DMX Controll durch Lichtmischpult schleifen

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo Leute

    hab da ein kleines problem und zwar besitze ich mehrere Mouvingheads die ich über DMXC steuere was auch super funktioniert.
    diese will ich nun in unserer örtlichen veranstalltungshalle nutzen allerdings besitzt die halle selber schon ein lichmischpult von futurlight welches die in der halle vorhandenen scheinwerfer steuert (nur nen paar kanäle) nun wollte ich einfach meine Mouving heads an die vorhandenen kanäle anreihen und mein signal von DMXC durch das mischpult mit auf die Bühne senden wo ich dann von den vorhandenen dimmerpacks einfach zu den heads komme funktioniert das ohne das ich am hallen pult das programieren anfangen muss?

    lg engele

  • Hallo,
    wenn es geht, würde ich das Pult ausstecken und direkt aus DMXC in die Saalanlage rein gehen. Wenn du ein Interface mit DMX-In hast, dann kannst du das Pult ja daran hängen. Also das PC-Interface ehr zwischen Pult und Anlage hängen, als davor. Vorteil ist, du siehst auch alle Pult-Eingaben in DMXC.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • hm ja hab mir auch schon überlegt die scheinwerfer einfach mit auf DMXC zu legen und mir das pult zu sparen.
    werde heute abend mal weng rum probieren wie ich es am einfachsten mache. wenn jemand aber noch eine idee hat bin offen für allers

    lg engele

  • Hey,

    selbst wenn das Lichtpult ein DMX In hat bedeutet dieses noch lange nicht dass du einfach eine weitere DMX Source anschließen kannst. Unter Umstönden brauchst du einen Merger.

    Aber auch ich würde empfehlen ganz DMX Control zu nehmen und eventuell ein Midi Controler für externe Fader (PARs)

    LG
    Chris

    Steuerung: 4 Notebooks, Full-HD Touchscreenmonitor, FX-5, 2*Eurolite USB2DMX 512, Korg nanoKEY, Stairville DMX Splitter, Botex DMX Merger, 2*Stairville DMX Master I, 12 Kanal DMX Mischer
    gesteuert werden Produkte von: BOTEX, Showtec, Stairville, Eurolight, Eurolite, Antari, Martin, AmericanDJ

    Wer (Rechtschreib-)Fehler findet, darf sie -wie üblich- behalten :)

  • Hast Du denn nicht die Möglichkeit eine zusätzliche DMX-Line zu ziehen?

    In einer Festinstallation rum zu fummeln ist immer so eine Sache. Läuft aus irgendeinem Grund etwas danach oder während der Veranstaltung nicht mehr, bist Du schuld. Ich würde es deshalb immer bevorzugen lieber ein paar Lampen zusätzlich mit zu bringen und die Anlage dafür unangetastet zu lassen.
    Mein eigenes Zeug mit einer vorhandenen Anlage mischen ist für mich ein no-go, da muss man mich fast zu zwingen.

    Ansonsten nutz besser den DMX-IN - da kann Dir immernoch weniger passieren als wenn Du alles abstöpselst und umbaust. Jeder mit halbwegs Sachverstand wird dann auch verstehen, dass Du an auftretenden Problemen unschuldig bist.

    Ansonsten: Immer fragen und dem für die Technik verantwortlichen sagen was Du vor hast. Der wird Dir dann schon sagen, was Sache ist! Ansonsten kann es richtig Ärger geben... Da verstehen die meisten Leute (zu recht) keinen Spaß.

  • In einer Festinstallation rum zu fummeln ist immer so eine Sache. Läuft aus irgendeinem Grund etwas danach oder während der Veranstaltung nicht mehr, bist Du schuld.


    Ja, das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen, obwohl es bei mir/uns Funkmikros waren und kein Licht. Trotzdem stand am nächsten Tag in der Zeitung irgendwas von Problemen mit der Technik...

    Ich hab noch den Stairville DMX-Master-1, der hat auch einen DMX-In Eingang (male XLR) aus welchem aber auch das output Signal rauskommt, sodass man quasi 2 Ausgänge hat und die DMX-Leitung mehr oder weniger (mit 2 Reihen) Sternförmig aufbauen kann. Wenn ich an die DMX-In aber mein Interface reinstecke, dann spinnen alle Scheinwerfer.
    ==> DMX-In (male XLR) Buchse ≠ DMX-In

    edit: Mit einem Merger gehts aber: Botex DM2512 hab ich seit Weihacnhten und funktioniert gut.

    Edited once, last by LJ Jojo (January 4, 2012 at 11:59 AM).

  • Meine guten Erfahrungen habe ich mit meinem Merger gemacht.
    Bei der Vorstellung:
    Zwei Geräte in den Merger. DE Interface und das externes Pult. Hinten ein DMX Signal raus.
    dann hinter den Dimmern der Hausanlage wieder raus in die eigenen Geräte.

    In der Vorbereitung auch schon mal das fremde Pult ins DE interface.
    Null Problem gehabt.
    Außer das der Haustechniker vielleicht nicht wusste das man aus den Dimmern das DMX Signal wo raus bekommen kann.

    Gruß Wulf


  • ==> DMX-In (male XLR) Buchse ≠ DMX-In


    Das ist dann aber ein spezifisches PRoblem von Deinem Pult oder ein Bedienfehler deinerseits! Ggf. mal an den Herstellersupport wenden.


    edit: Mit einem Merger gehts aber: Botex DM2512 hab ich seit Weihacnhten und funktioniert gut.


    Ja, so einen habe ich auch in einer Festinstallation verbaut, läuft problemlos und kostet fast nichts.

  • Das ist dann aber ein spezifisches PRoblem von Deinem Pult oder ein Bedienfehler deinerseits! Ggf. mal an den Herstellersupport wenden.


    Mein Kollege (DJ Chris) hat aber auch den DMX-Master-1 und bei ihm gehts auch nicht.
    An dem Pult gibts auch keine Funktion das einzustellen und ich glaub, wenn das gehen würde, würde es Thomann.de natürlcih sofort in die Produktbeschreibung schreiben.

  • Hmmm, aber ein Merger wäre auch wieder ein Eingriff in das System, da der Merger ja hinter das installierte Pult geschaltet wird. Daher läuft das ganze eigentlich auf das selbe raus, wie wenn man ein DE-Interface zwischen Pult und Anlage hängt (das Interface kann man ja als Merger für die Signale vom Pult und von DMXC sehen).

    Dass die Geräte spinnen, wenn am DMX-In vom DMX-Master-1 etwas hängt und das Pult selbst an ist, könnte auch daran liegen, dass das Pult keine wirkliche DMX-In Untertützung hat, sondern es sich hier nur um einen DMX-thru handelt. Dabei sind DMX-In und DMX-Out direkt miteinander verkabelt und keine Elektronik dazwischen (wie z.B. beim DE-Interface), die die DMX-In-Signale interpretiert. Dafür spricht auch, dass das DMX-Out-Signal auch am DMX-In Anschluss des Pultes anliegt.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Dass die Geräte spinnen, wenn am DMX-In vom DMX-Master-1 etwas hängt und das Pult selbst an ist, könnte auch daran liegen, dass das Pult keine wirkliche DMX-In Untertützung hat, sondern es sich hier nur um einen DMX-thru handelt. Dabei sind DMX-In und DMX-Out direkt miteinander verkabelt und keine Elektronik dazwischen (wie z.B. beim DE-Interface), die die DMX-In-Signale interpretiert. Dafür spricht auch, dass das DMX-Out-Signal auch am DMX-In Anschluss des Pultes anliegt.
    Viele Grüße


    Ja, so hab ich das auch gemeint, das XLR-male und female direkt miteinander Verbunden sind (wie in nem Scheinwerfer).
    Aber wozu ist das ganze dann gut???

    Wenn man überhauptnicht in das System eingreifen will, geht das meiner Meinung nach nicht.
    ODER man hängt den Merger erst hinter die Vorinstallierten Geräte... was aber irgendwie doof wär. :argh:

  • Aber wozu ist das ganze dann gut???


    Das habe ich bei Pulten auch noch nie verstanden. Vermutlich ist das ein reiner Einbau für Werbezwecke. Diese Konstruktion kosten wenn es hoch kommt 1€ mehr, aber man kann groß auf die Verpackung schreiben "Dieses Pult hat auch einen =>DMX-IN<=!!!!!!!!!!!!" Das dieser nichts taug wird dann beiläufig in der Bedienungsanleitung beschrieben....
    Naja zu gebrauchen ist dieser DMX-thru maximal, um das Pult nicht ausstöpseln zu müssen, wenn man z.B. ein PC-Interface an die DMX-Linie hängen möchte. Einen größeren Nutzen sehe ich auch nicht.

    Zu dem Abändern der Installation: Natürlich haben die Saalbesitzer ein berechtigtes Interesse daran, dass nach der Veranstaltung noch alles so funktioniert, wie davor. Hatte da auch so meine Erfahrungen in einem Bürgersaal in der Nähe. Als ich bei meiner ersten Theateraufführung in dem Saal die Technik für meine Bedürftnisse umgestöpselt hatte (habe nur die Kabel anders konfiguriert und meine Technik dazugestellt) fand ich am 2. oder 3. Tag einen Zettel von der Verwalterin, das ich nacher ja alles wieder zurückbauen sollte und ach wie schlimm... Ein kurzer Anruf bei ihr und die Versicherung meinerseits, alles auf jeden Fall wieder in den Ausgangszustand zu versetzen (hab ihr auch meine Handynummer gegeben für anschließende "Reklamationen") und der wiederhergestellte Zustand am Ende der Veranstaltung haben aber gereicht. Bei allen folgenden Aufführungen kam kein solcher Brief mehr. Sie war sogar bei der Begehung erfreut, das ich wieder die Technik leite.
    Ich denke, es kommt auch darauf an, wie man sich den Saalbesitzern/-verwaltern gegenüber verhält. Wenn man ehr zuvorkommend ist und zeigt, das man seine Beteuerungen auch ernst meint, dann sind die Saalbesitzer auch bereit einem zu vertrauen. Ich z.B. fertige dafür auch immer Fotos von allem an, was in einem Saal verändert werden kann als kleine Sicherheit (und um die Verwalter zu beruhigen). Außerdem achte ich peinlich genau darauf, das nacher alles wieder so ist, wie davor. Trotzdem ist es ganz sinnvoll, das bei einem Vortreffen / einer Begehung zu klären.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

    Edited once, last by JPK (January 4, 2012 at 3:22 PM).


  • Ich denke, es kommt auch darauf an, wie man sich den Saalbesitzern/-verwaltern gegenüber verhält. Wenn man ehr zuvorkommend ist und zeigt, das man seine Beteuerungen auch ernst meint, dann sind die Saalbesitzer auch bereit einem zu vertrauen. Ich z.B. fertige dafür auch immer Fotos von allem an, was in einem Saal verändert werden kann als kleine Sicherheit (und um die Verwalter zu beruhigen). Außerdem achte ich peinlich genau darauf, das nacher alles wieder so ist, wie davor.


    Das ist ja alles gut und schön, aber was machst Du, wenn der Ausgangszustand wieder her gestellt ist und trotzdem nichts funktioniert? Vielleicht weil weil Du an einem Kabel, welches irgendwo in die Wand geht und irgendwo wieder raus kommt, gezogen hast? Vielleicht ist in der Wand eine 20 Jahre alte Steckverbindung, die Onkel Horst damals mit seinem dachrinnen Lötkolben zusammen gebraten hat und die nun auf gegangen ist? Oder Onkel Willi hat damals das Kabel trennen müssen und die offenen Enden nur verdrillt und mit Tesa umwickelt weil das DMX Kabel sowieso nur ein 3x1,5 Verlegekabel ist und erneuert werden sollte? Oder die Dimmerpacks hängen an einer anderen UV im Gebäude und es ist nicht alles so galvanisch getrennt, wie es eigentlich sein sollte, aber mit dem eingebauten Pult funktionierts?

    Was ich damit sagen will: Es gibt so viele verranzte, verkorkste und vermurkste Installationen mit diversen Leichen im Keller, in der Wand oder hinter mittlerweile unzugänglichen Wartungsklappen...

    Bei schönen, neuen und ordentlichen Installationen ist das natürlich was anderes, aber auch davon würde ich eher die Finger lassen wenn es nicht notwendig ist. Wer sagt Dir denn, dass das System noch einwandfrei funktioniert, wenn zusätzliche DMX-Geräte am Bus hängen? Vielleicht ist dann das Signal zu schwach oder irgendwo hat einer ein unzulässiges Y-Stück verbaut und das macht nun stress?

  • Ok, mein vorheriger Komentar ist natürlich nicht auf jeden Hinterhofschuppen anwendbar. Wenn ein Kabel schon verdächtig aussieht, dann lasse ich das auch so wie es ist und versuche es auf eine andere Art und Weise. An Kabeln reißen, ohne dass man weiß, wohin sie gehen oder an Kabeln die in die Wand gehen ist sowieso ein absolutes No-Go.
    Natürlich muss man bei seiner Arbeit auch seinen Verstand einsetzen und beim Ausstecken darauf achten, dass man nachher alles wieder so hinbekommen kann. Das ist wie wenn man etwas auseinander schraubt, alles auf einen Haufen schmeißt und nacher keine Ahnung mehr hat, wie es zusammen gehört. Macht man das aber systematisch und geordnet, so ist die Chance deutlich geringer, dass etwas passiert. Aber klar die Chance, ist nie gleich 0. Und wenn man etwas (auf welche Art und Weise auch immer) kaputt macht, dann muss man auch dafür aufkommen.
    Was ich eigentlich meinte ist, dass man einfach abwägen sollte, wie hoch das Risiko ungefähr ist und ob der Wert der Verbesserung das Risiko wert ist. 100% sicher, das nichts passiert kann man nie sein. Genauso kann ein Fader an dem Saalpult kaputt gehen, weil das Pult einfach am Ende der Lebenszeit ist, etc.
    Und das Testen vorallem nach der Veranstaltung gehört meiner Meinung nach auch dazu. Ich setze mich danach immer nochmal an die rückgebaute Anlage und probiere alles durch. Wie gesagt, natürlich kann immer ein Fehler auftreten, den ich nicht beheben kann, aber ich versuche mein Möglichstes zu tun, damit das Risiko so gering wie möglich ist, bei einem maximalen Nutzen.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • in dem Saal die Technik für meine Bedürftnisse umgestöpselt hatte (habe nur die Kabel anders konfiguriert und meine Technik dazugestellt)

    Das ist ja schon ein größerer Eingriff - aber ich glaube, vor Bedenken vom Vermieter kann man nie ganz sicher sein. Ich hatte mal eine Hochzeit in einem etwas rustikaleren Gebäude. Wegen irgendwas haben wir es auf der Bühne dunkel gebraucht - ich hab mir nicht viel gedacht, und einfach am Lichtpult (war sogar noch ein Analogpult) das Licht ausgemacht. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich die Bank oder den Grandmaster herunter gezogen habe - auf jeden Fall war es ein einziger Regler, den ich heruntergezogen habe.
    Kurz darauf standen mehrere Bedienstete um das Pult herum und versuchten fieberhaft, das Licht wieder anzumachen... In ihren Augen hatte ich das Pult kaputt gemacht.

    Aber das ist bei jedem Vermieter anders... Ich hatte auch schon den Fall, da ging es nach dem Motto "Wenn ihr die Wände danach wieder deckend weiß streicht, ist es uns egal, wie die zwischendrin aussehen".

  • Hab ja auch nicht alles anders gemacht. In dem Saal ist ein Multicore fest installiert, das fast vollkommen brach liegt (zumindest als ich in dem Saal war waren nur 2 Kanäle benutzt, vielleicht haben die das aber mittlerweile geändert). Ich habe die Kabel zum CD-Player, zum Kassettenrecorder und zum engebauten Funkmikro herausgezogen (Kabel waren vollständig beschriftet, sogar mit Mischpultkanal) und die Multicore-Kabel in das Pult eingesteckt. Außerdem habe ich zwischen den Outputs des Pultes und der Anlage noch EQs dazischen gehängt und statt deren Saallichtpult mein DE-Interface angestöpselt. Ich hätte es aber z.B. nie gewagt, die Verstärkergruppe einschließlich Feedback-Schutzanlage (die nicht funktioniert hat) umzubauen, weil die Umbauarbeiten dafür viel zu groß gewesen wären. Deshalb meinte ich ja auch, mit Verstand das machen und solange die Umbauarbeiten nicht zu groß werden.
    Es kann ja auch sein, das die Verwalterin von der zusätzlichen Technik so erschrocken war oder sie hatte einfach schlechte Erfaahrungen mit andren Möchtegern, die das ganze verkonfiguriert haben. Das kann ich nicht einschätzen. Schlussendlich ist das ja jetzt auch nicht sooo wichtig, wie es bei mir war. Im Endeffekt ist es klar die beste Methode, vorher zu fragen, ob man gewisse Dinge umstöpseln darf, wenn man nacher alles wieder in den Ausgangszustand versetzt (zur Not die entsprechenden Kabel zeigen). Und nur das umstöpselt, was man sich zutraut. (Ich glaube, jetzt fange ich an mich zu wiederholen... :D)
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

    Edited once, last by JPK (January 4, 2012 at 11:29 PM).

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