Musicalproduktion Timecode oder Audioplayer

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hi Leute,
    ich bin gerade dabei die Lichtshow für eine Musicalproduction ( lokaler Musikverein) zu erstellen.

    Beim Musical gibt es Livemusik, Musik und Livemusik und nur Musik vom Band. Dieses soll natürlich mit Licht versehen werden. Da die "Show" ca. 20 mal aufgeführt wird würde ich es gerne möglichst schaffen alles soweit zu automatisieren, dass ich live nur noch wenig sachen am Licht machen muss. ( So wird es auch in richtigen Musical Produktionen gemacht, soweit ich weiß wird dort auch alles via Timecode gesteuert).

    Da ich mich leider nicht mit Timecode auskenne hatte ich mir folgende Lösung vorgestellt.

    Zu jeder Szene (z.B. Song Total Eclipse of the heart) Erstelle ich ein Stereo Audio File auf der Linken Tonspur kommen die Einspieler fürs Mischpult für die Front PA und auf dem rechten Kanal die Anweisungen für den Dirigenten mit Click und Einzähler( Metronom).

    Danach könnte ich mittels dieses Audio Files die Szene im Audioplayer verlichten.

    Dieses würde soweit auch funktionieren.

    Nun möchte ich aber ca. 20 Szenen erstellen und die nacheinander ablaufen lassen.
    Am besten wäre es dabei wenn der Dirigent am Pult einen "next" Knopf hätte mir der er den nächsten Song starten könnte.

    Vielleicht habt Ihr noch weitere Ideen für mich wie ich diese Aufgabe meistern kann.

    Danke

    Chris

    PS: Leider habe ich bei der Suche auch nur wenig zu Timecode gefunden, ggf. könnte ich dies dadurch lösen.

    Suche LJ für meine Band im Umkreis Karlsruhe
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  • Hallo,
    ich würde das im großen und ganzen nicht über eine Timecode-Funktion laufen lassen. Wenn ich (Amateur)-Theater und Musicals verlichte, dann kann es durchaus auch mal vorkommen, dass ein Teil etwas länger dauert, oder dass der Dirigent etwas schneller oder langsamer den Tackt vorgibt. Daher nehme ich dafür praktisch ausschließlich das Textbuch in DMXC und triggere jede weitere Szene per Klick auf den Go-Button. Das funktioniert recht einfach und ist wirklich kein großer Aufwand wärend der Aufführung. Nur dort, wo die Musik komplett vom Band kommt, da kannst du z.B. auch den Audioplayer von DMXC verwenden. Damit kannst du dann punktgenau in die Audiodatei einzelne Lichtszenen einfügen und mit einem Befehl den Audioplayer aus dem Textbuch oder der Szenenliste heraus starten.

    Außerdem würde ich das mit dem weiter klicken auf keinen Fall jemand anderem wie z.B. dem Dirigent übergeben. Der hat erstens andere Dinge zu tun, zweitens ist die Zeit zwischen weiterklicken und Anfang des Stücks nicht immer gleich groß (was aber für den Timecode wichtig wäre) und drittens solltest du (oder jemand anderes von der Technik) auch dafür verantwortlich sein (falls doch mal was nicht tut) und nicht jemand, der dafür eigentlich nicht zuständig ist.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Hi!

    Ich würde bei der Livemusik ebenfalls vorsichtig sein. Und auch die Steuerung sollte jemand machen der ausschließlich dafür Zeit hat. Das kann gutgehen, aber wenn was passiert ist das richtig blöd.
    Wenn Du allerdings zusätzlich zu Deinem Job dem Dirigenten noch was "an die Hand" geben willst, dann würd ich persönlich den einfachsten Weg für den gewünschten Knopf gehen: Nimm einen alten Joystick und löte an den oder die Knöpfe Kabel mit den gewünschten Tasten dran. Die Taste(n) dann mit den gewünschten Funktionen belegen und wenn der Dirigent wild dran rumfummelt machst Du als "Panikschalter" einfach das Fenster der Joystickkontrolle zu und er kann nix mehr verdrücken... ;)

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • Ich habe mir jetzt mal das Textbuch genauer angeschaut, ich glaube für ein ersten Versuch werde ich dieses nehmen.

    Das mit dem Dirigenten erachte ich als nicht so schlimm wie Ihr.(Eventuell bräuchte man nur eine Art Info vom Dirigenten, das heisst man hätte eine Panel mit 3 Modi ( Off, Standby und GO ( so gesehen im Musical "We Will Rock You")). Man könnte dann selbst entscheiden wann man das Signal vom Dirigenten verarbeiten will.

    ( eventuell Feature wunsch für die 3.0)


    Danke für die Tipps.
    Gruß Chris

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  • Hmmm ok, vielleicht bin ich da ja ein bischen eigen, aber ich würde es niemandem, der nicht zu meinem Technik-Team gehört gestatten, da weiter zu schalten. Nicht, weil er dazu nicht in der Lage wäre, oder ich ihn für nicht fähig erachten würde, sondern er ist dafür einfach normal nicht zuständig. Da geht es mir einfach um strikte Aufgabenteilung und -trennung. Denn wenn etwas mit der Musik nicht stimmt, dann hat das der Dirigent zu verantworten (oder der Tontechniker) abber nicht ich vom Licht, wenn was mit dem Licht nicht stimmt, dann muss ich dafür gerade stehen (wenn ich am Licht saß) und sollte nicht auch noch der Dirigent dafür verantwortlich sein. So bleibt jeder in seinem Resort. Denn dann kann sich auch jeder voll auf seinen Job konzentrieren.

    Zum Textbuch: Wie gesagt arbeite ich fast ausschließlich damit, aber es gibt auch einige hier, die bei Aufführungen ein Papier-Textbuch mit Szenennummern an den entsprechenden Stellen vor sich liegen haben und dann alles mit der Szenenliste machen. Dadurch haben z.B. auch alle anderen mit einem Textbuch die Information, wann eine neue Lichtszene kommt.
    Viele Grüße
    JP

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  • [...].(Eventuell bräuchte man nur eine Art Info vom Dirigenten, das heisst man hätte eine Panel mit 3 Modi ( Off, Standby und GO ( so gesehen im Musical "We Will Rock You")). Man könnte dann selbst entscheiden wann man das Signal vom Dirigenten verarbeiten will.
    [...]


    Das hast Du zwar so gesehen, aber das funktioniert andersherum.
    In den Musicals gibt es einen Inspizienten (bzw. inspiriert aus USA "Caller" genannt). Der kann auf seinem Kontrolltisch das "standby" Licht beim Dirigenten (oder auch Licht, Ton, Obermaschinist, Untermaschinist, Requisite, Special-FX, Followspot-Fahrer) einschalten. Je nach Konvention muss der dann durch Druck auf "Standby" bestätigen, dass er es gesehen hat. Dann drückt der Caller "go". Wie das Timing des Vorgangs genau ist, stimmt das Team untereinander ab. Was bei welchem GO zu passieren hat, ist vorher abgestimmt. Da der Dirigent für seine Arbeit selten brauchen kann, dass ihm jemand Kommandos ins Ohr sagt, bevorzugen die diese Lichtzeichen-Variante, während Bühnentechniker und Lichttechniker auch sehr häufig per (drahtlosem) Intercom mit akustischen Kommandos versorgt werden. Aber auch die sind meist auf "achtung für Cue xxx [Gedenksekunde] - GO" beschränkt.

    Was der dann dirigiert wird meist per Kamera zu den einzelnen Pultmenschen übertragen (also zurück zum Caller, zum Lichtpulter, zum Tonpulter) und nicht zuletzt auf verschiedene Monitore auf der Bühne und im Saal, so dass die Sängerinnen und Sänger das Dirigat überall sehen können.
    Bei Opern kenne ich es so, dass die Beleuchtungs-Menschen einen eigenen Korrepetitor haben, der dann mit Monitor und Partitur mitliest und die Einsätze gibt. Ansonsten macht das auch häufig der Inspizient / Caller.

    Wenn mit Clicktracks gearbeitet wird, kann diese Clickspur dann bei Licht und Ton genutzt werden - vom Diri gestartet wird das aber i.d.R. nicht.

    Ich gehöre übrigens zu der Fraktion, die JPK meinte mit "es gibt auch einige, die ein Papiertextbuch haben". Aber jeder wie er/sie es mag!
    Ich pfliche JPK bei, was das Vermischen von Kompetenzen geht. Ein Dirigent hat anderes zu tun als Lichtcues zu drücken.

    Technisch geht das auch schon mit Bordmitteln (ich hab auch schon mal Schauspieler selber das Licht im Raum anschalten lassen mit entsprechenden Lichtschaltern auf der Bühne) - aber vielleicht tauschen wir uns darüber per PN oder in einem separaten Thread aus, wenn noch interesse besteht.

  • Danke für deine Antwort. Sehr interessant zu lesen.

    Vielleicht könntest du deine Lösung hier Posten, da es eventuell noch andere Personen gibt, die sich dafür interessieren.

    Gruß
    Chris

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  • Hi Leute,
    [...]Da die "Show" ca. 20 mal aufgeführt wird würde ich es gerne möglichst schaffen alles soweit zu automatisieren, dass ich live nur noch wenig sachen am Licht machen muss. ( So wird es auch in richtigen Musical Produktionen gemacht, soweit ich weiß wird dort auch alles via Timecode gesteuert).
    [...]


    Gerade bei 20 Vorstellungen würde ich Dir empfehlen, dass Du Dir wirklich mal eine professionelle Kommandostruktur im Musical anschaust. Da ist weniger Timecode im Einsatz als man denkt.

    Quote

    Zu jeder Szene (z.B. Song Total Eclipse of the heart) Erstelle ich ein Stereo Audio File auf der Linken Tonspur kommen die Einspieler fürs Mischpult für die Front PA und auf dem rechten Kanal die Anweisungen für den Dirigenten mit Click und Einzähler( Metronom).


    Diesen Trick habe ich bei Spielszenen erfolgreich angewendet, in der der Darsteller einzuspielenden Ton vorweg genommen hat (Kommandos aufm Ohr, anderen Kanal auf der PA).
    Aber was macht Dein Musikverein, wenn Du die Mugge einspielst? Mach da der Diri mit, dass er zum Playback nach Fernsteuerung "pinselt"? Aber das ist ja nicht das Thema.

    Quote


    Am besten wäre es dabei wenn der Dirigent am Pult einen "next" Knopf hätte mir der er den nächsten Song starten könnte.


    DMXC hat ja tausend Möglichkeiten, ein Fernsteuersignal einzulesen. Die bekanntesten dürften sein:
    Midi - DMX - Tastatureingabe
    Ich nutze letzteres: Von Cleware eine Umsetzung von potentialfreien Tastsignalen auf USB, die sich am Rechner wie eine Tastatur verhält. Jeder Kanal hat ein kleines 5V-Relais und ich lege per XLR-Kabel (zur Not auch über eine freie Leitung im Multicore) die gewünschten Schaltstellen überall hin, wo ich sie brauche (z.B. als Lichttaster in die Kulisse). Das Relais ist nötig, weil bei langen Leitungen die Kapazitäten zu hoch sind.
    Zu der Cleware Büchse habe ich hier im Forum schon einige male gepostet - in der Umgebung haben Kollegen auch Midi- oder einfache Joystick-Umbauten beschrieben.

    Damit Dein Dirigent weiß, wann Deine Lichtanlage so weit ist, dass er das Knöppchen drücken darf, nimmst Du einen LED-RGB-Par mit kräftigem Frostfilter und montierst den so, dass der Dirigent die Farbfläche wie eine Ampel sehen kann. (ggf. nicht auf 100% ziehen - das könnte blenden und Dein Diri sieht im grünen Gegenlicht sehr ungesund aus...)
    Wenn Du basteln willst, baust Du Dir selber z.B. aus einem DMX-LED-Demuxer so eine Ampel und bastelst da den Taster mit rein und Du hast eine brauchbare Fernsteuerung (die Du allerdings nachher nie mehr brauchen wirst...)

    Den Rest kriegst Du hin, wenn Du Dich mit der Befehlsstruktur von DMXC beschäftigst. Der Taster muss den Audioplayer starten, Dein Audioplayer muss dann am Abschluss eines Tracks selber den nächsten Track laden. Wie lange das dauert wirst Du ausprobieren müssen und kannst dementsprechend so lange das Lichtzeichen auf rot und anschließend wieder auf grün setzen.

    Und wenn der Dirigent auch noch auf etwas auf der Bühne aufpassen muss (vor dem Einzählen), kannst Du in den Fällen das "grün" selber auslösen bzw. die Person auslösen lassen, die das sieht.
    Überlege Dir aber ggf., ob nicht z.B. auch der Tonmensch dieses Startsignal auslösen könnte - da dürfte ggf. weniger Berührungsangst mit der Technik sein. Wäre ich für die Live-Mugge verantwortlich würde ich den Knopf nicht wollen...

    Übrigens: Du wirst uns sicher auch informieren, wie Du die Aufgabe dann gelöst hast.

  • Vielen dank schon mal für deine Antworten.

    Ich habe mich gestern mal ein wenig mehr in die Thematik eingelesen.

    Dabei bin ich zum Entschluss gekommen, mir ein zuerst einmal ein Grobkonzept der "Show" zu erarbeiten. Ich bin nicht nur der Lichttechniker, nein ich mache auch die generelle Planung der Show. Diese "Show" werde ich dann mit Ton und dem Dirigenten abstimmen.
    Ich werde auch Vorschlagen, dass wir eventuell einen Inspizient engagieren sollten.

    Ich glaube ich sollte einfach noch mehr Recherche betreiben.

    Hast du gute Tipps Literatur oder Links zum Thema Theater/ Musical?

    Vielen vielen Dank

    Ich werde euch natürlich auf dem laufenden halten und informieren wie ich das ganze nun gelöst habe, da die "Premiere" allerdings frühestens 2013 ist wird sich das allerdings noch ein weilchen hinziehen.

    Vielen vielen Dank

    Chris

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  • Hi!

    Ich weiß ja nicht ob es Dir weiterhilft, aber ich hab 2008 mal sowas ähnliches gemacht. Nur viel viel Laienhafter und natürlich ohne Livemusik... ;)
    Nachzulesen im Wiki unter http://www.dmxcontrol.de/wiki/Anwenderb…/Pferdeshow2008.
    War halt "einfach nur" eine No-Budget-Produktion für eine Weihnachtsfeier bei der einige Darsteller/Sprecher auch erst am Tag der Aufführung das erste Mal dabei waren. Gut, in dem Fall war die Darstellerin allerdings zumindest Show-Profi.
    Auf jeden Fall habe ich gelernt, dass so ein "Produktionsleiter" zwischen den Gewerken ECHT hilfreich ist. Hatten wir nämlich nicht und das in der Manöverbesprechung als Schwachpunkt entlarvt.
    Und man sollte vielleicht nicht unbedingt Ton, Licht, Video und Einsatzgeber für den Sprecher gleichzeitig sein und nebenbei auch noch darauf achten, dass die Darsteller bereit sind.... :D
    Besser vorher 30h lang genau Gedanken darüber machen und planen als dann jeden Aufführung 2-3h vor Stress schwitzen und Fehler provozieren.
    Viel Erfolg!!!

    Hoc

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  • In den Musicals gibt es einen Inspizienten [...] Wie das Timing des Vorgangs genau ist, stimmt das Team untereinander ab.


    Nicht nur in Musicals, im Theater funktioniert das auch so. Wenn zwei Leute auf die Bühne auftreten und sich genau in der Mitte treffen sollen, ist das auch die Aufgabe des Inspizienten, dafür zu sorgen, dass das klappt. Oder mit entsprechenden Nachtsicht und/oder Zoom-Kameras dafür zu sorgen, dass Einsätze auch auf minimale (Hand)Bewegungen der Schauspieler ausgelöst werden können.
    Wie "viel" dann der Inspizient macht, muss im Team abgestimmt werden - wen ein Techniker wenig Einsätze braucht und viel selbst machen kann, dann ist der Inspizient entlastet - wenn er aber Einsätze braucht, bekommt er die vom Inspizienten.

    Technisch geht das auch schon mit Bordmitteln (ich hab auch schon mal Schauspieler selber das Licht im Raum anschalten lassen mit entsprechenden Lichtschaltern auf der Bühne) - aber vielleicht tauschen wir uns darüber per PN oder in einem separaten Thread aus, wenn noch interesse besteht.


    Gerne in einem neuen Thema, ich glaube, das könnte auch noch andere Leute interessieren - und wäre schade, wenn das Wissen in einer PN "versteckt" wird.


    Ich glaube ich sollte einfach noch mehr Recherche betreiben.
    [...] da die "Premiere" allerdings frühestens 2013 ist wird sich das allerdings noch ein weilchen hinziehen.


    Ich würde da mal schauen, ob du mal hinter die Kulissen von so einem Theater oder Musical schauen kannst, und dir das Inspizienten-Pult und sein Textbuch ansehen und erklären lassen kannst. Ich habe bisher leider nur ein altes Pult gesehen, da war dem Theater kurz davor bei einem Umbau das verwendete Pult durch einen Unfall kaputt gegangen (das Pult stand fast schon auf der Bühne). Das war natürlich eine riesige Katastrophe, und da musste dann schnellstmöglich das alte Pult reaktiviert werden, damit die Vorstellungen weiter laufen können...

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • In den Musicals gibt es einen Inspizienten [...] Wie das Timing des Vorgangs genau ist, stimmt das Team untereinander ab.


    Nicht nur in Musicals, im Theater funktioniert das auch so. Wenn zwei Leute auf die Bühne auftreten und sich genau in der Mitte treffen sollen, ist das auch die Aufgabe des Inspizienten, dafür zu sorgen, dass das klappt. Oder mit entsprechenden Nachtsicht und/oder Zoom-Kameras dafür zu sorgen, dass Einsätze auch auf minimale (Hand)Bewegungen der Schauspieler ausgelöst werden können.
    Wie "viel" dann der Inspizient macht, muss im Team abgestimmt werden - wen ein Techniker wenig Einsätze braucht und viel selbst machen kann, dann ist der Inspizient entlastet - wenn er aber Einsätze braucht, bekommt er die vom Inspizienten.


    Im Theater und der Oper funktioniert das sogar garantiert so, da hab ich selber sowohl als Inspizient wie auch am "anderen Ende" der Befehlskette gearbeitet. Da die Musicals aber das amerikanische System haben (Caller, Stage-Manager...) und sicher auch etwas technisierter sind, ist meine Formulierung für's Musical (also der Serienbetrieb mit 200 Vorstellungen im Jahr bei 5 Jahren Laufzeit) vorsichtig. Ja, ein guter Inspizient ist der Schlüssel, wenn nachher alles reibungslos laufen soll - und je Laie der Darsteller, desto Profi der Inspizient.

    Quote

    Technisch geht das auch schon mit Bordmitteln (ich hab auch schon mal Schauspieler selber das Licht im Raum anschalten lassen mit entsprechenden Lichtschaltern auf der Bühne) - aber vielleicht tauschen wir uns darüber per PN oder in einem separaten Thread aus, wenn noch interesse besteht.


    Gerne in einem neuen Thema, ich glaube, das könnte auch noch andere Leute interessieren - und wäre schade, wenn das Wissen in einer PN "versteckt" wird.


    Wir sind ja schon fleißig dabei...

    Quote


    Ich glaube ich sollte einfach noch mehr Recherche betreiben.
    [...] da die "Premiere" allerdings frühestens 2013 ist wird sich das allerdings noch ein weilchen hinziehen.


    Ich würde da mal schauen, ob du mal hinter die Kulissen von so einem Theater oder Musical schauen kannst, und dir das Inspizienten-Pult und sein Textbuch ansehen und erklären lassen kannst. Ich habe bisher leider nur ein altes Pult gesehen, da war dem Theater kurz davor bei einem Umbau das verwendete Pult durch einen Unfall kaputt gegangen (das Pult stand fast schon auf der Bühne). Das war natürlich eine riesige Katastrophe, und da musste dann schnellstmöglich das alte Pult reaktiviert werden, damit die Vorstellungen weiter laufen können...


    Sicher ist es interessant ein Inspizientenpult zu sehen - ich kenne einige und sie sind an manchen Stellen sehr ähnlich, an anderen sehr unterschiedlich.
    Ich hab auch schon nur mit Funkgerät und Skript in der Hand und mit Stirnlampe gearbeitet. Das ging auch und im Grunde war es das gleiche - im Stück mitlesen und rechtzeitig alle Kommandos geben - dabei aber alles im Blick behalten, ob es wirklich so läuft wie es soll. Und in der vom Threadstarter geschilderten Produktion wird's sicher kein professionelles Inspizientenpult geben - die Dinger sind immer hoch individuell auf ein Haus zugeschnitten.
    In Deutschland ist das Berufsbild nicht sehr gut festgelegt, es gibt keinen geregelten Ausbildungsgang. Man findet in der Oper z.B. studierte Musiker, im Theater studierte Schauspieler oder aber auch Quereinsteiger. In den USA wird der Beruf des Stagemanagers universitär ausgebildet, die lernen dann zusammen mit Schauspielern, Sängern und Tänzern (je nach Schwerpunkt). Aber da ist das "Callen" auch nur ein Teilbereich. Ansonsten sind die sogar mit den Regie-Assistenten vergleichbar. In Englisch hab ich dazu ein paar Literaturhinweise. Aber die helfen nichts, wenn man nicht mal eine(m) Inspizienten/in bei der Arbeit länger zugesehen hat bzw. hospitiert hat. Learning by doing...

  • Hi!

    Weil Du gerade Amerika erwähnst nur schnell ein Einwurf:
    Wer einen richtig guten Backstage-Bericht sehen will (auch das "callen" kommt darin sehr gut erklärt rüber), der muss sich irgendwie die "Backstage bei KA (Cirque Du Soleil)" - Dokumentation besorgen.
    Lief irgendwann man auf Arte oder einem der Kulturkanäle der Öffentlichen und ist (nicht nur wegen der Show) mehr als sehenswert. Denn da sieht man mal was alles für ein Aufwand nötig ist damit SOWAS überhaupt läuft....
    Möglicherweise ist es dieses Video (http://www.youtube.com/watch?v=Nwkt-6OUxyA), ist aber in Deutschland nicht verfügbar. Aber ich habe gehört es gibt da Möglichkeiten das dennoch zu schauen... ;)
    Ich glaub ich habs noch irgendwo auf Platte, wenn Interesse besteht bitte Nachricht per PN, dann schau ich mal nach.

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  • Hi!
    [...]Wer einen richtig guten Backstage-Bericht sehen will (auch das "callen" kommt darin sehr gut erklärt rüber), der muss sich irgendwie die "Backstage bei KA (Cirque Du Soleil)" - Dokumentation besorgen.
    Lief irgendwann man auf Arte oder einem der Kulturkanäle der Öffentlichen und ist (nicht nur wegen der Show) mehr als sehenswert. Denn da sieht man mal was alles für ein Aufwand nötig ist damit SOWAS überhaupt läuft....
    [...]

    Hoc


    ja - DAS ist ein geiles Beispiel, wie das amerikanische System funktioniert - da hat die Callering auch in ihrer Caller Booth gethront (hatte Ähnlichkeit mit einer Kranführerkanzel...) mit Blick über alles und (so meine ich zu erinnern) irgendwo bei Cue-Nummer 400 dann die Show beendet... Die hat überwiegend mit gesprochenen Kommandos gearbeitet.

    Ich hab einen Mitschnitt einer Sendung "Backstage bei Les Mis" in Saarbrücken(?). Da ist der klassische Opern-Inspizient mehrfach im Einsatz (die Krawatte hat der sicher nur anlässlich der Aufzeichnung getragen) mit seiner Gummibärchenschüssel - den Trick hab ich auch an anderen Häusern kennen gelernt :) Der hat übrigens ein pfiffiges, geteiltes Pult - oben hängen Monitore und Bedienelemente, die er nicht so häufig braucht, dazwischen ist freier Blick zur Bühne und unten liegt Buch und die Bedienelemente für Lichtzeichen, Funk, Einruf... Dafür wird es schwierig sein, dieses Pult zu versetzen.

    Das schweizer Fernsehen hat in den letzten 20 Jahren zwei mal so eine Aktion gemacht: Auf SF1 Live-Übertragung aus dem Züricher Opernhaus (vor Jahren Schwanensee, kürzlich Zauberflöte), auf deren Spartenkanal zeigleich Backstage. Auch da ist immer wieder die Inspizientin zu sehen gewesen. Die hat viele Lichtzeichen zur Verfügung gehabt, aber auch manches per gesprochenem Kommando ausgelöst. Das Pult war aber eher so in die Ecke des linken Portalturmes gequetscht.

    Im Festspielhaus Baden Baden steht ein relativ standardisierter Inspizientenwagen, aber da muss man immer vorbei schauen, um auf die Bühne zu sehen. Dafür gibt es mehrere Anschlussstellen dafür. In meiner ehemaligen Wirkstätte war es ein Monolith aus dem Rittal-Pultschranksortiment mit vielen Knöppkes - den gab es zwei mal, ein mal Bühne links und ein mal Bühne rechts, damit in aufwändigen Produktionen 2 Inspizienten die Arbeit teilen können. Den hat die dortige Tonabteilung zusammen mit den Schlossern weitgehend selbst gebaut.
    In der Oper Basel ist das Pult auch beweglich, ob steckbar weiß ich nicht, und eher kompakt. Im Grand Théatre de la ville de Luxembourg ist das Pult auch fest eingebaut und sieht recht "üblich" aus (Wenn Häuser kein eigenes Ensemble haben, haben sie meist Lösungen "von der Stange", mit denen auch die zugereisten SMs / Caller der verschiedenen Produktionen irgendwie klar kommen)

    Salzbrenner baut so Teile (Stagetec.com)

    Ich hab selber mal Entwürfe für ein transportables Inspizientenpult mit Einruf, Lichtzeichen, Funkanbindung und Monitoren gemacht, ist aber nie umgesetzt worden. Übrig geblieben ist eine Kiste mit 3 roten und 3 grünen beleuchteten Schaltern, daran 3 XLR-Buchsen und 3 Kästchen mit roter und grüner Signalleuchte - eine Mini-12V-Lichtzeichenanlage, die ich z.B. gerne verwende, um Dirigenten "fernzusteuern". Ganz ohne DMXC... Bei einer Show (technisch vergleichbar mit der Pferdeshow aus dem Wiki) waren es die schon zitierten LED-Pars, mit denen ich Schauspieler auf Video-Einspielungen synchronisiert habe - mit DMXC.

    Hach - ich komme ins Schwelgen. Aber das löst ja das Problem unseres Threadstarters nicht, der vor der Aufgabe steht, eine saubere Organisation für seine Produktion hinzukriegen - und das nicht erst, wenn der Vorhang hoch geht.

  • Der Thread wird auch ohne konkrete Lösung für mich immer interessanter.

    Ich glaube ich muss unbedingt mal einen "Backstage" Führung bei einem Musical, Oper etc. besuchen.

    Einfach eine super interessante Thematik.

    Danke für die vielen Infos.

    Gruß Chris

    Suche LJ für meine Band im Umkreis Karlsruhe
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    bei Interesse einfach melden.

  • Hallo,
    um mal wieder zurück zu kommen, auf das Problem :D: Es kommt halt immer drauf an, wieviel ihr dafür ausgeben wollt. Aber ich denke, schon mit recht einfacher Technik kann man doch einen großen Zugewinn erreichen.

    Zumindest die Technik wird man schon mal einigermaßen einfach synchronisieren können, indem man diese mit Walki-Talkis ausstattet. Solange der Inspizient / leitende Techniker nicht so sitzt, dass ihn das Publikum hören kann, ist das kein Problem. Zum synchronisieren des Dirigenten /von Tänzern kannst du (wie bereits gesagt) auch entsprechende Lichtelemente in der DMX-Kette vorsehen oder eine eigene kleine DMX-Kette dafür aufbauen. Ich hab z.B. zum Synchronisieren von Tänzern eines Tanztheaters auch schon Lichterschläuche verwendet, die ich ganz vorne auf der Bühne auf voller Bühnenbreite hinter einem kleinen Absatz montiert hatte. So waren diese für das Publikum unsichtbar, aber die Tänzer konnten die Lichterschläuche von überall auf der Bühne gut sehen. Bevor ein Musikstück (vom Band abgespielt) eingesetzt hat, habe ich eine Sekunde davor die Schläuche aktiviert. Das ist natürlich nicht mit einer professionellen Inspizienteneinrichtung vergleichbar, aber es hat recht gut funktioniert. Für den Dirigenten kann man z.B. auch eine kleine Lampe an einen Switch hängen und diese dann z.B. auf den Boden strahlen lassen (kann ja z.B. auch ne kleine Schreibtischlampe sein, solange das mit dem Trafo keine Probleme gibt). So ist sie auch für das Publikum unsichtbar.

    Natürlich ist in dieser Lösung keine Rückmeldefunktion integriert. Aber zumindestens wäre es mal eine Alternative zur ganz fehlenden Inspizientenausrüstung.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • [...].

    Natürlich ist in dieser Lösung keine Rückmeldefunktion integriert. Aber zumindestens wäre es mal eine Alternative zur ganz fehlenden Inspizientenausrüstung.
    Viele Grüße
    JP


    Die wenigsten Lichtzeichenanlagen, die aktuell in Häusern installiert sind, haben eine Rückmeldefunktion. Insofern sind die von Dir aufgezeigten Lösungen schon sehr professionell, insb. wenn diese verschiedenen Arten von Lichtzeichen tatsächlich mit logischem Zusammenhang der "automatisierten" Show laufen (per Effekt dafür sorgen, dass ein Zeichen wirklich immer exakt X Sekunden vor dem Einsatz der Musik kommt...). Selbst eine geschaltete Mehrfachsteckdose am Inspizientenplatz und die zitierte Schreibtischleuchte beim Vorhangzieher sind schon ein sehr effektives Hilfsmittel.

    Wenn man viel Geld ausgeben will, kann man sich auch per Google einen der Hersteller von "Light Cue Systems" oder "Cue Lights" heraussuchen und einen nach oben hin offenen Betrag für die gleiche Funktion ausgeben (ok, das war polemisch): Hier ist ein Schalter, dort geht ein Licht an.

    Walkie Talkie ist eine Lösung, aber gerade bei wechselnder Umgebungslautstärke kommen die günstigen Typen an ihre Grenze was die Verständlichkeit betrifft. Aber auch z.B. eine für die aktuelle Produktion nicht gebrauchte In-Ear-Monitoring-Anlage kann z.B. 2 Verfolgerfahrer, einen Bühnenrenner und den Lichtmann am Pult mit Kommandos versorgen (und das in besserer Qualität als eine Handquetsche).

  • Walkie Talkie ist eine Lösung, aber gerade bei wechselnder Umgebungslautstärke kommen die günstigen Typen an ihre Grenze was die Verständlichkeit betrifft. Aber auch z.B. eine für die aktuelle Produktion nicht gebrauchte In-Ear-Monitoring-Anlage kann z.B. 2 Verfolgerfahrer, einen Bühnenrenner und den Lichtmann am Pult mit Kommandos versorgen (und das in besserer Qualität als eine Handquetsche).


    Naja gut, das kommt dann drauf an, was man so an Material vorhanden hat. Eine andere Möglichkeit wäre auch noch, man mietet sich eine Intercom-Anlage (oder kauft sie wenn es in Zukunft öfter Veranstalltungen einer gewissen Größenordnung gibt). Das wird dann zwar nicht ganz so billig, hat dafür aber auch einige Vorteile, wie die recht große Zuverlässlichkeit. Wenn man basteltechnisch sehr bewandert ist, wäre da aber auch ein Selbstbau möglich. Ich glaube, ich habe solche Projekte von Interkom-Einspeißegeräten schon im Elektor gesehen. Wenn ich das noch richtig weiß ging das nicht wie bei manch anderem Interkomsystem über ein zentales Steuergerät, sondern über einen gemeinsamen Bus (über XLR-Kabel) und direkt über jeden einzelnen Sender/Empfänger.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Lief irgendwann man auf Arte oder einem der Kulturkanäle der Öffentlichen und ist (nicht nur wegen der Show) mehr als sehenswert. Denn da sieht man mal was alles für ein Aufwand nötig ist damit SOWAS überhaupt läuft....
    Möglicherweise ist es dieses Video (http://www.youtube.com/watch?v=Nwkt-6OUxyA), ist aber in Deutschland nicht verfügbar. Aber ich habe gehört es gibt da Möglichkeiten das dennoch zu schauen... ;)

    Gemeinschaftsproduktion vom ZDF theaterkanal, arte und ORF - zumindest laut Abspann.
    Herzlichen Dank für den Tipp, das ist absolut sehenswert, auch wenn man vom Inspizienten nur immer kleine Ausschnitte mitbekommt. Gefühlsmäßig standen die Sicherheitsnetze im Vordergrund :D

    Freundliche Grüße

    Stefan


  • Naja gut, das kommt dann drauf an, was man so an Material vorhanden hat. Eine andere Möglichkeit wäre auch noch, man mietet sich eine Intercom-Anlage (oder kauft sie wenn es in Zukunft öfter Veranstalltungen einer gewissen Größenordnung gibt). Das wird dann zwar nicht ganz so billig, hat dafür aber auch einige Vorteile, wie die recht große Zuverlässlichkeit. Wenn man basteltechnisch sehr bewandert ist, wäre da aber auch ein Selbstbau möglich. Ich glaube, ich habe solche Projekte von Interkom-Einspeißegeräten schon im Elektor gesehen. Wenn ich das noch richtig weiß ging das nicht wie bei manch anderem Interkomsystem über ein zentales Steuergerät, sondern über einen gemeinsamen Bus (über XLR-Kabel) und direkt über jeden einzelnen Sender/Empfänger.
    Viele Grüße
    JP


    Kaufen ist sicher eine Idee - beim Großen T (PA, Kommunikationstechnik, Kabelgebundene Intercomsysteme) gibts ein Kit von AXXENT (das ist eher der Dacia unter den Intercoms, während Clearcom so der Mercedes ist) - 1000 Klötze für 3 Sprechstellen Kabelgebunden finde ich für gelegentliche Nutzung heftig. Andererseits - wenn man mal allein das Geld für 3 Monaurale Headsets, die ganzen XLR-Stecker, Gehäuse... zusammenrechnet, wird man beim Selbstbau (wenn man's kann...) auch nicht wesentlich billiger wegkommen. Die Tonqualität ist natürlich viel besser als bei Handfunken, für 1000 EUR kann man aber auch 4 HFG kaufen, die mehr als quäken können.
    Es gibt auch drahtlose Intercoms (mittleweile sogar DECT-Basierend) - aber da habe ich noch keins gehört, was mich klanglich überzeugt hätte und dazu den horrenden Preis gerechtfertigt hätte.

    Partyline-Intercoms sind immer Bussysteme. D.h. einer spricht und alle an der Line können zuhören. Das mit dem zentralen Steuergerät braucht's nur dann, wenn dort z.B. eine "Programm-Einspeisung" oder "Prioritätsruf" oder "all mics mute" oder die Koppelung mehrerer Linien... gefordert ist.

    Ich habe übrigens weder Partyline Intercom noch vernünftige HFG (die letzten Investitionsmittel sind für neue Drahtlosmikros drauf gegangen - digitale Dividende sei dank...), obwohl ich mich in Richtung (kleines Laien-)Theater spezialisiert habe - ich bin bisher mit selbstgebastelten und DMX-Lichtzeichen, Einrufanlage (Garderobenruf), 2 In-Ear-Empfängern für Verfolgerfahrer immer ausgekommen - und für die Übertragung war meist einfach ein Aux-Weg im Tonpult geschaltet mit dem Vorteil, dass der Inspizient auch mal in den Saal rufen kann.

    Ich hatte auch mal den Fall, dass ein Followspotfahrer über Handy angebunden war - dank Flatrate auch kein Kostenproblem.

    Ich denke, wenn man die Kommandostruktur hat, findet man immer technische Lösungen, es umzusetzen.

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