seid damals viele Jahre vergangen, DMX wird mit Computern gesteuert und LEDs machen Lichteffekte leicht und billiger. Deshalb möchte ich mir jetzt gerne einen Traum von damals erfüllen: Die perfekt auf die Musik abgestimmte Lichtshow

Ich bin in der glücklichen Lage, in einem Haus mit einem 70qm Anbau zu wohnen, der früher mal eine Tanzschule war. Es gibt bereits ein dreifach gestaffeltes Rigsystem an dem Scheinwerfer hängen. Zwei Ringe davon möchte ich in den nächsten Jahren für Discobeleuchtung umbauen. Die Stromversorgung ist also vorhanden, die mit DMX steuerbaren Effekte noch nicht. Es sollen einige moving heads, Spiders, Strobes und sonstige Effekte werden. Viel wichtiger als die genauen Details der Lichtelemente ist mir jedoch, dass ich diese nach meinem Geschmack für einzelne Musikstücke programmieren kann. Diese müssten dann zusammen mit der mp3 Datei aus dem DJ-Controller ausgegeben werden.
Auf der Musikseite sind die Dinge schon etwas klarer und vieles ist auch schon vorhanden. Wie ich jedoch am Besten zu meinem "lichttrack" komme, der dann zusammen mit dem mp3 musiktrack ablaufen soll, ist mir noch nicht klar.
Ich habe gelesen, dass reine software Programmierung von Szenen, die man dann zu größeren Sequenzen ausbaut und an die Musik anpasst ziemlich zeitaufwenig und umständlich sein sollen. Gute Hardware Lösungen dafür können aber wohl schnell in die Tausende gehen und jedes Buget sprengen.
Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, mit einem Lichtpult die Effekte grob zu gestalten und in die Software zu ziehen, wo man sie dann verfeinert und an die Musik Cues anpasst. Zudem wäre es natürlich toll, wenn man Scenen in Datenbanken speichern kann und relativ unaufwendig in Punkto Farbe, Richtung oder Geschwindigkeit verändern kann. Auf diese Weise könnte man sich modulartig einige Scenen basteln, die man dann immer wieder anders umbaut um nicht langweilig zu werden.
Tja, dass sind die Wünsche und Vorstellungen aus dem Lala-Land der Phantasie. Vermutlich äußerst naiv und unrealistisch. Dennoch würde ich mich freuen, wenn mir jemand ein paar Hinweise geben könnte, wie ich dieses Projekt umsetzten könnte.Schließlich sind hier Leute mit Erfahrung versammelt

Auf jeden Fall erscheint es mir klüger diese Fragen ganz am Anfang zu stellen anstatt einfach draufloszukaufen um dann festzustellen, dass nix zusammen passt und ich mein Zeil mit den erstanden Dingen nicht erreichen kann.
Liebe Grüße und vielen Dank im Vorraus!