Posts by SB

    Hi Sebi,

    ich seh deinen Post leider erst jetzt durch Zufall, da ich grade nochmal nach dem ZIP-File gesucht habe. Der von dir "gescreenshottete" Fehler kommt vom bekannten Standardproblem mit den fehlenden Adminrechten. Einfach das neue Plugin nochmal über die PluginAdministrator.exe registrieren und alles ist gut.

    Im Übrigen hast du recht, dass die Ausgabe des "alternativen" Plugins wohl leicht verzögert ist. Habe hier grad ein simples Setup stehen aus MA NSP2 mit nem LED-Fluter dran. Wenn ich ne Farbe mit dem "alten" Plugin Flashe passiert das sofort, mit dem neuen ist ein minimales Delay drin, aber noch vertretbar.

    Ich hatte letzten Fasching das Problem, dass mir JB P7 an nem LSS MasterPort (also jetzt alles kein billiger Krempel) bei simplen Bewegungen reproduzierbar immer zwischendrin für Sekundenbruchteile stehengeblieben sind; mit dem DE-Interface war alles OK. Dachte erst, die JBs kommen vielleicht mit den Timings nicht klar, aber es könnte natürlich auch schon eingangsseitig an den ArtNet-Paketen gelegen haben. Ich hatte damals DMXC 2.12 aufs neue ThinkPad geklatscht und glaube ich die DLL nicht ausgetauscht, weil ich das a) schon völlig verdrängt hatte und b) i.d.R. das USB-Interface in Verwendung hab. In einer anderen Location mit festinstalliertem DMXking eDMX hab ich aber auch das Phänomen, dass man in einer Reihe von unterschiedlich adressierten Scheinwerfern schön beobachten kann, wie die nacheinander die Farbe wechseln. Ein Update auf das neue Plugin hat auch hier das Problem behoben. Der Fehler ist also nach wie vor allgegenwärtig ;)

    Alles relevante dazu ist in der DIN 15765:2010-04 - Multicore-Systeme für die mobile Produktions- und Veranstaltungstechnik geregelt.

    Siehe auch:
    http://www.lampentreff.de/index.php/Thre…Cr-LaKa%C2%B4s/

    Die 0815-Hausinstallations-Normen zum Thema Strombelastbarkeit von Leitungen kann man mal getrost beiseite legen, es gelten in der VT viel strengere Regularien. Auch die Belegung eines Multipinsteckers ist hier klar geregelt, da ist nix mehr mit 8 Kreisen über HAN16E...

    Letztens hat in einem anderen Thread doch einer nach diesem "Monster in a Box"-Effekt gefragt, wo dann der Kistendeckel so schön vor sich hinklappert...das wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen. :thumbup:

    Aber so oder so: Absolut Top das Ganze! :thumbup:

    Bei uns auf'm Land brauch ich sowas leider nicht machen, da kommt zu Halloween keine Sau mehr vorbei...

    Irgendwie hat man Dir da totalen Pfusch verkauft - ich würde das ehrlich gesagt reklamieren.

    Wenn ich eine CAT-Strecke mit drin habe, dann soll die bitte transparent sein. Nicht irgendwie nur zur Hälfte belegt (wer sagt denn, dass da wirklich immer 100MBit-Ethernet drüber gefahren wird?) und dann auch noch Cablesharing mit anderen HF-Signalen.

    Die haben Dir "irgendwas" gebastelt, das mit Deinen ursprünglichen Anforderungen nichts, aber auch gar nichts zu tun hat (RJ45-Verbindung nicht richtig nutzbar, keine zwei getrennten DMX-Strecken und dann auch noch Sternverteilungen drin).

    Dabei gäbe es für Deine Anwendung doch genau das richtige Kabel:
    http://shop.sommercable.com/Kabel/Meterwar…500-0191-2.html

    Da hast Du sogar noch eine CAT-Leitung Reserve, das schadet nie.

    Gut, das mit den zweistufen Adressen hat sich erledigt. Ich hatte da was falsch im Hinterkopf, es werden in dem Haus ohnehin dreistufige verwendet.

    Allerdings habe ich ein anderes Problem festgestellt: Nehmen wir an, ich habe irgendeine Gruppenadresse mit Kanal 512 verknüpft. Jetzt möchte ich die auch per Pult am DMX-In steuern können, auf eben dieser Adresse. Kein Problem, Softpatch 512->512. Da entsteht dann aber das Problem, dass der Homeserver mir auf dem Kanal auch wieder eine Rückmeldung liefert, weil das Plugin ja immer in beide Richtungen arbeitet. Das ergibt eine "wunderschöne" Schleife, weil diese Rückmeldung dann natürlich wieder auf den DMX-Out weitergeleitet wird, und von da wieder zum Homeserver, und von da wieder zum DMX-In,...

    Ergo muss man in diesem Szenario eigentlich immer zwei DMX-Adressen verbraten. Eine, auf der DMCX und Homeserver kommunizieren, und eine, auf der DMXC und Pult kommunizieren.

    Schön wäre, wenn man im Plugin für jedes Element auswählen könnte, ob gesendet und/oder empfangen werden soll.
    Als nachteilig hat sich auch erwiesen, dass wirklich _jede_ Änderung sofort zum Homeserver weitergeleitet wird, der Homeserver bzw. vor allem der Bus der dahinterhängt ist aber einfach viel zu langsam dazu. In Verbindung mit der oben beschriebenen Loop-Problematik habe ich das ganze System schon des Öfteren für mehrere Minuten komplett lahmgelegt.
    Ich habe das dann aber mit einem DDF lösen können, welches per Dropdown-Menü nur bestimmte Prozentwerte annehmen kann, und habe auch die DMX-In-Werte über getrennte Steuerelemente dementsprechend verknüpft.
    Eine anderweitige Abhilfe könnte wohl nur geschaffen werden, wenn man das Plugin so umbaut, dass es die DMX-Werte einfach nur zwei Mal pro Sekunde ausliest oder so. Die meisten Dimmaktoren führen eh von sich aus einen Fade aus, wenn sich Werte abrupt ändern, da muss der Homeserver also gar nicht alle 255 Änderungen mitbekommen.

    Moin,

    da ich gerade DMXControl als zentrales Steuerelement in einen großen Veranstaltungssaal integriere und dabei alle Register ziehe (inkl. Gira Homeserver Plugin), sind ein paar Fragen aufgetaucht.

    Erstens: Wie arbeitet die DMX-In-Fernbedienung eigentlich generell, wenn mehrere Quellen anliegen? Wenn ich das richtig sehe, erfolgt da immer ein HTP-Mix, oder? Gibt es Ausnahmen bzw. Fallstricke?

    Zweitens: Ich lese die Werte von einem externen DMX-Pult via ArtNet ein. Das klappt auch einwandfrei, aber ich hätte gern die Möglichkeit, parallel dazu auch noch vom Tablet mittels entsprechender App Werte reinzuschicken. So wie es aussieht, "duellieren" sich die Quellen da aber. Wenn ich am Tablet Werte ändere, sehe ich den Wert kurz in der Kanalübersicht, aber der Datenstrom vom Node, an dem das Pult hängt, bügelt da sofort wieder drüber.

    Kann hier auch irgendwie HTP umgesetzt werden, ggfs. mit einem alternativen ArtNet-Plugin? Schön wäre natürlich auch die Möglichkeit, mehr als ein Universum ausgeben zu können. Es gibt ja ein anderes ArtNet-Plugin, aber das kann, wenn ich das richtig sehe, nur senden und nicht empfangen.

    Alles in Allem muss ich hier aber schon nochmal ein riiiiiesen Lob ans DMXC-Team aussprechen, es ist einfach ein Wahnsinn, was alles möglich ist. Grade das Homeserver-Plugin ist für mich ein echtes Highlight, das mir in meinem Fall einen enormen Nutzen bringt. Das ist eigentlich ein totales Alleinstellungsmerkmal des Programms, mir ist da keine Alternative bekannt. Die Sache von der anderen Seite anzugehen, bringts auch nicht wirklich, da die ArtNet-Implementation des Homeservers noch recht, sagen wir mal, "holprig" ist.

    Hm, da kann ich nicht widersprechen. Ich glaub die Stecker waren damals noch etwas billiger, dann kommt das wieder hin. Netzteil "hat man rumliegen". ;)

    Als Gehäuse habe ich so eine 100x100mm-Verteilerdose vom Hornbach genommen, die war billig (1€ oder so), ausreichend robust und die Löcher haben genau für D-Size-Steckverbinder gepasst.

    Aber du hast natürlich völlig Recht, selbst der Stairville hat schon den Vorteil der kompletten elektrischen Trennung, überall 3- und 5-polige Anschlüsse und ist halt einfach robuster verpackt. Da muss man nicht unbedingt selber was basteln, speziell, wenn man wirklich alles kaufen muss und so Kleinkram wie Loch-/Streifenrasterplatinen, Netzteil, Spannungsregler etc. nicht rumliegen hat.

    Ich hab das Teil eigentlich bislang nur aus "Komfortgründen" eingesetzt, um nicht alles als Daisychain verkabeln zu müssen. Wie ist das eigentlich, wenn man wirklich "Störer" auf der Leitung hat (z.B. billige Nebelmaschinen?). Reicht da die "einfache" Variante, wo die Ausgänge nur separate Bustreiber haben, oder wird man da nur mit der "richtigen" Trennung froh? Ich habe immer angenommen, dass das eigentlich mehr eine Schutzmaßnahme ist (wenn mal irgendein Gerät 230V auf den Bus haut, ist klar, dass man da ohne Optokoppler und DC/DC-Wandler den Splitter auch gleich hätte weglassen können), aber ansonsten nicht unbedingt einen Mehrwert bringt.

    Wäre mal echt interessant zu wissen.

    Man kann das halt so und so bauen. Ich hab die Variante von PCDimmer gebaut (die letzte Version, wo auch zwei Bilder vom Aufbau zu sehen sind). Galvanische Trennung zwischen Eingang und allen Ausgängen gemeinsam reicht mir.

    Hat alles in allem 10 Euro gekostet (NoName-Steckverbinder vom Reichelt) und erfüllt bisweilen seinen Zweck.

    Habe aber zur Not auch noch ein paar von LSC rumliegen, da sind alle Ausgänge galvanisch getrennt.

    Ich hab zwar was derartiges gelesen, aber so ganz sicher bin ich mir nicht, ob die Sache jetzt wirklich aus der Welt ist und ob die zukünftigen Treiber nicht doch die Zusammenarbeit mit den Fakes verweigern (wenngleich sie vielleicht nicht einfach die PID verändern, wie es jetzt der Fall war).

    Wenn es mit dem Digitus funktionieren sollte, ist das jedenfalls m.E. in jeder Hinsicht die sauberere Lösung.

    Aus gegebenem Anlass muss ich von der Bestellung des China-Wandlers abraten, da es sich bei den verbauten FT232-Chips möglicherweise um Fälschungen handelt und diese vom aktuellen FTDI-Treiber u.U. lahmgelegt werden (eine Reaktivierung ist zwar möglich, aber das ist alles sehr umständlich und muss halt auch einfach nicht sein).

    Ein Digitus DA-70157, wie er in diversen seriösen Onlineshops hierzulande problemlos zu bekommen ist, ist auf dem Weg zu mir. Ich werde dann berichten, ob dieser gleich von Anfang an problemlos out of the box funktioniert (selbst das war ja bei den China-Teilen je nach Produktionscharge unsicher).
    Vorteil von dem Ding: Vergossen, vorne USB-A-Stecker dran und hinten D-Sub. Braucht kein extra Gehäuse, nur ein Adapterkabel von D-Sub auf XLR.
    "Nachteil": Kostet sage und schreibe 5€ mehr.

    Die Spezifikation ist frei verfügbar, z.B. hier:

    http://tsp.plasa.org/tsp/documents/published_docs.php (relativ am Ende der Seite).

    Wie gesagt, bei ETC verwenden die für ihre Gateways nix anderes mehr und selbst die Hobbybastler von doityourselfchristmas haben schon längst umgestellt, da müsste man eigentlich mal nachziehen. ;)

    Steuerungsmäßig bietet das ja nur Vorteile - verringerte Netzwerklast dank Multicast, Priority Merging unterschiedlicher Quellen,...

    @Gast: Wie gesagt, nur weil das Ding da nicht in der Liste auftaucht, heißt das doch um Gottes Willen nicht, dass das nicht spielt. Genau das war ja meine Frage - hat denn jemand mal definitiv seinen TM1829er Strip an so einen käuflichen Konverter gehängt und die "Erleuchtung" ist ausgeblieben, oder ist das alles nur mimimi aufgrund irgendwelcher Artikelbeschreibungen und optimismusfreiem Mailverkehr, weil der Verkäufer halt auch keine 20 verschiedenen Strips rumliegen hat und nicht einfach gleichgültig "Jaja, läuft wunderbar!" antworten möchte, weil ausnahmsweise mal nicht der Profit im Vordergrund steht? Wenn ich das richtig sehe, kann der Konverter aus dem Forum auch beide Typen ansteuern, dann sollte das mit der Kaufversion ja zumindest nicht von vornherein völlig unmöglich sein.

    WS2811/12 laufen ja explizit. Der verlinkte Konverter hat laut Angaben eine Betriebsspannung von 12-24V, es existieren aber auch bei dem zwei Lötpunkte für 5V-Betrieb, wie er bei den WS normalerweise nötig wäre. Da müsste man ggf. nochmal näher nachhaken, ob der jetzt mit 5V-Strips arbeitet oder nicht.

    Der Verkäufer hat aber auch noch andere Konverter im Angebot, wie z.B. den hier:
    http://www.ebay.de/itm/DMX-to-SPI…3-/221548869762

    Der kann auch SPI-Strips mit 4-Draht-Technik (z.B. WS2801) ansteuern und da wird die 5V-Option auch im Text nochmal explizit erwähnt.

    Im Zweifelsfall einfach eine Mail schreiben, der Mann ist sehr bemüht und antwortet auch schnell. Würde da bedenkenlos wieder einkaufen. Versand war auch schnell, ca. 1 Woche, da können die Chinesen meistens nicht mithalten.

    Hat eigentlich jemand mal definitiv rausgefunden, dass der TM1829 mit den SPI-Konvertern aus der Bucht nicht funktioniert? Wenn ich das aus dem Wiki richtig rauslese, scheint die Taktfrequenz ja die gleiche wie bei den 2811er-Chips zu sein.

    Ich habe mir jedenfalls so einen Konverter für meinen LED-Strip mit INK1003-Chip bestellt, das spielt soweit einwandfrei. Lediglich mit meinem IMG DMX-1440 hat er Probleme, da treten zum Teil Wiederholungen auf (ich ziehe das erste Pixel hoch und das 33. geht mit an). Mit allen meinem USB-Interfaces läuft er dagegen einwandfrei.

    Für das Geld lohnt sich die Bastelei einfach nicht, zumal das Ding auch noch die normalen Konstantspannungs-Strips per PWM dimmen kann, effektiv also zwei komplett verschiedene Funktionen hat. Die regulären "DMX-Decoder", welche ausschließlich die nicht digitalen Strips steuern können, kosten fast das gleiche - man bekommt also die SPI-Funktionalität quasi geschenkt oben drauf.

    Moin,

    mittlerweile setzt sich im professionellen Umfeld immer mehr der E1.31-Standard durch (Streaming ACN), als Quasi-Nachfolger des verbreiteten ArtNet. Er bietet diverse Vorteile (Multicast statt Broadcast, Vereinfachung der gesamten IP-Konfiguration, Priority Merging etc.) und es gibt mittlerweile auch immer mehr Interfaces dafür. Zum einen die aus dem Profisektor (MA 2port-Node, ETC Net3-Gateway, Pathway Nodes etc.), sowie auch diverse günstigere Modelle wie beispielsweise die eDMX-Nodes von DMXKing oder sogar Selbstbauprojekte wie z.B. die E1.31 Bridge von DoItYourselfChristmas.

    ArtNet begegnet mir in Festinstallationen fast gar nicht mehr, wie das im Mobilbereich ausschaut, weiß ich nicht.

    Gibt es jemanden, der sich mit dem Protokoll vielleicht bereits näher befasst hat und gewillt ist, da ein Output-Plugin zu schreiben?