Bauanleitung Kabuki-System/Vorhangabwurf

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo zusammen,
    hier die Anleitung für mein selbst gebautes Kauki-System

    Pro Abwurfeinheit benötigt ihr folgende Dinge:
    [Blocked Image: http://s192477449.online.de/partylight/med…26-11-33-22.jpg]
    1x Vierkantrohr als Gehäuse
    2x U-Schine als Gehäusedeckel
    1x Zugmagnet (ich habe die 230 VOlt Variante gewählt)
    1x Werfgehänge (Schanier)
    1x Haken mit Maschienengewinde und Muttern
    Kabel
    Schrauben

    1. Die Befestigungslöcher des Zugmagnetes werden auf das Gehäuse und das Schanier übertragen und gebort. Anschließend wird der Zugmagnet im Gehäuse auf dem Schanier festgeschraubt
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    2. Es folgt der elektrische Anschluss des Zugmagnets inclusive der Erdung des Schaniers
    [Blocked Image: http://s192477449.online.de/partylight/med…26-11-46-14.jpg]

    3. Als nächstes wird der Schraubhaken montiert
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    4. Zum Schluss wird der Anker eingesetzt und die Deckel montiert.
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    Und hier das Video
    http://s192477449.online.de/partylight/med…ki/P1260227.MP4

    Viel Spaß beim Nachbauen

  • Hallo Michael

    Hab ein Weilchen gebraucht bis ich`s kapiert hab.
    Aber jetzt hab ich´s.

    Der Magnet is ja auch nicht unerschwinglich.
    Kann man sich schon leisten alles, super !

    Wie schaltest du den den Strom ?

  • Die Lösung gefällt mir sehr gut. Ich baue aktuell ebenfalls ein Kabuki-System.
    Mangels Kreativität bezüglich günstiger Einzel-Abwurflösung habe ich mir ein zentrales System einfallen lassen.

    Ich habe mir bei ebay eine Diesel-Abstelleinheit bestellt. Dies ist ein Motor mit Getriebe, der einen Seilzug ca. 4cm mit hoher Kraft zieht. An dem Seil werden Stifte aus Kulissenscharnieren befestigt. Der Vorhang wird an seinen Ösen über kleine Schäkel gehalten, welche wiederum über die Stifte in zwei Ringösen gehalten werden.
    Zieht der Motor an, dann werden die Stifte gezogen und der Vorhang plumpst.

  • Hallo Konrad

    Das mit Stifte aus Kulissenscharnieren ist schon auch Klever.
    Hab das mit mehr Aufwand /Schweisarbeit schon selbst benutzt,
    aber mit der Hand eines Schauspielers.

    Deine Variantec "Diesel-Abstelleinheit" an stelle von Hand ist auch klevver.
    Hab da aber nichts "Recherchieren" (Diesel-Abstelleinheit) könne.
    Watt issen datt ?

  • Guten Morgen,
    bei den Tests musste ich feststellen, dass es zu wenig Abwurfeinheiten (pro Meter eine) für die Vorhangsgröße waren. Der Zug war dadurch so stark, dass die Magneten der Einheiten nicht mehr zuverlässig angezogen haben.
    Ich habe mich dann spontan auch für die Stiftlösung entschieden, wobei ich zur Auslösung Pneumatikzylinder verwende. Diese werden über zwei Magnetventile angesteuert, die über einen Dimmer angesteuert werden. Als Absicherung wird erst kurz vorm Abwurf die Druckluft freigegeben.

    Viele Grüße
    Michael

  • Das Einströmen der Luft hört man nicht, da es zu keinem Luftstrom kommt. Die Absprerrung sitzt direkt vorm Ventilblock.
    Beim Auslösen hört man nur das Klacken der Metallstifte, die aus den Ösen gezogen werden.
    Was man momentan noch leicht hört ist das Zurückströmen der Luft aus dem Ventil, sobald es wieder zu macht. Das liegt aber daran, dass ich beim Aufbau noch keinen Dämpfer da hatte. Mit dem ist das Geräusch dann auch weg.
    Viele Grüße
    Michael

  • Deine Variantec "Diesel-Abstelleinheit" an stelle von Hand ist auch klevver.
    Hab da aber nichts "Recherchieren" (Diesel-Abstelleinheit) könne.
    Watt issen datt ?


    Hier findest du ein Beispiel: http://www.ebay.de/itm/Stellmotor…=item19f2d94444

    die Teile gibt es für 24V und 12V. Ausserdem gibt es zwei Varianten ETS und ETR. Ich bin noch am Basteln. Am kritischten dürfte die Zugkraft werden. Das Teil hat ein Getriebe und zieht relativ startk, deshalb habe ich es einem Zugmagneten vorgezogen.
    Für das Drahtseilaufwickeln benötigt der Motor ca. 1s. Man hat also keine aprupte Auslösung.

    Die Steuerung wird über DMX vorgenommen. Ich entwickle für diesen Zweck einen variablen einkanaligen Switch, der Open Drain und Relais Ansteuerung hat.

  • Die Luftdruck -lösung ist sicher eine interessante.
    Da kann man ja so einiges mit bewegen.
    Auch Fenster und Türen. mit einem Kompressor in der Nähe alles kein Problem.
    Oder nimmt man da Gasflaschen ?
    Scheint aber doch irgendwie ein anderes, auch interresantes "gewerk" zu sein

    Hallo Konrad

    Da wirst du sicher die ETR Version wählen, nehme ich an.
    10 bis 15 kg für das ziehen von dünnen Stiften sollten doch reichen auch für einen schwereren Vorhang.
    das mit dem vorlauf von einige Augenblicke sollte man doch verkraften können.

    Da bin ich mal gespannt auf deine ansteuerungs- Lösung.

  • [...]Als Absicherung wird erst kurz vorm Abwurf die Druckluft freigegeben.
    [...]


    Und Deine Ventile haben auch im drucklosen Zustand einen definierten Zustand? Nicht dass Dir beim Druckaufbau schon mal die Zylinder einfahren, weil Deine Ventile (weil pneumatisch vorgesteuert o.Ä.) in der eigentlichen Wirkkette gar nicht in ihrer Endlage sind, solange nicht der Nenndruck anliegt.
    Irgendwie würde ich eher dazu neigen, den Druck auf jeden Fall außerhalb der Vorstellung aufzubauen. Sollte sich z.B. ein Schlauchverbinder zwischendrin gelöst haben, merkst Du es sonst erst mitten in der Show, wenn beim Druckaufbau die Luft zischend entweicht statt sich bis zu den Ventilen zu bewegen. Dann lieber auf elektrischer Seite was unternehmen, dass ein "Aufblitzen" auf einem DMX-Kanal alleine nicht auslöst.

    Druckluft dürfte übrigens schnell genug sein, dass Du mit einem richtigen Ventil eine große Zahl von Zylindern ansteuern kannst. Die Verzögerung ist vernachlässigbar (insbesondere, wenn man die 1 s der elektromotorischen Lösung mit "das mit dem vorlauf von einige Augenblicke sollte man doch verkraften können." bewertet)

    Hab mir gerade nochmal das System von Gerriets angesehen - die lösen ja auch nicht gerade geräuschlos aus...

  • mit einem Kompressor in der Nähe alles kein Problem.
    Oder nimmt man da Gasflaschen ?


    Kompressoren haben den Vorteil, dass sie "beliebig" viel Druckluft liefern - solange genug Strom da ist. Allerdings ist ein "leiser" Kompressor eine Geldfrage, weshalb es ggf. durchaus interessant sein könnte, sich mit industrieller Pressluft aus Flaschen zu versorgen - muss ja keine Atemluft sein.
    Oder man lädt den Drucklufttank eines Kompressors vor der Vorstellung und arbeitet dann mit dem Druck, der im System gespeichert ist. Das dürfte für einen Kabuki-Abwurf durchaus ausreichend sein. Dass die Anlage dicht ist sollte man allein aus Geräuschgründen ja im Griff haben.


  • Und Deine Ventile haben auch im drucklosen Zustand einen definierten Zustand? ...

    Das habe ich mich dann auch gefragt und stattdessen die Schläuche zu den Zylindern vom Ventil abgezogen und die Zufluft freigegeben.

    Zum besseren Verständnis hier nochmals meine "Aufbaukette", wobei zu beachten ist, dass ich im Prinzip zwei Kabukis im Einsatz hatte. Der Vorhang wurde hochgerollt und von einem Kabuki im gerollten Zustand gehalten. Vor dem Showakt wurde dann dieses Kabuki ausgelöst und der Vorhang hat sich entrollt. Für den Abwurf war dann ein zweites Kabuki zuständig.

    - Kompressor (der aus Lautstärkegründen ein Stockwerk tiefer im Keller stand)
    - Druckluftleitung
    - Ventilinsel mit zwei 5/2-Wegeventilen*
    - je ein Verbindungsschlauch zum Zylinder*
    - zwei doppelwirkende Pneumatikzylinder (einer für den ersten Abwurf, einen für den zweiten Abwurf)*

    * Ich hatte zwar doppelwirkende Zylinder und 5/2-Wegeventile im Einsatz, habe diese aber um Schläuche zu sparen nur "einfachwirkend" angeschlossen. Der Zylinder wurde durch einen Gummizug ausgefahren gehalten und der eine Arbeitsabgang des 5/2-Wegeventils war mit einem Blindstopfen verschlossen.

    Viele Grüße
    Michael

    PS Es hat sowohl bei den Proben als auch beim Showakt alles hervorragend funktioniert. Beim SHowakt war durch die Musik auch keine Geräusche wahrnehmbar

  • Hallo,


    wenn man schon mit Druckluft arbeitet, warum denn nicht sogar mit so Mini-Gaskartuschen, die auch für Sahnesprüher verwendet werden? Man müsste dann doch leicht ein Ventil dafür DMXifizeren können...

    Grüße

    Markus

    Bitte laaaangsaaaam schreiben, bin älter als das Internet...

  • Hallo,
    ich denke, MarkusW meinte auch ehr, solche Kartuschen direkt in einen Kabuki-Haken zu integrieren, sodass man kein Schlauchsystem braucht, sondern für jeden Zylinder eine Kartusche hat. Die Frage wäre dann halt, wie teuer die Ventile pro Haken wären. Das könnte sicher interessant sein, dann muss aber eine wie auch immer geartete Vorrichtung vorgesehen sein, die sicher stellt, dass man beim Befüllen keinen Haken vergessen hat (irgendwas wie "der Vorhang lässt sich nur einhängen, wenn ein Haken bedruckt ist" oder so).
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Was soll der Vorteil einer dezentralen Lösung mit Sahnesprüherdruckkapseln sein? (Deren Inhalt ist übrigens Lachgas = Distickstoffmonoxid. Der 4.wichtigste Klimakiller nach CO2, Methan und FCKW)
    Pneumatik ist doch gerade deshalb interessant, weil ich EIN Ventil einsetzen kann, das dann eine vor Ort unglaublich kompakte Einheit (einen federbelasteten, einfachwirkend einziehenden Zylinder und ein Alu-U) steuert - zum Preis des etwas unhandlicheren Schlauchs (im Vergleich zu einer DMX-Steuerleitung) und der Notwendigkeit einer Druckquelle (die, als Kompressor ausgeführt aber auch "unerschöpflich" ist)

    Wenn ich den Aufwand treiben will, in jede Einheit
    1 Druckspeicher ("Sahnesprüherkapsel")
    1 Ventil
    1 Zylinder
    1 Mechanik
    zu verbauen, kann ich mir in weniger Bauraum auch die elektromagnetische Lösung vorstellen - und statt dann nur Spaghetti zu verlegen, mach ich mir Spezialkabel mit einem 4.-Pol-XLR (damit niemand da sein Mikro reinsteckt) und dazwischen 2 x 1.0 qmm-Leitung, damit genug Saft da ist, um die Magnete alle auszulösen.
    Oder ich gehe noch weiter und nehme 230 V Magnete. Das ganze kriegt schöne Powercon rein/raus und davor ein Switchpack und ich kann es nahtlos mit DMX steuern. (OK, dann brauche ich wieder ne E-Fachkraft, aber über die notwendige Quali, um mit Druckbehältern umzugehen dürfte hier wohl auch keiner verfügen)

    Fragen wie "Muss ich die Kapseln wechseln oder reicht das noch für 2 Auslösungen?" sind da noch gar nicht diskutiert.

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