Einsatz im Theater

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo Zusammen

    Ich verwende DMXControl seit Jahren in unserem Kleintheater und bin von dessen Zuverlässigkeit und Möglichkeiten begeistert. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die Theateranwendung eher eine Nebenfunktion darstellt ... oder ich habe die Funktionen für das ideale Einsatzszenario immer noch nicht richtig begriffen. Gibt es hier Theateranwender und welche Funktionen setzt ihr genau wie ein?

    Einige Erfahrungen meinerseits:

    Das Textbuch ist mir zu statisch

    Eigentlich eine tolle Sache von der Idee her aber in der Umsetzung bin ich zu sehr eingeschränkt. Beispiele:

    • Zu Projektbeginn besteht ein Textscript als Handlungsbasis, dass aber im Laufe der Proben dauernd überarbeitet wird - selbst nach der Premiere kann es noch Veränderungen geben. Durch die fixe Kopplung der Szenen in das RTF ist eine Textaktualisierung nur manuell möglich, was unverhältnissmässig grosser Aufwand bedeutet.
    • Autoscroll: oft gibt es lange Textpassagen ohne Lichtveränderung gefolgt von Handlungsbögen wo ich in schneller Abfolge viel zu tun habe. Zur geistigen Vorbereitung skrolle ich also im RTF zu diesen Passagen aber ein zurückkehren an den Ort der aktuellen Handlung ist extrem heikel. Einmal in den Fliesstext geklickt, einmal eine Szene angeklickt und schon kommt der gesammte Ablauf (oder zumindest ich) durcheinander.
    • Orientierung: Ich sehe nirgends welche Szene aktuell ausgegeben wird. GO springt jeweils zur nächsten Einstellung, welche eventuell eine Textseite weiter ist. Der Text springt nicht und ich muss nach der aktuellen Position im RTF suchen. Vor und Zurück wären schöne Funktionen weil da Text und 'Cursor' springen, aber oh je ... welche Szene wird gerade ausgegeben?
    • ### Reihenfolge: Nach dem ersten Aufsetzen gibt es oft weitere Szenen die sich in den bestehenden Ablauf schieben. Im RTF werden die Szenen nach Erstellung und nicht nach Ablaufsequenz nummeriert was der Übersicht ebenfalls nicht hilft.

    Aus diesen Gründen verzichte ich die Verwendung des Textbuches obwohl ich im Theatereinsatz genau solch eine Funktion benötige!
    In der Not baue ich mir halt den Ablauf in einer Szenenliste zusammen und fahre die Technik via dieser Szenenliste. Auf einem separaten Monitor halte ich das Script mit allen Regieanweisungen (Tabelle in Word). Technisch also vollkommen getrennt. Nur durch die Namensgebung "Bild 1.0; Bild 1,1; etc." orientier ich mich durch die Aufführung.
    Welcher Theatler hat da einen besseren Weg gefunden?
    Danke für feedback
    Hans Peter

  • Hallo Hans Peter,
    du hast recht, DMXControl 2 ist nicht primär auf Theateranwendungen ausgelegt, da diese erst später hinzugekommen sind. In meiner ehemaligen Schule habe ich DMXC aber vorallem für Theateraufführungen eingesetzt und dort hauptsächlich das Textbuch-Modul verwendet. Welche Gestalt haben denn bei euch die Änderungen? Geht es darum, dass sich der Text an sich ändert, oder dass sich die Lichtsequenzen verschieben? Ich habe mir bei Letzterem angewöhnt, immer den entsprechenden Handbuchtext auszuschneiden und vor / nach der Szenenreferenz wieder einzufügen. So bleibt die Szenenreferenz unangetastet, wodurch ich keine manuelle Bearbeitung durchführen muss.

    Zum Autoscroll: Früher ist das Textbuch mal zu der nächsten Szene gesprungen. Stefan hat das aber irgendwann mal ausgebaut, denn ich z.B. empfand es als sehr störend, wenn ich jedes Mal nach der Aktivierung einer Szene wieder die aktuelle Position im Text suchen muss. Ich benutze aber nie den GO-Button, sondern starte die Szenen immer durch einen Doppelklick auf die Szenenreferenz im Fliesstext. Das Textfeld hat auch immer den Fensterfokus, sodass ich mit dem Scrollrad der Maus und mit den Pfeiltasten darin hoch und herunter gehen kann. Der Cursor ist dabei immer zwischen Rollenname und Textblock (bei einer Leerzeile arbeite ich mit Tabstops).

    Zur Orientierung: Es gibt eine Anzeige unter dem Fliesstext, wie weit das Textbuch bereits vorangeschritten ist (orientiert sich an der Cursor-Position). Du hast aber recht, dass man manchmal etwas die Orientierung verliert. Spontan würden mir da zwei Maßnahmen einfallen, die an DMXC verbessert werden könnten. Einerseits könnten alle Szenen wie die Fehler / Warnings in einer Entwicklungsumgebung als Markierung in/neben dem Scrollbalken angezeigt werden. So weis man immer, wo Szenen sind. Die aktive Szene könnte dann in einer anderen Farbe dargestellt werden, wodurch man immer recht schnell zur nächsten Szene und wieder zur aktuellen Position springen kann. Zum Anderen könnten unter dem Textbuchfortschritt auch zwei Felder sein, welche die Namen der aktuellen und der nächsten Szene anzeigen. Wenn man diese gut beschriftet, weis man schon einmal, was als nächstes kommt.

    Zu der Nummerierung: Das sehe ich als schwierig an. Denn Text und Szenen werden an unterschiedlichen Stellen gespeichert. Nun muss eine eindeutige Verbindung zwischen diesen beiden Teilen hergestellt werden. Wenn aber die Nummerierung immer fortlaufend wäre auch wenn du z.B. von Hand eine neue Referenz einfügst, würden sich alle Szenen um einen Eintrag verschieben. Das wäre dann aber katastrophal. Daher darf die Nummerierung nicht mehr veränderbar sein. Ich habe mir deshalb mittlerweile angewöhnt, alle Szenen im Szenennamen mit einer fortlaufenden Nummer zu versehen (also z.B. 3.5 für 3. Akt, Szene 5). Kommt eine neue Szene hinzu, nenne ich die anderen entweder um (wenn es wenige zum Umbenennen sind) oder ich fange dann an, die nächste Szene 3.5b oder 3.5.2 zu benennen. So kann ich mich eigentlich recht gut orientieren.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Wir verwenden für unsere Auftritte auch das Textbuch, aber das ist bei uns doch eher eine Regieanweisung.
    Ich habe 6 Feste Lichtstimmungen: "Alles dunkel","Bühne dunkel Saal hell"," Helle Bühne Saal dunkel", " Romantisch 1 (Vorhang seitlich angeleuchtet und hellerses Licht im Zentrum mit UV-Filter seitlich rot) ","Romantisch 2 (wie 1 nur ohne licht im Zentrum dafür mit Verfolger)","Disco (bewegtes Licht, mit Lichtorgel und Laser)".
    Die Szenen sind in einer Liste (alle speichern) gespeichert. Dazu kommen noch Szenen wie Nebel-Stoss, Saallicht an, Saallicht aus, usw.
    Mit der KommandoBox kann man die Szenen notfalls manuell abrufen. Planmäßig werden die Szenen und andere Licht und Musik vom Textbuch gestartet.
    Für jede Illusion gibt es ein eigenes Textbuch.
    Da stehen nur Stichpunkte wie: Einlass, Start, Assistentinnen klatschen sich ab und setzen sich auf die Platte, Assistentin schwebt über dem Brunnen usw.
    Je nach Anforderung werden dann einzelne Szenen, Szenenlisten, Effekte, soweit wie möglich automatisch ausgeführt.
    Die Stichpunkte sind so gewählt, dass immer noch Platz für eventuelle Varianten oder Patzer bleiben. Nebel oder Saallicht kann zusätzlich über die KommandoBox geschaltet werden, falls ich mal ins Publikum gehe oder so.

    Ich kann Zauber, nicht Hexen!

  • Nutze DMXC auch für Theater und Musical - und habe dafür Textbücher aus Papier.
    Nicht zuletzt, weil ich auch häufig mit Noten arbeite und da ist natürlich jeder Versuch, die vernünftig im Textbuch-Modul von DMXC 2 unterzubringen zum Scheitern verurteilt.
    Ich fahre im Gegensatz zu JPK die Shows komplett OHNE Maus, sondern hab mir den "GO"-Button einerseits auf einer sehr kompakten Sondertastatur hinterlegt und auf einem Faderwing, den ich dann auch im Live-Betrieb einsetze, wenn die Show nicht vollständig programmiert ist (also z.B. Arbeits- Saal-, Pultleuchtenlicht von Hand dazu gezogen wird nach Bedarf).
    Warum mit Taste und nicht mit Maus? Weil ich meine Augen mehr auf der Bühne bzw. beim Dirigenten habe als im Textbuch. Darum eine fühlbare Taste, die ich auch dann noch finde, wenn ich den Blick gerade NICHT vom Geschehen auf der Bühne abwenden kann.

    Ja, auch ich vermisse manchmal in DMXC die schnelle und einfache Eingabe von Lichtcues, wie ich es von den alten Theaterlichtstellwerken gewöhnt bin - Stimmung setzen, Nummer eingeben, Record. Fertig. Und weil die alten Dinger grundsätzlich HTP gearbeitet haben, wurden einfach alle Kreise gespeichert, die über 0 waren.
    Bei DMXC muss ich mir immer noch überlegen "sind jetzt wirklich die Scheinwerfer/Werte zum Speichern vorgesehen, die ich drin haben will?" - meist programmiert man die Stimmungen ja nicht linear herunter - da kommt mal eine dazwischen und schon reagieren die Stimmungen anders, je nachdem, nach welcher sie aufgerufen werden. Die Hand zuckt zwischen Faderwing, Maus und Tastatur hin und her, der Blick verfolgt auf dem Monitor, ob man ja auch die richtigen Felder trifft...
    DMXC ist viel mächtiger als ein altes, traditionelles Theaterpult - aber diese Funktionsvielfalt zahlt man auch durch höheren Aufwand.

    Mit der Nummerierung spricht JPK einen wichtigen Punkt an - der allerdings weniger DMXC-spezifisch ist. Vielmehr ist das eine Frage einer entsprechenden Vorbereitung. Ähnlich wie JPK beschreibt solltest Du Dir klar machen, wie du Szenen brauchbar identifizierst.
    Ein altes, gar nicht so dummes System: Beim linearen Programmieren die Cue-Nummern immer im 10er-Abstand vergeben. Dann ist zwischen zwei geplanten Cues immer noch Raum für 9 Ungeplante.
    Oder ein System (ähnlich dem von JPK), das aus Akt, Szene und Auftritt + Suffix eine "absolute Adressierung" ermöglicht.
    Steht das Textbuch mal gedruckt fest, sind auch Seitennummern im Skript ein mögliches Grundgerüst - erweitert um bis zu 99 Cues je Seite sollte das die mittlere "Abfeuergeschwindigkeit" eines Lichtfahrers durchaus abdecken. Was intern an Effekten läuft oder Stimmungen, die dann vom Audioplayer ausgelöst werden, werden da nicht berücksichtigt.
    Bestenfalls sprichst Du die gleiche Sprache wie der Regisseur - dann findet Ihr Euch auch dann gemeinsam zurecht, wenn die Änderungen wie erwähnt auch noch nach der Premiere reinkommen.

    OK zugegeben - ein gedrucktes Skript ist natürlich bei Änderungen nicht so ganz einfach zu handhaben - wobei vermutlich noch manch andere auch Updates in gedruckter Form haben müssen - warum nicht auch den Lichtler ebenso damit versorgen. Im besten Fall ändert sich die Position eines Cue im Text, aber in DMXC bleibt die Abfolge vollständig gleich. Und wenn sich was ändert gibt es immer noch Bleistift und Radiergummi.

  • erst Mal vielen Dank für wie wertvollen Tipps!

    Die aktive Szene könnte dann in einer anderen Farbe dargestellt werden, wodurch man immer recht schnell zur nächsten Szene und wieder zur aktuellen Position springen kann. Zum Anderen könnten unter dem Textbuchfortschritt auch zwei Felder sein, welche die Namen der aktuellen und der nächsten Szene anzeigen. Wenn man diese gut beschriftet, weis man schon einmal, was als nächstes kommt.

    Ein genaue Zuweisung welche Szene aktuell ausgegeben wird (farblich oder wie auch immer) würde schon mal enorm helfen. Die Anzeige der nächsten Szene sehe ich als wenig hilfreich, da ich ja den Kontext der darauffolgenden Szenen 'vorschaue' : bei welchen Stichwort/auf-/Abgang, etc. kommt der Lichtwechsel; wie schnell nacheinander kommen die nächsten Einsätze; etc.

    Ich fahre im Gegensatz zu JPK die Shows komplett OHNE Maus, sondern hab mir den "GO"-Button einerseits auf einer sehr kompakten Sondertastatur hinterlegt und auf einem Faderwing, den ich dann auch im Live-Betrieb einsetze, wenn die Show nicht vollständig programmiert ist (also z.B. Arbeits- Saal-, Pultleuchtenlicht von Hand dazu gezogen wird nach Bedarf).
    Warum mit Taste und nicht mit Maus? Weil ich meine Augen mehr auf der Bühne bzw. beim Dirigenten habe als im Textbuch. Darum eine fühlbare Taste, die ich auch dann noch finde, wenn ich den Blick gerade NICHT vom Geschehen auf der Bühne abwenden kann.

    absolut einverstanden: Augen auf die Bühne, dort wird mir der Einsatz gegeben! Ich habe im Internet schon Stunden nach einer einzelnen GO-Taste mit einem sauberen Druckpunkt gesucht, aber nichts zahlbares gefunden

    Ja, auch ich vermisse manchmal in DMXC die schnelle und einfache Eingabe von Lichtcues, wie ich es von den alten Theaterlichtstellwerken gewöhnt bin - Stimmung setzen, Nummer eingeben, Record. Fertig. Und weil die alten Dinger grundsätzlich HTP gearbeitet haben, wurden einfach alle Kreise gespeichert, die über 0 waren.
    Bei DMXC muss ich mir immer noch überlegen "sind jetzt wirklich die Scheinwerfer/Werte zum Speichern vorgesehen, die ich drin haben will?" - meist programmiert man die Stimmungen ja nicht linear herunter - da kommt mal eine dazwischen und schon reagieren die Stimmungen anders, je nachdem, nach welcher sie aufgerufen werden.

    Ich verwende immer "alles speichern" um auf der sicheren Seite zu sein. Meist erstelle ich die benötigten Grundstimmungen auf der Idee des Regisseurs und variiere dann in den Proben je nach Gegebenheiten (Schauspieler brauchen mehr Licht im Gesicht; da und dort das Licht erst während der Szene einfahren, etc.). Vor den Hauptproben dann halt die 2-3 Stunden Zeit dem Regisseur abringen um gemeinsam durch alle Szenen zu gehen und alles sauber zu programmieren - immer ne zähe Geschichte aber das braucht es halt!

    Ein altes, gar nicht so dummes System: Beim linearen Programmieren die Cue-Nummern immer im 10er-Abstand vergeben. Dann ist zwischen zwei geplanten Cues immer noch Raum für 9 Ungeplante.
    Oder ein System (ähnlich dem von JPK), das aus Akt, Szene und Auftritt + Suffix eine "absolute Adressierung" ermöglicht.
    Steht das Textbuch mal gedruckt fest, sind auch Seitennummern im Skript ein mögliches Grundgerüst - erweitert um bis zu 99 Cues je Seite sollte das die mittlere "Abfeuergeschwindigkeit" eines Lichtfahrers durchaus abdecken. Was intern an Effekten läuft oder Stimmungen, die dann vom Audioplayer ausgelöst werden, werden da nicht berücksichtigt.
    Bestenfalls sprichst Du die gleiche Sprache wie der Regisseur - dann findet Ihr Euch auch dann gemeinsam zurecht, wenn die Änderungen wie erwähnt auch noch nach der Premiere reinkommen.

    Sehr guter Gedanke - werde ich so angehen. Zum genauen Verständnis da du das DMCX Textbuch nicht verwendest: benutzt du die Szenenliste, Go,Go,Go? und die Einsätze/Stichworte und was immer du dir merken musst schreibst du von Hand in das ausgedruckte Textbuch?

  • Ich machs z.b. inzwischen ganz anders!
    Dadurch, dass meine Regie etwas mehr oder weniger spontan ist und während der aufführung manchmal sagt: "machs mal doch noch nen bissel heller" und ich dann da am rödeln bin und mich nicht auf Bühne/Texbuch/Anweisungen gleichzeitig konzentrieren kann. Außerdem kommt bei mir noch erschwerend dazu, dass ich extrem schlecht gucken kann und somit für mich alles etwas größer sein muss :). Lange Rede kurzer Sinn:

    Ich speichere mir szenen ab, die die ich dann auf Fader für meine Pulte lege. Jedes Pult hat eine bezeichnung und jeder Fader auch! Wenn dann im Textbuch steht S22 --> 50% heißt das für mich: Showtecpult kanal 22 auf 50 % einstellen. Das spart ein bisschen Programieraufwand, weil man mehrere Szenen kombinieren kann und somit nicht ganz so viele Szenen benötigt werden. wenn es heißt, dass ein übergang schnell oder langsam ablaufen schreibe ich die sek. Zahl dahinter, damit ich ungefähr weiß wie ich überblenden kann.

    Effekte lege ich entweder auch buttons oder auch nen Fader.

    Klingt nach nem komplizierten System, aber ich finde gerade, wenn man nicht unendlich viel Zeit zum Programieren hat und man flexibel sein muss, dann ist das denke ich eine weitere Lösung für dich.

    Damit du auch nachvollziehen kannst wie mein aufbau ist:

    Ich nutze 2x midi Controller (BCF2000 und Elation midicon), 2 DMX Pulte (Showtec showmaster 24 und Stairville LED Commander 16/2, wobei der 2. eher zum Programmieren für LED Pars dient). Für jedes Gerät habe ich eine (für den Showtec zwei) Submasterbank in DMXC angelegt. Und mit Hilfe von DMX-In und MIDI-Fernsteuerung die einzelnen Fader den Kanälen auf meinen Geräten zugewiesen. Das wars eigentlich schon! Jetzt kannst du dir einfach auf den Submastern deine Szenen, Effekte oder andere Befehle legen.

    Ich hoffe ich konnte dir auch noch nen bisschen helfen!

    Ach ja und zum Thema GO-Button:
    Du kannst dir einfach einen x-beliebigen Midi Controller kaufen. Ich hab hier einfach mal das günstigste beim großen T rausgesucht:
    http://www.thomann.de/de/korg_nanokontrol_2_black.htm
    Da kannst du dann ganz einfach einen Taster deiner Wahl mit der GO funktion belegen und fertig!

    Gruß
    Nutzer99

  • absolut einverstanden: Augen auf die Bühne, dort wird mir der Einsatz gegeben! Ich habe im Internet schon Stunden nach einer einzelnen GO-Taste mit einem sauberen Druckpunkt gesucht, aber nichts zahlbares gefunden


    Ich hab mir ne programmierbare Tastatur von Preh gekauft - da gibt es eine recht kompakte. Dazu für die Go-Taste eine 4er-Kappe (also eine Kappe, die 2 x 2 Taster bedeckt). Weitere Taster sind mit Freeze und Blackout belegt.
    Mir sind die Taster präzise genug. Die Frage ist natürlich, was ist bezahlbar?
    Ich hab auch einen Konverter für potentialfreie Taster nach USB (wird wie eine Tastatur erkannt) - da dran dann einen EAO Lumitas oder von THConact was hübsches (gibts beim großen "C"). Recht hübsch sind auch die XKeys, insbesondere der X-Key-16-Stick.

    Quote

    Ich verwende immer "alles speichern" um auf der sicheren Seite zu sein.


    Das hilft mir leider nicht. Pultlicht, Ansteuerung von Mediensteuerung.. sind bewusst nicht in jeder Stimmung. Ich weiß, es gibt mittlerweile eine Lösung, mehrere Sets von Kanälen zu erstellen und zum Speichern dann diese Sets auswählen - ist halt wieder ein Bedienvorgang mehr :)

    Quote

    Sehr guter Gedanke - werde ich so angehen. Zum genauen Verständnis da du das DMCX Textbuch nicht verwendest: benutzt du die Szenenliste, Go,Go,Go? und die Einsätze/Stichworte und was immer du dir merken musst schreibst du von Hand in das ausgedruckte Textbuch?


    Ich hab links den Text und rechts eine leere Seite. Die meisten Stichworte stehen ja im Text drin. Wenn nicht, ist rechts genug platz, um alles Nötige aufzuschreiben. In meinem Buch sind allerdings nicht nur Licht-cues, sondern auch Einsätze für Ton-Zuspieler und Hinweise ans Tonpult, welche Mikros in der Szene dran sind. Als reines Lichtskript würde mir vermutlich ein doppelseitiges Buch reichen. Einfach mit Bleistift reinpinseln - und den Radiergummi parat halten.
    Ich bin häufig während der Show mehr Inspizient als Lichtler. Und darum hab ich mich auch bei deren Arbeitsweise bedient.

  • Ich machs z.b. inzwischen ganz anders!
    [...]

    Ich speichere mir szenen ab, die die ich dann auf Fader für meine Pulte lege. Jedes Pult hat eine bezeichnung und jeder Fader auch! Wenn dann im Textbuch steht S22 --> 50% heißt das für mich: Showtecpult kanal 22 auf 50 % einstellen. Das spart ein bisschen Programieraufwand, weil man mehrere Szenen kombinieren kann und somit nicht ganz so viele Szenen benötigt werden. wenn es heißt, dass ein übergang schnell oder langsam ablaufen schreibe ich die sek. Zahl dahinter, damit ich ungefähr weiß wie ich überblenden kann.

    Effekte lege ich entweder auch buttons oder auch nen Fader.

    Klingt nach nem komplizierten System, aber ich finde gerade, wenn man nicht unendlich viel Zeit zum Programieren hat und man flexibel sein muss, dann ist das denke ich eine weitere Lösung für dich.


    Das krasse Gegenteil der vollständig durchprogrammierten Show - und gerade darum sicher eine sehr praktische Lösung, wenn die auf der Bühne bis zum Beginn der Vorstellung noch gar nicht genau wissen, wie es ablaufen soll (mir kommen da prompt Bilder aus vergangenen Konzerten mit Laienchören in den Sinn...)
    Und für mich klingt es überhaupt nicht kompliziert. Mir wäre nur das manuelle Überblenden zu heikel. Ich hab manchmal Laufzeiten von 10 Sec bis mehreren Minuten. Da richtet man von Hand nix mehr aus.
    Zugegeben - so was ähnliches mache ich mit meinem BCF auch. Da sind auch auf den Fadern manche Stimmungen drauf, die ich von Hand einfach mal schnell dazu ziehen kann, falls sich die Programmierung als unvollständig erweisen sollte. ("Ach, noch ne Zugabe?")
    In dem Zusammenhang vielleicht mal probieren: Buttons anlegen, mit der mittels eines endlos laufenden Effektes eine Stimmung ein- und ausgeblendet werden kann (nächster Step immer, wenn auf den Button gedrückt wird). Effektbeschleunigung auf einen Fader am BCF legen. Damit hast Du auch einen Eingriff, ob die jeweilige Einblendung schneller oder langsamer als geplant reinläuft.

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