Auf den Punkt programmierte Lichtshow synchronisiert mit externen Abspielgerät

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hi Leute!

    Ich würde gern eure Meinung zu dem Thema wissen. Wie kann ich dieses Szenario am besten umsetzen bzw. mit welchen Tools.
    Die meisten von euch werden sich wahrscheinlich um einiges besser mit DMXControl auskennen und daher bin ich mal echt auf eure Lösungsvorschläge gespannt!


    Die Sache sieht folgendermaßen aus:

    In dem Thread DMX steuerbare On/Off Schaltung - LED Metall Gestell DMX fähig machen hab ich mich bereits informiert, wie ich meine Gestelle DMX-fähig mache. Der Umbau ist mittlerweile abgeschlossen und es funktioniert alles wunderbar!
    Unter DMXControl verwende ich einfach zwei ganz normale Dimmer um die LEDS einmal links und einmal rechts anzusteueren.

    Doch wie soll die Sache nun in der Praxis ausschauen?


    Folgende Faktoren sind vorgegeben und lassen sich sozusagen nicht abändern:

    Wir spielen mit Synthesizer-Samples. Diese geben wiederum die länge unserer Songs vor. Somit ist nicht viel Platz für Improvisation... Das wiederum kommt mir für die Lichtshow ganz gelegen. Weil dadurch kann ich eine "auf den Punkt abgestimmte Lichtshow" auf unsere Musik programmieren.
    Ich selbst stehe mit auf der Bühne. Es muss also pro Song eine fertige Datei geben, die die Lichter so ansteuert wie ich das haben will.
    Allerdings werden die Samples von einem externen MP3-Player im Rackformat aus gestartet.
    [Hat folgenden Hintergrund: Wir haben unsere Samples anfangs über Laptop abspielen lassen. Allerdings können sich solche Teil auch mal aufhängen oder ruckeln. Und schon spielt man nicht mehr mit den Samples .... deswegen wollen wir bei dieser Lösung bleiben!]


    1. Wie ist es nun möglich Licht und Sound synchron abzuspielen!?
    2. Und mit was oder wie programmier ich die Lichter am besten???

    Danke für eure Hilfe

    Grüße
    Ben

  • Hallo Ben,

    wenn eure Musik immer exakt gleich lang ist, schreit das für mich nach dem Audio Player. Dabei fügst du für jeden Song eine Audiodatei ein, bei dir z.B. die Samples vom mp3 Player oder noch besser eine einfache Aufnahme von eurer fertigen Musik. Dann kannst du Szenen, Effekte und Befehle sekunden genau positionieren. Da musst du sonst einfach die Wiki Einträge zu lesen bzw. hier im Forum schauen, da gibt es eine Menge Dinge zu.

    Zur Frage wie steuerst / startest du Ton und Licht am besten synchron:
    Die einfachste Variante Wäre die Musik / Samples doch mit dem PC zu spielen und dies direkt aus DMXC raus. Wie stabil / ruckelfrei ist, muss dir jemand anderes sagen, da ich selbst damit noch nicht gearbeitet habe.

    Wenn dies für euch keine Option ist, wird es schon ein wenig komplizierter.
    Da können dann am besten die anderen was zu schreiben.

    Aber meine Idee wäre
    zum einen, über einen Midi Keyboard als Fernsteuerung zu starten, sodass z.B. derjenige, der den Ton startet gleichzeitig den Startbefehl gibt,
    zum anderen könnte man vielleicht auch etwas mittels Audio In und der Beat erkennung machen, aber ich denke das ist dann noch störanfälliger, dass die Startsignale nicht richtig erkannt werden.

    Viele Grüße
    Easter Bug

  • Allerdings werden die Samples von einem externen MP3-Player im Rackformat aus gestartet.


    Was ist das für einer? Hat dieser zufälligerweise zusätzliche Schnittstellen, wie z.B. MIDI ?


    Gruß,

    Black

    Ein Jeder muss mal klein anfangen ...
    ... denn es ist noch kein Genie vom Himmel gefallen :D

    Und meine Lampen haben Fieber, denn sie glühen immer wie irre, bevor sie Ihren großen Auftritt haben...

  • [...]wenn eure Musik immer exakt gleich lang ist, schreit das für mich nach dem Audio Player. Dabei fügst du für jeden Song eine Audiodatei ein, bei dir z.B. die Samples vom mp3 Player oder noch besser eine einfache Aufnahme von eurer fertigen Musik. Dann kannst du Szenen, Effekte und Befehle sekunden genau positionieren[...]


    Dazu eine Anmerkung: Ich würde sogar behaupten, dass das millisekundengenau geht. Innerhalb eines Songs wirst Du keine Abweichung zwischen dem Audio-Tack vom PC und dem von Eurem externen MP3-Player hören.

    Quote


    Die einfachste Variante Wäre die Musik / Samples doch mit dem PC zu spielen und dies direkt aus DMXC raus. Wie stabil / ruckelfrei ist, muss dir jemand anderes sagen, da ich selbst damit noch nicht gearbeitet habe.


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Rechner, die speziell für so was hergerichtet sind, sind ausreichend stabil und zuverlässig, das sie für so was in einer Show herhalten können. Ich nutze relativ betagte, gebrauchte Office-PCs (allerdings Markengeräte, zu denen auch heute noch die Treiber vom Hersteller angeboten werden) mit WinXP - Investition incl. legalem XP waren 70 EUR je Rechner. Das "Herrichten" fängt damit an, Energiespareinstellungen und Bildschirmschoner auf Dauerbetrieb einzustellen, alle automatischen Updateversuche, Firewall... zu unterbinden und alle Software, die in die Audio-Ausgabe reinspucken können, zu entfernen. Theoretisch geht das sogar ohne Display, wenn auch alle Anmeldevorgänge weg bzw. automatisiert sind. Und natürlich alles Testen Testen Testen.
    Bei den Materialkosten würde ich auch empfehlen, 2 identische Rechner aufzubauen. Läuft einer nicht hoch, ist der andere wahrscheinlich trotzdem startklar. Komischerweise habe ich bisher Probleme immer nur beim Hochlaufen, ganz selten im laufenden Betrieb (beim Programmieren) und eigentlich nie im Vorstellungsbetrieb gehabt.
    Auch eine kleine USV ist kein Fehler - es dauert nunmal bei Stomausfall länger, einen PC hochfahren zu lassen.
    Auch 19"-PC sind nicht mehr absolut unbezahlbar (auch hier ggf. gebrauchte Markengeräte)

    Quote


    zum einen, über einen Midi Keyboard als Fernsteuerung zu starten, sodass z.B. derjenige, der den Ton startet gleichzeitig den Startbefehl gibt,


    Ist sicher auch eine Lösung, aber dann muss (wie Black mit seiner Frage sicher ausdrücken will), der Player über irgendwelche Schnittstellen fernsteuerbar sein. Fehlsynchronität könte am Anfang passieren. Eine "All in one"-Lösung mit DMXC dürfte allerdings aufgrund geringerer Schnittstellenzahl sicherer sein.

    Eine weitere Möglichkeit ist, nicht den Audio-Player, sondern den Timecode-Player zu verwenden. Der empfängt einen Timecode von außen und synchronisiert seine Ausgabe darauf. Ich habe vor 2 Jahren damit mal herumgespielt (Video über Mediacenter, dazu synchronisiert Lichtwechsel), aber mir war die Erkennung der Timecodes zu unsicher. Sicher geistern meine Postings dazu noch hier im Forum herum. Ich hab dann den Audioplayer verwendet. Die Videosequenzen damals waren stumm, daher konnte ich auch nur leere Audiotracks verwenden. Aber das war präzise genug.

    Beim Audioplayer ist wichtig, dass man DMXC Zeit lässt, den nächsten Audiotrack zu laden (also nicht nur die Szenenliste, sondern auch das Audiofile selbst)
    Ich halte das (bei begrenztem Budget) im Amateurbereich durchaus für eine Road-taugliche Lösung.
    Profis investieren dann wohl eher in mehr Personal und bauen sich die Funktionen aus spezialisierter (teurer) Hardware zusammen.

  • Hey....

    Schonmal besten Dank für die Antworten!


    Zum MP3-Player: Nein, das Teil hat leider keine Midi-Schnittstelle oder sonstiges.
    Wie schon erwähnt... wir haben mit PCs auf der Bühne schon schlechte Erfahrungen gesammelt.
    Mit Sicherheit kann man ein System total darauf trimmen, dass es "fehlerfrei" läuft. Aber wie sicher kann man sich dabei sein?
    Auch wir hatten gedacht, dass alles passt...


    Auch mein erster Ansatz war es mit dem Audioplayer zu arbeiten und die Show darauf zu programmieren.

    Da ich aber nicht nur jeden Takt oder in noch gröberen Schritten arbeiten will sondern teilweise bei jeder Note nen anderen Wert setzen will, ist der Audioplayer auf den ersten Blick ziemlich ungeeignet (belehrt mich eines besseren :P )

    1. Um die Linien zu verschieben brauch man teileweise echt geduldige Hände. Die sind schon ziemlich schwierig zu erwischen...
    2. Man kann unten nicht die Szenenliste vergrößern. Wenn ich das Fenster vergrößere, ändert sich nur die Größe der Grafik (vielleicht bin ich auch einfach nur zu blöd dazu??)
    3. Da man ab und zu sich wiederholende Parts in Musikstücken hat, wäre es schön wenn man meherer Szenen einfach kopieren könnte. So muss man immer alles aufs neue per Hand einfügen. (da man bei nem Titel von 4 min schon mal mehrere 100 Szenen benötigt kann das ganz schön auf die Nerven gehen)
    4. Wählt man eine Szene in der Szenenliste springt der "Strich" oben in der Grafik nie auf die 100%ig richtige Position. Immer leicht versetzt davon. Wenn man allerdings innerhalb kürzester Zeit mehrer Szenen nebeneinander hat kann das ganze auch schnell mal verwirren (da bringt auch die 1:32er Auflösung nix)
    5. Es gibt keine Wirklichen Shortcuts um im Player zu arbeiten. Und auch unter "Tastaturkontrolle" irgendwas einzustellen bin ich nicht weitergekommen. Gibt es keine Möglichkeiten mit ner Taste Play/Pause zu steueren. Dort wo ich meinen Marker setze über den nächsten Shortcut eine neue Szene einzufügen... usw.!?
    Man muss eben alles per Maus "programmieren" -> recht Zeitaufwändig.

    Nunja...es sind einfach mehrere Kleinigkeiten, die das Ganze nicht so einfach gestalten. Wahrscheinlich bin ich einfach noch zu unerfahren mit DMXC ... oder aber des Programm is nich wirklich für solche Zwecke ausgelegt? Ich weiß es nich....


    Zu einer anderen Möglichkeit, über die ich mir Gedanken gemacht habe. Weiß allerdings nicht, ob diese umsetzbar ist!?

    Ich hab mir gedacht für die Show sozusagen eine Midi-Spur zu programmieren. Und jedem neuen Midi-Befehl eine bestimmte Szene zuzuordnen.
    Das hätte zum einen den Vorteil, das ich bei einen Midi-Sequenzer auf BPMs und auf den Takt programmieren kann. Somit sitzen die Punkte wirklich dort wo se hinsollen.
    Und zum anderen kann ich die ganze Sache "grafisch" programmieren. Ich seh also sozusagen schon, wie die Show aussehen soll. Und die ganze Sache mit kopieren usw. wäre darin auch kein Problem.

    Das eigentlich Problem ist dann nur wieder, wie ich den einzelnen Noten in DMXC eine Szene zuweis und wie ich des ganze dann mit Fade-Zeiten hinbekomm. Aber theoretisch sollte sowas doch machbar sein, oder?

    Unschön an der Lösung ist dann allerdings wieder, dass wieder eine zusätzliche "Schnittstelle" mit ins Spiel kommt. Macht die Ganze Sache wieder störanfälliger....

    Hmm... also? Was machen?? :huh:

    Edited once, last by Ben (March 25, 2012 at 4:47 PM).

  • Hallo,

    2. Man kann unten nicht die Szenenliste vergrößern. Wenn ich das Fenster vergrößere, ändert sich nur die Größe der Grafik (vielleicht bin ich auch einfach nur zu blöd dazu??)


    Meinst du das im Audioplayer? Dort kannst du einfach oben unter Zoom in die Grafik hineinzoomen.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Hi Ben!

    Ist es bei Euch eigentlich bei Wiederholungen nicht praktikabler einen Effekt oder eine Szenenliste der zu wiederholenden Stellen anzulegen und diese dann einfach aufzurufen?
    Jeder arbeitet ja ein wenig anders, aber ich habe festgestellt, dass man gar nicht zwingend immer alles auf die Millisekunde am Audioplayer anordnen muss. Ein Effekt mit gut eingestellten Haltezeiten läuft auch über längere Passagen durchaus sehr gut zum Takt. Muss man halt etwas länger testen, aber das zahlt sich aus wenn man das dann mehrfach verwenden kann.

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • Jo... das geht mit Sicherheit auch 8)
    Wie schon gesagt... bin noch recht neu hier und kenne auch noch nich alle Funktionen. Ich denke damit sollte sich schon ein bisschen was machen lassen... Auf alle Fälle könnte man damit die Arbeit bei Wiederholungen erleichtern!!

  • [...]
    Zum MP3-Player: Nein, das Teil hat leider keine Midi-Schnittstelle oder sonstiges.
    Wie schon erwähnt... wir haben mit PCs auf der Bühne schon schlechte Erfahrungen gesammelt.
    Mit Sicherheit kann man ein System total darauf trimmen, dass es "fehlerfrei" läuft. Aber wie sicher kann man sich dabei sein?
    Auch wir hatten gedacht, dass alles passt...


    Mag ja sein, dass es für Euch aber keinen Weg daran vorbei gibt, sich nochmal in das Thema "PC-basiertes Abspielen" reinzuarbeiten. Wenn Euer MP3-Player keine Schnittstelle für die Bedienung, geschweige denn für Timecode-Ausgabe hat - wie willst Du dann die Aufgabe lösen? Es gibt Spezialisten, die per Optokoppler die Tasten von Hi-Fi-Geräten von außen steuerbar machen...

    Quote


    Da ich aber nicht nur jeden Takt oder in noch gröberen Schritten arbeiten will sondern teilweise bei jeder Note nen anderen Wert setzen will, ist der Audioplayer auf den ersten Blick ziemlich ungeeignet (belehrt mich eines besseren :P )
    [...]Man muss eben alles per Maus "programmieren" -> recht Zeitaufwändig.


    Du hast mit allem recht - es ist ziemlich Aufwand, Lichtwechsel Notengenau zu programmieren. Den Tip von HOC mit den Effekten hast Du ja schon - das wäre für identische Sequenzen innerhalb eines Liedes sicher schon eine erhebliche Erleichterung. Auch die Information, dass Du eine Stimmung ja nicht jedes mal frisch einstellen musst, sondern sie einfach auch nur aufrufen kannst, ist vielleicht auch schon ein Hinweis für Erleichterungen.
    Gibt es denn ein System, mit dem Du Dir das einfacher vorstellen kannst?

    Quote


    Nunja...es sind einfach mehrere Kleinigkeiten, die das Ganze nicht so einfach gestalten. Wahrscheinlich bin ich einfach noch zu unerfahren mit DMXC ... oder aber des Programm is nich wirklich für solche Zwecke ausgelegt?


    Ich weiß nicht, wie professionelle Pulte eine timecodegenaue Programmierung machen - ob das da wirklich einfacher ist??? Auf Timecode mit Zahlenkolonnen stelle ich mir das sogar eher weniger intuitiv vor, als mit Vorliegen eines Audiotracks mit "Oszilloskop-Darstellung".

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    Ich hab mir gedacht für die Show sozusagen eine Midi-Spur zu programmieren. Und jedem neuen Midi-Befehl eine bestimmte Szene zuzuordnen.


    Das ist sicher ein überdenkenswerter Ansatz - DMXC ist dann nur noch ein Adapter - "wenn dieses Midi-Kommando kommt, rufe diese Stimmung auf."
    Gehen tut das - ob die Eingangssignale für die Midi-Fernsteuerung aus einem Midi-Keyboard oder einem Midi-Player kommen (sorry - Sequencer) ist DMXC egal - wenn du mit einem Midi-Sequenzer lieber arbeitest bist Du damit natürlich schneller.

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    [...]Und zum anderen kann ich die ganze Sache "grafisch" programmieren. Ich seh also sozusagen schon, wie die Show aussehen soll.


    Das verstehe ich nicht - ich nehme mal an, dass das Midi-File NICHT die Darstellung der echten Musik ist, sondern auch nur eine Timeline. Und wie "siehst" Du dann, wie die Show ist?

    Quote


    Das eigentlich Problem ist dann nur wieder, wie ich den einzelnen Noten in DMXC eine Szene zuweis und wie ich des ganze dann mit Fade-Zeiten hinbekomm. Aber theoretisch sollte sowas doch machbar sein, oder?


    Mir kommen jetzt zwei Wege in den Sinn.

    • Du könntest tatsächlich jeden Kreis einzeln per Midi ansprechen. Also C = Kanal 1, D= Kanal2... und mit Note On / Note Off bzw. der Velocity die Helligkeit bestimmen (die Auflösung ist halb so fein wie bei DMX, das dürfte bei "Geblinke" aber egal sein.) Dann programmierst Du die Show wirklich im Sequencer. Dafür braucht's dann auch nicht DMXC (wobei man das damit auch machen kann - in der Midi-Fernsteuerung kann man die Kanäle so einstellen, dass die Velocity umgerechnet wird in den Kanalwert), dafür gibt es hardware-basierte Umsetzer. Die würde ich Euch in dem Fall empfehlen, da Euer Vertrauen zu PC-Lösungen etwas "gestört" ist - auch das Abspielen des MIDI-Files kann man mit dedizierter Hardware abspielen, dann wäre Eure Lösung "PC-frei".
    • Du hinterlegst in DMXC ganze Stimmungen und rufst die dann über Note on auf und löscht sie wieder über note off. Das hätte den Vorteil, dass Du die Stimmung nur ein mal einrichten musst, sie aber immer wieder nutzen kannst. Und selbst wenn Du sie ändern willst, ändert sie sich bei jedem Aufruf. Dann kannst Du auch Fading u.s.w. nutzen
    • Vielleicht auch eine kombi von beidem. Für die Blinkereien direkte Umsetzung, für Grundstimmungen oder DInge, die ein Fading brauchen den anderen Weg. DMXC kann beides.
    Quote


    Unschön an der Lösung ist dann allerdings wieder, dass wieder eine zusätzliche "Schnittstelle" mit ins Spiel kommt. Macht die Ganze Sache wieder störanfälliger....


    Und genau an der Stelle schlage ich nochmal eine Denkschleife vor:
    Aktuell strebst Du eine Lösung aus 3 Systemen an: Midi-Sequencer, DMXC und Euer Hardware-MP3-Player. Die Schnittstelle zwischen 1 und 2 ist sauber definiert, auch wenn Du sie auf Seite DMXC noch mit Leben füllen musst. Die Schnittstelle zum Hardware-Player ist noch offen. Das wäre für mich schon mal ein schweres Hindernis.
    Oder Du wagst es und setzt alles auf einem PC auf, auf dem dann entweder NUR DMXC läuft (mit allen Möglichkeiten auch der Fernsteuerung und des Ausspielens von Audio) oder DMXC + Sequencer (dann sollte der Sequencer aber auch das Audio-File mit abspielen).
    Also wenn Du PCs nicht vertraust, würde ich auch das Licht nicht einem solchen anvertrauen. Warum soll denn DMXC MIT Audioausgabe weniger stabil laufen als ohne?

  • Wow...danke für die ganzen Antworten. Ich glaub wir kommen der Sache näher und näher....

    Mein Ansatzpunkt dahinter is eigentlich der, dass wenn das Licht ausfällt oder "aus der Reihe tanzt", dann ist das zawr nich unbedingt schön aber durchaus noch verkraftbar...
    Jedenfalls verkraftbarer als wie wenn die Musik nicht mehr funktioniert...

    Ok, des is ein leidiges Thema. Geb ich dir durchaus recht...
    Fakt is, dass uns zur Schnittstelle Audio - Licht noch etwas einfallen muss. Vielleicht steigen wir ja dann tatsächlich wieder auf PC um. Werden die nächsten Tage zeigen....

    Genau das wollte ich ja hiermit in dem Thread klären. Hätte ja sein können, dass irgendjemand die "goldene" Lösung parat hat ;)


    Aber lass uns nochmal auf die programmierung des Lichts kommen:

    Ich hab es gerade mal mit einem Midi-Keyboard probiert. Läuft einwandfrei...
    Allerdings hab ich es nicht geschafft, dass DMXC die Midi-Signale von Cubase annimmt. Kennt sich da wer aus, was ich genau machen muss??

    Ich glaub tatsächlich das des die schönste Lösung wäre. Und wenn ich dann noch rausbekomm, dass ich die Helligkeit auch noch über die Anschlagstäre definieren kann (also über Velocity) dann bin ich absolut zufrieden... mehr brauch ich gar nich :D :D

  • [...]Ich hab es gerade mal mit einem Midi-Keyboard probiert. Läuft einwandfrei...
    Allerdings hab ich es nicht geschafft, dass DMXC die Midi-Signale von Cubase annimmt. Kennt sich da wer aus, was ich genau machen muss??


    Cubase läuft auf dem gleichen Rechner wie DMXC? Dann brauchst Du entweder ein echtes Midi-Kabel vom MidiOut zum MidiIN (MidiOut wird dann von Cubase bedient, MidiIn bekommt DMXC) oder Du nutzt einen virtuellen Midi-Treiber wie MidiOX (oder wie das heißt). Der stellt Dir intern mehrere Midi-Anschlusspunkte zur Verfügung, die Du dann von einer in die andere Anwendung "virtuell" verstöpseln kannst (und noch mehr)

    Quote


    Ich glaub tatsächlich das des die schönste Lösung wäre. Und wenn ich dann noch rausbekomm, dass ich die Helligkeit auch noch über die Anschlagstäre definieren kann (also über Velocity) dann bin ich absolut zufrieden... mehr brauch ich gar nich :D :D


    Dass es geht kannst Du mir glauben. weiß nur nicht auswendig, wo in der Wiki das steht. Aber dort kannst Du ja ruhig mal selber nach MIDI suchen. Ist nur eine Einstellungssache in der Midi-Konfiguration (also zu jedem Event Note on/off die Intensität des jeweiligen Gerätes programmieren und die richtigen Flags setzen - welche weiß ich nicht auswendig) . Deine Frage mit Cubase und DMXC ist da übrigens auch auf der MIDI-FAQ genannt... Auch im Forum wird sicher mehrfach erklärt, wie man einen Velocity-Wert als Helligkeitswert einem DMXC-Kanal zuweist.

  • Quote

    Oder Du wagst es und setzt alles auf einem PC auf, auf dem dann entweder NUR DMXC läuft (mit allen Möglichkeiten auch der Fernsteuerung und des Ausspielens von Audio) oder DMXC + Sequencer (dann sollte der Sequencer aber auch das Audio-File mit abspielen).
    Also wenn Du PCs nicht vertraust, würde ich auch das Licht nicht einem solchen anvertrauen. Warum soll denn DMXC MIT Audioausgabe weniger stabil laufen als ohne?


    Dazu habe ich noch einen Nachtrag: Wie schon mal erwähnt: 2 Rechner, identische Einrichtung, identische DMXC-Show.
    Den Steuerbefehl zum Weiterschalten der Lieder per Midi durch beide durchschleifen, den Audio-Ausgang beider Rechner auf ein kleines Pult, den DMX-Ausgang beider Rechner auf einen Merger und Du hast eine für's Ausspielen redundante Lösung. Fällt ein Rechner mitten im Lied aus, zieht der Tonmann den Ton vom anderen Rechner auf (die müssten so synchron laufen, dass sie eigentlich beide gleichzeitig auf sein könnten) und gut ist die Laube. Niemand merkt was. Dann bist Du sogar noch sicherer als mit einem Hardware-MP3-Player - wenn der plötzlich die CD/Flashcard mit dem MP3 nicht mehr liest schaust Du auch in die Röhre...

    Das nur, um Dir die Beschäftigung mit einer Lösung "aus einem Guss" schmackhaft zu machen.
    Achso, die "goldene" Lösung gibt's nicht. Da ich selber Cubase nicht habe / kann wäre für mich die Lösung mit dem Audioplayer in DMXC "die goldene Lösung". Wer lieber mit einem professionellen Lichtpult mit Timecodeauswertung und einem externen Midi-steuerbaren Zuspieler mit Timecodeausgabe arbeitet, wird das sogar als die einzig professionelle Lösung bezeichnen. Du musst aus den vielen Möglichkeiten die Lösung herausfinden, mit der Du am effektivsten das Ergebnis erreichst, das Du willst. Und die Geschmäcker bzgl. Software, Hardware, PC ja/nein... sind verschieden.

  • Hey hey!!


    Hab die ganze Sache nun über Cubase ausprobiert! Und es funktioniert echt super!!

    Ich kann über die jeweiligen Anschlagtasten die Kanäle ansteueren und über die Anschlagstärke die Helligkeit bestimmen!! Sehr geil... hätte nich gedacht, dass das sogut funktioniert... Und ich hab es über Sound-to-Midi sogar geschafft Audioplayer und Cubaseprojekt synchron zu starten!! Perfekt :D :D 8)


    Eine Frage hätte ich nun noch zu der Sache...

    Und zwar wähl ich in der Midifernbedienung beim "MIDI-Status" -> "Note ON/OFF"

    wenn ich nun aber über Anschlagstärke sozusagen ein Fade-In oder Fade-Out "programmier", hab ich aber des Problem, das der Fade nicht "schön seicht" passiert sondern ein Flackern auf den LEDs is. Das Ganze liegt daran, weil ich lauter neue Befehle mit ner jeweils anderen Helligkeit rausschick. Und nach jedem Befehl is ne minimale "Pause" (ganz kurz...überhaupt nicht wahrnehmbar). Und dadurch bekommten die LEDs immer den Befehl "OFF".

    Dem Ganzen kann ich Abhilfe schaffen, indem ich in der Midifernbedienung dem Steurelement unter "Flags" -> "Wert 0 ignorieren" zuweis. Dadurch bekomm ich nen butterweichen Fade hin... Nur leider kann ich nun die LEDs nich mehr ausschalten, da sie ja den Wert 0 ignorieren.
    Dem wiederum kann ich Abhilfe schaffen, indem ich ein neuen Midibefehl mit dem Wert "0" schick.
    Es funktioniert also... 8)

    Am liebsten wärs mir nun aber (damit des programmieren nochmals etwas leichter geht) den letzen Schritt zu umgehen!
    Und dass könnte man so erreichen indem ich im dem Midi-Status nicht "Note ON/OFF" zuweise sonder nur noch "Note ON"...
    Weil dann hätte ich die Möglichkeit der Anschlagstärke "0" zuzuweisen und damit wären die Lampen aus!

    Ist das irgendwie möglich?

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