Posts by acdnrg

    Verflixt! So wie´s aussieht, gibt es die 20er Traversen nur in grober Stückelung, bei den 30er hat man reichlich Auswahl. Was macht man da mit den 20ern? Passgenau absägen fällt ja wohl aus :D

    Es geht um die Fensterseite: Da kann ich nix an der Wand festmachen, weil erst 2m Glas kommen und dann der Rolladenkasten :/. Also da zwei Traversenstücke senkrecht, dann ein L Stück und die 3.90 zur gegenüberliegenden Wand. Dort ist dann ein stabiler Winkel, auf dem das Gewicht sicher aufliegen kann und gegen Verrutschen sichern dann zwei Halfcouper. Nur: wie krieg ich die 3.90 hin?

    Danke für Eure zahlreichen Antworten und Klarstellungen. Ein neues Programm lernen ist ja ein bißchen wie Fremdsprachen lernen, da muss ich noch an dem Vokabular arbeiten :)

    Vielleicht ist das als Hintergrundinfo zum Verstehen meiner Posts hilfreich:
    Ich komme eigentlich vom Musikmachen, dann kam DJing dazu und als letzter Schritt Licht. Jetzt habe ich verschiedene Anwendungsfälle, die auftreten können:

    - Musik kommt von Traktor

    - Musik kommt von Traktor, dazu MIDI Geraffels, das von einem MIDI Sequencer (Bitwig Studio). Dieser läuft über Ableton Link synchronisiert zu Traktor.

    - Musik kommt nur vom Sequencer und Bitwig ist Timing Master.

    Zu den Varianten soll jetzt DMXC das Licht steuern. Im Endeffekt nutze ich DMXC als "Lichtsynthesizer", dh die zentrale Steuerung liegt nach wie vor bei Bitwig, was das Arrangieren und Auslösen von Events angeht, da hab ich dann alles unter einer Oberfläche. Aber auch ein Synth muss programmiert werden, damit ein Ton rauskommt und in diesem Sinne möchte ich DMXC aufsetzen: Das große und ganze kommt von außen und die Details werden lokal erledigt.

    Solange es um statische Aktionen geht, zB Lampe an, Farbe rot, will ich das über Abrufen von Cues lösen, die von MIDI Notes getriggert werden. Dabei spielt Bitwig dann quasi "Akkorde" auf DMXC, deren "Töne" sich aus den einzelnen Cues für Intensity, Color, Strobe, Position usw zusammensetzen.

    Bei dynamischen Aktionen, zB Fades oder MH Bewegungen, wird das auf dem MIDI Bus aber eng. Daher sollen dann nicht alle Steuerinformationen auf diesem übertragen, sondern entsprechende Elemente in DMXC aufgerufen werden. Diese machen das lokal -> Cuelists. Das entspricht dann den Hüllkurven und LFOs in einem Synth, d.h. mal sollen die Cuelists eventbasiert, mal synchronisiert auf MIDI Clock (ie BPM), mal frei laufen.

    Mir ist schon klar, dass ich DMXC hier "tendenziell untypisch" anwende :) Von daher muss ich eine Brücke bauen zwischem der Konzeption von DMXC und meinem Use Case. Danke an Euch, dass ihr mir dabei helft und so viel Geduld habt.

    Ich seh schon, da war ich wieder ungeduldig und hab Fragen gestellt, bevor ich zu den entsprechenden Tutorials gekommen bin :). Danke für die Hinweise wo diese Themen hingehören.

    Relative Zeit = Takt, Viertel, Achtel usw. Daraus ergibt dann je nach BPM die

    Absolute Zeit = hh:mm:ss

    Anders gesagt: Eine Cuelist, die zB in einem Takt durchläuft, hat aus musikalischer Sicht immer die gleiche relative Länge, aber die absolute Zeit ist bei 120 BPM halb so lang wie bei 60 BPM.

    Cuelists mit absoluter Zeit können logischerweise keine Tempowechsel mitmachen, bei relativer Zeit ist das einfach.

    Ich werde das über MIDI lösen und dann im Sequencer einfach die Transportevents setzen. Cooler wäre es natürlich, wenn DMXC sich auf ein Timingprotokoll synchen könnte, am besten Ableton Link, notfalls MIDI Clock und die Zeiten innerhalb von DMXC dann relativ angegeben werden. Dann könnte DMXC auch "standalone" mit Traktor sychronisiert sein, d.h. ohne Bitwig Studio oder Ableton Live dazwischen. Wahrscheinlich ist der Entwicklungsaufwand aber zu hoch und die Nutzer für dieses Feature zu wenige :)

    Wenn ich das Tutorial richtig verstanden habe, gibt es derzeit keine Option für relative Zeit (MIDI Clock, Ableton Link), sondern nur absolute Zeit (Timecode, rtc)

    Gibt es Pläne, das zu ändern?

    Für´s erste würde ich improvisieren und von einem MIDI Sequenzer, der seinerseits das Timing von Traktor via Ableton Link erhält, einfach ein Tonsignal erzeugen, das relativ zu den Songs ein Signal auf zB den Viertelnoten ausgibt. Der Beat Detector macht den Rest. Eleganter wäre es natürlich, statt Beat Detection direkt MIDI Notes verwenden zu können. Oder kann man "next Cue" jetzt schon auf ein eingehendes MIDI Event mappen?

    Ein Traum wäre eine Masterclock innerhalb DMXC, die sich nach MIDI Clock oder Ableton Link ausrichten kann. Die Zeitangaben in den Cuelists wären dann Takte, Ganze, Halbe, Viertelnoten, usw. Immer passend zum Tempo des Songs.

    Ist da was bei den feature requests oder gar schon auf der roadmap?

    Ich lass mir das nochmal durch den Kopf gehen.

    Die Traversenoptik stört mich nicht, ganz im Gegenteil, ist sogar erwünscht. Aber wenn das dann am Ende blöd ausschaut, weil die Dimensionen gar nicht passen... ich mach mir nochmal ein paar Kartons mit 20er Maß zum Vergleich.

    Merci!

    Danke für die Tips, ich muss eh noch einige Tutorials durchgehen und werde das in ein paar Varianten ausprobieren.

    Wenn ich gerade keine Lichtszenen zusammenstelle, sondern im Play Modus bin - also Cues etc. vom großen Pad triggere, werden die kleinen Pads frei und zur Steuerung von bitwig genutzt. Daher ist der Gedanke, das modular aufzuteilen: Zentrale ist bitwig mit Bome MTP, DMXC ist dann ein Satellit, der MIDI Notes bekommt, am liebsten MIDI Notes zurückschickt (soon (tm)) und was dann draus gemacht wird, entscheidet die Zentrale. Ist einfach schneller, da mit dem Texteditor größere Mengen von Parametern zu ändern und ich kann die gleiche Logik dann auch für weitere Satelliten wie zB Synths, Drummachines usw nutzen.

    Ist aber erstmal nur ein Entwurf, wenn ich mit DMXC fitter bin verschiebt das ggf. noch.

    Absolut!

    Ich hab mir mal Kartonagen als 30er referenz zusammengeschnitten und hingestellt, fand das OK. Preislich schenkt sich das ja nix zu 20ern, ist aber halt um einiges stabiler. Vielleicht schätze ich es ja falsch ein, aber bei 4m Spannweite und sagen wir 5 Geräten mittig muss ich bei 30ern weniger nachdenken als bei 20ern - oder sind die schon Overkill?

    Die Videos sind richtig gut und haben mir geholfen, einen schnellen Einblick zu bekommen. Jetzt wo der Überblick langsam entsteht, werd ich mir einige nochmal ansehen, denn alles versteht man nicht beim 1. kucken.

    Was noch das Sahnehäubchen wäre: Ein direkter Link zu den Kapiteln im Handbuch und umgekehrt.

    Ich klinke mich mal hier ein, weil ich mit dem Gedanken spiele, bei mir auch mit Traversen zu arbeiten. Bisher hab ich die Fixtures stehen bzw. ein paar direkt an der Wand befestigt, ich will aber auch keinen Schweizer Käse draus machen. Eine freistehende Traverse ist erstens unbezahlbar (F33) und auch knifflig, wenn man den Raum möglichst komplett nutzen will (6m x 4m, eine der langen Wände ist 90% Glas, einer der kurzen 90% offen zum angrenzenden Zimmer.

    Decke ist leider raus, sind eh nur 2.45m und holzverkleidet, also unantastbar.

    Bleiben eine der 6m Wände und die andere Stirnseite.

    Jetzt gibt es zwar diese Trussauflagen, aber dann geht die Traverse senkrecht von der Wand weg. Mach ich es so wie Stefans Deckenmontage, hab ich keinen Plan, ob das statisch passt oder nicht, die Kraft wirkt ja quer statt längs. Abnahme ist kein Thema: Wohnzimmer und Privatvergnügen. Runterfallen soll der Krams halt nicht. Oder ist das no problemo, wenn da auf 4m sagen wir mal 4 LED Effekte 4 MHs hängen? Fixtures sind ja Rudeltiere und vermehren sich, daher.... Ich frag lieber blöd als Überraschungen zu erleben.

    Ideal wären eigentlich J-Haken, in die man das obere Rohr hängt und dann sichert. Oder Halfcoupler mit einer Platte dran, die dann mit mehreren 8er/10er Schrauben in die Wand kommen. Material ist teils Vollbeton, teils 0815 Mauersteine mit Hohlraum. Bisher ging das alles mit normalen Dübeln, evtl werden´s hier dann doch spezielle.

    Nur: Sowas bietet irgendwie niemand an. Muss ich da wirklich zum Schlosser rennen?

    Den Weg vom MIDI-Controller über das Softdesk zu einer Funktion von DMXControl 3 gibt es nicht.

    Aha! Das ist nämlich da, wo ich herkomme,genau anders herum gelöst: In QLC baust du deine Scenes (=Cue), Collectioncs, Chaser usw. dann baust du die virtuelle Konsole. Jedes der Elemente kriegt dann ein Element angepappt, in der Regel eine Collection, die ein oder mehrere Scenes, Chaser usw enthält. DAzu kommt dann ein Verhalten (Taster/Schalter) und eben auch ein eingehendes bzw. ausgehendes MIDI Signal. Das ist deutlich simpler gestrickt als die Version mit den bei Bedarf austauschbaren Bänken in DMXC, soweit ich das verstanden habe. Ein weiterer Grund, warum ich wechsle... Ich bin die Klickorgien leid, daher die Idee mit dem Import der Lookup Tabelle / .csv File.

    Ich bin ja erst ein paar Tage dabei, und habe aus diversen Foreneinträgen schon das Gefühl gewonnen, dass ich nicht der einzige Umsteiger bin :) Vielleicht wäre das ja mal eine FAQ wert: Von Begriffspaaren (Cue=Scene) bis zu Konzepten, die identisch, ähnlich oder ganz anders sind. Kann man ja auch gerne für andere populäre Programme machen, das würde einige Stolperstellen vermeiden. Fändet ihr das von DMXC Seite aus ok? Oder lieber nicht?

    Danke, so langsam fällt der Groschen :). Es braucht eh noch ein Weilchen, bis ich DMXC in seinen anderen Teilen soweit verstanden habe, dass ich mir den Umzug zutraue. Scheint aber nicht mehr lange zu dauern, denn die community hier ist einfach der Hammer.

    Ich ergänze mal noch einen Screenshot von der Konsole aus QLC, das im ersten Screenshot ist ja nur mein Notizblock bei Tante Google.

    Also da bin ich auch noch nicht fertig, sondern mittendrin im Marathon der Fleißarbeit. Ich frag mich nur, ob ich das noch fertig baue oder gleich zu DMXC wechsle, denn das steht mittelfristig auf dem Plan. Sobald ich verstehe, dass keine wesentlichen Teile im Konzept fehlen, sogar kurzfristig ;) Aber ich bin da leidenschaftslos: Ich bin mir sicher, dass DMXC dahin kommt, die Frage ist eher wann ein guter Zeitpunkt für den Umstieg ist.

    Danke Euch beiden, jetzt ist das klarer.

    Ich erkläre mal, was ich vorhabe. Sorry für das andere Programm im Bild, aber davon will ich ja weg. Das hier ist die Hardware:

    Das System deckt mehrere Anwendungsfälle ab, hält diese synchron und erlaubt manuelles oder automatisiertes Arbeiten, je nachdem wo der werte Herr Performer gerade schrauben will.

    Traktor für Audioplayback mit Tempoerkennung, gleichzeitig Master Tempo via Ableton Link, notfalls MIDI Clock
    Bitwig Studio zum Erzeugen, Aufnehmen, Bearbeiten und Ausspielen von MIDI Daten, synched via Ableton Link

    Bome Midi Translator Pro zum stellenweise notwendigen Verbiegen von MIDI Daten

    DMXC zum Ansteuern des Gelichters.

    Bisher war da QLC im Einsatz, das eigentlich mehr ein Makrobaukasten für MIDI auf DMX Umsetzung war, dh Cues, Chaser etc, aber keine Cuelists. Quelle für das Triggern von DMX Szenen bzw. Cues sind Bitwig Sequenzen und/oder die Launchpads (Fingerdrumming).

    Woher kommen die 1000 Buttons?

    Jedes der kleinen Launchpads hat 3 Modi. Die linken beiden sind schon programmiert, aber #3 zB hat noch das init patch für mode 1, #4 das init patch für mode 3. Jeder dieser Modes hat einen eigenen MIDI Kanal:

    Pad 1, Mode 1 = Channel 1

    Pad 1, Mode 2 = Channel 2

    Pad 1, Mode 3 = Channel 3

    Pad 2, Mode 1 = Channel 4

    usw.

    Heißt also, ich kann 4x3x64 = 768 plus ein paar zerquetschte vom LP Pro Signale erzeugen bzw. visuelles Feedback annehmen. Weil ggf. noch ein 5 Pad dazukommt, hat das dann nochmal 3x64 oder sogar 8x64+32 Trigger, je nachdem ob mini oder pro.

    In der virtuellen Konsole liegen dann halt die 3 Modi untereinander, der Rest sieht so aus wie in echt.

    Durch den 1:1 Nachbau der realen Hardware in der virtuellen Konsole wird das Arbeiten deutlich komfortabler und schneller: Ich muss nicht mehr lange Suchen und Werte berechnen, sondern kann mich direkt optisch orientieren. Außerdem ist´s praktisch für unterwegs, wenn die Hardware nicht vorhanden ist oder auch für längere Arbeiten. Da sitz ich nämlich lieber am PC mit Multidisplay als am Pult zu stehen.

    Das Launchpad Pro ist die Live Einheit, hier wird getriggert, vornehmlich dimmer/shutter szenen, aber auch ein paar vorgefertigte "all in" Presets wenn mal die Finger müde werden.Oder wenn über im Hintergrund laufende Lichtpatterns aus Bitwig ein wenig improvisiert werden soll. Ich kann also die Grenze zwischen vollem Livebetrieb und kompletter Faulheit, vulgo Playback beliebig verschieben.

    Die Launchpad Minis sind eher für das Erstellen von Grundszenen und Collections (mehrere überlagerte Cues) gedacht: Pad 2 zB zeigt die möglichen Farbradeinstellungen für die 8 moving heads. Mode 1 und 3 im Pad 2 rufen dann Positionen, Gobos für die gleichen Fixtures ab. Pad 1 macht das gleiche für die 4 Scanner im Zimmer, die aber mehr Farben bieten. Ist eine Zusammenstellung fertig, kann ein Snapshot mit 1-x fixtures angelegt werden zur späteren Verwendung.

    Als Lichtanfänger muss ich halt erst mal viel probieren, zB welche Farbkombis gut wirken usw. Und das kann ich so quasi live abrufen, wenn auch nicht so gut wie mit dem Launchpad pro, das hat halt eine andere Mechanik.

    Falls ihr also sowas wie ein "erzeuge Matrix" Feature einbauen wollt, hab ich schon ein paar Ideen: Bei QLC zB kann man zwar komfortabel zu eine Matrix erzeugen, aber es fehlt die Möglichkeit mehr als die Button Nummerierung zu automatisieren. Man hat zwar 64 Buttons, muss da aber alles händisch einstellen, zB auf welche eingehenden MIDI Noten sie reagieren. Analog zu den Defaultwerten in DMXC wäre es natürlich gern gesehen, wenn man sagen kann: 8x8 Matrix bitte, Pad links unten ist die Referenz und ab da bitte von -b3 jeweils eine Note number nach oben zählen und mappen, dazu bitte allen pads einen blauen Hintergrund machen.


    Sorry für die wall of text, aber ich hoffe ich konnte das ein bißchen besser darstellen.

    Is ja ulkig, ich bin in der genau gleichen Situation: Wechsel von QLC und ein paar Launchpads. Von daher genau mein Thema :)

    JPK: Geben die virtuellen Buttons Stand heute gar nix aus? Oder nur bestimmte Messages? Wenn ein Button beim Drücken MIDI Notes ausgeben könnte, habe ich eine Lösung.

    Zu den Launchpads:

    Ältere Launchpads vor mk3:

    Pads individuell färben geht nur mit sysex Strings, das ist aber auch kein Hexenwerk. Mit Bome Midi Translator Pro hab ich beispielsweise die CTRL Taste vom PC als Taster für Pad12 vom Launchpad eingerichtet und eine Schalterlogik ist damit auch kein Problem. Ob das dann von der CTRL Taste getriggert wird, vom Fokus auf ein bestimmtes Programm oder eben von einer MIDI Message ist MTP völlig wumpe. Geiles kleines Tool für MIDI Schweinereien aller Art, kost aber 60,-. Bester Studioinvest ever.

    Neuere Launchpads, zB Launchpad Mini/X/Pro mk3:

    Novation haben eine Website zur Programmierung, Farben, Verhalten von einem an den gleichen PC angeschlossenen Pad. Es gibt auch eine lokal installierbare Version davon.Dummerweise ist da nur eine "button on" Farbe für das gesamte Launchpad vorgesehen, zumindest beim mini mk3. Ein pro mk3 habe ich nicht. Das wäre egal, solange man nur Fingerdrummen will, aber für Schalter mit Zustandsanzeige ist das suboptimal. Wird wohl auch wieder auf sysex hinauslaufen.

    Durch Tutorials und gemischte Suchtreffer v2/v3 blick ich grad nicht mehr durch :) Einiges ist ja jetzt doch schon implementiert, anderes noch auf der to do Liste, daher mal eine Frage nach dem aktuellen Stand.

    Gibt es einen Weg, wie ich im Softdesk

    - gut 1000 Buttons anlegen

    - mit MIDI In Triggern mappen

    - für optische Rückmeldung mit MIDI out Messages

    bauen kann?

    "Mit viel Geduld und Spucke" ist hier nicht die gesuchte Antwort ;D

    Gibt es sowas wie ein "Erzeuge 8x8 Matrix", die man dann im Idealfall durch .csv füttern kann, um nicht 1000 Properties zusammenklickern zu müssen?

    Ich würd mir notfalls auch ein Script basteln um besagtes .csv in XML zu verwandeln, habe aber von der Datenstruktur noch weniger Ahnung als von DMXC ingesamt... ist das grundsätzlich machbar?

    Also ich habe jetzt nirgends eine Verteufelung der Technik gelesen, falls das so rübergekommen ist, sorry.

    Ja: Laser is geil kann durch nix 100%ig ersetzt werden! Und bringt erheblichen Aufwand mit sich, je nach Situation (zB meine) auch ein Risiko. Da bin ich für den Heimgebrauch doch besser beraten, wenn ich´s mit Kompromissen einigermaßen ersetze und dafür meine Ruhe hab. Dass das im richtigen Club oder auf dem Konzert anders ist, keine Frage.

    In meinem Fall sieht das so aus:

    1. Sicherheit ist mir wichtig

    2. 30m2 Raum und 2.47 Deckenhöhe

    3. Darf trotzdem zugehen wie im U, auch wenn zu wenig Nebel hatten XD

    4. Wenn Laser, dann richtig = RGB/Rainbow, frei programmierbar, nicht bloß Presets -> forgeschrittenes Material.

    Wenn´s überhaupt irgendwas gibt, was zu diesen Anforderungen passt - ich hab nix gefunden. Vielleicht gibt es ja "große" Laser mit kleiner Leistung, dann mach ich auch gern den Schein. Aber ich glaube der Raum ist hier das größere Problem und Physik ist halt stur.

    5. Laser geht dann halt nicht, ich hab ja auch keine Schaummaschine oder Glaciator da stehen.

    Hehe, ich sehe, wir verstehen uns. Das mit der pauschalen Lösung sehe ich genau wie Du. Ist ein bißchen wie Kochen: DAS Rezept für ein bestimmtes Gericht gibt es nicht, da hat jeder seine eigenen Methoden. Und die interessieren mich, denn man kann sich ja was abkucken, mit einer anderen Idee mal spielen und sehen ob sie passt, vielleicht ein wenig abändern und anpassen oder halt sagen: Bringt mir nix, muss ich anders machen.

    Zum Thema Laser:

    Ich bin ja auch so einer, der unbedingt daheim Clubatmosphäre bauen will und natürlich ist ein Laser da ganz oben auf der Liste. Und dann habe ich die Warnungen und Diskussionen zum Thema in diversen Foren gelesen. Zuerst hielt ich das für die typische Bedenkenträgerei, bin aber nach einiger Recherche jetzt davon weggekommen und sage: Das Risiko ist mir einfach zu hoch. Gibt es Alternativen?

    Jetzt wird man ohne Laser genau diesen Effekt nicht wirklich hinbekommen. Kagge. Aber hier ist der Knackpunkt: Man muss es gar nicht. Natürlich gibt´s ohne Laser keine 100% Lasereffekte. Nur: Was macht den Lasereffekt denn eigentlich aus? Mit vielen dünnen, scharfen Strahlen aus einem LED Effekt kriegt man zB das Raumgefühl auch hin. Das morphende "Laser auf Nebel" Look ist auch machbar. Und weil die billigen Laser selten RGB haben, krieg ich beim LED Effekt mehr Farben, was die Sache wiederum gut ausgleicht. Insgesamt ist das für mich ein fairer Deal, die wichtigste Wirkung ist da, die Farben sind mehr und besser und vor allem muss ich mir keinen Kopp machen, was denn passieren könnte wenn usw.

    Selbst ein 0815 Beamer mit dem passenden Videomaterial macht schöne bewegte dünne Strahlen: Anders als Laser, aber nicht wirklich schlechter.

    Frag Dich einfach: Kann ich auf ein paar Dinge, die nur ein Laser bietet, verzichten, wenn ich dafür einiges andere bekomme, was der Laser nicht kann? Insbesondere viel Sicherheit für meine Augen? Bingo.

    Techno z.b. lebt fast nur vom Licht und vom Bass. Musikalisch passiert da nicht viel.

    Frechheit. Wenn man nur gezupften Katzendarm hört, mag das so erscheinen. Nee, Spässle! Danke für Deinen Input und das Video ist wirklich gut.Ich höre lustigerweise viel Techno und Metal (Opeth, Six Feet Under, Lamb of God, Korn... Metallica ist Pop), also nicht übel nehmen.

    Das mit der Instrument-Licht Bindung war auch nicht als feste, schnell langweilige Regel gemeint, sondern kann von Song zu Song oder im Song zwischen Verse und Chorus wechseln. Die Bindung kann sich auf Farbe, Fixture Typ, Position beziehen. Es geht mehr darum, dass ein visuelles Element einem akustischen Element zugeordnet wird, auch wenn das innerhalb einer Raum-Lichtstimmung passiert. Beispiel: Im ganzen Song gilt BD = Bodenfixtures. Farbe wechselt vielleicht zwischen Verse und Chorus. Snares = farbiges beam/scanner Element das zwischen front und back wechselt, HH closed = single strobe, weiß and der ganzen Decke, HH open = single strobe, blau, wechselt die Position. Und das muss ja auch nicht dauernd so bleiben, sondern kann sich mit der Zeit verändern. Vielleicht bei einem Solo dann gar nicht so strikt und animiert, sondern einfach Grundlicht und ein Spot auf den Gitarristen usw. Das Beispiel war jetzt mal wild ausgedacht, aber so wird´s hoffentlich anschaulicher.

    Von den internen Strobe Settings lasse ich dann wohl auch eher mal die Finger, danke für den Tip.