Wie weit ist die Strecke zwischen Laptop/Endstufe?
Der Laptop steht im FOH neben dem Mischpult. Vom Mischpult aus geht es über ein Multicore in die feste Verkabelung der Halle zu den Endstufen. Ich denke mal das sind so gut 45 bis 50 Meter.
Wie weit ist die Strecke zwischen Laptop/Endstufe?
Der Laptop steht im FOH neben dem Mischpult. Vom Mischpult aus geht es über ein Multicore in die feste Verkabelung der Halle zu den Endstufen. Ich denke mal das sind so gut 45 bis 50 Meter.
Brummt die PA auch, wenn nur das DE-Interface angeschlossen ist, ohne dass ein Gerät am DMX-In / Out hängt?
Nein. Und das IF hat kein eigenes Netzteil
Dann besteht definitiv ein Problem mit der galvanischen Trennung !
Dann besteht definitiv ein Problem mit der galvanischen Trennung !
Und das löse ich am besten mit einer DI-Box, oder?
Mein Bekannter hat leider keine, die ich mir mal zum testen ausleihen könnte. Hab jetzt eine bestellt (Behringer DI20). Sollte übermorgen kommen. Wenn sie da ist und ich getestet habe melde ich mich wieder. Wenns damit auch nicht funzt, muss ich weiter probieren.
LG manino
die braucht glaube ich Phantomspeisung, aber die hast du ja vom Mischpult.
Gruß
Scyte
Eine DI-Box ist nur ein Mittel gegen die Symptome. Die Ursache ist damit aber noch nicht gefunden !
Mach mal Fotos von deinem Interface.
Oder geht DMX mit über das Multicore ?
Hallo,
in der Beschreibung steht:
via Batterie (9V) oder Phantom (15-52V) betreibbar.
Das würde das Problem mit der galvanischen Trennung was Souko vermutet
umgehen aber nicht lösen.
Wenn ich Ihn richtig verstehe, müsste das aber im Interface liegen.
Zum Beispiel Lötbrücken, Metall Montgeplatte, Modifikation der Schaltung usw.
Vielleicht mal rein sehen. Wenn Unsicherheit besteht mal Bilder vom Aufhau Posten.
Eventuell hat hier aus dem Forum noch eine Idee dazu.
Wäre jetzt die Frage ob der von Dir gekaufte
Sinuslive Cinch-Entstörfilter GL-205
nur die Masse Auftrennt, mit Filterkondensatoren usw oder wie die meisten dieser "Filter" Trafo bzw
Übertrager gekoppelt das Signal weiter gibt.
Wenn Trafo dann ist es eigendlich egal ob "Filter" oder DI Box, den in beiden wird das Signal
sozusagen Trafogekoppelt weitergegeben. Bei der DI Box ist eventuell noch Elektronik drin
mit der Klagverluste ausgeglichen werden.
Gruss Steff
Sehe gerade das Souko etwas schneller war.
Ich vergaß noch was zu erwähnen.
Irgendwie -warum auch immer- habe ich nur noch ein Brummen, wenn das Klinkenkabel vom Ton im Laptop steckt, das IF angeschlossen ist UND der Dimmerpack auf irgendwas zwischen 10% und 90% eingestellt ist. Wenn der Dimmerpack auf 0% oder 100% steht brummt nix. Auch wenn alles angeschlossen ist und z.B. die LED-Par's an sind brummt nix. Wenn das Klinkenkabel draußen ist kann ich dimmen wie ich will, es brummt nix.
Vielleicht bin ich ja ein Korinthenkacker - aber wenn man mit Ton professionell arbeitet, achtet man auf so was. Die Beschreibung oben sagt mir, dass wir es nicht mit dem zu tun haben, was man als (Netz-)Brummen bezeichnet, also hörbare 50 Hz. (oder entsprechende Oberwellen). Darauf deutet auch die (erfolglosen) Versuche beim Auftrennen der diese Störung verursachenden Brummschleife. (Das wäre übrigens kein Arbeiten an Symptomen, wie hier schon geschrieben wurde, sondern ein echtes Lösen des Problems, indem die Brummschleife aufgetrennt wird).
Wenn man die gedimmten Kanäle "hört" (also eine Veränderung des Störgeräuschs, wenn sich die Dimmerrate ändert), hat man ein Problem mit Signaleinstreuungen, die durch den Phasenanschnitt kommen. Das würde ich dann allerdings nicht mehr mit "Brummen" bezeichnen (eben weil der Begriff bei den Tontechnikern eigentlich mit dem "normalen" 50Hz-Brummen belegt ist)
Der "Übeltäter" ist meiner Meinung nach der Dimmerpack, der augenscheinlich in alle Welt herumstört - genau gesagt auf Netzzuleitung, Abgang zu den Verbrauchern und augenscheinlich auch die Steuerleitung. Die berechtigte Frage ist, wie diese Störung (vermutlich) über DMX und das Klinkenkabel in die Tonanlage kommt. Da ist die Suche im DMX-Interface (das augenscheinlich ein Selbstbau und kein FX5 ist) durchaus angebracht. Auf jeden Fall kriegst Du mit keinem Endstörfilter dieses Störspektrum raus. Darauf deutet die Beschreibung mit dem "ohne Filter tief, mit Filter hoch" hin - ebenso die Aussage, dass Du die Störung mit dem EQ wegkriegst, aber dann natürlich auch von der Musik nix brauchbares übrig bleibt.
Habe ich es überlesen - wurde die Frage nach der DMX-Leitung zwischen FOH und Dimmer schon gestellt? Ich hab mir solche Sauereien regelmäßig eingefangen, wenn ich mit einem Audiomulticore DMX-Signale übertragen habe, bei denen GND zusammengefasst war (das soll es bei manchen günstigen Produkten geben). Dann hast Du nämlich schon mal einen Kanal, auf dem die Störung reinkommen und über die zweite Verbindung per Klinkenkabel kommt die zweite Verbindung und Du hast Deinen "Störempfänger" aufgebaut.
Wer liest, weiß mehr. Du hattest im Eingangspost schon beschrieben, dass Du die Signalleitungen räumlich getrennt verlegt hast. Was man nicht so genau weiß - wie "nahe" ist die CEE für das Licht in der Truss und die Abgänge, die Du für den FOH nutzt? Idealerweise ziehst Du Dir die FOH-Versorgung aus dem Verstärkerraum. Da ein intaktes DE-IF nach DMX galvanisch trennt (ist das wirklich so? Keine GND-Verbindung zwischen GND USB und GND DMX?), würde ich dazu neigen, den Rechner aus dem "Tonstrom" zu versorgen.
Auch das hab ich nicht gelesen - hast Du schon die Option mit dem externen USB-Audio-Interface ausprobiert? Irgend ein Bekannter wird doch so was rumliegen haben.
Mal noch ein Verzweiflungsversuch: Im DMX-Stecker zum Interface hin die GND-Leitung auftrennen.
Noch ne Frage - Du schreibst im Eingangsposting, dass "Kraftstrom" in die Trusses geht - heißt das, da hängt dann eine Unterverteilung und auch der BOTEX Dimmer?
Ich möchte die Dinger nicht schlecht machen, aber scheinbar neigen die schon selber dazu, recht "laut" zu sein.
(ist das wirklich so? Keine GND-Verbindung zwischen GND USB und GND DMX?)
Ja, das ist definitiv so.
Der komplette DMX-Teil (tranceiver) des Interfaces ist mit Optokopplern und einem DC/DC wandler galvanische getrennt.
So, da bin ich wieder.
Erst einmal möchte ich mich bei allen Profis hier entschuldigen, das ich nicht so richtig mit den Fachbegriffen um mich werfen kann und ich vielleicht so manchen hier ein wenig verwirre. Von Beruf bin ich Tischler und habe daher naturgemäß eher weniger mit Elektrik und Elektronik zu tun.
Wir machen mit unserem Sportverein jedes Jahr drei Faschingsveranstaltungen, die allerdings eine sehr gute Resonanz mit insgesamt ca. 650 - 700 Gästen hat. Alle Mitwirkenden, sowohl auf der Bühne als als auch im Hintergrund sind Universal-Diletanten und keine Fachidioten. Um unseren Gästen aber etwas mehr zu bieten als nur "Licht an" und "Licht aus" (wie ich es auf diversen anderen Veranstaltungen regelmäßig sehe), hat der Verein halt ein bisschen Geld ausgegeben und ein paar "Lampen" gekauft. Zusammen mit einem guten Freund sind wir halt die Auserkorenen, die den Kram aufbauen, anschließen und bedienen. Unser Wissen haben wir uns selbst (auch mit großartiger Hilfe dieses Forums) angeeignet.
Wir haben insgesamt 12 Stairville LED Par 56, 2 Movingheads Stairville MH-x20, 2 Flower Eurolite TF5, 2 Scanic DMX Scanner sowie den Botex DDP-405 mit 4 PAR 64 Kannen und einen Strobo. In der Bar hängt noch ein Derby ohne DMX.
Alles funzt prima, nur der Dimmerpack versaut halt einiges. Den Brauchen wir aber um eine gewisse Grundbeleuchtung auf die Bühne zu bekommen.
Die DMX-Leitung geht linksseitig und das Multicore nur mit Ton rechtsseitig im Raum nach vorne.
Wir versorgen das Licht mit einem 16A CEE in die Truss und dort sitzt dann ein Verteiler, der die drei Phasen wieder aufteilt. An diesem Verteiler sind alle Lichter angeschlossen, also auch der Dimmerpack. Wir haben darauf geachtet, das die Phasen möglichst gleichmäßig belastet sind. Im Umkehrschluss heißt das dann aber auch, das in der Truss die Stromleitungen, sowie die DMX-Leitungen ziemlich nahe beieinander liegen. In der Truss liegt aber kein Tonkabel.
Gestern Abend erwähnte der Haus-Elektriker (ebenfalls Mitglied des Sportvereins und ehrenamtlich tätig) mal ganz nebenbei, das in der Sporthalle noch eine klassische Nullung vorhanden ist. Das Gebäude ist aus den frühen 1970-er Jahren und da war dies anscheinend noch üblich. Im Laufe der Jahre wurde zwar immer wieder erweitert, aber grundsätzlich ist da wahrscheinlich das Problem zu finden. Aber da können mir die Strom-Profis unter euch sicher mehr dazu sagen.
Zum Interface muss ich nochmals sagen, das momentan ein DW-Lighting Kabel-IF dranhängt. Dieses wurde als "Reserve" angeschafft, falls das (selbstgebaute) DE-IF mal ausfallen sollte. Das DE ist auch ausgefallen, aber als es noch ordnungsgemäß funzte hatten wir das Brummen auch schon. Egal welches dranhängt, beim Dimmen brummt es.
Ich gehe mal davon aus, daß das Kabel-IF keine galvanische Trennung hat. Ich habe mal ein paar Bilder rangehängt, aber viel erkennen kann man nicht.
Wie dem auch sei, es wird darauf hinauslaufen, das wir die Symptome bekämpfen müssen und nicht die Ursache. Ist mir auch eigentlich Wurscht, Hauptsache wir haben einen Ton ohne oder nur mit wenigen Störgeräuschen und hell wirds auch. Die Veranstaltungen sind enorm wichtig für die Vereinskasse und wenn wir dem Publikum eine tolle Show liefern, ist es zufrieden und kommt nächstes Jahr wieder.
Morgen wird die DI-Box geliefert und dann wird ausprobiert. Wenns dann klappt sind wir alle happy, wenn nicht bleibt noch die Option mit dem externen Audio-Interface. Wenn alles nix hilft ist es halt so und wir müssen eben ein bisschen aufpassen, das wir den Dimmerpack nur einsetzen, wenn keine Musik läuft.
LG manino
Das dieses gebastel überhaupt als Interface verkauft werden darf finde ich schon dreist. Aber naja.
Nein, das hat definitiv keine galvanische Trennung.
Das damit ein Brummen auftritt ist klar.
Was ist mit eurem DE-IF ? Das ist viel wichtiger wieder in gang zu bringen. Hast du davon auch Fotos ?
Hallo,
"klassische Nullung" ist eventuell wegen Berührungsschutz oder
Schutzklassen bei Isolationsfehlern relevant aber nicht für Dein Problem.
Das das Kabel-Interface keine galvanische Trennung hat
war mir eigendlich schon klar.
Uns hätten hier eher Bilder vom DE-Interface interessiert.
Weil hiermit eher das Problem gelöst werden kann.
Gruß Steff
Hier sind nun die Bilder vom DE-Interface.
Wir haben uns den Tester aus dem Wiki hier nachgebaut. Bis vor kurzem war auch laut diesem Tester alles ok. Das letzte mal war es bei meinem Freund auf ner kleinen Silvester-Party im Einsatz. Jetzt haben wir das Problem, das am Tester nur noch die rote LED ganz schwach funzelt. Und die DMX-Ausgabe ist auch nicht richtig.
Wenn ich z.B. ein Lauflicht starte und es dann wieder beende machen die LED-Pars aber weiter. Irgendwann hören sie dann aber auch wieder auf. Wenn ich eine Bewegungsszene mit den Scannern starte beginnt sie zwar, hört aber von alleine wieder auf. Ohne das ich sie beendet habe. Oder die Spiegel wollen sich immer weiter z.B. nach rechts drehen, obwohl die Szene beendet wurde. Und die LED-Pars will ich rot haben und plötzlich ist eine davon grün.
Hänge ich das Kabel-IF dran leuchten beide LEDs des Testers kräftig, bei DMX-Ausgabe flackert die grüne leicht und alle Geräte machen auch das, was ich ihnen vorgebe.
Beim DE haben wir auch Störungen, aber bei weitem nicht soviel wie beim Kabel-IF. Und das "Gebastel" hab ich für knapp nen Zehner auf ebay geschossen.
Wie oben schon erwähnt, hab ich von Elektronik keine Ahnung. Ich kann einen XLR-Stecker löten, aber da hört es auch fast schon auf. Zusammengebaut wurde es von einem Bekannten meines Freundes. Der hat aber laut eigener Aussage im Moment keine Zeit um es sich anzuschauen.
Vielleicht könnt ihr mit den Bildern was anfangen.
LG manino
Das dieses gebastel überhaupt als Interface verkauft werden darf finde ich schon dreist. Aber naja.
Nein, das hat definitiv keine galvanische Trennung.
Das damit ein Brummen auftritt ist klar.Was ist mit eurem DE-IF ? Das ist viel wichtiger wieder in gang zu bringen. Hast du davon auch Fotos ?
Da stimme ich Souko voll zu - bevor dieses "Ding" nicht aus der Signalkette ist und gegen ein Interface mit echter galvanischer Trennung ersetzt ist, würde ich gar nicht weiter herumprobieren.
Die Erfahrungen, dass das Brummen mit dem DE-IF auch schon da war, würde ich jetzt mal ignorieren, da Dir aus der Zeit keine "Versuchsreihe" wie diesmal vorliegt.
Hallo,
wäre vielleicht noch interessant wie es unter der Platine
aussieht, ob das was zu sehen ist.
Ist wie ich sehe mit Heißkleber eingesetzt.
(nicht so Servicefreundlich montiert)
So nebenbei, Bei mir sind die Platinen verschraubt.
Gruss Steff
Hier die Platine von unten
Also an dem Interface faellt mir jetzt von den Bildern her nichts auf, was auf ein Problem mit der galvanischen Trennung schliessen laesst.
Deine Fehlerbeschreibung laesst erst mal auf einen defekten Tranceiver schliessen.
Tausche mal die beiden rot eingekreissten Bausteine gegeneinander (wenn Ihr den INPUT nicht braucht) und Teste, wenn der OUT dann wieder geht, neuen Tranceiver-IC bestellen.
Wenn danach immer noch nicht besser, die gruenen auch tauschen und Testen. wenn dann geht, Optokoppler neu.
Alles andere braucht etwas tiefere Diagnose, die geht leider nicht per Remote...
Danke erst mal für den Tipp.
Hab die beiden IC's mal getauscht. Input brauchen wir nicht. Kann leider erst heute Abend testen. Wenns nicht geht, tausche ich auch noch mal die Optokoppler. Berichte dann wieder.
Das De-Interface ist auf jeden Fall das bessere Interface -> wegen galvanischer Trennung und vielem mehr! wahrscheinlich auch gegen dein Brummen.
Ich vermute, das einer der ICs/Optokuppler kaputt ist, 10€ ist schon sehr günstig für so ein Interface auf EBay. Aber das Interface an sich ist super.
Vielleicht ist damit dann dein Problem behoben.
Gruß Scyte
Tausche mal die beiden rot eingekreissten Bausteine gegeneinander (wenn Ihr den INPUT nicht braucht) und Teste, wenn der OUT dann wieder geht, neuen Tranceiver-IC bestellen.
Wenn danach immer noch nicht besser, die gruenen auch tauschen und Testen. wenn dann geht, Optokoppler neu.
Hab die ICs getauscht, keine Veränderung. Die LEDs des Testers leuchtenten immer noch gaaanz schwach. Dann hab ich die Optokoppler getauscht. Danach leuchtete garnix mehr. Also wieder zurück und der Tester leuchtete wieder ganz schwach. Kann es sein, das beide Optokoppler übern Jordan sind?
Mit dem Kabel-IF ist laut Tester alles okay.
Gibt es hier vielleicht einen Elektroniker aus dem Raum Kaiserslautern, der sich das mal anschauen könnte? Am 11.02. ist die erste Veranstaltung, wäre echt super wenn es bis dahin wieder funzt.
Hab noch was vergessen, Heute ist auch die DI-Box gekommen. Hab mir dann noch zwei symmetrische XLR auf Stereo-Klinke Kabel gelötet, da ich über den Line-Eingang ins Mischpult gehe (ein Dynacord CMS-1600).
Noch den Ground-Lift aktiviert und siehe da, es funzt. Kein Brummen, kein surren, glasklarer Ton.
Und das mit dem billigen Kabel-IF.
Diese kleine Kiste ist echt ein Wunder-Ding. Klar, das Problem ist damit nicht behoben, aber die Symptome sind weg.
Vielleicht ist es ja für die DE-Interface-Profis unter euch noch interessant zu wissen, wenn ich dieses anschließe habe ich trotz DI-Box beim dimmen ein brummen drauf. Mit dem Kabel-IF nicht.