Varytec Gigabar 5

  • Hallo zusammen,

    ich habe 2 DDF für die LED Bar "Gigabar 5" erstellt. Die Led Bar hat einen Dimmer Kanal,12 rgb beams und noch verschiedene "Programme". Daher habe ich einmal ein Control DDF (Dimmer und Programme) und einmal ein Beam DDF für die einzelnen RGB Beams. Nun habe ich dazu verschiedene Fragen.

    1. Kann jemand die DDFs als "Qualitätssicherung" anschauen um sicher zu stellen das ich nicht einen allzu großen Blödsinn gebaut habe? Wenn alles passt würde ich die DDFs auch in die DDF Library hochladen wollen damit sich andere nicht die gleiche Arbeit machen müssen.

    2. Beim Durchschauen der verschiedenen Möglichkeiten der DDF Erstellung bin ich auch über das Matrix Tag gestolpert. Eine LED Bar ist ja eigentlich nichts anderes als eine 1-zeilige Matrix. Was würde also dagegen sprechen die LED Bar als eben so eine Matrix in der DDF zu beschreiben? Welche Vor- bzw. Nachteile gäbe es hier?

    Wenn ich mich in die DDFs besser eingearbeitet habe kommen vielleicht noch andere DDFs.

    Schöne Grüße


    Tim
    P.S.: das attribut subdevice habe ich glaube ich noch nicht so richtig verstanden und eingesetzt.

  • Hallo!

    das attribut subdevice habe ich glaube ich noch nicht so richtig verstanden und eingesetzt.

    Das Attribut subdevice wird nur benötigt, wenn ein Hauptgerät noch funktionell durch ein weiteres Gerät (besser gesagt Modul) ergänzt wird. Dieses Modul ist für sich genommen aber ein eigenes Gerät insbesondere mit einer eigenen DMX-Adresse.

    Das beste Beispiel für ein Subdevice ist eine Farbwechseleinheit. Diese kamen ja bei klassischen Halogen-PAR-Scheinwerfer zum Einsatz, um entsprechend der Bezeichnung ein bisschen flexibler mit den Farben agieren zu können.

    Damit ist das Attribut für dein Gerät am Ende falsch.

    Was würde also dagegen sprechen die LED Bar als eben so eine Matrix in der DDF zu beschreiben? Welche Vor- bzw. Nachteile gäbe es hier?

    Nachteile gibt es weniger. Du musst beim Programmieren nur im Blick haben, mit welchen Geräten du in der jeweiligen Szene arbeitest. Heißt: rot auf den einzelnen Beams und blau auf der Matrix ergibt nicht violett sondern entweder rot oder blau und das muss nicht eindeutig sein. Hintergrund ist, dass DMXC3 für die Farbe grundsätzlich immer alle Farbkanäle anspricht und es keine definierte Behandlung des Falls gibt, wenn du das Basis-Gerät mit der Matrix-Definition ausstattest und zusätzlich die einzelnen LEDs auch über das Beam-DDF ansprichst (also die zusätzlich patchst).

    Ein Vorteil ist, dass du durch die Matrix-Definition direkt auch die Matrix-Effekte nutzen kannst.

    Zu diesem Punkt findest du hier im Forum aber noch viele weitere Beiträge.

    Stefan

  • Welche Vor- bzw. Nachteile gäbe es hier?

    Vorteil ist natürlich dass du nur ein DDF brauchst statt mehrere einzelne. Der große Nachteil ist, dass du auf einer Matrix keine Fanning-Effekte erzeugen kannst. Das schränkt teilweiße massiv ein. Habe früher tatsächlich auch alle Geräte als Matrizen angelegt der Übersichtlichkeit halber, bin aber vor kurzem übergegangen alle in Einzelgeräte umzubauen weil man damit einfach flexibler ist. Man kann einzelne Lampen nachträglich auch zu einer Matrix zusammenbauen (mit dem Generic Matrix DDF) wenn man das denn möchte.