Hallo zusammen. Ich bin neu hier und würde mich freuen, wenn ihr mir bei einer Sache helfen könntet. Ich habe die o.g. Laserbar, im März gekauft. Nun habe ich diese am vorletzten Wochenende im Einsatz gehabt und ein Fotograf behauptet nun, das bei seiner Sony Kamera durch meinen Laser dessen Lichtsensor beschädigt wurde. Schaden an der Kamera ca 700 Euronen. Der Laser hat die Klasse M2. Kann eine Beschädigung durch den Einsatz dieses Laser entstehen oder könnte die Möglichkeit bestehen, daß der Fotograf jemand sucht, der seine Kamera bezahlen soll?? Über jede ernsthafte Antwort würde ich mich freuen. Gruß laser0704. ![]()
Eurolite Laser bar FX
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Laser0704 -
July 22, 2019 at 7:33 PM -
Thread is Resolved
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LightningBrothers
July 22, 2019 at 8:04 PM Approved the thread. -
Also ich kann dir keine "Gutachter"-Aussage machen aber eine Einschätzung abgeben kann ich dir ^^.
Da die Klasse 2M jetzt nicht zu den besonders starken Lasern zählt (ich meine bis 1mW) kann ich mir nicht vorstellen das die Kamera massiv geschädigt wurde.
Damit so ein Laser einen Kamera-Sensor massiv schädigt, muss der Strahl schon direkt auf den Sensor treffen und dann muss da wahrscheinlich noch ein sehr Lichtstarkes Objektiv drauf sein um den Lupen-Effekt zu verstärken. Und selbst dann wird sich ein eventueller Schaden auf einzelne Pixel beschränken.
Ich denke bei 700 Euro Schaden handelt es sich ausserdem um eine Spiegelreflex. Dann gehe ich davon aus, wenn das ein Profi war, das er nicht das LiveView verwendet hat, und der Sensor somit ohnehin die ganze Zeit durch die Spiegelmechanik verdeckt war.
Daher würde ich sagen, eine Beschädigung durch einen Showlaser der Klasse 2M ist seeehr unwahrscheinlich.
Aber selbst wenn die Beschädigung dadurch hervorgerufen wurde:
1. Ich würde behaupten das du dafür nicht haftbar bist. Denn wenn ich als Fotograf auf eine Veranstaltung gehe und dort sehe es sind Laser im Einsatz, dann sollte man wissen das man im Zweifel die Kamera nicht direkt da hin hält. Tut man es doch, selber Schuld. Ist meiner Meinung nach so, als würde ich in die Küche gehen und auf die heisse Herdplatte langen und dann den Koch ankacken, das ich mich verbrannt habe.
2. Wenn es ein Professioneller Fotograf war, dann ist sein Kram sowieso gegen solche Schäden versichert. Wenn nicht, dann ist das sein Problem.
3. Irgendwelche Forderungen kann er nicht einfach mündlich an dich rantragen. Im Zweifel kann er ja versuchen dir eine Rechnung zu schicken. DIeser Widersprichst du dann schriftlich und dann kann er ja mal schauen wie weit er auf dem Rechtsweg kommt.
4. Man kann dir aber bestimmt an den Karren fahren, wenn sich dann raus stellt, das der Laser falsch aufgebaut war, oder du den garnicht betreiben durftest weil dir die Sachkunde fehlt.("Laserschein")
Bin mir aber nicht sicher wie das bei Klasse 2M ist.
So. ABER wiegesagt, Das ist meine persönliche Meinung und Einschätzung. Ich bin kein Anwalt oder Sachverständiger

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Hallo,
Klasse 2 Laser sind definitiv über 1mw,
auch wenn die reine Leistung nichts mit der Laserklasse zu tun hat, da kommt dann auch noch die Divergenz und andere Sachen dazu (auch die Lobby dahinter... )
Klasse 2 benötigt aber auf jeden Fall einen LSB (Laserschutbeauftragten).
Das der Laserstrahl die Kamera beschädigt kann bei KORREKTEM AUFBAU nicht passieren, da der belaserte Bereich 2,7m über der höchsten zugänglichen Stelle liegen muss (falls nicht durch LSB Gefahreneinschätzung und Freigabe für Publikumsbereich) und sich in dem Bereich keine reflektierenden Flächen befinden dürfen.
Falls der Laser nicht Ordnungsgemäß aufgebaut wurde, liegt die volle Verantwortung beim Betreiber.
Ich kann sonst auch nochmal meinen Vater fragen, der ist LSB (wegen meinem Hobby xD).
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Klasse 2 benötigt aber auf jeden Fall einen LSB (Laserschutbeauftragten).
Das ist nicht ganz Richtig. Ein Laserschutzbeauftragter muss ab Klasse 3 schriftlich bestellt werden. Für Klasse 2 und Klasse 2M bedarf es keines LSB
Und ich hab gerade nochmal nachgelesen: Klasse 2 sind maximal 1mW im Dauerstrichbetrieb. Klasse 2M maximal 0,5 Watt gesamtstrahlleistung (Klasse 3B) . Allerdings durch die Pupille beschnitten das Maximal 1mW ins Auge eintritt (divergenz)
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Naja also da ist die gesetzeslage nicht so ganz klar. Also ich weiß von Laser-distos mit 2m die einen LSB benötigen.
Es kann aber auch sein das das nach Arbeitschutz war und nicht nach Stahlenschutz.
Allerdings muss der Fotograf ja erst einmal nachweisen, das der Laser den Chip zerstört hat.
Und das ist bei einem Klasse 2M sehr unwahrscheinlich.
Wenn der Schaden sich auch auf "lediglich" 700€ beschränkt, klingt das für mich nicht nach einer profesionellen Kamera (und folglich auch keinem profesionellem Fotografen).
Deshalb würde ich annehmen, das eher der Sensor verschmutzt ist (Da kann eine Reinigung tatsächlich 700€ betragen, da wird aber nichts repariert) und der Fotograf denkt, weil er einen schwarzen Fleck sieht, das der Laser ein paar Pixel zerstört hat.
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So als Fotograf muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben. Ich gehe bei 700€ und vor allem Sony stark von einer Spiegelosen (a6300) aus, welche sehr wohl eine professionelle Kamera ist. Hab schon paar mal auf YouTube gesehen wie sich einer seinen Sensor zerschossen hat, das hängt aber auch vom Laser und vom Objektiv ab. Wenn es nicht ordnungsgemäß installiert war, mag schon sein, dass der Sensor durch deinen Laser zerstört wurde. Deshalb kann er dich aber lange noch nicht belangen. Evtl. steht im Vertrag (falls es einen gibt) von ihm, dass er selber für sein Equipment haftet oder aber das der Betreiber für Schäden zahlt. Wie es aber vor einem Gericht aussehen würde kann dir letzenendes nur ein Anwalt oder Richter sagen.
Viele Grüße
Johannes
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Vielen Dank zunächst für die schnellen Infos und Tipps. Die Lasereinheit werde ich mal einschicken und messen lassen. Schließlich ist sie mal grad ein halbes Jahr alt. Wenn man dann so ein Teil anschafft denkt man ja schon, dass man den Beschreibungen des Herstellers glauben kann und so ein Gerät auch verwenden darf. Ich werde jedenfalls nachberichten.
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Naja für die richtige Nutzung bist du verantwortlich...der Laser selber wird nicht auf einmal stärker
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700Eur könnte auch auf den Austausch des Sensors in der Alpha7-Reihe hindeuten.
Und so schaut so ein Schaden dann aus: https://pen-and-tell.blogspot.com/2017/11/wie-ru…nen-sensor.html
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Meine Filmkamera hat auch nen verbrannten Pixel, ob durch nen Laser kann ich nicht genau sagen ist mir erst recht spät aufgefallen. Besagter Pixel ist jetzt immer grün. Da ich aber keine Reperatur bezahlen möchte und es nur 1 Pixel ist (selbst wenn es 10 wären) benutze ich einfach After Effects:
Eine Alpha Maske bei der nur der beschädigte Pixel schwarz ist und hinter dem Video liegt dann das gleiche Video nochmal um 1 Pixel verschoben: Problem Solved, sieht kein Schwein.
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schau doch mal, ob du in der Kamera "Dead Pixels" direkt korrigieren sprich ausschalten lassen kannst
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schau doch mal, ob du in der Kamera "Dead Pixels" direkt korrigieren sprich ausschalten lassen kannst
Nein, die Lösung von
MrAPC ist deutlich besser.
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Nein, die Lösung von MrAPC ist deutlich besser.
Warum das? Wenn die Kamera eine Funktion hat das tote Pixel auszublenden und durch Interpolation zu ersetzten sollte das doch deutlich besser funktionieren.
Die Lösung von
MrAPC verdoppelt einfach ein Pixel. Das mag hier bei einem Pixel egal sein und fast nicht sichtbar, aber wenn ich das Problem allgemeiner (und etwas mathematischer) betrachte gibt es sicher deutlich bessere Lösungen. Es fehlt ein Datenpunkt. Den aus mehreren umliegenden Datenpunkten zu Interpolieren ist schon wesentlich genauer als einfach nur ein belibiges der umliegenden Pixel zu duplizieren. Das Thema generell um das es hier geht heißt "Inpainting", du da gibt es dann übrigens Zuhauf noch viel aufwenidegere Verfahren, Algorithmen und wissenschaftliche Veröffentlichungen. (Lohnt alles nicht für 1 Pixel, d.h. hier mal egal)
Aber dann gibt es ja noch Effekte durch die verlustbehaftete Komprimierung. Wenn ich das Bild verändere und neu encodiere in einem verlustbehafteten Format habe ich Verluste im ganzen Bild nur durch die Korrektur des einen Pixels. Wenn die Kamera das intern vor dem Encodieren des Datenstreams macht habe ich die Verluste durch ein zweites neucodieren nicht. (Gut, wenn ich das Video i.d.R. eh Nachbearbeiten will habei ich diese Verluste bei den meisten Operationen eh, dann kommt es darauf auch nicht mehr an, aber es geht ja jetzt mehr um die Theorie dahinter
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Warum das? Wenn die Kamera eine Funktion hat das tote Pixel auszublenden und durch Interpolation zu ersetzten sollte das doch deutlich besser funktionieren.
Das kann man aber auch in After Effects machen.
Die Lösung von MrAPC verdoppelt einfach ein Pixel. Das mag hier bei einem Pixel egal sein und fast nicht sichtbar, aber wenn ich das Problem allgemeiner (und etwas mathematischer) betrachte gibt es sicher deutlich bessere Lösungen. Es fehlt ein Datenpunkt. Den aus mehreren umliegenden Datenpunkten zu Interpolieren ist schon wesentlich genauer als einfach nur ein belibiges der umliegenden Pixel zu duplizieren. Das Thema generell um das es hier geht heißt "Inpainting", du da gibt es dann übrigens Zuhauf noch viel aufwenidegere Verfahren, Algorithmen und wissenschaftliche Veröffentlichungen. (Lohnt alles nicht für 1 Pixel, d.h. hier mal egal)
Haha ja, die Mathematik ist kompliziert.
Aber dann gibt es ja noch Effekte durch die verlustbehaftete Komprimierung. Wenn ich das Bild verändere und neu encodiere in einem verlustbehafteten Format habe ich Verluste im ganzen Bild nur durch die Korrektur des einen Pixels. Wenn die Kamera das intern vor dem Encodieren des Datenstreams macht habe ich die Verluste durch ein zweites neucodieren nicht. (Gut, wenn ich das Video i.d.R. eh Nachbearbeiten will habei ich diese Verluste bei den meisten Operationen eh, dann kommt es darauf auch nicht mehr an, aber es geht ja jetzt mehr um die Theorie dahinter
)Das kommt natürlich ganz darauf an, mit welchen Formaten man arbeitet. Bei mir sehen Videodateien einen Encoder zum ersten und letzten mal nach dem Schnitt.
schau doch mal, ob du in der Kamera "Dead Pixels" direkt korrigieren sprich ausschalten lassen kannst
Außerdem redet er hier vom Pixel ausschalten und wenn, dann interpoliert die Kamera vielleicht die umliegenden 8 Pixel, aber sonst passiert da mathematisch nichts interessantes.
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Das kommt natürlich ganz darauf an, mit welchen Formaten man arbeitet. Bei mir sehen Videodateien einen Encoder zum ersten und letzten mal nach dem Schnitt.
Das ist nicht richtig
Deine Videodaten sehen zum ersten Mal in der Kamera einen Encoder, der die Rohdaten des Kamerachips in ein standardisiertes Format überführt. Hierbei optimiert die Kamera auch schon das Bild (die eine mehr, die andere weniger). So sehen deine Videodaten von vorne herein einen Encoder. Einzig bei Raw-Bildern werden genau die Werte, die am Bildsensor gemessen werden, auch verwendet. -
Das ist nicht richtig
Deine Videodaten sehen zum ersten Mal in der Kamera einen Encoder, der die Rohdaten des Kamerachips in ein standardisiertes Format überführt.Doch, das ist richtig. Meine Videodateien sehen in der Kamera keinen Encoder, da ich in Raw filme.
Hierbei optimiert die Kamera auch schon das Bild (die eine mehr, die andere weniger).
Optimiert ist ein wenig das falsche Wort, beim encodieren wird das Bild komprimiert und die Gamma-Kurven etc. bearbeitet, dies bedeutet jedoch nicht, dass der Nutzer das immer so will. (s. S-Log)
So sehen deine Videodaten von vorne herein einen Encoder.
Ja bei komprimierten Formaten schon. Bei Raw eben nicht.
Einzig bei Raw-Bildern werden genau die Werte, die am Bildsensor gemessen werden, auch verwendet.
Wie oben schon gesagt gibt es nicht nur Raw Bilder sondern auch Raw Videos.
Viele Grüße
Johannes
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Hat die Bar ScanfailSavety dann sollte das eigentlich nicht passieren können. Aber ich arbeite mich auch erst mit Lasern ein. Zumindestens werde ich bei Veranstaltungen nachweislich belehren das Filmen auf eigene Gefahr ist.
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