DMX-Dimmer eigenbau

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • @ fisl ... jo das natürlich der Idealfall ... besser geht nicht (ist nur leider bei älteren oder Billig Dimmern nicht immer der Fall)

    @ DMXler

    Schon wieder ein Denkfehler !!!??? Nochmal ... wie soll die andere Seite der Powercon Zuleitung aussehen ??? Wenn du hier Schuko verwenden möchtest, ist die Phasenlage wieder genau das gleiche Problem ... wie beim CEE Adapter ... und jetzt mal im ernst ... drei Steckdosen suchen ( am besten ne 3er Leiste von Feinkost Aldi :thumbup: ) ... und erstmal alle Automaten rausmachen und nachschauen welche Steckdose liegt wo drauf ... also umständicher gehts nimmer ...

    ... zu den Wohnwagenadaptern ... die gibt´s so zu kaufen ( man Staune ) und nicht unter der Ladentheke.

    In Deutschland werden so viele nicht normgrechte Sachen verkauft das es einem die Haare zu Berge stehen lässt ... da sind solche Adapter wohl das kleinere Übel ...

    Mal abgesehn davon das die Powercon Variante Geldverschwendung ist. ( ja ich bin auch ein FAN :thumbup: von Powercon ) Dazu kommt noch das der Powercon für 20A ausgelegt ist. Nehmen wir mal an du benutzt eine reine Powercon Blau - Powercon Weiß Verlängerung von einem z.B. Powercon Verteiler, dann muss der Leitungsquerschnitt hier 2,5mm² betragen, weil du die Leitung ja auch für was anderes benutzen könntes. Alles andere währe wieder nicht normgerecht.

    Du siehst also wie man sich dreht und wendet : Irgendwo ist immer was nicht 100% so wie es sein soll. Das alles in einem Land wo die Industrie hoch gelobt wird. Ich arbeite seit 25 Jahren in der Industrie, und glaube mir ich habe schon sehr viel normabartiges :D gesehen. (gerade da wo Sonderlösungen her müssen)

    MERKE 1: Adapter grunsätzlich Beschriften mit dem Vermerk wofür er ist und was er macht ...

    Merke 2: Wenn man keinen Adapter verwenden will ( weil man ein schlechtes Gewissen hat :D oder es nicht NORMGERECHT ist ) bitte nur die Steckverbindung benutzen die für das Gerät vorgesehen ist ... ( kein roter CEE vorhanden ... mmmh bleibt das Licht halt aus :P )

    Merke 3: Nicht NORMGERECHT heißt nicht gleich verboten

    Merke 4: Adpater erleichtern uns das Leben


    So Jung´s ... bitte nicht alles immer so bierernst nehmen. Ich bin froh das man hier im Forum richtig schön disskutieren kann und ein freundlicher Ton angeschlagen wird ... ( im Gegensatz zu einigen anderen Foren, wo man schon für eine Frage in der Luft zerrissen wird )

    Gruß Lars

    PS: Merke 5: Nur durch Erfahrungsaustausch lernt man immer wieder dazu ...

  • Na da habe ich ja eine schöne diskussion angestoßen... also ist alles wie immer. ordentlich und mit bestem wissen und gewissen arbeiten, dann sind auch adapter OK, die eigentlich nicht ganz der gängigem Norm entsprechen. Habe ich auch schon tausendfach gesehen... es wird halt viel gebastelt und gepfuscht, gerade in sonderfällen, wo es keine normlösung gibt... solange man weiß was man tut, und darauf achtet, dass niemand zu schaden kommen kann ist das ja auch ok.

  • Hallo,
    um den Dimmer dann komplett Normgerecht zu gestalten müssten wohl direkt 3 Schuko Anschlussleitungen dran, und dann
    die CEE Einspeisung über einen kleinen Verteilerwürfel.
    Ich möchte nur eine Lösung präsentieren die den Anforderungen aus Bennys ersten Post gerecht wird, wie er es jetzt umsetzt ist ja immer noch seine Entscheidung.
    Das die Adapter Verboten sind hatte ich nie gesagt nur eben nicht Normgerecht. Wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt werden ist ja alles in Ordnung :thumbup: .
    Ich selbst habe übrigens für kleine Veranstaltungen 2x 4Kanal Dimmerpacks und falls was großes gebraucht wird hätte ich einen noch nicht ganz fertigen 6 Kanal Transtechnik 5kVA Dimmer. Aber mit der zunehmenden LED Technik verschwinden bei mir eh die Anwendungen für solche Kolosse ;) .

    Grüße
    Alex

  • Hey.
    Naja, kleine 4-Kanal Dimmerpacks hab ich auch. Aber mit wenn ich das jetzt aus dem Kopf richtig weiß mit max. 5A pro Kanal. Wollte gerne etwas mehr haben, z.B. für Blinder. Außerdem hat man nie genug Dimmer-Kanäle :D

    Aber das mit den 3 Schuko-Leitungen direkt am Dimmer versteh ich nicht... Die lassen sich doch trotzdem "Verpolen". Oder sollten die einzelnen "Phasen" dann quasi komplett getrennt werden? Sprich KEIN durchgehender N-Leiter im Dimmer?-OK, logisch, das muss sogar so sein, sonst bestände die Gefahr bei nur einem eingesteckten Schuko-Stecker eine Phase auf einen anderen Stecker zu legen, das wäre fatal. Wenn ich dann aber mit nem CEE-auf 3x Schuko adapter arbeite und die Phasen verdreht anschließe, liegt auf der ZC-Detection wahlweise L1/L2/L3 und N willkürlich an. kommt der Dimmer damit klar? ist das nicht im Grunde das gleiche, wie 3x Powercon-Schuko? Nur ohne Powercon..? Das war doch gerade auch alles andere als Normgerecht... Ich bin jetzt leicht verwirrt, hab auch nach dem ganzen uni-gewusel grad nicht die nerven mich da nochmal reinzudenken und die schaltung zu durchforsten...

  • Hallo Benny,
    mach es wie üblich Schukostecker auf CEE-Kupplung.

    Und ich sag es gerne nochmal, das ist kein Pfusch
    und es geht auch keine Gefahr davon aus. 8)

    Selbst wenn auf dem N-Kontakt jetzt der
    Aussenleiter liegen sollte kann nichts passieren.


    Gruß Uwe

  • Hallo Benny

    Mal eine Frage : Du hast gesagt du möchtest mehr als 5A pro Dimmerkanal haben. Ich denke mal du hättest gerne 10A pro Kanal ?? liege ich da Richtig ??? ... und es soll ein 8 Kanal Dimmer werden ???

    Gruß Lars

  • Also soweit ich die software von Henne verstehe, ist es dem Dimmer Scheissegal welche Phasenlage in welcher Reihenfolge an den Dimmer kommt (sonst bräuchte man keine 3 ZC's)
    Im grunde ist der Dimmmer nichts anderes als 3 mal ein Phasen-Dimmer mit gemeinsamer Steuereinheit.

    Das heisst:

    Solange KEIN gemeinsamer N verwendet wird kann da Technisch nichts passieren. Es müssen dann aber zwingend die Lastteile und die dazugehörigen ZC's getrennt und isoliert aufgebaut werden !

    Lustig wird es dann, wenn es an die PE-Leitug geht. da baust du dir schöne Brummschleifen mit 3 Zuleitungen. !!!

  • Hallo,

    um den Dimmer dann komplett Normgerecht zu gestalten müssten wohl direkt 3 Schuko Anschlussleitungen dran, und dann
    die CEE Einspeisung über einen kleinen Verteilerwürfel.


    ich bin jetzt kein Elektrotechniker und habe auch keine direkte Ausbildung darin (nur das, was man so im Luft- und Raumfahrtstudium lernt ;)), aber war es nicht so, dass ein Gerät in Deutschland nur maximal eine Zuleitung haben darf? Oder hab ich da was falsch verstanden?
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Mal eine Frage : Du hast gesagt du möchtest mehr als 5A pro Dimmerkanal haben. Ich denke mal du hättest gerne 10A pro Kanal ?? liege ich da Richtig ??? ... und es soll ein 8 Kanal Dimmer werden ???

    Es soll nicht jeder Kanal syncron voll belastet werden. Das würde dann ja vorn und hinten nicht passen. Klar. Aber im Prinzip hast du mich da schon richtig verstanden, ja. 8 Kanäle, 3 Phasen und wenn nötig soll auch mal ein oder 2 Kanäle etwas stärker belastet werden können. Zum beispiel 6 Kanäle mit kleinkrams und 2 Blinder an die übrigen beiden Kanäle. Auf Veranstaltungen wo nur ne Schuko-steckdose verfügbar ist, brauche ich eh keine Blinder, das wäre dann leicht übertrieben ;)

    ich bin jetzt kein Elektrotechniker und habe auch keine direkte Ausbildung darin (nur das, was man so im Luft- und Raumfahrtstudium lernt ;)), aber war es nicht so, dass ein Gerät in Deutschland nur maximal eine Zuleitung haben darf? Oder hab ich da was falsch verstanden?
    Viele Grüße
    JP

    Also mir ist ein Gerät mit 3 fest verbauten Schuko-Zuleitungen von grund auf unsympatisch. Habe auch keine ahnung ob das erlaubt ist. Das werde ich also auf keinen Fall machen... Also Schuko-Stecker auf CEE-Kupplung und gut ist.

  • Hallo Benny

    OK .... ich dachte schon 80A Eingangsleistung wäre auch schon ein ziehmlicher Hammer.

    Wenn du CEE Variante wählst ( und das raten dir ja einige hier ) überlege dir vorher genau wie du Zuleitung dimensionierst. Wenn du mal mehr als nur 2 Blinder dranhängen und den Dimmer mal mit mehr belasten willst rate ich dir zu einer dickern Zuleitung.

    Wichtig : Bedenke, wenn du den Dimmer mit Drehstrom versorgst, das du bei Licht nie eine symmetrische Last hast. ( es sei der alle Lampen sind gleich und voll an ) Du kannst dann theoretisch 3 x 16A ( 3x32A )aus der Steckdose ziehen aber bedenke das bei unsymmetrischer Last das meiste über den Neutral-Leiter zurückläuft ( einfach erklärt ) ... und der hat halt den gleichen Querschnitt wie die anderen Leiter. Bei symmetrischen Betrieb bildet sich ein Sternpunkt und der Strom über den Neutralleiter ist gleich null. ( darum brauchen Drehstrohmmotoren auch keinen N, sie bilden selber den Sternpunkt )

    Meine Meinung : Bei so einem "fetten" :thumbup: Dimmer emfehle ich dir 5x6 mm² als Zuleitung mit 32A CEE Stecker

    Kleines Beispiel : Du hängst 2 Blinder a 2KW dran ohne jetzt mal deinen "Kleinkram" sind schon 4KW , da kannst du die 1,5 qmm2 schon knicken ... also is nich ... nächste wäre 2,5qmm" ... da kommste auch nicht viel weiter. Früher war mal 4qmm² für die 32 A Einspeisung üblich, doch das ist lange her. Heute 6mm² für 32 A Zuleitung

    Ich hoffe ich habe dich nicht zu sehr durcheinander gebracht. Was bist du den von Beruf ??? Wenn du von Strom nicht so den Schimmer hast, lass mal einen vom Fach drüberkucken..

    Merke : Strom macht klein, schwarz und hässlich :thumbup:

    Gruß Lars

  • Hallo Lars.

    Merke : Strom macht klein, schwarz und hässlich :thumbup:


    :D ich weiß, und "Erde deine Geräte, bevor sie dich erden"
    Von "Beruf" bin ich Chemie/Physik Student... Beschäftige mich aber hobbymäßig viel mit Elektronik, ich sag mal so Unterhaltungs-Spielzeug... und auch ein wenig mit Drehstrom etc.
    Für die Zuleitung habe ich ohnehin einen großen Querschnitt eingeplant. Ursprünlglich wollte ich aber einen 16A-CEE Eingang wählen, dann spare kann ich mir die extra Absicherung der Kanäle. Den Neutralleiter wollte ich so oder so seperat absichern. Aber wenn ich zumindest 2 Blinder gleichzeitig auf 2 phasen verwende, kann der Strom auf dem Nulleiter auch nicht beliebig groß werden. Wenn ich eine Phase voll auslaste, fließen 16A über N "zurück" wie du schon gesagt hast. Dafür ist er ja ausgelegt. Wenn jetzt die anderen Phasen mitbelastet werden, nimmt der Strom über N ja wieder ab. Wenn ich jetzt 2 Phasen voll belaste und eine garnicht, dann wird der Strom über N zwar etwas größer, erreicht aber wenn ich mich da jetzt richtig dran erinner nur 2/3 der Summe der einzelströme. Sprich keine 32A sondern "nur" ca. 21A (max). Je nach Drehrichtung (oder halt welche Phasen ich benutze) kann es aber auch sein, dass sich die Ströme aufheben und nur 1/3 über den Neutralleiter abgeleitet wird.
    Soweit mein letzter Stand, wenn das irgendwie falsch ist, verbesser mich bitte sofort ;)
    Geplant waren also bei einem 16A CEE-Stecker 5x2,5mm², da das ja für bis zu 32A auch verwendet werden kann. wobei mir das auch schon etwas zu wenig vorkommt... Und wenn ich mir deinen Post so durchlese, tendiere ich doch zu den 6mm²... Kann ja später auch noch das ein oder adere Gerät dazukommen, dann lohnt sich das schon den dimmer gleich großzügig zu proportionieren.
    Und wenn ich die schon nehme, kann ja im prinzip auch ein 32A-Stecker her. Nur da habe ich bislang noch nicht mit gearbeitet, bzw. besser: gebastelt. Klar, die "Mechanik" ist die gleiche wie beim 16A-Stecker. Aber dann brauche ich ja auch zusätzlich noch Sicherungen. Wie mache ich das dann am besten?
    Jede Phase mit 16A absichern, die Lastteile dementsprechend größer dimensionieren und gut? oder muss ich den gesammten Dimmer noch irgendwie extra sichern?
    Wie schon gesagt, den Neutralleiter wollte ich seperat noch absichern, aber das ist ja mehr aus eigenem Interesse...

    Ein fachmann wird da so oder so drüber gucken, vorher gebe ich da kein drehstrom drauf. Und das ganze soll ja wie gesagt am Ende auch nach VDE abgenommen werden.

  • Hallo Benny,
    Du scheinst ja schon ein paar Grundkenntnisse zu haben, aber bitte lass den
    Dimmer bevor Du Ihn inbetrieb nimmst von einer Elektrofachkraft prüfen.

    Denn wenn ich deine Aussage höre:

    Quote

    Wie schon gesagt, den Neutralleiter wollte ich seperat noch absichern, aber das ist ja mehr aus eigenem Interesse...


    Dann kann ich nur sagen, Absicherung im Neutralleiter ist ein "no Go", wenn der auslöst
    und Du bist im Drehstrombetrieb, wo Du bestimmt keine symmetrische Belastung hast,
    dann bekommst Du einen Spannungsverschiebung.
    Dann werden sich einige deiner Lampen bzw. Geräte die da dran hängen verabschieden. ;(

    Auch deine Aussage:

    Quote

    Je nach Drehrichtung (oder halt welche Phasen ich benutze) kann es aber auch sein, dass sich die Ströme aufheben und nur 1/3 über den Neutralleiter abgeleitet wird.


    Das wird niemals passieren, bei Belastung mit zwei Aussenleitern,
    wird der Strom über den Neutralleiter immer größer werden. ;)

    Such dir vor Ort jemand der sich damit auskennt und
    Elektrofachkraft ist, damit dir oder auch anderen nichts
    passiert.

    Gruß Uwe

  • Ach, verdammt. Ja... Klar, stimme dir voll und ganz zu. Neutralleiter absichern war ne blöde idee, hab nicht drüber nachgedacht.
    Das mit der Drehrichtung ist mir gerade auch wieder klar geworden... Ist ja völlig egal, wie rum das läuft... jede Phase ist in dem "Dreieck" ja mit jeder anderen benachbart, also addiert sich das auch immer...
    Ist schon etwas länger her, dass ich mich damit beschäftigt habe und mir fällt's gerade wie schuppen von den augen, was ich da für'n scheiß zusammengetextet habe. :D Sorry, bitte nicht nachmachen... Ich mach mir da am wochenende nochmal mehr gedanken zu, wenn ich n bisschen mehr zeit habe und den kopf frei...
    Geprüft wird das teil so oder so... Bin ja selbst kein ausgebildeter Elektroniker, habe auch vor dem Starkstrom noch ziemlichen Respekt. Besser einmal mehr vom Fachmann getestet, als dass hinterher was passiert.

  • Ja, das ist mir auch aufgefallen.... :wacko:
    Ich sollte mich mit sowas echt besser beschäftigen, wenn ich auch tatsächlich den kopf dafür frei habe... :argh:
    Gut, dass man hier Hilfe bekommt :) Ich hol jetzt ein bisschen schlaf nach. Bis demnächst ^^

  • Alsooo,
    um mal Fakten auf einen Punkt zu bringen:

    Wenn du 32 A Drehstrom benutzt muss die Zuleitung 4mm² sein. Denn Als Fausformel gilt: pro 1 A -> 0,1mm² bei 230V gegen Bezugserde.
    Bei 32 A bräuchtest du also 3,2 mm² ->gibbet nicht, also 4 mm².

    Das gilt aber nur wenn deine Zuleitung nicht 20 Meter lang ist oder so.

    Der Neutralleiter ist im gleichen Querschnitt wie die einzelnen Phasen auszulegen, da durch die Phasenverschiebung von 120° der N-Leiter immer nur durch den Rückstrom der einzelnen Phase belastet wird.

    Die Phasen sind unbedingt einzeln abzusichern und NICHT über den N. Das ist schlicht und einfach verboten !

    Es ist in jedem Fall zu empfehlen Jeden Kanal einzeln abzusichern. bei einer 32A Einspeisung könntest du sonst jeden Kanal mit 32 Ampere belasten, bevor die Sicherung fliegt. Auch das ist bei Schukoausgängen verboten !
    Also, jeder Kanal mit 10 A LS-Automat abgesichert (Charakteristik C oder sogar K wegen hoher Einschaltströme) und gut ist.

    Ich habe mal nachgefragt bei einem unserer E-Ingenieure. Mehrere Zuleitungen pro Gerät sind verboten !
    Es muss bei Ortsveränderlichen Geräten eine einzelne Möglichkeit gegeben sein um das Gerät Betriebsmässig Spannungsfrei zu schalten (bis 32 A zählt das Ziehen des Steckers als Betriebsmässiges Schalten)

    So, und nun.. frohes und SICHERES Basteln !
    Grüße, Souko

  • Halloooo

    Souko

    Sogesehen hast du natürlich recht ... aber du darfst diese 4 mm² Leitung nur mit einer Absicherung von 25A betreiben. Deshalb habe ich hier zu 6 mm² geraten. Für diese Leitung ist eine maximale Absicherung von 35A vorgesehen. Eine 32A Steckdose mit 25A Automaten nützt mir herzlich wenig, wenn ich den Strom brauche....

    Als Anhang die Tabelle

    Gruß Lars

  • Also, die Absicherung und maximale Belastbarkeit eines Kabels bezieht sich immer auf die Länge des Kabels.

    Nach IEC 60038 (welche mit der Aktuellen VDE-Vorschirft überein stimmt) ergibt sich folgende Berechnung:

    Spannung 230V (im Falle von 400V wäre hier eine Symetrische Drehstrombelastung angenommen, also FALSCH. Wir haben hier 3 x 230V !)
    Querschnitt 4 mm²
    Nennstrom (nenngröße der Absicherung) 32A
    maximal erlaubter Spannungsfall: 3%


    Formel: l=(3%Un*A)/(2*I*ρ)

    l [m] Leitungslänge
    Un [V] Nennspannung
    A [mm²] Leitungsquerschnitt
    I [A] max. Strom (Nennwert der Absicherung)
    ρ [Ωmm²/m] spezifischer Widerstand

    Ergebniss: 24,15 m

    also darf in diesem Falle die Leitung mit 4 mm² bis einer maximalen Länge von 24,15 Metern genutzt werden.

  • WOBEI, ich muss mich korrigieren. Nach einer kurzen Diskussion mit meinen E-Kollegen kommen wir zu dem Schluss.

    Nach Vorschrift währe bei rein Ohmscher Belastung meine oben genannte ausfügrung korrekt.
    Da aber Leitungen, Lampen , etc Induktiv und Kapazitiv wirken können, ergibt sich eine Phasenverschiebung und dadurch auch Spannungsüberlagerungen der verschiedenen Phasen. Somit kommen wir in den Kritischen Bereich....

    Somit wäre 6 mm² die bessere Wahl...

    Also, Batstelbär, du hast recht ^^ Aber dafür sind wir ja ein Diskussionsforum !

  • Hallo

    ja..... Souko alles richtig.

    Aber reden wir mal über die Praxis.

    1. Wird ein Laie der Geräte ( auch fertige ) benutzt, nie irgendwelche Berechnungen anstellen wieviel Leitung er anschließen darf ! (geschweige er kennt sie)

    2. 4mm² ist mittlerweile nicht mehr so gefragt und darum teuer. (Weil halt alle 6mm² nehmen)

    3. Ich weiß aus unserm Betrieb, das vor einigen Jahren alle 4 mm² rausgeflogen sind ( Verlängerungen , Anschlußleitungen von Maschinen u.s.w )

    4. Die Steckdose ist 25m weit weg ... huch .... schon passt´s nicht mehr .... oder ich hab 2 Verlängerungen a 15m ......

    Also lass dir bitte aus Erfahrung sagen, das 6 mm² absolut üblich sind ... auch für Verlängerungen, und wenn es nur 5m sind ... Du musst immer vom höchstmöglichen ausgehen. Berechnung ist eine Sache, die Erfahrung bringt die Praxis ... also zumindest hier im Ruhrgebiet :) . Also ich kenne keinen Elektriker oder Firma die für 32A noch 4 mm² einsetzt ( Meine Erfahrung, darunter auch PA-Firmen )

    Gruß Lars


    Edit : Man sollte zwischendurch nichts anderes machen ... war der Souko vor mir nochmal schneller :thumbup: Trotzdem Abschick ...

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