Midi-Probleme / MIDI Snake Plugin / AKAI APC mini

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo,

    ich habe gestern ein neues Midipult (AKAI APC mini) für die Ansteuerung von DMXControl geliefert bekommen.
    Die erste Begeisterung nach problemloser Einrichtung legte sich leider recht zügig, nachdem ich DMXControl reproduzierbar duch schnelle Bewegungen der Schieberegler zum Absturz bringen konnte.
    Einiges Lesen in Forum und Wiki von DMXControl brachte mich zu dem Schluss, dass dies wohl ein bekanntes Problem von DMXControl bei einer zu hohen Midi-Datenrate ist und die Signale mit dem MIDI Snake (Plugin) zu verzögern sind. Mit Einsatz dieses Tools stürzt DMXControl auch nicht mehr ab, allerdings dauert damit ein einfacher Fade eines Dimmerkanals von 0 auf 127 / 255 nun ca. 2 Sekunden (bei niedrigst möglicher Verzögerung von 15ms).
    Folglich ist dies auch keine Lösung für das Problem. Leider sehe ich bei dem verwendeten Pult auch keine Möglichkeit die Datenrate irgendwo einzustellen (Wie in einem anderen Thread für ein Behringer Pult beschrieben).

    Im Endeffekt für dies Ganze zu der Frage: Gibt es für das Midi-Problem eine allgemeine Lösung, die ich nich nicht gefunden habe oder ist basteln im Einzefalle angesagt?

    Wenn Basteln nötig ist, hätte ich da auch schon eine Idee, wie das Midi-Snake-Tool angepasst werden könnte: Für Fader immer nur den letzten Wert in der Warteschlange senden und das minimale Sendeintervall evtl. etwas kürzen (wäre aus zu probieren). Damit ließe sich sicherlich ein guter Kompromiss mit einem brauchbaren Ergebnis erzielen.
    Gibt es so ein Tool eventuell schon?
    Ansonsten bin ich auch gerne bereit dies zu programmieren und hier anderen zur Verfügung zu stellen. Sollte es zu dieser Entwicklung kommen: Wäre es möglich die Quellen des MIDI Snake Plugins zu bekommen? Das würde die Entwicklungszeit sicherlich deutlich reduzieren, da ich bislang noch keine Erfahrung mit der Programmierung von MIDI-Interfaces habe.

  • Hallo Stefan, danke für deine zügige Antwort!

    Ich nutze das aktuelle DMXControl 2.12.2 auf einem relativ aktuellen Rechner (Core I3 mit Windows 7, weitere Details muss ich nachsehen, wenn dies weiterhelfen sollte). Bei den besagten Tests mit dem neuen Pult lief auf dem Rechner auch keine andere Anwendungssoftware als DMXControl. Auffällig war noch, dass DMXControl immer dann stehen blieb, wenn die Prozessorlastanzeige in DMXControl (das ist doch diese grüne "Aussteuerungsanzeige" im Menüfenster ?!) 50% anzeigte, also ein Kern des vorhandenen Dualcore-Prozessors voll ausgelastet war. Diese Beobachtung passte soweit zu den anderen hier im Forum gefundenen Meldungen.
    Zudem gibt es keine Abstürze, wenn ich die Midi-Signale von anderen Applikationen verarbeiten oder anzeigen lassen. Ich habe u.a. einen längeren Tests mit der SIgnalanzeige von Midi-Ox gemacht und keinerlei Probleme feststellen können. In Midi-Ox war aber ersichtlich, dass bei Faderbewegungen jede Menge Signale gesendet werden. Daher kam meine Iddee mit dem "Signal-Kompressor".

    Wenn noch jemand eine Idee hat, wie das Problem (evtl. auch ohne eigene Programmierung) zu lösen ist, wäre ich sehr dankbar!

  • Hallo,
    um hier Missverständnisse vorzubeugen habe ich eine kleine Anmerkung. Die Anzeige, auf die du dich beziehst ist nicht die CPU-Last. Stattdessen wird hier die Anzahl der intern ausgetauschten Nachrichten pro Sekunde angezeigt. Diese Benachrichtigungen können alles mögliche sein, z.B. die Aktualisierung eines DMX-Wertes. Das Maximum des Balkens liegt aber bei einem bestimmten Wert (ich glaube 10000 Nachrichten pro Sekunde oder so). Wenn also der Balken voll ist, hat DMXC ganz schön was zu tun. Ob das aber dein Rechner verkraftet oder nicht, sagt der Balken nicht aus. Leistungsstarke Rechner lassen DMXC flüssig laufen, auch wenn der Balken am Anschlag ist, während schwachbrüstige Rechner schon Ruckler zeigen, wenn der Balken noch nicht voll ist. Du musst daher für den Ressourcenverbrauch immer in den Taskmanager schauen.

    Außerdem ist DMXC eine Singlethread-Anwendung, welche überhaupt nur einen Kern nutzen kann, nicht mehr ;).
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

    Edited once, last by JPK (October 31, 2014 at 7:17 PM).

  • Ok, dann war meine Interpretation des Balkens wohl falsch, danke für die Klarstellung. Das DMXControl eine Single-Thread-Anwendung ist, war mir klar, daher ja auch meine Vermutung mit den 50% Auslastung würden auf die 100% Auslastung auf einen Kern durch DMXControl hindeuten....

    Dennoch ist der Ausschlag ja offenbar ein Maß für die Aktivität von DMXControl und wenn dieser nur bei relativ hohen Werten (die ich bei meinen bisherigen Lichtshows noch nicht gesehen habe) auftrit, bedeutet dies doch, dass es eine Performance bzw. Performance-Management-Problem gibt?!

    Eventuell ist auch ein Grund hierfür ja auch das verwendete USB auf DMX-Interface. Ich verwende derzeit ein eher "billiges", mit dem Enttec OpenDMX-Treiber. Wenn ich den ein oder anderen Thread hier im Forum richtig verstanden habe, so werden hier alle Ausgaben ausschließlich von Rechner erzeugt und es belastet den Rechner entsprechend stark. Andere Interfaces, wie das Nodle U1, sollen den Rechner, und DMXControl, hingegen entlasten. Stimmt diese Aussage so? Falls ja, könnte dies eventuell dafür sorgen, dass DMXControl mit der größeren Anzahl interner Messages klar kommt?

  • Hallo,
    diese Aussage ist so korrekt. Das mit den aktiven und passiven Interfaces stimmt soweit. Siehe dazu auch den Text, den ich mal als Entscheidungshilfe für Interfacesuchende geschrieben habe (siehe hier, Abschnitt "Aktive und passive Interfaces"). Allerdings bin ich mir gerade nicht ganz sicher, ob die Sendemessages vom Ausgabeplugin zum Interface auch in die "interne Messages"-Zählung hineinzählt. Auf jeden Fall muss hier fast 50mal pro Sekunde eine Aktualisierung an das Interface gesendet werden, damit da eine halbwegs vernünftige DMX-Rate heraus kommt. Daher wird der PC so stark belastet. Ich kann es zwar nicht versprechen, aber ich vermute, dass es mit einem anderen Interface besser wird.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Hi!

    Stürzt denn DMXC auch ab wenn Du das Ausgabelplugin deaktivierst? Das könnte man dann schonmal ausschließen.

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • Hallo Hoc,

    auf den Tipp hätte ich auch selbst kommen können ;) - Danke jedenfalls für den Einfall!


    Leider
    hängt DMXControl trotz deaktiviertem Ausgabeplugin immer noch. Die
    Aktivitätsanzeige geht kurzzeitig auf Vollausschlag, dann ist DMXControl
    komplett unbedienbar (Das Hauptfenster wird von Windows "ausgegraut").
    Erst wenn ich das Midi-Pult abstecke lässt sich DMXControl wieder
    bedienen.
    Mit anderen Programmen, wie Midi-Ox, funktioniert das Pult
    aber problemlos, weshalb ich einen Defekt am Pult ausschließen kann und
    eher von einer Überlastung von DMXControl ausgehe. Die CPU-Auslastung
    des Systems liegt im Übrigen (bei ausgeschaltetem Output-Plugin) beim
    Einfrieren um die 5%. Folglich kann es eigentlich kein
    Performance-Problem mit dem PC sein.
    Für weitere Ideen bin ich natürlich dankbar!

  • Hallo,

    bitte entschuldigt den Doppelpost, aber ich denke die Problemlösung hat einen eigenen Beitrag verdient:

    Nachdem ich die "Übertragen"-Flags aus den Fader-Steuerelementen entfernt habe funktioniert das Ganze nun ohne Probleme!

    Da das Pult beleuchtete Tasten hat, habe ich sowohl Midi-Input, als auch Output asu "APC Mini" (also das Pult) eingestellt. Offensichtlich kommt es hier aber zu einer Art "Rückkopplung" zwischen In- und Out Signalen mit den oben beschriebenen Effekten. Ich kann jetzt natürlich nicht sagen, ob es am Pult, am Treiber oder an der Signalverarbeitung in DMXControl liegt, aber ich denke die Wertübertragung für Fader (ohne Motor) abzuschalten ist eine gute und einfache Lösung. Natürlich wäre es noch schöner, wenn DMXControl in einer solchen Situation einen Fehlermeldung geben würde nach dem Motto "Zu viele Midi-Events" und die Midi-Fernbedienung abschaltet, statt komplett zu hängen ;)

    Vielen Dank nochmal für eure Hilfe!

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