Laufzeitprobleme mit DMX Control und DMX4ALL Interface

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo,

    ich benutze seit diesem Jahr DMX Control bin also noch mehr oder weniger im lern stadium mit DMX Control, habe aber schon sehr viel erreicht und bin dafür das es Freeware ist zufrieden mit diesem Programm. :thumbup:

    Nun zum Problem:

    Habe für meine LED PARs lauflichter generiert (was mit Ver. 2.11 nun noch schöner geht). Wenn ich die dann starte und ich dann noch eine Bewegungszene starte dann wird das lauflicht langsamer und ruckelt, mach ich die Bewegungszene aus dann läuft es wieder schneller und ruckelfrei.

    Auch die Submaster die ich über den AKAI APC 40 steuer ragieren, wenn Lauflichter und Bewegungszenen laufen, ziemlich schlecht und kommen gar nicht mehr mit.

    Die CPU-Balkenanzeige ist in diesem fall logischerweise voll! Man könnte das Problem jetzt auf meinen Laptop(Acer Extensa 5220) oder auf das Programm schieben.

    Zufälligerweise habe ich aber mal spaßeshalber DMXC beendet, mein Interface abgezogen und DMXC ohne Interface neu gestartet.
    Die CPU auslastung wird bei meheren eingeschalteten Effekten zwar immer noch hoch aber es ruckelt nichts mehr und es lässt sich alles normal bedienen auch über den Midi Controller, nur ohne Interface.

    Liegt das Problem jetzt am Interface?

    Hatte schon öfter Probleme mit dem Interface z.B auch das es beim neustarten erst nicht richtig reagiert, dafür habe ich aber eine Lösung!

    Danke schon mal für die Antworten!

    Info:
    DMX4ALL STAGE PROFI MK2
    Acer Extensa 5220 Intel Celeron 2,13GHz; 2GB DDR2 RAM


    mfg. FutureSounds

  • Ok ich probiere es morgen gleich aus.

    Wenn dann immer noch ein Problem dann werde ich mal einen schnelleren Rechner testen. Kann mir aber nicht vorstellen das es am Laptop liegt.

    Ansonsten müsste ich ein anderes Interface nehmen.
    Wie wäre es mit dem fx5?
    Oder gibt es eig auch welche mit DMX IN und 1024 Kanälen DMX out?

    mfg. FutureSounds

  • Ein FX5 währe eine sehr gute Wahl ( gibt nichts besseres :-D)

    1024 Kanäle bedeutet ja, dass du zwei Univereses hast.
    Dies kannst bei DMXControl z.B. mit zwei Interfaces realisieren.
    Soweit ich weiß haben höchstens Interface von MA Ligthning 1024 Kanäle in einem Interface, wobei auch dort die ersten 512 auf dem einen und die nächsten 512 auf nem anderen Anschluss liegen.

  • Hallo,
    ist es nicht auch so, das die Ausgabe für das Interface auf dem PC berechnet werden muss, oder verwechsel ich da gerade etwas. Weil dann wäre ja das fx5 wieder deutlich im Vorteil, weil es die Berechnung der Ausgabe selbst übernimmt.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Hallo,

    also die andere DMX4ALL.out.dll hat nichts gebracht ist immer noch sehr am ruckeln.

    Also wenn das fx5 besser laufen würde, dann wäre das etwas für mich. Besser wäre aber wie gesagt ein Interface mit 512 IN (wobei IN nicht unbedingt notwendig) und 1024 Out Kanäle.

    Markus M. 1024 Kanäle also 2 Universen auf zwei verschiedenen Anschlüssen wäre ja nicht schlecht, da könnte ich mein DMX ein bisschen aufsplitten und hätte nicht so Verzögerungen über lange DMX schleifen (z.B. wenn ich Full ON mache das die letzte led par erst ca.500ms oder so später reagiert.)

    Danke schon mal für die Antworten.

    mfg. FutureSounds

  • Hi!

    Also die DMX4ALL sind eigentlich alle mit Prozessor bestückt und generieren das Signal selbst. Gerade bei Deinem Interface ist auch die Funktion "Stand alone" möglich, was einen eigenen Prozessor zwingend nötig macht.
    Ist die Bewegungsszene denn mit Fine-Kanälen versehen? Vielleicht ist es wirklich ein Problem bei der Ausgabe von DMXControl wo der Rechner nicht hinterher kommt.
    Schaust Du eigentlich wirklich auf die CPU-Auslastungsanzeige von Windows oder meinst Du den blauen Balken in DMXControl oben rechts? Der zeigt nämlich nur die internen Messages von DMXControl an und sagt über die Ausgabeperformance Deines Problems fast gar nix aus.
    Aber mal abgesehen davon wäre das nicht das erste Mal, dass das DE/FX5 die Probleme löst... :)
    Von wievielen Geräten sprechen wir bei Dir denn eigentlich? Eine halbe Sekunde Verzögerung ist definitiv nicht mehr normal. Selbst wenn sich alle 512 Kanäle ändern sollte man eigentlich nahezu nix merken dass da einer hinterherhinkt.

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • Hallo,

    ja die Bewegungszenen waren mit pan-fine und tilt-fine versehen. Hatte zwar kein Häckchen bei den Geräten gemacht. Aber die Kanäle wurden trotzdem vom DDF(DDF für 16Bit auflösung) angesteuert. Hab jetzt mal ein DDF für 8Bit auflösung reingeladen, dadurch wurde es etwas besser. Aber die Schritte (Lauflichter) laufen beim einschalten von Bewegungszenen, gerade bei meheren Geräten (z. B. 6 Movingheads), immer noch etwas langsamer.
    Ach gut zu wissen wofür der blaue Balken ist. Hat mich schon gewundert, denn im Task Manager war die Durchschnittsauslastung bei 15% und Peaks bei 30%.

    Genauso nervig ist, wenn ich meine Submaster über einen Midi controller ansteuer, dann darf ich meine Kanäle nur ganz langsam bewegen ansonsten kommen sie gar nicht mehr mit. Wenn ich sie mit der Maus bewegen will dann gehts aber.
    Und ohne Interface(also DMXC ohne Interface benutzt) geht alles wunderbar.

    Und wegen der Verzögerung bei den Geräten(OK du hast recht 500ms war übertrieben xD):

    Also im größten Aufbau hab ich hab 6-8 Movingheads; 20LED PAR's, noch 3-4 andere LED effekte dann noch en paar Strobes und ein Dimmerpack.
    Also so ca. 200 Kanäle.

    Hätte auch nicht gedacht das man schon bei ca.200 kanälen überhaupt eine verzögerung sieht. Aber wenn ich alles aufgebaut habe und bei den PAR LED's FULL ON mache, dann sieht man das nicht alle gleich angehen. Aber wie gesagt es sind keine 500ms ^^!
    Dies stört mich aber im Moment am wenigsten. Wäre nur eine Idee vill ein Interface mit 2 ausgängen zu benutzen.


    mfg. FutureSounds

  • Hallo,
    benutzt du Repeater für das DMX-Signal? Weil ich könnte mir vorstellen, dass hier evt. eine kleine Verzögerung entsteht.
    Aber du brauchst nichtmal ein Interface, das 2 Ausgänge hat. Ein DMX-Splitter würde vollkommen reichen. So musst du auch nicht ständig in mehreren Universen denken weil der Splitter ein DMX-Universum nur auf mehreren Ausgängen ausgibt und du kannst im Prinzip so viele getrennte DMX-Linien führen, wie du willst.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • und hätte nicht so Verzögerungen über lange DMX schleifen (z.B. wenn ich Full ON mache das die letzte led par erst ca.500ms oder so später reagiert.)

    Die Länge vom DMX-Bus hat damit nichts zu tun. Du hast an allen Stellen gleichzeitig das gleiche Signal (mal abgesehen von den minimalen elektrischen Signallaufzeiten, die du aber niemals sehen kannst). Wenn du da Verzögerungen siehst, hast du ein anderes Problem.
    Sind das immer die gleichen Geräte, die Verzögerungen zeigen? Zeigen sie immer die gleiche Verzögerung? Ist das No-Name Schrott oder sind das Markengeräte?

  • Hallo,

    JPK: Nein, ich nutze keinen Repeater. Das mit dem DMX Splitter wäre ne Idee!

    Stefan: Hatte mich ein wenig falsch ausgedrückt, mit langen DMX strecken meine ich natürlich DMX Strecken mit vielen Geräten und Strecken mit vielen Kanälen, nicht lange Leitungswege. :D
    Hab nochmal nachgelsen: Wenn alle 512 Kanäle übertragen werden beträgt die Refresh-Rate 22,6 ms/44,1Hz. Ob bei meiner Verzögerung es sich um diese zeit handelt oder ob meine Geräte "naja Markengeräte ^^" (Stairville LED PAR 36x1W vom großen T) es noch mehr verzögern kann ich nicht einschätzen. Kann ja mal irgendwann wenn ich die Anlage wieder mal aufgebaut habe en Viedeo machen.

    Aber das ist nicht so das Problem. Viel lieber wüsste ich was ich machen soll, wenn...

    1. ... bei mehren gleichzeitg laufenden Effekten(insbesondere Bewegungszenen), ein Lauflicht (10-20 Schritte) ÜBERHAUPTNICHT annähernd so schnell läuft, wie im normalfall bei voll aufgedrehter Geschwindigkeit (Normalfall bei voller Geschwindigkeit bei mir wäre, DMXC ohne Interface angeschlossen).

    2. ... bei veräderung der Submaster über ein MIDI Controller(APC 40) die effekte komplett stehen bleiben, und die Fader vom Submaster haken bzw. nicht mehr hinterher kommen.

    Bei gestartetem DMXC ohne Interface treten die genannten Probleme nicht auf!


    Lösungen:

    Habe die Bewegungszenen jetzt mit 8Bit Auflöung laufen, dadurch laufen die Schritte der Lauflichter ETWAS schneller.
    Ist es eig schlimm geräte mit 8Bit statt 16Bit laufen zu lassen (ruckartige Fahrten)? Habs noch nie getestet.

    Soll ich mir ein anders Interface kaufen?

    Soll ich mir neue Software zulegen? :D .....(Scherz)


    Mal so neben bei. Nutzt ihr eig Endwiderstände, hatte zum Glück noch keinen gebraucht! Was nimmt man denn für Widerstände für Mikro-Leitung statt DMX-Leitung?


    mfg. FutureSounds

  • Hallo,
    also wenn du MHs und Scanner nur für Effektlicht / Partylicht (also dauernd in Bewegung ;)) einsetzt, dann macht eine 8Bit Auflösung nichts aus. Wenn du MHs / Scanner z.B. für Effekte in einem Theater verwendest (ehr ruhige bis sehr langsame Fahrten) dann merkt man schon einen deutlichen Unterschied. Und entscheidend ist die 16bit-Auflösung, wenn du den Strahl genau platzieren möchtest (z.B. weil du mit rotierenden Prismen irgendwelche Flowereffekte etc. an einer Stelle erzeugen willst).
    Zu den Endwiderständen: Ich hab z.T. welche gebraucht, z.T. nicht. Das hing vorallem davon ab, wie gut die Geräte waren. Bei einem günstigeren aus der Schule hat schon ne kurze Strecke in der Nähe eines 1000W Strahlers gereicht, das der Scanner nichts mehr versteht (musste das DMX-Kabel ca. 30cm über dem Scheinwerfer an der Traverse entlang verlegen). Bei etwas teueren MHs gab es auch bei einigen 100m Kabellänge und tw. verlegen in der Traverse keine Probleme.
    Zu dem Widerstand an sich: Der Standard sieht 120 Ohm vor, aber in anderen Foren schreiben ein paar Leute, das sie auch 220 Ohm Abschlusswiderstände hätten. Dort ist auch als grobe Richtlinie 100-200 Ohm angegeben.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Wenn alle 512 Kanäle übertragen werden beträgt die Refresh-Rate 22,6 ms/44,1Hz

    ... beträgt die höchstmögliche, laut Spezifikation mögliche, Refresh-Rate... wolltest du wohl sagen.
    Ob dein Interface das auch macht ist ne andere Frage... ich würde dir eh zu nem ordentlichen Interface (DE- oder FX5-Interface) raten, dort kannst du dir sicher sein, dass das Interface die entsprechenden Leistungsdaten auch bringt. Nicht umsonst wird das Interface von MADRIX unterstützt, und ist in Zusammenhang mit der Software videofähig.

    Kann ja mal irgendwann wenn ich die Anlage wieder mal aufgebaut habe en Viedeo machen.

    Genau, gute Idee.

    1. ... bei mehren gleichzeitg laufenden Effekten(insbesondere Bewegungszenen), ein Lauflicht (10-20 Schritte) ÜBERHAUPTNICHT annähernd so schnell läuft, wie im normalfall bei voll aufgedrehter Geschwindigkeit (Normalfall bei voller Geschwindigkeit bei mir wäre, DMXC ohne Interface angeschlossen).

    Wie sieht die CPU-Last in dem Fall aus? Wenn die 100 % (bzw. 50 % bei nem DualCore Rechner) beträgt, dann würde ich da mal stark den Treiber vom Interface in die Mangel nehmen.

    Soll ich mir ein anders Interface kaufen?

    Ja :)

    Mal so neben bei. Nutzt ihr eig Endwiderstände, hatte zum Glück noch keinen gebraucht! Was nimmt man denn für Widerstände für Mikro-Leitung statt DMX-Leitung?

    Mikro-Leitung nimmt man nicht her, wenn man viele Probleme im Vorhinein vermeiden will. Das Frequenzspektrum von DMX-Signalen reicht bis 2,5 MHz, das können Mikrofonleitungen nicht mehr ausreichend übertragen. Ob man einen Endwiderstand braucht ist die falsche Frage: Die frage muss lauten, ob es mir das Risiko einer nicht mehr funktionierenden DMX-Strecke wert ist, den Endwiderstand nicht einzusetzen. Gilt analog auch für die Kabelauswahl.

    Im DMX-Standard sind ein paar Sachen festgeschrieben. Es muss sich keiner dran halten, aber es sollte sich dann später auch keiner beschweren, wenn die Anlage nicht / nicht ordentlich läuft, wenn man sich nicht daran hält.
    Ich würde an Stellen, wo ich das Risiko so einfach im Griff habe, nicht unnötig leichtsinnig umgehen.

    Ich erinnere mich noch an eine der letzten Veranstaltungen zurück, wo u.a. auch Mikrofonkabel eingesetzt wurden. Wir haben einen halben Tag zugebracht, das Problem zweier manchmal zufällig aufblitzenden LED-PARs zu suchen und schließlich in einem "defekten" Mikrofonkabel zu finden. Das Kabel funktionierte sonst einwandfrei, nur im DMX-Kreis hat es halt Probleme gemacht...

    Zu dem Widerstand an sich: Der Standard sieht 120 Ohm vor, aber in anderen Foren schreiben ein paar Leute, das sie auch 220 Ohm Abschlusswiderstände hätten. Dort ist auch als grobe Richtlinie 100-200 Ohm angegeben.

    Naja, nur wieso sollte ich einen Widerstand grob dopelt so hoch verwenden, wie er vorgeschrieben ist? Da steht 120 Ohm, dann nehm ich den und der Kas ist bissen. Da muss ich doch eigentlich nicht mehr groß Nachdenken oder Nachfragen oder schauen "was bei anderen Leuten gerade noch funktioniert"?

    Ein Punkt, der mir bei FutureSounds Anlage noch gekommen ist: Wenn du keinen Splitter/Repeater einsetzt, hast du denn dann alle Geräte an einer DMX-Linie dran? Das sind zu viele, DMX unterstützt maximal 32 Geräte pro Linie/Bus, danach muss spätestens ein Repeater eingesetzt werden.

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • Hallo,
    gut, 120 Ohm sind vorgegeben, aber es gibt anscheindend auch Abschlusswiderstände mit einem 220 Ohm Widerstand zu kaufen. Daher habe ich das miterwähnt. Jetzt kann jeder selber entscheiden, ob er der Norm entspricht, oder einen anderen Widerstand nimmt, der aber auch funktionieren "kann" (ich sag mal mit Absicht "kann", nicht "muss" ;)).
    Viele Grüße
    JP
    P.S.: Ich hab auch noch eine Seite von Soundlight gefunden: Zitat: "Den Abschluß mit einem 120 Ohm Widerstand bezeichnet man als DC-TERMINIERUNG. Dies ist im allgemeinen der beste Abschluß überhaupt. Er zieht jedoch eine beträchtliche Leistung aus der Schnittstelle. Will man die verringern, kann man auf Kosten der Qualität der Dämpfung den Widerstandswert erhöhen. Wir empfehlen dazu einen Wert von 240 Ohm. Abschlußwiderstände >330 Ohm sind -entgegen anderen Behauptungen- praktisch wirkungslos." Zitatende (Quelle: http://www.soundlight.de/techtips/dmx512/terminat.htm)

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Hallo,


    Zitat von Stefan:

    Quote

    Ein Punkt, der mir bei FutureSounds Anlage noch gekommen ist: Wenn du
    keinen Splitter/Repeater einsetzt, hast du denn dann alle Geräte an
    einer DMX-Linie dran? Das sind zu viele, DMX unterstützt maximal 32
    Geräte pro Linie/Bus, danach muss spätestens ein Repeater eingesetzt
    werden.


    Also 32 Geräte egal ob die 512 Kanäle erreicht wurden oder nicht?

    Was nimmt man so für Repeater oder Splitter (Hersteller) ?


    mfg. FutureSounds

  • Hi!

    Ja, das liegt an der physikalischen Beschaffenheit des DMX-Busses. Wie beim Wasserschlauch, da kannste auch nicht beliebig viele Rasensprenger hintereinander schalten und glauben es kommt überall gleich viel raus... ;)

    Und da könnte auch schon der Grund für Deine Fehler liegen. Denn diese 32 Geräte sind wiedermal nur "Norm". Je nach Interface kann schon nach 10 Schluß sein oder es geht auch problemlos mehr. Ich glaub wir drehen uns im Kreis, aber vom FX5/DE wurde schon berichtet, dass da bei 32 noch kein Ende zu erwarten ist.
    Im übrigen sei hier noch erwähnt, dass neben dem Endwiderstand auch ein Repeater ein "zählendes Gerät" ist. Alles was irgendwie dranhängt. Und bei einigen Geräten sind das sogar mehr "Geräte pro Gerät" wenn intern nochmal was abgezweigt wird.

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • [font='ARIAL, SWISS, HELVETICA']"Den Abschluß mit einem 120 Ohm Widerstand bezeichnet man als DC-TERMINIERUNG. Dies ist im allgemeinen der beste Abschluß überhaupt. Er zieht jedoch eine beträchtliche Leistung aus der Schnittstelle. Will man die verringern, kann man auf Kosten der Qualität der Dämpfung den Widerstandswert erhöhen. Wir empfehlen dazu einen Wert von 240 Ohm.

    Korrekt, der 120 Ohm Widerstand zieht Leistung aus der Schnittstelle - was aber Absicht ist. Dadurch entstehen am Ende der Leitung keine Signalreflektionen, welche sonst die Qualität des Signals beeinflussen würden.
    DMX ist auf die 120 Ohm Endwiderstand fest- und ausgelegt, das ist alles innerhalb der Spezifikationen und kein Nachteil - da braucht man sich überhaupt nichts denken.
    Und bezüglich "beträchtliche Leistung": Das sind bei 120 Ohm und 5 Volt 41,7 mA, also 0,2 Watt. Wer sich bei Anlagen-Leistungen im Kilowatt-Bereich noch gedanken macht, ob man dort vielleicht 0,1 Watt einsparen könnte, der spart an der falschen Stelle ;)

    Nicht jetzt auf dich bezogen, nur mal generell: An der DMX-Spezifikation saßen einige Ingenieure und professionelle Veranstaltungstechniker. Wieso werden deren Vorgaben ständig in Frage gestellt? Vertraut man deren Fachwissen nicht, oder meint man, als angehender Veranstaltungstechniker wisse man es besser?
    Das ist doch der Vorteil einer Spezifikation: Halte dich dran, und sie garantiert dir in Sekundenschnelle ein robustes funktionierendes System, ohne dass du groß Überlegungen, Berechnungen oder sonstiges anstellen musst.


    Also 32 Geräte egal ob die 512 Kanäle erreicht wurden oder nicht?

    Du kannst auch 32 Geräte auf Kanal 1 legen, das macht keinen Unterschied :) Die Kanäle sind die "logische" Sortierung des DMX-Buses, die 32 Geräte sind die elektrische Spezifikations-Grenze des DMX-Buses. Hat beides nicht direkt etwas miteinander zu tun.

    Was nimmt man so für Repeater oder Splitter (Hersteller) ?

    Wenn man die Wahl hat, dann ein Markengerät - dort ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich der Hersteller sich an die Spezifikation hält. Wenn DMX512/1990 drauf steht, dann bescheinigt er sogar, dass er sich dran hält.
    Ein Repeater/Splitter ist aber nichts so kompliziertes, das kann man auch selbst bauen. Ist im Prinzip ein Abschlusswiderstand, zwei RS485 Bustreiber und evtl. noch ne galvanische Trennung (falls du das willst/brauchst).


    Ich glaub wir drehen uns im Kreis, aber vom FX5/DE wurde schon berichtet, dass da bei 32 noch kein Ende zu erwarten ist.

    Richtig, da drehen wir uns im Kreis. Ich würde mich bei einem elementaren System meiner Veranstaltung nicht auf "der Freund der Cousine meines Schwippschwagers hat gesagt" verlassen.
    32 Geräte sind laut Spezifikation möglich, das garantiert dir ein robustes System.
    Das heißt nicht, dass es mit 33, 34, 35, ... Geräten nicht funktioniert - nur alles was da noch "funktioniert" geht an Sicherheit im restlichen System verloren.

    Ich vergleichs mal mit nem Stahlseil, das eine Tonne Tragfähigkeit hat. Theoretisch belasten kannst du es bis zu einer Tonne, das müsste es halten. Die BVG schreibt vor, dass man den Faktor 10 (oder 8, je nach Anwendungsfall) als Sicherheit verwenden muss, also darf man maximal 100 kg dran hängen. 110 kg hält das Seil trotzem aus, 120 kg auch, ... nur bewegt man sich hier eben wieder außerhalb der "Spezifikation", und somit wird die Sicherheit kleiner.
    RS485 macht bei 1/8 Unit-Load auch 256 Teilnehmer möglich - nur misst du bei allen deinen DMX-Geräten nach, wie hoch die Unit-Load ist? Da ist es doch einfacher, davon auszugehen, dass die je eine komplette Unit-Load darstellen, nen Repeater reinzuhängen, und schon läufts sicher.

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • Wieso werden deren Vorgaben ständig in Frage gestellt? Vertraut man deren Fachwissen nicht


    Hmmm ich denke nicht, das es daran liegt. Dort wo es notwendig ist (z.B. Sicherheit/wenn es um Menschenleben geht) würde ich auch keine Abstriche machen (z.B. die Safetys weglassen, weil es billiger ist). Aber wenn man z.B. als Schule ein Theaterstück aufführt und dafür nur ein begrenztes Budget hat, dann finde ich es ok, etwas abseits der Normen zu arbeiten und z.B. Mikrofonkabel zu verwenden, weil diese bereits für den Musikunterricht vorhanden sind und nicht noch zusätzlich beschafft werden müssen. Das gilt in meinen Augen natürlich nur dort, wo es nicht zwingend notwendig ist Normgerecht zu arbeiten, also wie oben beschrieben würde ich nie bei der Sicherheit sparen.
    So kann man natürlich nicht mehr sicher gehen, dass es 100% funktioniert. Und der Lichttechniker wird sich ärgern, wenn es nicht tut (spreche da aus Erfahrung) aber es ist mit den Mitteln, die zu Verfügung stehen das beste gemacht worden. Das hat aber nichts mit Besserwisserei zu tun. Wenn man das Geld dazu hat, dann gebe ich dir aber vollkommen recht, dann sollte man sich an die Norm halten.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

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