Live@Work - 21_KW03 - Weihnachten unter besonderen Umständen
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JPK
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22. Januar 2021 um 18:00 -
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Das Jahr 2020 wird uns allen als das Corona-Jahr in Erinnerung bleiben. So hatte Corona auch an Weihnachten die Welt fest im Griff. Doch als kleines Zugeständnis waren wenigstens für Weihnachten selbst in Deutschland gewisse Lockerungen beschlossen worden. So konnten auch gewisse Formen von Gottesdiensten stattfinden. Zumindest im Raum Stuttgart waren damit Outdoor-Gottesdienste mit etwa 100 Teilnehmern erlaubt, sofern die Teilnehmer entsprechende Abstände untereinander einhalten konnten. Für einen dieser Gottesdienste im Waldheim in Stuttgart-Vaihingen wurde ich gefragt, ob ich diesen lichttechnisch untermalen möchte. So sollte ein gewisses Ambiente geschaffen werden und vor allem die Weihnachtsgeschichte mit verschiedenen Lichtbildern in Szene gesetzt werden. Der Gottesdienst fand auf einem größeren Asphaltplatz statt, welcher von mehreren Baumgruppen und einem kleinen Häuschen nebst Überdachung eingerahmt ist. Dabei sollte das Licht auf mehr oder weniger drei Stationen aufgeteilt werden und drei Stationen der Weihnachtsgeschichte, nämlich die Schätzung, die Engel und Hirten sowie der Stall, symbolisieren.
Anders als meine vorherigen Veranstaltungen (unter anderen in Kirchen in Vaihingen und Umgebung wie Live@Work - 19_KW07 - Ein letztes Mal eine Reise durch die Zeit , Live@Work - 19_KW02 - Die Weihnachtsgeschichte aus anderem Blickwinkel und Live@Work - 18_KW22 - Nacht der offenen Kirche mit DMXControl 3) war dies also das erste größere Outdoor-Event meinerseits. Hierfür entsprechend waren noch einige Vorbereitungen bezüglich der Wetterfestigkeit der Geräte zu treffen. Das rückte ganz besonders in den Fokus, als es sich verdichtete, dass es an Heiligabend stark regnen bzw. später schneien sollte. Erschwerend kam hinzu, dass fast alles wegen der recht freien Zugänglichkeit des Geländes am Weihnachtstag selbst aufgebaut werden musste. So kamen insgesamt sechs Eurolite LED IP T-Pix 12 zum Einsatz, die dank IP65-Einstufung problemlos draußen stehen konnten. Vier davon wurden als Uplighting in eine kleine Baumgruppe am rechten Rand des Platzes gestellt und symbolisierten dort den Stall. Die zwei weiteren beleuchteten mehrere hohe Bäume auf der linken Seite des Platzes und wurden unter anderem als Symbol für die Schätzung eingesetzt. Zusätzlich kamen vier BeamZ BAC506 zum Einsatz, die dank Raincover wetterfest gemacht wurden. Zwei davon wurden auf ein Stativ zur Bühnenbeleuchtung eingesetzt, die zwei weiteren dienten als Wandbeleuchtung hinter der Bühne, um hier die Hirten zu symbolisieren. Die restlichen Scheinwerfer, zwei Futurelight DMH-160, vier Futurelight EYE-7 und vier Eurolite PS-4 fanden an regen-geschützten Orten ihren Platz. Mit den Moving Heads wurden aus dem Haus heraus die tiefer hängenden Äste mehrerer großer Bäume beleuchtet, um hier die Engel zu symbolisieren. Die PS-4 dienten als weitere Ambientebeleuchtung und ebenfalls für die Schätzung. Zur Steuerung kam DMXControl 3 mit zwei Showtec Net2-3 Artnet Interfaces zum Einsatz. Dabei wurden die Scheinwerfer auf die vier DMX-Universen verteilt, um im Falle von witterungsbedingten Problemen auf einer DMX-Strecke nicht einen Komplettausfall zu riskieren. Anders als bei den Weihnachtsgottesdiensten in Büsnau gab es bei diesem Gottesdienst keinen zeitlich fixierten Ablauf. Daher entschied ich mich hier auch, die einzelnen Cues an den entscheidenden Stellen von Hand zu triggern.
Selbst unter diesen erschwerten Bedingungen bezüglich Aufbau und den Kontaktbeschränkungen verlief der Gottesdienst problemlos. Die Lightshow konnte zwar vorab nur eingeschränkt getestet werden. Die lichttechnischen Bilder entfalteten aber ihre angedachte Wirkung. Dank der vielen Helfer, die die Teilnehmerströme lenkten und der mit Kerzen gekennzeichneten Aufstellpositionen, konnte eine sichere Teilnahme gewährleistet werden. Das sahen offensichtlich auch die Teilnehmer so, denn es gab viel positives Feedback. Auch das Wetter muss wohlwollend gestimmt gewesen sein, denn der Regen setzte erst ein, als der Gottesdienst vorbei und die regen-empfindliche Technik zurückgebaut war. Nur die LED-Bars haben den Regen gesehen, was jedoch wie gesagt nicht problematisch war. Dank des positiven Feedbacks wird dies sicher nicht die letzte Veranstaltung in dieser Form gewesen sein.
Euer Jens-Peter
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