Welcher Scheinwerfer

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo LJ Jojo!
    Oh das wusste ich auch nicht das du auch noch im jugendlichen Alter bist,wieder was dazu gelernt,aber wie gesagt ist schon echt besser wenn jemand zur Seite steht,und auch ein Praktikum kann nicht schaden im Gegenteil man lernt echt viel dabei.
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    Ich habe mein technisches Wissen von meiner Arbeit her,habe eine Lehre als Bergmechaniker gemacht und nach der Lehre noch weiterhin im Bergbau Untertage im Streckenvortrieb gearbeitet.Danch noch Lüftungsbau,Schlosserei, Hydraulik/Pneumatik,Drehen und Fräsen,Postbote ,einige Zeitarbeitsfirmen.

    Bin mittlerweilen 45 Jahre alt,und im September wieder 1 Jahr älter,also 46
    Mit 16 Jahren habe ich angefangen mit dem Hobby DJ,dann die ersten Scheunefeten bei einem Kollegen und danach die Idee mit der ersten Mobilen Disco mit 2x Kollegen von 1986 bis 1991 dann ein Jahr 1992-1993 im Hueng Cue Club Moers als Reserve DJ gearbeitet und seit 2009 bis heute wieder Mobil unterwegs.

    mfg,Dirk

    Infos über meine komplette DJ / LJ / PA - Anlage siehe in mein Profil

  • Was ich aber mal noch sagen wollte:

    Wir kennen ja leider immer noch nicht alle Details zu dieser Veranstaltung, aber ob es sich um eine Schulaufführung handelt oder um den Kirchenchor oder um ein kommerzielles Projekt.

    Wer einen 14 Jährigen beauftragt die Verantwortung für eine derartige Technik zu übernehmen, der müsste geteert und gefedert werden, oder mindestens hinter Gitter....(


    Ich kürze das Zitat ab - inhaltlich vollständig auf Deiner Seite - eigentlich müsste man noch weiter gehen (unser Threadstarter sitzt zwar in Österreich, aber die sind dort rechtlich und bezüglich Arbeitssicherheit auch nicht hinter'm Mond).
    Ohne einschlägige, nachweisbare Qualifikation dürfe er nicht mal ne VA-Lampe eigenverantwortlich hinhängen, wenn er 18 ist. Insofern bräuchten wir hier nicht weiter inhaltlich diskutieren.

    Ich schlage vor, den Thread technisch zu halten (bzw. gestalterisch) und eben die Fragen nach "welche Leuchten nehme ich, wo hänge ich sie..." beantworten.

    Die Unterscheidung in Kommerziell, Kirchenchor oder Schulprojekt ist übrigens für die Quali rechtlich gesehen schnuppe. NRW hat z.B. vor einiger Zeit für entsprechend zuständige Lehrer/innen und Hausmeister/innen einen Schnellkurs angesetzt, um ihnen eine Mindestquali. nach VSTättVO und BG zu verpassen, weil die auf den Trichter gekommen sind, dass die VStättVO ja auch für Schulaulen gilt (und die einschlägigen BG-Regeln zitiert der GUV identisch). Kirche ist eigentlich auch keine Ausnahme mehr: In der VStättVO wird die Gültigkeit der VStättVO für Kirchen nur noch dann verneint, wenn sie für einen Gottesdienst verwendet werden - Konzert mit Eintrittskarten ist aber KEIN Gottesdienst (Einhellige Meinung derer, die in der ArGe 2000 die Revision geschrieben haben). Und da die Gefahren in Kirchen (gerade bei alten Gemäuern mit festen Bankreihen, engen Gängen und vermutlich zu wenig Türen für die Zahl der möglichen Plätze) nicht geringer ist - warum die Standards runterschrauben, nur weil der Pfarrer/die Pfarrerin anwesend ist?


  • Ansonsten halt asymmetrische Fluter: Die hier z.B., sind mit 80€ zzgl. Leuchtmittel sogar in deinem Preisrahmen. Davon 8 Stück auf Traverse, das sollte für ein Weißlicht für 30 Mann reichen.
    Brauchste nur noch Dimmer und für 8kW braucht es einen CEE16-Anschluss.


    Sorry SebiR,
    aber das ist Käse ! Diese Asymetrischen Fluter sind um Horizonte auszuleuchten, aber nicht um Frontlicht zu machen.
    [...]


    So totaler Käse ist das nicht.
    Asymmetrisch ist vielleicht quatsch. Aber gerade Chöre, die Noten lesen müssen sind NICHT geeignet, sie nach allen Regeln der Kunst frontal hell zu machen. Ich nutze für solche Aufgaben sehr gerne V-technisch zugelassene Fluterrampen* über der Bühnenkante oder 1 m davor. Das ist für mich das Führungslicht. Blendet den Chor kaum, macht den Chor in Summe hell und dient auch als Notenlicht. Dazu kommen dann noch Stufenlinsen für die Gesichter (die von Dir zitierten habe ich auch im Lager), die ich aber nur so weit aufziehe, wie es der Chor "aushält". (Beim Proben generell heller, damit sich die Damen und Herren besser daran gewöhnen). Dadurch kommt man mit weniger Stufenlinsen aus bzw. ist freier in deren Positionswahl.
    Meist lässt sich aufgrund baulicher Gegebenheiten (gerade in Kirchen) die ideale Position (45° aus der Mitte, 45° nach unten) nicht immer erreichen. Je tiefer, desto mehr brauche ich ein Gegengewicht, damit das Lichtbild nicht wie "Autoscheinwerfer" aussieht mit starker sichtbarer Schattenbildung auf der Rückwand.

    Was bei den Chören gut ankommt (und mir optisch gefällt) ist ein sehr steiles Licht von oben auf Dirigent und dessen Pult (am liebsten einen engen PC-Scheinwerfer oder ein unscharf gezogener Profiler- nur in der größten Not ein PAR 64 Raylight oder Narrow Spot). Steht der Dirigent auf der Publikumsseite der Linie, wo die Truss mit den Fluterwannen hängt, wirkt es für das Publikum wie ein hohes Gegenlicht (gefällt mir als Stilmittel - gibt den Dingen Tiefe) und der Chor kann seinen Diri exzellent sehen - je heller der, desto mehr "Blendlicht" vertragen sie meist auch.
    Dazu dann aber nicht vergessen, dass der Diri auch ein Applauslicht von vorne bekommt (also nochmal einen Profiler von dort, wo die Stufen hängen.

    Ab hier ist es absolut mein Geschmack und keine offizielle Lehrmeinung - das kann also auch jeder anders sehen und machen.
    Farblicht (aber das wurde ja schon mehrfach gesagt) nur zum Ausleuchten von Rückwänden und als hohes Gegenlicht (bzw. hohes Gassenlicht wenn man hinten nix quer hängen will/kann).
    *Sind die Fluterrampen wirklich auf der Linie zwischen Chor und Dirigent, kann man sich sogar erlauben nur eine der 3 Kammern weiß zu lassen, eine kräftig Rot (z.B. Lee 106) und die andere tiefblau (Ich liebe LEE 716). kann man dazuziehen (gerade das Schillern, das sich bei sattem Rot und extrem dunklem Blau ergibt, kann für manche Lieder ein sehr wohltuender Effekt sein), um tatsächlich den Chor "einzufärben" - dank der Stufenlinsen von vorne bleibt die Gesichtsfarbe "gesund".
    Als Farben für Gegenlicht eignen sich meiner Meinung nach Blau, rot, warme Orangetöne und alles, was dazwischen liegt.
    Quietschgelb und fast alle Grüntöne würde ich nur für eine Rückwandausleuchtung nehmen, falls die Farben durch das Logo des Chores oder durch Dinge im Raum oder durch das Motto des Konzertes angeraten sind. (Grün im Gesicht geht vielleicht für ein Konzert zu Rocky Horror Picture Show...)

    Auch wer mit LED theoretisch X Farben hat - ein Regenbogen-Fade ist aufwändig zu programmieren und taugt auch maximal für 1 Lied als Sondereffekt.

  • aber das ist Käse ! Diese Asymetrischen Fluter sind um Horizonte auszuleuchten, aber nicht um Frontlicht zu machen.


    Um Stagemanager zu unterstützen: Die asymmetrischen (genauer: asphärische) Fluter dienen auch zur Horizontausleuchtung, aber eben nicht nur. Selbst Max Keller (dürfte den meisten mit seinem Buch Faszination Licht bekannt sein) schreibt: »Asphärische (asymmetrische) Spiegelausführungen werden speziell für für Bodenrampen oder Horizontflächenleuchten verwendet, die zur Ausleuchtung von großen Prospekten oder Folienflächen dienen.«
    In den Münchner Kammerspielen, an denen er drei Jahrzehnte als Leiter der Beleuchtungsabteilung war, hingen asphärische Fluter als Frontlicht.

    Freundliche Grüße

    Stefan


  • [...] Max Keller (dürfte den meisten mit seinem Buch Faszination Licht bekannt sein) [...]


    Wäre schön, wenn "meisten" stimmen würde. Leider heißt "haben" noch nicht "lesen", und "lesen" nicht zwangsläufig "verstehen und in der Praxis anwenden". Der macht schon GAAAANZ großes Kino.
    Manches, was da drin steht, erschließt sich leider erst, wenn man mal im Theater gesehen hat, wie die arbeiten. Unser Threadstarter wird seine Chor-Aufgabe wohl nicht anhand von Wissen nur aus dem "Keller" lösen können.
    Abgesehen davon ist Max Keller zwar eine Koryphäe, aber in den Theatern in Deutschland (und Österreich) arbeiten sehr viele Beleuchter, die die hier gefragten Grundaufgaben beherrschen (und dieses Wissen z.B. in einem Praktikum auch weitergeben).
    Simon1, vielleicht gibt es ja in Deiner Nähe ein Theater, wo Du mal ein Praktikum machen kannst. Das würde Dir für den Anfang sehr viel helfen!

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