DMX Interface aber welches?

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo liebes Forum,

    ich habe vor kurzem ein Praktikum in der Beleuchtungsabteilung eines
    Theaters gemacht und möchte nun auch selber Licht steuern. Sollte ich
    das Buch "Lichttechnik für Einsteiger" kaufen? Ich bin auf den Trichter
    gekommen, erstmal mit einer Pc steuerung zu beginnen um die basics zu
    lernen und die Kosten gering zu halten. leider erschlägt mich das
    Informationsangebot im Netz doch etwas, da es soviele Selbstbauprojekte
    gibt, weiß ich garnichtmehr welches ich bauen möchte. Deswegen erhoffe
    ich mir hier Hilfe von euch.


    Das Interface sollte DMX IN/OUT können und möglichst kompatibel für
    Opensource und Kommerzielle Software sein und sich idealerweise in
    Zukunft auch mit einem Pult verbinden lassen.


    Im Löten bin ich auch nicht besonders gut, bzw habe praktisch keine
    Erfahrung, deswegen kann ich auch Vorschläge für Einsteigertaugliche
    Geräte im Plug&Play Sektor gebrauchen. Ich benutze Sowohl WINXP als
    auch Ubuntu, möchte mich allerdings mittelfristig von Windoof trennen
    deswegen wäre auch Linux Support wichtig.


    vielen Dank im Vorraus

  • Hallo und herzlich willkommen im Forum,
    also sehr viele Leute hier im Forum (inklusive mir selbst) haben das Selbstbau-DE-Interface oder das baugleiche kommerzielle fx5-Interface (siehe hier, unten auch mit Link zum fx5-Interface). Es hat einen DMX-In und DMX-Out, es besitzt eine galvanische Trennung zwischen DMX- und PC-Teil (wodurch der PC bei fehlerhaften DMX-Geräten geschützt wird) und das DMX-Signal ist einerseits exakt nach der DMX-Norm, ist aber auf der anderen Seite auch voll anpassbar, um auch billigere Geräte ansteuern zu können, welche sich nicht an die DMX-Norm halten. Daher ist dieses Interface meiner Meinung nach eines der besten Interfaces, die es gibt, vorallem mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

    Allerdings wird es in Sachen Linux etwas schwer, weil es so viel ich weiß nicht soooo viele gute DMX-Programme für Linux gibt. Du könntest aber eine kleine Windows-Partition lassen, welche keine Verbindung zur Außenwelt hat und in der nur das DMX-Programm installiert ist. Dadurch hast du ein schnelles System. Als DMX-Software könntest du dir ja mal DMXControl ausprobieren (die Software, in dessen Forum du hier bist).
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Mist - zu viel und zu langsam getippt.

    JPK kann ich hier nur beipflichten.

    Einigermaßen neutral wirst Du vermutlich nur mit einem Artnet-Knoten werden, da die Ansteuerung per USB immer irgendwelche Treiber braucht, die wieder auf dem Betriebssystem UND mit der Software zusammen laufen müssen.

    Wenn Du schon selber schreibst, dass Löten nicht Dein Ding ist (was keine Schande ist), dann nimm ein käufliches Interface. Und weil es Dich vermutlich sehr lange begleitet: Spare nicht am falschen Ende. Gerade wenn man kostenlose Software auf sowieso vorhandenen PCs einsetzt (Kosten auch = 0) ist man versucht, auch noch beim Interface sau billig weg zu kommen.

    Ich habe selber 2 fx5 und bin sehr zufrieden (d.h. wenn ich Ärger hatte in meiner Anlage war es nie das Interface). Unterstützen In und Out gleichzeitig. das Forum hier ist ja von den DMXControl-Jungs bereitgestellt - mit der Software funktioniert es, es bringt auch eine eigen Software mit, mit der man einen Artnet-Ausgabeknoten "nachbauen" kann.

    Ich habe auch noch ein älteres Soundlight Interface, mit dem ich auch recht zufrieden bin (kann allerdings nur DMX-Out).

    Gar nicht zufrieden bin ich mit einem Interface von DMX4all - auch dazu gibt es hier im Forum unzählige Threads - manche kriegen es zum laufen, andere nicht. Ich gehöre zu denen, bei denen es stark vom Luftdruck, Mondstand oder dem Pollenflug abhängt - ich kann so was instabiles nicht brauchen.

    Wenn Du am Theater gearbeitet Praktikum gemacht hast: Warst Du da auch mal an der Konsole ("Stellwerk")? Was nutzen die? Die meisten Theaterpulte die ich kenne arbeiten extrem anders als die Softwares, die ich kenne. Da wirst Du sicher noch nette Überraschungen erleben.

    zum OS:
    Welches OS unter einer guten Lichtsteuersoftware liegt ist erst mal egal. Wer eine Software produktiv einsetzt, wird wohl kaum seinen Rechner auf die Veranstaltung schleppen, den er auch sonst für alles andere verwendet.

    Übrigens - die Basics lernt man vermutlich weniger beim Steuern als mehr beim Arbeiten mit Scheinwerferpositionen auf verschiedenen Bühnen. Wann welcher Scheinwerfer wie hell sein muss ist dann der Guß - der Rest ist die Torte darunter. Stimmt da das Rezept nicht, kriegst Du das mit dem Guß auch nicht gerettet.
    Ich sage das deshalb: Gerade weil man mit den PC-basierten Dingern so viel "schönes" machen kann - man vergisst dabei sehr leicht, dass das Pult nur EIN Teil der ganzen Installation ist - und erst dann, wenn die Installationen komplexer werden ("intelligentes Licht", "Medienintegration") können die Softwraeprodukte ausspielen, was in ihnen steckt. Auch mit einem 12-kanaligen A/B-Pult kann man schönes Licht machen.

    Das Buch ist sicher zu empfehlen für den Einsteiger. Wenn Du es mit Theaterlicht ernst meinen solltest kommst du um "Keller, Max: Faszination Licht" nicht Drumherum - das werden Dir deine Praktikumsanleiter ab Beleuchtungsmeister aufwärts sicher bestätigen können. Von ADB gab es auch mal eine schöne Grundlagenbroschüre für Theaterlicht, die im Prinzip das Übersee-System von McCandless abgebildet haben. Ich hab dieses Dokument hier schon ein paar mal verlinkt.
    Ich hoffe, der Link bleibt jetzt dann mal gültig: http://cgvr.cs.uni-bremen.de/teaching/cg_li…ichttechnik.pdf
    Bei ADB selber findet man es nicht mehr (dank mehrfacher Verkäufe und Umbenennungen mit einhergehenden Veränderungen auf der Website...)

    Herzlich Willkommen bei einem der emotionalen Bereiche der Veranstaltungstechnik! Lass Dich nicht von den Blinkeblinkeshows verschrecken (oder versauen), die man im TV und bei großen Konzerten sieht. Gutes Theaterlicht ist dezent, unterstützend. Es trifft ins Unterbewusstsein - bewusst "sehen" tut das Publikum erst mal nur die Fehler.

  • Hallo Stagemanager, JPK und UG99
    danke für eure hilfreichen Antworten. Ich werde dann meine Win Partition behalten was für mich jetzt auch nicht tragisch ist.

    Stagemanager: Im Stellwerk steht ein ETC CONGO JR. Du schreibst außerdem das man mit einem 12 Kanal Pult auch schönes Licht machen kann. In welcher Preisklasse liegen die so? der Vorteil eines Pultes ist natürlich, dass es LIVE besser einsetzbar ist wegen Fadern, Flashtasten und das man 2 Hände zur Verfügung hat stand nur eine wie am PC, es sei denn ich benutze ein Midi Interface.
    Was mich an so einem Pult abschreckt, ist dass ich nicht verstehe wie es funktioniert. Ich glaube eine Software macht es mir am Anfang leichter die Scheinwerfer zu programmieren. Farbwechsel, Lauflichter, Dimmen, Flash usw.
    Das letztendlich die Position der Scheinwerfer entscheiden ist und nicht das Pult oder die Software habe ich verstanden, aber nochmals danke für den Hinweis. Vorerst möchte ich nur mit Led Pars und Eventuell LED Pin Spots arbeiten, ich habe die Möglichkeit auf regelmäßigen privaten Veranstaltungen das Licht zu machen was bis dato etwas zu kurz gekommen ist.

    MfG

  • [...]Was mich an so einem Pult abschreckt, ist dass ich nicht verstehe wie es funktioniert. Ich glaube eine Software macht es mir am Anfang leichter die Scheinwerfer zu programmieren. Farbwechsel, Lauflichter, Dimmen, Flash usw.
    [...]Vorerst möchte ich nur mit Led Pars und Eventuell LED Pin Spots arbeiten, ich habe die Möglichkeit auf regelmäßigen privaten Veranstaltungen das Licht zu machen was bis dato etwas zu kurz gekommen ist.


    Da muss ich dann doch etwas meiner Äußerungen zurücknehmen.
    Ich dachte irgendwie, Du wolltest an das "Theaterlicht-machen" anknüpfen, wie Du es im Praktikum gesehen hast. Dir geht es um "Discolicht", nicht um "Theaterlicht".
    Klar, bei Blink und Bunt kommt man mit einem einfachen 12-kanaler nicht weit. Und da mag sicher DMXControl eine der günstigsten Lösungen sein.
    Mag sein, dass man sich als langjähriger PC-Nutzer einfacher tut, eine Windows-Software zu bedienen als eine Pultoberfläche, deren über Generationen gewachsenes Zusammenspiel von Hardwareknöppchen und Bildschirmanzeigen manchem Neuling erst mal abweisend gegenübersteht.
    Auch in DMXC muss man sich einarbeiten, aber das lässt sich gut zuhause "trocken" machen. Je besser Du das Konzept "dahinter" verstehst und darauf hin Deine Projekte planst, um so schneller und unfallfreier wirst Du zum Ziel kommen.

    Die Kombination aus einem Faderpult (Midi oder DMX) mit DMXC ist übrigens eine nahezu klassische Konfiguration - insofern war Deine Bedingung, ein Interface mit DMX out und in zu nehmen schon vernünftig.

    Viel Spaß!

  • Moin Stagemanager,
    leider habe ich etwas länger gebraucht um zu Antworten, da ich momentan ziemlich viel zu tun habe. Ich habe mich jetzt entschlossen das DE Interface zu kaufen, ich glaube auch, dass ich damit eine gute Wahl treffe. Vielen Dank für die ersten Tips und ich werde hier sicherlich noch den einen oder anderen Post machen, da ich viele tolle Ideen für Lichtprojekte habe. Jetzt brauche ich erstmal das Interface, dann habe ich mir schon nen 4 Kanal Dimmer Besorgt und zwar den hier http://gebrauchte-veranstaltungstechnik.de/gebrauchte-ver…l-dimmer-schuko
    jetzt werde ich erstmal ein bischen "spielen" und mich dann wieder hier melden.

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