Rollenfarbwechsler

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • moin,

    hat jemand zufaellig einen Rollenfarbwechsler im Equipment und koennte mir kurz den Durchmesser der Farbrollen messen?
    Da Rainbow die Laenge einer Farbfolie mit 220mm angibt, (220/pi=70) muesste die Rolle entweder 17,5mm oder 35mm Durchmesser haben.

    Vielen Dank im voraus

    cu
    wolf

  • Um welches Modell gehts denn? Der Duchmesser der gesamten Rolle hängt aber von mehrern Faktoren ab:
    1) Mit wie vielen Frames die Strings bestückt sind
    2) Wie groß die Rolle ist, auf der der String aufgewickelt ist. (Ich meine auch bei Rainbow ist die Modellabhängig eine andere)

    oder habe ich die Frage falsch verstanden?

    Dennis

  • Hallo Wolf,

    mir erschließt es sich nicht, wieso der Durchmesser der Rollen genau dieses Maß sein sollte? Man kann den Durchmesser der Rolle bei der Konstruktion frei wählen.

    Ich habe unsere Rollenfarbwechsler gerade nicht zur Hand, es sind aber definitiv mehr als 17,5 mm und ich glaube weniger als 35 mm Durchmesser. Außerdem ändert sich der Durchmesser ja auch abhängig davon, wie viel Farbfolie gerade auf der Rolle aufgewickelt ist.

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • hi stefan

    danke fuer die Antwort, dann werd ichs halt ma mit 35mm Rollendurchmesser versuchen.
    Der Hintergrund ist der, dass ich die Position der Folie mit nem Hallsensor und 4 Magneten auf der Motorantriebswelle feststellen will, dann hab ich alle ca. 3,4-3,9 mm ein Interrupt..
    und das haett halt so schoen gepasst, mit den 220mm Folienlaenge. (ist mir im uebrigen auch aufgefallen, dass die Rolle diecker wird, aber da war der Thread schon erstellt war, shame)
    Weisst Du in etwa, um wieviel dicker die Rolle wird, wenn alle Folienfarben draufgewickelt sind (und natuerlich , wieviel Farben das dann sind)?

    Danke und cu

    wolf

  • Hallo,
    kannst du das nicht auch anders lösen? Z.B. direkt über einen Magneten / Metallfolienstück am übergang zwischen zwei Farben. Das sollte man detektieren können. Sollte das nicht kolappen, beklebst du eine der beiden langen Kanten mit undurchsichtigem, hitzebeständigem Klebeband und lässt an den Übergängen zwischen zwei Farben frei. Das kannst du dann auch mit einer Lichtschranke detektieren. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Vielleich kann man ja die Folie noch über eine zusätzliche
    Rolle oder Rad laufen lassen und bei dieser dann die Positionierung
    messen. Hier ändert sich der Durchmesser ja nicht.

    Gruß Steff

    Am Ende wird alles gut !

    Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.

    May the light be with you

  • Warum die Spekulationen, wie so was geht? So'n Ding mal aufmachen und nachschauen.

    Irgendwo hier im Forum habe ich auch schon Fotos gepostet...

    Ich glaube nicht, dass die Rollenfarbwechsler den Dickenzuwachs mitrechnen. Die Stringfelder sind i.d.R. um die hälfte breiter als die Öffnung, da spielt der Dickenzuwachs keine Geige.
    Eine Formel zum Berechnen findet man sicher in einschlägigen Formelsammlungen (Wickeldurchmesser oder so.)

    Ich hatte so was mal offen und untersucht. Beim Hochlauf wird der String ein mal durchlaufen lassen. Dann weiß der Wechsler, wie lange der String ist. (Der vorliegende hat 2 Längen mit X bzw. Y gleich langen Feldern zugelassen). Den Bereich der dabei gemessenen Impulse teilt man durch die Anzahl der dann (nach spezifikation) verbauten Felder und weiß, zu welchem Puls man fahren muss, um ungefähr in der Mitte eines Feldes zu landen.

    Durch Messung der Pulse vom Motorgeber (meist ein Plastikrädchen mit Fenstern und eine Gabellichtschranke) kann man auch ermitteln, was mit dem String los ist:
    Motor ist bestromt - Pulse kommen. D.h. der String läuft.
    Motor ist bestromt, es kommen aber keine Pulse mehr:
    1. Möglichkeit (wenn die Zahl der bisher gelaufenen Impulse ungefähr einer der zulässigen Längen entspricht) -> String ist am Ende
    2. Möglichkeit (wenn die Zahl der bisher gelaufenen Impulse viel kleiner ist) -> String ist blockiert
    3. Möglichkeit (Pulse kommen noch, obwohl der String schon lange durch sein müsste) -> String ist gerissen.

    Ich meine mich zu erinnern, dass zwei Antriebe verbaut sind. Dann kann man an beiden Enden messen und erkennt den gerissenen String noch schneller (ein Motor pulst, der andere gar nicht). Der abspulende Motor dient dann jeweils (elektrische) Bremse. So bleibt der String auf Spannung.

    Markierungen im String habe ich auch schon gesehen, scheint aber eher was aus den Anfängen zu sein.

    Zusätzliche Rolle ist nicht gut. Farbfolien sind sehr glatt. Für eine saubere Übertragung sind hohe Anpresskräfte nötig.

    Habe den alten Threadgefunden. Da wurde auch schon viel herumdiskutiert.
    Rollenfarbwechsler bauen, Grundlegende Fragen
    Leider hat der Kollege, der damals den Farbwechsler selber bauen wollte, nicht mehr geschrieben, wie es geklappt hat.

  • ein Bild hab ich schon gefunden:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…22_Scroller.JPG

    das sind 2 DC Motoren, ohne Lichtschranke an den Gels, vermutlich ueber Hallsensoren am linken Motor abgefragt.
    Schaltplan fuer ne automatische Abschaltung der Motoren in Endstellung hab ich schon. (geht ueber Stromstaerkeanstieg)
    Die Software dafuer ist einfach, DMX-In, ne Motorsteuerung re/li, Geschwindigkeit fuer Motor;
    das alles hab ich schon, zwar fuer L293D H-Bridges, die werden mir vermutlich um die Ohren fliegen, aber dann gibts immer noch L298.
    Dann noch ein Zaehler fuer die Hallsensor-Impulse mit Interrupt, wenn bestimmte Zaehlerzahl erreicht ist, dass der Motor stoppt.

    Das mit den IR-Lichtschranken ist mir zu unsicher, obwohl ich zum Testen noch ne gepulste (vermutlich ca. 7k) IR-Lichtschranke verbauen werd.

    gruss
    wolf

  • Bei den Rollenfarbwechslern die ich kenne, ist jeweils nur ein Antrieb verbaut. Bei der anderen Rolle ist die Achse mit der Rolle über eine Feder verbunden, und dadurch werden die Farbfilter automatisch auf Spannung gehalten, ohne das man sich da groß drum kümmern muss. Beide Rollen sind dann durch einen Zahnriemen verbunden.

    Ich hab das andere Thema jetzt nicht gelesen, aber ein paar Sachen würde ich beim Selbstbau noch berücksichtigen:
    * ne Gabellichtschranke ist schon gut, nur glaube ich könnte das in einem Hobbyprojekt bei dunklen Farbfiltern schwieriger mit der Auswertung werden. Eine Reflexlichtschranke dürfte da einfacher zum Auswerten werden. Außerdem haben die Farbfilter so die Angewohnheit, wenn sie dann schon älter werden und sich verziehen, dass sie da gerne aus der Lichtschranke herausspringen.
    * Wenn man mit nem Codierstreifen arbeitet, dann würde ich nicht den ganzen Filter mit einem Klebeband überkleben, sondern genau andersherum: An die Stelle, wo die Codierung hin soll, ein kleines Stück Klebeband. Das spart Klebeband, was ja auch nicht grad billig ist :)

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • Die Wechsler, die ich bis jetzt hatte, hatten alle nur einen Antrieb. Und da war es so wie Stefan sage, der String wird mittels Federkraft auf Spannung gehalten.
    Ich kenne zwei Antriebe nur von großen Wechslern, für z.B. 8-Lites

    Die Nutzung von Codierstreifen hat in der Tat einige Vorteile (z.B. keine Referenzfahrt, genau Positionierung), aber auch einige Nachteile:
    u.A. dauert es viel länger den String herzustellen, fallen die Dinger je nach Klebeband und Sorgfältigkeit beim kleben auch mal ab. Die Anforderungen an die Genauigkeit der Stringführung werden viel höher.

    Verbreitete Techniken ohne Codierung sind z.B. Magnete an einer Rolle und Hallsensoren, oder eine Gabellichtschranke und Encoderscheibe am Motor oder an einer Rolle. Funktionieren eigentlich beide gleichgut.

    Dennis

  • Vielen Dank fuer Eure Anregungen. Ich werds wahrscheinlich so machen:

    2x 4Amp Motortreiber mit L298
    mit 0,1 Ohm Widerstand gegen Masse an Sense

    automatische Motorendabschaltung (per Software von 0-5A Motorstrom einstellbar)

    - von Sense ueber einen Rail2Rail OpAmp mit 10 oder 16-facher Verstaerkung (weiss ich noch net genau, was einfacher fuer den MC zu rechnen ist) zu einem 8-Bit ADC-Wandler zum MC.

    Positionsbestimmung per Hallsensor:

    Farbband ueber kubelgelagerte Umlenkrolle; die Umlenkrolle treibt ein federgefuehrtes Gummirad mit 4 Magneten. (auf ca. 5mm genau bei 7mm Durchmesser der Gummirolle). Hat den Vorteil, dass die Postionsbestimmung des Farbbandes linear ist).

    Farbbandantrieb:
    jeweils ein Motor mit 1/16 Untersetzung ueber Zahnraeder und -riemen
    Farbrollendurchmesser zwischen 20 und 30mm.

    Teileliste fuer Motortreiber, OpAmp und ADC:

    2x l298 2,10 4,20
    2x Elko 4700 uF 35V 0,49 0,98
    2 Motoren ( die derzeitigen sind von Pollin Johnson 30037) ca. 2,50 je Stueck
    (ob die reichen, werden die Tests zeigen?.

    8x BYV 27/200 0,39 3,12
    2x 0,1 Ohm 2-5W (CRA2512 R100E)SMD 0,1 Ohm 3W 0,39 0,78
    2x 1uF Elko (SM 1,0/63RAD) 0,05 0,10

    1x LMC6062N 2xOpAmp Rail2rail 1,85 1,85
    2x 1kOhm 0,1% (MPR 1,00K) 0,19 0,38
    2x 10kOhm 0,1% (MPR 10,0K) 0,19 0,38

    1x ADC (ADC 0834 CCN) 8Bit AD Wandler 4 Kanal 2,15 2,15

    Motorentstoerung (fuer 2 Motoren):

    4x47nF (MKS-2 47N) 0,10 0,40
    2x 100nF (MKS-2-5 100N) 0,07 0,14

    2 Zahnraeder 12Z
    2 Zahnraeder 48Z
    2 Zahnriemen (gesamt ca. 24 EUR)

    + 1Steuerplatine entweder auf Hendriks Transceiver oder DE Dimmer Basis wobei die DE-Dimmer-Basis besser ist, da hier schon ein LCD-Display implementiert ist.
    ( hab aber auch Hennes Transceiver mit LCD).

    gruss
    wolf

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