Confetti Gebläse eigenbau

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Wenn ich da jetzt einen oder zwei gleichzeitig verwenden würde, bräuchte ich dann ne extra Phase für die Dinger? Oder kann man die einfach irgendwo mit dazustecken?


    Das kannst Du Dir mit dem Ohmschen Gesetz ganz leicht selber ausrechnen: P = U * I.

    Das bedeutet für eine mit 16A abgesicherte Steckdose: 230V * 16A = 3680 Watt maximal. Bei Drehstrom gilt das ganze pro Phase.

  • Und wenn so ein Laubbläser 2,5kW hat und du mit den 3680W von eben rechnest, siehst du dass du noch 1,18kW "frei" hast. Da kannst du also noch ein wenig mit draufpacken, aber nicht mehr all zu viel. Es ist auch immer Ratsam nur bis 3600W zu belasten, da die Spannung ja schwankt, und wenn dann keine 230V da sind sondern bisschen weniger, fliegt die Sicherung halt früher (oder hab ich da was falsch verstanden? Die Sicherung fliegt doch bei ner gewissen Ampere, egal wie viel Spannung?)


    LG
    Chris

    Steuerung: 4 Notebooks, Full-HD Touchscreenmonitor, FX-5, 2*Eurolite USB2DMX 512, Korg nanoKEY, Stairville DMX Splitter, Botex DMX Merger, 2*Stairville DMX Master I, 12 Kanal DMX Mischer
    gesteuert werden Produkte von: BOTEX, Showtec, Stairville, Eurolight, Eurolite, Antari, Martin, AmericanDJ

    Wer (Rechtschreib-)Fehler findet, darf sie -wie üblich- behalten :)

  • Nein, da hast du was falsch verstanden. Wenn du weniger Spannung hast, fließt auch weniger Strom, also fliegt die Sicherung "später".

    Du kannst theoretisch einen 16 A B-Charakteristik Leitungsschutzschalter bei 30 °C Umgebungstemperatur auch für eine Stunde mit bis zu 23,2 A belasten, ohne das er auslöst. Ist aber nicht Sinn der Angelegenheit und tut der Leitung nicht gut.

    Schau einfach, dass du unter den 3680 W bei einer 16 A Sicherung bleibst, dann brauchst du dir da keine weiteren Gedanken darüber machen.

  • Quote

    Schau einfach, dass du unter den 3680 W bei einer 16 A Sicherung bleibst


    Wobei das nicht unbedingt ausreicht, wenn ich 12 PAR 56 á 300 Watt habe,
    habe ich 3600 Watt liegt unter den oben angegebenen 3680 Watt.

    Trotzdem sage ich euch wenn Ihr die alle auf einmal einschaltet geht euch
    durch den Einschaltstrom die Sicherung fliegen.

    Umgehen kann man das in diesem Fall duch eine Lampenheizung.

    Bei Motoren besteht diese Problem ebenfalls, egal ob Drehstrommotor
    oder Universal Wechselstrommotor der Anlaufstrom kann das 10-fache
    des Nennstroms sein. Dies kann dann ebenfalls wieder zum Auslösen des
    B16A Leitungsschutzschalters führen.

    Die Leitungsschutzschalter mit der Auslösecharakteristik B lösen beim
    3 bis 5 fachen Nennstrom unverzögert aus. D.h. liegt der Anlaufstrom
    im Bereich zwischen 48A und 80A bzw drüber, kommt es zum Auslösen.

    Aus diesem Grund, rechne ich bei meinen Events eigentlich nur mit 3 kW
    pro B16A Stromkreis. In den ganzen Jahren die ich jetzt schon Veranstaltungen
    fahre ist mir noch nie eine Sicherung geflogen.

    Das mit den Spannungsschwankungen ist eher irrelevant, da die Spannung
    von den Verteilernetzbetreibern weitgehend konstant gehalten werden.

    Sollte diese in einer Location mal nicht so konstant sein, dann liegt das
    eher an der Elektroinstallation in der Location. Meistens werden da
    die Leitungslängen und die damit verbundenen Querschnitte nicht eingehalten.

    Gruß Uwe

    Edited 2 times, last by Uwe (March 23, 2012 at 8:21 PM).

  • Wobei das nicht unbedingt ausreicht, wenn ich 12 PAR 56 á 300 Watt habe,
    habe ich 3600 Watt liegt unter den oben angegebenen 3680 Watt.

    Trotzdem sage ich euch wenn Ihr die alle auf einmal einschaltet geht euch
    durch den Einschaltstrom die Sicherung fliegen.


    Nur mal so, was mit flinken B-Sicherungen noch für Probleme auftachen. Z.B. ist bei Strobos noch viel ehr drauf zu achten, was für eine Sicherungscharakteristik vorhanden ist. Wir haben in ner Jugendeinrichtung in der ich abundzu aushelfe einen 1500W Strobo hängen und da klackert die flinke 16A-Sicherung, wenn wir den voll aufdrehen. Bei etwas weniger als die Hälfte der max. Leistung ist das Klicken der Sicherung so leise, das da dann nichts mehr passiert. Bei maximaler Leistung fliegt zwar die Sicherung nicht, aber es dürfte nicht gerade gesund für die Sicherung sein, wenn diese bei jedem Blitz des Strobos kurz den Kontakt trennt. Das schreit geradezu nach Lichtbogen und dementsprechender Abnutzung der Kontakte.

    Um aber solche Probleme zu umgehen, sollten bei Motoren, Soundanlagen (mit Ringkerntrafo) und Strobos ehr träge Sicherungsautomaten verbaut werden.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Um aber solche Probleme zu umgehen, sollten bei [...] Soundanlagen (mit Ringkerntrafo) [...] ehr träge Sicherungsautomaten verbaut werden.

    Ich wieder mit meinem schlechten Halbwissen... Ringkerntrafos ziehen doch dauerhaft den Saft (mal vom Einschaltstrom abgesehen) und Digitalendstufen ziehen ja nur impulsartig den Strom, dass ist doch der Grund wieso man Digitalendstufen (wie z.b. die D12 für die B2'2 :argh: ) nicht an n normales Aggregat hängen kann/sollte... Oder hat mir das mein Meister falsch begründet? Oder ist das nochn andres Phänomen? Eigentlich ja nicht, oder?


    LG
    Chris

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  • Das ist ein anderes Phänomen, von dem ich aber heute zum ersten mal höre. Doch vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch nie mit Stromaggregaten gearbeitet habe.

    Das mit den Ringkerntrafos und Motoren hat den Grund: Bei Gleichspannung wirkt das sich aufbauende Magnetfeld gegen die Erhöhung des Stroms. Bei Wechselspannung hingegen kann es beim Aufbau des Magnetfeldes zur so genannten Sättigung des Eisenkerns der Spule kommen. Damit ist der Eisenkern "maximal magnetisiert". Dabei sinkt jedoch der Widerstand in der umgebenden Spule sehr stark und es fließen kurzzeitig sehr hohe Ströme (nachzulesen hier). Dadurch fliegt die Sicherung.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Das Problem bei Trafos und Motoren an Wechselspannung ist das wie JPK sagt diese, bei jeder Halbwelle,
    in die Sättigung laufen. Schaltet man nun z.B. Beim Maximum einer positiven Halbwelle ab, so verbleibt
    ein positiver Restmagnetismus. Schaltet man nun den Motor wieder ein und erwischt das Maximum einer
    negativen Halbwelle, dann kommt es zu einem sogenannten Einschalt Rush bei dem ein sehr hoher Strom fließt.
    (Das hier beschrieben ist natürlich der absolute Worst Case)
    Davon abgesehen ob nun Ringkern Trafos oder Normale, bei entsprechender Leistung verhalten diese
    sich alle gleich.

    Bei den Digitalendstufen, liegt das Problem eher am Gleichstromzwischenkreis mit den Kondensatoren
    bei denen es im Einschaltmoment zu einem hohen Strom kommt. Ebenso wie bei den heut zu Tage
    gerne eingesetzten Schaltnetzteilen.

    Die Sache mit den Aggregaten, liegt dann eher an den Aggregaten selbst. Die billigen Baumarktaggregate
    haben selten eine elektronische Regelung sonder eher eine Fliekraftregelung ähnlich einer Dampfmaschine.
    Wenn Die Aggregate eine elektronische Regelung haben und auch zusätzlich für kapazitive Lasten
    geeignet sind haben diese auch mit Digitalverstärkern kein Problem.

    Gruß Uwe

  • Ja okay, so meinte ich das ungefähr mit dem Aggregat,

    es war jetzt kein billiges Baumarkt Teil aber auch kein High End Gerät, wir brauchen des nur einmal im Jahr, da lohnt sich kein Hänger ;) Und Klar man könnte ihn leihen, aber wenn man einfach keine Digitalendstufen nimmt läuft des ja ;)

    Okay, würd ma sagen back to topic, oder?

    LG
    Chris

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