Danke Euch beiden, jetzt ist das klarer.
Ich erkläre mal, was ich vorhabe. Sorry für das andere Programm im Bild, aber davon will ich ja weg. Das hier ist die Hardware:

Das System deckt mehrere Anwendungsfälle ab, hält diese synchron und erlaubt manuelles oder automatisiertes Arbeiten, je nachdem wo der werte Herr Performer gerade schrauben will.
Traktor für Audioplayback mit Tempoerkennung, gleichzeitig Master Tempo via Ableton Link, notfalls MIDI Clock
Bitwig Studio zum Erzeugen, Aufnehmen, Bearbeiten und Ausspielen von MIDI Daten, synched via Ableton Link
Bome Midi Translator Pro zum stellenweise notwendigen Verbiegen von MIDI Daten
DMXC zum Ansteuern des Gelichters.
Bisher war da QLC im Einsatz, das eigentlich mehr ein Makrobaukasten für MIDI auf DMX Umsetzung war, dh Cues, Chaser etc, aber keine Cuelists. Quelle für das Triggern von DMX Szenen bzw. Cues sind Bitwig Sequenzen und/oder die Launchpads (Fingerdrumming).
Woher kommen die 1000 Buttons?
Jedes der kleinen Launchpads hat 3 Modi. Die linken beiden sind schon programmiert, aber #3 zB hat noch das init patch für mode 1, #4 das init patch für mode 3. Jeder dieser Modes hat einen eigenen MIDI Kanal:
Pad 1, Mode 1 = Channel 1
Pad 1, Mode 2 = Channel 2
Pad 1, Mode 3 = Channel 3
Pad 2, Mode 1 = Channel 4
usw.
Heißt also, ich kann 4x3x64 = 768 plus ein paar zerquetschte vom LP Pro Signale erzeugen bzw. visuelles Feedback annehmen. Weil ggf. noch ein 5 Pad dazukommt, hat das dann nochmal 3x64 oder sogar 8x64+32 Trigger, je nachdem ob mini oder pro.
In der virtuellen Konsole liegen dann halt die 3 Modi untereinander, der Rest sieht so aus wie in echt.
Durch den 1:1 Nachbau der realen Hardware in der virtuellen Konsole wird das Arbeiten deutlich komfortabler und schneller: Ich muss nicht mehr lange Suchen und Werte berechnen, sondern kann mich direkt optisch orientieren. Außerdem ist´s praktisch für unterwegs, wenn die Hardware nicht vorhanden ist oder auch für längere Arbeiten. Da sitz ich nämlich lieber am PC mit Multidisplay als am Pult zu stehen.
Das Launchpad Pro ist die Live Einheit, hier wird getriggert, vornehmlich dimmer/shutter szenen, aber auch ein paar vorgefertigte "all in" Presets wenn mal die Finger müde werden.Oder wenn über im Hintergrund laufende Lichtpatterns aus Bitwig ein wenig improvisiert werden soll. Ich kann also die Grenze zwischen vollem Livebetrieb und kompletter Faulheit, vulgo Playback beliebig verschieben.
Die Launchpad Minis sind eher für das Erstellen von Grundszenen und Collections (mehrere überlagerte Cues) gedacht: Pad 2 zB zeigt die möglichen Farbradeinstellungen für die 8 moving heads. Mode 1 und 3 im Pad 2 rufen dann Positionen, Gobos für die gleichen Fixtures ab. Pad 1 macht das gleiche für die 4 Scanner im Zimmer, die aber mehr Farben bieten. Ist eine Zusammenstellung fertig, kann ein Snapshot mit 1-x fixtures angelegt werden zur späteren Verwendung.
Als Lichtanfänger muss ich halt erst mal viel probieren, zB welche Farbkombis gut wirken usw. Und das kann ich so quasi live abrufen, wenn auch nicht so gut wie mit dem Launchpad pro, das hat halt eine andere Mechanik.
Falls ihr also sowas wie ein "erzeuge Matrix" Feature einbauen wollt, hab ich schon ein paar Ideen: Bei QLC zB kann man zwar komfortabel zu eine Matrix erzeugen, aber es fehlt die Möglichkeit mehr als die Button Nummerierung zu automatisieren. Man hat zwar 64 Buttons, muss da aber alles händisch einstellen, zB auf welche eingehenden MIDI Noten sie reagieren. Analog zu den Defaultwerten in DMXC wäre es natürlich gern gesehen, wenn man sagen kann: 8x8 Matrix bitte, Pad links unten ist die Referenz und ab da bitte von -b3 jeweils eine Note number nach oben zählen und mappen, dazu bitte allen pads einen blauen Hintergrund machen.
Sorry für die wall of text, aber ich hoffe ich konnte das ein bißchen besser darstellen.