Showtec FX Shot Selbstbau

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Moin Patrick!

    Die "Patronen" arbeiteten mit 12-30v und benötigt ca. einen Strom von 4-5A um auszulösen.

    Ich habe die schon mit einem 12V Blei-Gel Akku ausgelöst, und die DMX Steuerung mit einem Hennes-tranceiver und ein Paar Relais umgesetzt, funktionierte Problemlos! (Bitte bei DMX einen Sicherheitskanal mit einbauen, nicht das bei "Full on" oder Anderen DMX Fehlern schon alles um die Ohren Fliegt ;)

    Gruß Christian

  • Moin,

    sehe ich das richtig, dass in der Kiste daneben nur runtertransformiert und gleichgerichtet wird? Oder passiert da noch mehr?
    Und gibt es bei der Benutzung irgendwelche Qualifikationen bzw. Vorschriften? (also, dass man nicht direkt auf Gäste ballert ist ja klar)

    Gruß Finn

  • 142€ für etwas Stahlblech und ein (Schalt-)Netzteil? Heftig. Und wahrscheinlich muss die Abschussvorrichtung keinen Zulassungen unterliegen, denn BAM und das alles die Patrone ansich mitbringt. Und die kosten ja nicht viel.

    Da lohnt Selbstbau aber wirklich! Bisschen Stahlrohr, Netzteil.. Geschätze 30€.

    Interessante Sache! Ich bin gespannt!

    Den DC-Steckverbinder habe ich schon an diesen Mini-Kühlschränken und Peltier-Kühlboxen fürs Auto gesehen. Eventuell kann man da einen ausschlachten.

    Im Notfall würde ich aber sagen, dass es auch Bananenbuchsen tun und dazu dann Bananenstecker mit eingebauter WAGO-Klemme. Ist eine sichere elektrische Verbindung und den Stecker der Patrone hat man schnell gekappt.

    Edit:
    http://www.conrad.de/ce/de/product/…-A-Schwarz-1-St
    Ist allerdings das am Kabel, ein Gegenstück konnte ich bei Conrad nicht fnden.

    Edited once, last by SebiR (August 30, 2014 at 10:24 PM).

  • Als kleinen Hinweis: Ich hab schon ähnliche Patronen (allerdings nicht von Showtec) gesehen, mit einem auch identisch aussehendem Stecker. Dieser passte auf eine stink-Normale 3-Pol XLR Male Einbaubuchse. (Pin 1&2).... Vielleicht mal ne Patrone bestellen und ausprobieren. Im Zweifel kannst du ja immernoch den Stecker abschneiden und die Klemm-Verbinder einbauen. LG

  • Hey,
    danke für EureTipps!
    Habe die Einbaubuchse bereits gefunden für nicht mal einen Euro.
    So muss man nicht noch andere Stecker oder ähnliches dran machen..

    Habe es bereits erfolgreich getestet :D

    Zur Info:
    Die Kanonen benötigen zum zünden 12-30V DC / 4A.

    Hier die Buchse:
    Netzeinbaubuchse

    Ich habe ein billiges 24V/5A Netzteil genommen und funktioniert Super ;).
    Überlege mir ob ich nicht noch DMX Einbaue oder ob bei mehreren ein SwitchPack besser ist.
    Das "Original" von MagicFx für 250 Takken hat übrigends auch kein DMX..

    Poste wenn ich Zeit hab mal ein Bild meines Selbstbaus..

  • Cool! Ich bestelle regelmäßig geschäftlich als auch privat bei Reichelt, ich wäre nie drauf gekommen, dort zu gucken!

    DMX hätte was. Allerdings würde ich dann nicht stumpf einen Switch verwenden, sondern ähnlich wie bei Flammenprojektoren einen Sicherheitskanal einbauen. Also Kanal 1 muss x Sekunden über 50% sein und wenn Kanal 2 über 50% geht, wird ausgelöst.
    Dann kann man kurz vor dem Einsatz scharfschalten und dann passend auslösen.

  • Kleine Anmerkung am Rande:
    Es ist auch möglich die Dinger mit ner 9V-Batterie zu zünden. Sogar mehrere parllel geschaltet.... Ich fand damals die Idee ganz geil ein Akku (Oder stumpf ne Batterie) mit einem Relais und entsprechender DMX-Schaltung einzubauen. Kein lästiges Schuko-ziehen oder wirres Verkabeln auf Switch-Packs. Einfach in die Gegend stellen, DMX dran (die Kabel sind entspannter zu verlegen als alles andere, man ist ja faul :D ) und los geht's. Hab's aber nie wirklich fertig gebaut, weil dann doch die Einsatz-Möglichkeit fehlte.
    Wäre übigens aus dem RGB-LED Dimmer von Ulrich Radig entstanden (wie schon einige andere Basteleien). Als Sicherheit 3 Relais (je an einem R-G-B-Kanal), die alle hintereinander hängen und nur bei einer bestimmten Faderstellung durchschalten.
    Hatte auch mal was mit mehr Elektronik im Kopf, aber mit dieser doch recht simplen Lösung ist man vor den üblichen "Highlight" und "Full-On" knöpfen schonmal sicher.
    Ist sicher nicht komplett ausgereift, aber vielleicht n interessanter Denkanstoß für dein Projekt

  • 9V-Blöcke sind für solche Anwendungen jedoch denkbar ungeeignet.
    Die gemeine 9V-Blockbatterie Alkali-Mangan hat etwa 500mAh, also 4,5Wh.
    Eine AA-Zelle mit gleicher Chemie hat hingegen 2.8Ah. 6 davon in Reihe macht auch 9V und 25Wh, also mehr als das 5fache.

    Allerdings würde ich keine 9V nehmen für Zünder, die auf 12V ausgelegt sind. Die Gefahr, dass nicht oder verspätet gezündet wird, ist viel zu groß.
    10 Zellen sind 15V, das heißt auch nach einigen Zündungen sind von den 28 Wattstunden noch genug für eine sichere Auslösung vorhanden.

    Mein Favorit für mobile Zündgeräte sind Bleiakkus. Leicht zu laden, hoher Kurzschluss- und Entladestrom, pflegeleicht.
    Ein handlicher Bleiakku mit 3.6Ah bringt 43Wh mit.

  • Dem stimme ich zu. Wollte nur verdeutlichen, was schon ausreicht um die Dinger zu zünden.
    -->Allerdings wird in einigen mobilen Zündeinheiten für diverses T1-Feuerwerk standartmäßig ein 9V Block verwendet. Dieser sollte nach jedem Einsatz ausgetauscht werden, um ein sicheres zünden zu garantieren...
    Die Zünder sind übrigens nicht auf die Spannung ausgelegt, sondern auf eine gewisse Stromstärke, die beim Anlegen der Spannung überschritten wird. Je nach Eigenwiderstand des Zünders reicht sogar weniger als 1V um entsprechende Stromstärke zu überschreiten. Beim überprüfen des Zündkreislaufes ist im Übrigen auch darauf zu achten, mit einem entsprechenden Messgerät zu hantieren (Steht i.d.R. auf der Verpackung, bei 0,6 Ohm Zündern z.B. ist laut Weco 0,025A Prüfstrom maximal zulässig)... Skeptisch betrachtet liegt also zwischen "sicherem Auslösen" und "Zulässigem Prüfstrom" (da ist noch eine Sicherheit eingerechnet) eine Spanne von 0,025A-2A... Es knallt also auch gut und gerne bei 1A.
    Bei vielen gängigen Artikeln ist eine Reihenschaltung von bis zu 5 Stück zulässig, was die angegebenen 12-30V entsprechend verringern (Die Gesetze der Reihenschaltung brauch ich ja nicht zu erläutern...)
    Okay, das ist jetzt Pyrotechnik, die Zündpulte werden aber auch gerne für dieses Konfetti-Zeugs genutzt.
    Wie auch immer...
    Ich gehe aber auch lieber "auf nummer sicher" und würde von dem 9V Block abraten, Akku ist manchmal auch blöd (Batterien sind schnell getauscht und überall erhältlich) und fände eine Lösung mit AA-Zellen auch am geschicktesten. Wenn ein Akku verwendet werden soll, dann am Besten den Zustand von selbigem überwachen und ggf. die Möglichkeit offen lassen, ein Netzteil mit anzuschließen. Blei find ich aber auch nicht schlecht, gerade weil die unempflindlich gegenüber hohen Kurzschlussströmen sind. Würd mich freuen von dem fertigen Projekt nochmal was zu hören, wie du's gelöst hast und was du am Ende fürden Spaß ausgegeben hast.

  • Naja, die Zünder und die Showtec FX Shoot sind zwei unterschiedliche Klassen. Die Showtec hätte gerne 4-5 A zum Zünden, und bei den Zündkapseln reicht laut Datenblatt ein Strom von 0.8 A, um fünf Stück versagensfrei zünden zu können, siehe z.B. http://www.pyroland.de/feuerwerk_shop…pe-stueck-p-773
    Bei dem maximalen Gesamtwiderstand von 4,5 Ω und ner notwendigen Ansprech-Stromstärke von 0,6 A brauchst du ne Spannung von 2,7 V, um den Zünder zünden zu können. Klar, dass dann ein 9 V Block locker ausreicht :)

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • es ist kein Zünder verbaut sondern Heizdraht der einen faden durchbrennt welcher über Federkraft das Ventil der Patrone im Rohr öffnet

  • Es ist kein Zünder verbaut. Hab gerade selber 2 Geräte gebaut mit 24V 5A Netzteil. Die Patrone enthält einen Glühdraht der einen Strick durchbrennt welcher eine Feder Mechanik auslöst und die Gaspatrone im Rohr Entlädt. Hab Verzögerungen von bis 2-3 sek. was leider blöd ausschaut wenn man zwei Geräte parallel betreibt

  • Hallo liebes Forum.
    Ich möchte diesen Thread gerne nochmal wieder zum Leben erwecken.
    Ich selber bin gerade dabei die Kanonen (erstmal 2 Stück) nachzubauen, da ich das Verhältnis von Preis und angewandetem Material vom Hersteller nicht gerechtfertig finde. Und für mich als gelernten Elektroniker sehe ich keinerlei Probleme einen Nachbau vernünftig und fachgerecht umzusetzen.
    Teile habe ich bereits alle vor Ort. Jetzt fehlt nur noch die Zeit das ganze zusammen zu bauen / zu schweißen. Darüber kann ich im Nachhinein auch gerne noch einmal berichten und Fotos einstellen.

    Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage:

    Ich bin am überlegen gleichzeitig zur Kanone auch noch eine eigene Patrone zu bauen die wiederverwendar ist.
    Lohnt sich dieses überhaupt? Ich habe zwei Patronen hier, die ich aber erst bei Fertigstellung zum Testen nutzen möchte. Ist im Inneren wirklich nur ein Glühdraht vorhanden und eine gespannte Feder? Wenn, könnte man dieses ja anhand des gleichen Systemes nachbauen. Nur das man dieses ohne viel Aufwand wieder reaktivieren (Neuen Draht einziehen / Feder spannen) und nachfüllen kann.

    Andere Idee von mir, wäre direkt ein elektrisch / mechanischer Auslöser, bzw. irgendeine Auslösespule oder ähnliches, der einfach die Feder bzw. ein Seil der Feder freigibt. In der Richtung wie die Vorhang-Abwurf Systeme von bekannten Herstellern. Hier fehlt mir allerdings noch der richtige Begriff zum suchen passender Systeme. Ideal wäre ja eine Auslösevorrichtung die auf 24V läuft. Dann hätte man die freie Auswahl zwischen fertigen Patronen und Nachbaupatrone zum "abfeuern".

    Vielleicht kann sich hier ja mal jemand dazu äußern und einen Tipp abgeben.

    Liebe Grüße,
    DJ-Jan

  • Hi Jan,

    da ich gerne für eine einmalige Veranstaltung vier Konfettikanonen gleichzeitig zünden möchte und zu geizig für vier Abschusseinrichtungen bin, überlege ich ebenfalls eine Abschusseinrichtung selber zu fertigen. Meine Frage ist nun folgende: Muss man zum durchbrennen des Heizdrahtes überhaupt Gleichstrom anlegen? Ich habe noch ein ALDI-Schweißgerät. Dabei kann man den Schweißstrom stufenlos von 40-140A einstellen. Wenn ich also den Schweißstrom ganz niedrig regel, sollte das dennoch für vier Kanonen ausreichen? Oder brauchen Gleichstromheizdrähte auch unbedingt Gleichstrom? Ich habe höchstens die Sorge, dass die Heizdrähte abrauchen und das Seil am Ventil aufgrund der hohen Verbrennungsgeschwindigkeit am Heizdraht unversehrt bleibt. Wir reden hier ja schließlich lediglich über eine Heizleistung an Plastik und nicht über eine Initialzündung.

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