Pinspottrafo beim Dimmen durchgebrannt?

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo,

    ich hatte mir für 2*5er Leisten Pinspots mit 6V/30W Leuchtmitteln einen Dimmer nach der Anleitung von Hendrik Hölscher zusammen gebaut. Das Dimmen funktionierte bislang (ca. 5h Betrieb) einwandfrei und nahezu geräuschlos. Doch leider sind mir bei der letzten Veranstaltung, wo ich sie im Einsatz hatte, 4Trafos durchgebrannt.

    Lätt sich eine dazu eine Parallele zwischen dimmen und durchbrenne ziehen?

    Gruß Franziskus

  • Hallo,
    wir hatten letztes Jahr ein enliches Problem,
    allerdings mit einem 4er Switch von eurolite.
    Der hat uns 2 oder 3 Trafos zerlegt.

    Ich kann mir kein Elektisches Problem vorstellen das mit einer
    so simplen Schaltung wie die des Switches (Triac+2 Wiederstände+Kondensator) genug
    Spannung oder Strom erzeugt um in weniger als einer Sekunde
    einen Trafo zu zestören.

    Fals Irgenjemand eine Idee wie das geht würde es mich schon sehr iteressiren.
    Bei Bedarf kann ich die Schaltung mal Posten.

    mfg Lukas

  • das mit einer so simplen Schaltung wie die des Switches (Triac+2 Wiederstände+Kondensator) genug Spannung oder Strom erzeugt um in weniger als einer Sekunde einen Trafo zu zestören.

    Mit einem Triac kannst du weder Spannung noch Strom erzeugen, das kommt aus der Steckdose (mal ganz einfach gesagt). Der Triac schaltet nur - aber da dürfte das Problem liegen.
    Wenn du den Trafo direkt ans Netz hängst, bekommt der eine sinusförmige Wechselspannung mit 50 Hz ab, das Eisen im Trafo wird also 100 Mal pro Sekunde ummagnetisiert. Nachdem die Spannung sinusförmig ist, passiert das alles "recht gemütlich".

    Jetzt stell dir eine mit Phasenanschnitt (quasi jeder preiswerte Dimmer macht das) auf 50 % gedimmte Netzspannung vor. In der ersten 200stel Sekunde passiert nichts. Dann steigt die Spannung sofort auf den Maximalwert von 325 Volt an, und klingt in der zweiten 200stel Sekunde wieder cosinusförmig auf null ab. In der dritten 200stel Sekunde passiert wieder nichts, dann steigt die Spannung sofort auf -325 Volt an, und klingt dann wieder genauso ab.
    Die Magnetisierung des Eisenkerns des Trafos findet somit in wesentlich kürzerer Zeit statt - und ich würde sagen, dort liegt das Problem begraben. Ganz sicher weiß ich das leider auch nicht...

    Stefan

  • DOch, genau da liegt das Problem.

    Da der Trafo, wie du sagts, sofort auf den Spitzenwert hochgerissen wird ist da nix mit "schonender" Sinus-magentisierung.

    Daher sollte mann Trafos und induktivitäten überhaupt nur per Phasenabschnitt dimmen !

    Grüße, Souko

  • Hallo,

    jetzt wärs an dieser Stelle interesant, zu wissen, ob jemand eine firmware für das "Hendrick Hölscher Dimmer Pack" mit Phasenabschnittssteuerung schon geschrieben hat, noch schreiben will oder sonstige Problemlösung kennt.

    Gruß Franziskus

  • Das mit dem schnellen Anstieg der Spannung macht einem Trafo genau gar nichts aus, den Stromanstieg bremst der Trafo schon selber durch seine Induktivität. Das Problem dürfte sein, dass (aufgrund von Bauteile- oder Timingtoleranzen) der Zündzeitpunkt für die positive und die negative Halbwelle nicht exakt gleich ist und das sorgt dafür, das der Trafo keine reine Wechselspannung mehr sieht, sondern eine überlagerte Gleichspannung dabei ist. Und das führt dazu, das der Trafokern in die Sättigung kommt --> keine Induktivität mehr --> Strom wird nur noch vom ohmschen Widerstand der Primärspule bestimmt --> Rauch!

    Gruß
    Michael

    1983er Moto Guzzi Le Mans III - 0,85l V2
    1995er Chevy Tahoe - 5,7l V8

  • Nun hatte ich endlich mal wieder Zeit mich mit der Reparatur der Leiste zu beschäftigen und wollte gestern schon fast neue Par 36 ersteigern als mit einfiel: Moment die haben doch auch noch Sicherungen mit dran. Und tatsächlich diese waren durchgebrannt und der Grund für das nicht funktionieren. Wie lässt sich dies erklären?

    Gruß Franziskus

  • Ich war etwas zu voreilig. Es sind 1A träge Sicherungen drin allerdings scheint tatsächlich etwas an den Trafos durchgebrannt zu sein, da der Primärspulenwiderstand nur noch ca. 2,5Ohm beträgt wohingegen er bei intakten Lampen bei ca. 85Ohm liegt. Wenn man allerdings meine Par 36 von Innen sieht könnte man auch gut meinen, dass sie einfach altersschwach geworden sind und vll. der eine oder andere im Lauf der Zeit paar "Sollbruchstellen" abbekommen hat.

    Also ich brauche wohl doch neue Pinspots.

  • Ich kann Dir bei Deinem Problem direkt nicht weiter helfen, kann Dir aber sagen, dass wir im Laden ca. 100 Pinspots an Zero 88 Analogdimmern und ungefähr nochmal so viele an Hutschinendimmern betreiben. Natürlich sind immer wieder mal Pinspots bzw deren Trafos defekt, aber es hält sich in Grenzen. Vielleicht 5 Pinspots pro Jahr.

    Generell ist es also durchaus möglich Pinspots zu Dimmen, die an den Hutschinendimmern laufen überwiegend ausschließlich gedimmt.

  • Da ich in meinem Dimmer bislang noch keine Drosseln verbaute, drängt sich jetzt die Frage auf ob das vll. den Unterschied macht. In den Hutschienendimmer sind wahrscheinlich gut ausgelegte Drosseln drin?

    Mein Dimmer basiert auf dem von Hendrick Hölscher; also mit Snubber-Glied.

    Würde das verwenden von Drosseln hierdauerhafte Ablösung für das Problem liefern.

    Gruß Franziskus

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