Fragen zu Motorfader

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo zusammen,

    ich habe 2 oder 3 Motorfader, die sich synchron verhalten sollen. Also wenn ich Regler 1 verschiebe sollen Regler 2 und 3 folgen und umgekehrt.
    Ist es möglich, eine solche Schaltung mit IC's umzusetzten oder führt hier kein Weg an einem µC vorbei?

    Sinn und Zweck ist es, einen Fader an einem Mischpult von 2 Stellen "fernsteuern" zu können. Dabei ist der Fader im Mischpult noch ein Nicht-Motorfader und müsste umgerüstet werden.
    Falls ihr hierfür eine andere Lösung hättet, bin ich auch für andere Vorschläge offen.

    Vielen Dank
    Michael

  • Hallo Michael,

    ein Mikrocontroller ist auch ein integrierter Schaltkreis ;)

    Ich stelle es mir schwierig vor, dieses System rein diskret aufzubauen. Du hast hier folgende Probleme:

    * Regelung des Motorfaders selbst auf einen bestimmten Zielwert -> sollte man diskret noch hinbekommen
    * Prioritätendefinition: Was passiert, wenn zwei Fader parallel bewegt werden, welcher gewinnt?
    * klemmende/blockierte Slave Fader
    * Messfehler und Rückkopplungsschleifen

    Im schlimmsten Fall läuft das System dann, aber mit der Zeit fangen die Fader zu wandern an, weil Fader 1 einen Schritt nach oben geht, dadurch wandert Fader 2 ein Schritt nach oben, was wieder als Änderung erkannt wird, und dazu führt, dass Fader 1 wieder ein Schritt nach oben wandert...

    Wenn du das programmierst hast du geringeren Schaltungsaufwand an jedem Fader, und kannst für alle obigen Punkte eindeutige Lösungen definieren. Teilweise haben die Fader auch einen zusätzlichen Kontakt, mit dem du erkennen kannst, ob sie gerade berührt werden.

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • Hallo Stefan,
    das Problem ist, löten kann ich, aber µC habe ich noch nie programmiert, behersche auch in diese Richtung keine Programmiersprache.

    Über die Punkte wie hängender Fader, Priorität, ... hatte ich garnicht bedacht und mir auch keine Gedanken gemacht. Ich vermute mal, das Problem tritt auch auf, wenn ich irgendeine andere Antriebtechnik benutzten würde. Somit dürfte sich das Projekt schon fast erledigt haben, da es auch nur um eine einmalige Geschichte von einer Woche gehandelt hätte

    Viele Grüße
    Michael

  • Ich sage: Es geht!
    Der ganz grobe Aufbau: Potis als Spannungsteiler verwenden und mit einem Operationsverstärker als Komperator Ist- und Sollwert (Ist- und Sollpoti) vergleichen, dementsprechend kann das Soll-Poti dann verschoben werden. Wichtig ist eine kleine Hystere, die sich aber auch mit OPs realisieren lässt, damit das Poti auch mal stehen bleibt und nicht ständig überschwingt und wild um den eigentlichen Punkt tanzt.

    Theoretisch ist das ein klassischer Zweipunktregelkreis.

  • Naja..
    Sollwert < Istwert: Hochfahren
    Sollwert > Istwert: Runterfahren
    Sollwert = (Istwert ± Hysterese): Stehen bleiben

    Klassischer Anwendungsfall ist eine Temperatursteuerung... Solltemperatur einstellen und dann entweder kühlen oder heizen.
    Es ist nichts, was sich nicht mit Komperatoren bewerkstelligen ließe.

    Notfalls würde ich zu unmotorisierten Fadern greifen und mit Heißkleber eine Holzleiste drüberkleben :)

  • Hallo,

    Notfalls würde ich zu unmotorisierten Fadern greifen und mit Heißkleber eine Holzleiste drüberkleben

    Da die Fader aber wie ich es herauslese räumlich getrennt sein sollen muß die Holzleiste schon sehr lang sein. :D

    Gruß Steff

    Am Ende wird alles gut !

    Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.

    May the light be with you

  • Huch :D

    Zur Mikrocontrollerversion:
    Wenn genug Interesse an Elektronik und Programmieren existiert, dann wäre das die Gelegenheit, mit einem Arduino den Einstieg zu schaffen. Arduinos haben ein einfaches, objektorientiertes C und solche Aufgaben ließen sich damit recht einfach auch für einen Anfänger erschlagen. Die Ansteuerung der Fader erfolgt dann über einen PWM-Motorcontroller, der mit einer Library direkt angesprochen werden kann. Dann muss man nur die analogen Eingänge einlesen und entsprechend handeln und sagen, wohin das Ding kurbeln soll. Aus solche Sachen wie LTP und HTP wären deutlich einfacher als diskret, wo es nur mit einem Masterfader wirklich einfach geht.

  • Schonmal Danke für die vielen Antworten.

    Wie Steff schreibt, befinden sich die Fader nicht nebeneinander.

    Der Anwendungszweck wird/soll ein Radiostudio sein.
    Ich betreue im August ein Eventradio, und es wäre super, wenn ich halt die Lautstärke der Mikros/Musik einmal am Mischpult selbst und dann ahlt auch an den zwei Moderationsplätzen ändern könnte. Räumlich liegen die 1 Meter auseinander bzw. auf der anderen Seite des Moderationstisches.

    Ich glaube aber wenn ich mir hier die Lösungsvorschläge anschaue, käme wirklich nur eine µC/Pc gesteuerte Lösung in Frage und das wird dann definitiv zu viel Aufwan und zu teuer für mich.

    Spontan kam mir gerade noch die Idee, den Motorfader über Drehencoder anzusteuern. Da dürfte ja dann einiges an Regelreisen wegfallen?
    Also sprich ich dreh den Encoder nach links -> Fader fährt runte, Encoder nach rechts -> Fader fährt hoch. Eine Anzeige könnte man dann über eine Led-Bar lösen.
    Würde sich das einfach umsetzten lassen?

    Edit: Da die Moderatoren Sichtkontakt haben ist es unwahrscheinlich, dass zwei Encoder gleichzeitig bedient werden

    Danke Michael

  • Naja, Drehencoder bieten relative Änderung, aber da du ein Poti hast, dass dir sogar die Absolute Position mitteilen kann, wäre das Schwachsinn...

    Und wenn wirklich jeder Fader bewegt werden kann, bleibt nichts anderes als µC über, denn die diskrete Logik weiß ja nicht, ob der Wert so sein muss, oder ob einfach noch keine Nachregelung erfolgt ist...


    Wenn es über einen PC läuft, könnte man vielleicht 3 USB-Tastaturen zerlegen und nur die Hotkeys für "Lauter" und "Leiser" auf 3x 2 Taster legen

  • Hallo,
    was mir noch dazu einfällt ist wenn es nicht auf das direkte verändern ankommt,
    sonder nur hoch oder runter geregelt werden soll.
    Man könnte am Pult wie Du schon geschrieben hast einen Motorfader einbauen
    und dort direkt den Wert einstellen den man haben möchte.
    Nun könnte man mit zwei Tastern den Motor direkt ansteuern und das Poti hoch und
    runterfahren.
    Dies könnte man dann auch von meheren Stellen durchführen.
    Oder meintest Du das auch so Sebir.
    Vielleicht ist das ja ein Ansatz.

    Gruß Steff

    Am Ende wird alles gut !

    Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.

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    Edited once, last by Steff (May 30, 2013 at 11:01 PM).

  • leider ist das nicht so einfach. die fader brauchen einen anlaufstrom. wenn sie sich dann bewehen reicht ein geringerer strom. ich habe mir mal motorfader mit prozessor aufgebaut und dann war komplizierter als gedacht. mit pwm erzeugt ich sogar 4 verschiedene ströme.

    warum nimmst du kein digitales pult z. b. 01v und steuerst es per midi?

    Genesis 1:3 Und Gott sprach: "Es werde Licht!" und es ward Licht (...oder nicht). 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war;

  • Ich hatte da eine Relaisschaltung im Kopf,
    aber das sieht ja viel besser aus.
    Das mit dem Anlaufstrom kommt ja auch sicher
    auf den Motorfader an.
    Am Besten mal probieren.
    Ich kenn das Prinzip aus meinem HiFi-Verstärker.
    Mit Hand direkt drehen und per IR-Fernbedienung
    Poti hoch oder runter drehen.

    Gruß Steff

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    Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.

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  • Einen Anlaufstrom braucht erst einmal jeder Motor, das ist aber dem L293D egal, der steckt was weg. Wichtig ist, dass das Netzteil es liefert.
    Anstatt der PWM-Geschichte könnte man die Geschichte auch über die Motorspannung regulieren, sollte es zu schnell oder zu langsam sein. Ich gehe davon aus, dass Motorfadermotoren ganz normale DC-Motoren sind, bei Schrittmotoren (wovon ich nicht ausgehe) sähe es anders aus...

  • Irgendwie gefällt mir die Taster-Geschichte nicht.
    Ich kann die Geschwindigkeit nicht beinflussen, hab keine Anzeige wo der Fader steht und benötige 2 Bedienelemente pro Fader. Das finde ich nicht sehr Bedienerfreundlich, da dass auch mal "blind" passieren muss, während ich mit der anderen Hand den PC bediene o.ä.

    Deshalb werfe ich nochmal den Drehencoder in den Raum. Im Prinzip ja ein "Taster" mit zwei Richtungen, der einfach einen Impuls (bzw zwei Impulse mit Graycode-codierung ) rausgibt. Vorgestellt hatte ich es mir, dass sich pro Step am Encoder der Fader einen Step bewegt. Dann fiel mir aber ein, Fader sind DC-Motoren und keine Schrittmotoren

    -> Also nächste Idee, ich bau mir an die vorhandenen (Nichtmotor)Fader Schrittmotoren dran und steuer die über einen Drehencoder. Dann könnte ich wirklich Stepweise die Lautstärke erhöhen/verringern

    Zum Thema Digitalpult:
    Das Problem ist, wo bekomme ich ein "kleines" Digitalpult und 2 Midicontroler relativ kostengünstig her. Ein Yamaha LS9-32 hätte ich zwar, aber erstens ist es total überdimensioniert und zweitens bei der Veranstaltung schon für die Bühne eingeplant.

    Wenn ich die Idee den PC als Steuerzentrale zu nutze nochmal aufgreife, was bräuchte ich denn für ein Interface? Bisher habe ich nur mit der seriellen Schnittstelle und Python gearbeitet (ist aber auch schon einige Jahre her).

    Vielen Dank
    Michael

  • 2 Knöpfe sind jetzt auch nicht schlimmer als 1 Poti...

    Und bevor du ein Poti selber motorisierst, könntest du dich ganz von der mechanischen Lösung lösen und z.B. ein Maxim DS1807 nutzen, das ist ein digitaler Trimmer für Audioanwendungen. Gesteuert wird das Ding über I2C.
    I2C müsste sich zu Fuß problemlos mit dem LTP erzeugen lassen, nur ob nebenbei noch Encoder ausgewertet werden können..
    Ansonsten 3 Potis an 3 I2C-ADCs und an die gleiche I2C-Leitung wie das Dig. Poti hängen. Und das I2C ließe sich dann wohl idealerweise mit einem USB-I2C-Wandler erzeugen. Den kannst du auch unter Python wie eine serielle Schnittstelle behandeln und dann die 3 Potis abfragen und deinen Digitalen Trimmer dementsprechend stellen.

  • Leider konnte ich keine Bezugsquelle für das IC und somit keinen Preis finden.
    Des Weiteren gebe es ja ein Problem, wenn ich das digitale Poti mit einem Drehpoti ansteuere, Dann hab ich erstens keine Rückmeldung über die "Faderstellung" und das Poti ist irgendwann am Anschlag bzw. die 3 Stellpotis haben unterschiedliche Werte eingestellt.

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