Transceiver auf Streifenraster - irgendwelche praktischen Nachteile?

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • N' Abend,

    ich hab heute mal wieder etwas mit LochMaster rumgespielt und dabei festgestellt, dass es eigentlich kaum Mehraufwand verursacht, Hennes Transceiver auf Streifenraster aufzubauen, als auf einer fertigen/selbstgeätzten Platine. Grade dann, wenn man wie ich selten den vollen Funktionsumfang braucht, wie z.B. beim Demuxer.

    Ich frage mich gerade, ob es irgendwelche technischen Gründe gibt, die dagegensprechen? Zum Beispiel die fehlenden Masseflächen. Kann das unter ungünstigen Bedingungen Störungen verursachen oder nimmt sich das in der Praxis nix?

    Falls Henne damit einverstanden ist, kann ich ja evtl. auch die exportierten JPGs bzw. die *.rst-Datei hier reinstellen, falls mit der jemand was anfangen kann.
    Auch habe ich ein entsprechendes Layout für den Levelshifter des Demuxers erstellt - den habe ich letztes Mal ohne großartige Vorplanung mehr oder weniger "freihand" auf Lochraster getüddelt (kein Streifenraster, wohlgemerkt) und danach entsprechend geflucht, weil ich den entscheidenden Lötfehler ewig nicht gefunden habe... :cursing:


    Gruß Stephan

  • So - habe nun von Hendrik die "Freigabe" bekommen - er meinte allerdings, dass er genau deshalb Streifenraster & Co. endgültig den Rücken gekehrt hat, weil ihm halt des Öfteren Leuten mit dubiosen Problemen bei solchen Konstrukten gemailt haben. Der Nachbau erfolgt also auf eigene Gefahr - wobei "Gefahr" in dem Fall ja maximal in Form von Nichtfunktion besteht. Da man ja den ATMega eh sockelt, hält sich auch der finanzielle Schaden im Ernstfall stark in Grenzen, falls die Schaltung doch Mucken machen sollte, was ich aber so oder so nicht glaube.
    Als Gleichrichter kommt kein Rund-Gleichrichter, sondern einer mit Beschaltungen gemäß Beschriftung zum Einsatz. Hatte da leider kein Bauteil mit dem passenden Rastermaß in der Sammlung, daher der komische Klotz. Eventuell schafft mans auch, irgendeinen belieben Gleichrichtertyp so dranzufriemeln, dass man sich sogar die eine Brücke noch sparen kann, das habe ich jetzt nicht weiter evaluiert. Aber das ist ja der Vorteil gegenüber einem Printlayout - die Details kann sich gegebenenfalls jeder individuell zurechtrücken. ;)

    Im Anhang nun die Bilder vom Transceiver in Vollbestückung und von der Shifterschaltung mit LM324, wie sie für den Demuxer benötigt wird. Falls man den Transceiver für Letzteren hernehmen will, kann man sich natürlich ZC, A/B, A-IN und SPARE inkl. der entsprechenden Brücken und Unterbrechungen sparen.

    Insgesamt hält sich der Zusatzaufwand zur ohnehin nötigeren Löterei bei einem Streifenraster-Aufbau wie man sieht stark in Grenzen, man sollte halt nur wirklich keine der Unterbrechungen vergessen.

    Falls ich trotzdem irgendeinen gravierenden Fehler übersehen habe, bitte gleich nachhaken!

    Nicht von dem Name der Grafik irritieren lassen - der OP-Amp für den Demuxer ist natürlich ein LM324 und kein LM317.

  • Gut zu wissen! Den Quarz selbst hatte ich ursprünglich eh direkt zu den KerKos gepackt, aber dann nach links versetzt, damits auf dem Bild übersichtlicher wirkt.

  • ich hab es eben mal nachgebaut und mir ist aufgefallen das die stiftleisten für die jumper bei sphere nutzlos sind weil sie pauschal auf masse gelegt wurden...

    was mit gaffa nicht hält ist kaputt

  • Habe das alles damals nochmal "verdichtet" und dabei wohl vergessen, auch die SPARE-Jumper zu verschieben. Gehören natürlich da hin, wo die passende Unterbrechung ist. Werde das ausbessern.

  • Schande über mich - da habe ich doch einen gröberen Schnitzer dringehabt als gedacht. Bin sozusagen "in der Zeile verrutscht", dadurch war auch der Abgriff für die ZC-Detection falsch gesetzt. Habe das ausgebessert. Da dann auch die Spare-Anschlüsse nicht da sitzen, wo die schöne vorbereitete Lücke war, habe ich etwas tricksen müssen, sieht man ja eh. Es sind einige Drahtbrücken und die Leiterbahnunterbrechung unten neben LED1 nötig, anders hätte ich den obersten Spare-Anschluss nicht einigermaßen übersichtlich anbinden können. Wer will, kann natürlich auch den von der Oberseite gesehen links oben liegenden Spare-Pin wie die beiden darunterliegenden auf Masse legen und mittels eines isolierten Drahtes direkt auf Pin 14 des AVRs fahren (rechten oberen Spare-Pin dann natürlich nicht auf Masse löten). Das wäre jetzt nur etwas schlecht darzustellen gewesen, daher der Umweg über die untere Leiterbahn.

    Des Weiteren kann man sich natürlich die Unterbrechung ganz unten sparen, wenn man einfach die darunterliegende Leiterbahn nimmt. Habe das ganz eben nur auf möglichst geringe Abmessungen optimiert und so endet das Layout nach unten hin sauber mit der LED. ;)

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