HQ Power Exciter 250W Entladungslampe

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Ich hab mal ne Frage.... Hab mir letztens 2 gebrauchte Scanner gekauft (s. Titel). In diesen ist eine Sylvania-Entladungslampe verbaut gewesen. Nun ist der eine Scanner mit offenen Gobo und ohne Farbe aber ca. doppelt so hell wie der andere. Liegt das an den Entladungslampen oder an den Scannern? Ist das normal wenn die lapen älter sind? Hab noch nie Scanner mit MSD Birnen gehabt, deswegen kenne ich mich net so gut mit denen aus!

    lg

  • Hab noch nie Scanner mit MSD Birnen gehabt, deswegen kenne ich mich net so gut mit denen aus!

    Und immer schön an die angegebene Lebensdauer halten und nicht warten bis das LM kaputt ist. Gasentladungslampen platzen dann gerne mal und können dabei auch einen Totalschaden des Geräts verursachen.

  • Hallo,
    hmm ich würde aber auch mal schauen, ob die Entladungslampen richtig ausgerichtet sind. Ich hab mich z.B. immer über den dunklen Scanner in der Schule geärgert, bis ich zufällig mal bemerkt habe, dass jemand die Entladungslampe falsch ausgerichtet hat. Dafür gibt es zumindest bei dem Scanner in der Schule drei Stellschrauben, mit denen ich die Lampe im Reflecktor verschieben und kippen kann.
    Viele Grüße
    JP

  • Hallo,
    hmm ich würde aber auch mal schauen, ob die Entladungslampen richtig ausgerichtet sind. Ich hab mich z.B. immer über den dunklen Scanner in der Schule geärgert, bis ich zufällig mal bemerkt habe, dass jemand die Entladungslampe falsch ausgerichtet hat. Dafür gibt es zumindest bei dem Scanner in der Schule drei Stellschrauben, mit denen ich die Lampe im Reflecktor verschieben und kippen kann.
    Viele Grüße
    JP

    thx das war das Problem! Aber trotzdem... ich habe die gebraucht gekauft, und weiss jezz nicht wie alt die leuchtmittel sind. Kann man das irgendwie erkennen, denn nen totalschaden am Gerät wäre echt sch***

    lg

  • Hallo,
    also ich würde mal sagen, wenn der Brennerkolben schon ziemlich braun bzw. trüb ist, dann wird die Lampe bald das Zeitliche Segnen. Aber genauer kann man das meines wissens einem Leuchtmittel nicht ansehen.
    Und zu den explodierenden Leuchtmitteln: Also die Gefahr besteht immer, das ein Leuchtmittel reist, genauso wie das bei allen anderen Objekten der Fall ist, die sehr starken Themperaturschwankungen ausgesetzt sind. Aber man kann die Gefahr minimieren, indem man z.B. die Lampe nicht mit blosen Händen berührt (das Salz im Schweiß macht das Quarzglas spröde). Und durch die bloße "Abnutzung" der Elektroden sollte eigentlich auch nichts passieren, da dann die Lampe einfach nicht mehr zündet, wenn der Abstand zwischen den Elektroden zu groß geworden ist.
    Viele Grüße
    JP

  • Hallo,
    also ich würde mal sagen, wenn der Brennerkolben schon ziemlich braun bzw. trüb ist, dann wird die Lampe bald das Zeitliche Segnen. Aber genauer kann man das meines wissens einem Leuchtmittel nicht ansehen.
    Und zu den explodierenden Leuchtmitteln: Also die Gefahr besteht immer, das ein Leuchtmittel reist, genauso wie das bei allen anderen Objekten der Fall ist, die sehr starken Themperaturschwankungen ausgesetzt sind. Aber man kann die Gefahr minimieren, indem man z.B. die Lampe nicht mit blosen Händen berührt (das Salz im Schweiß macht das Quarzglas spröde). Und durch die bloße "Abnutzung" der Elektroden sollte eigentlich auch nichts passieren, da dann die Lampe einfach nicht mehr zündet, wenn der Abstand zwischen den Elektroden zu groß geworden ist.
    Viele Grüße
    JP

    ohh eine lampe zündet bei mir manchmal nicht...

  • Das hängt von den Lampen ab und vom Gasgemisch das von hersteller zu hersteller Variieren kann. (z.B. Quecksilber, Halogenen, Natrium, Thallium und meist auch Scandium)

    Die Lampen haben am wenigsten "druck" wenn sie so kalt wie möglich sind!
    Das "Heiß" Zünden der Lampe kann von "BILLIG" Vorschaltgeräten meist nicht durchgeführt werden es gibt aber aus durchaus VSG die dieses können.

    Bei Heißzündung wird meist ein Elektronisches Vorschaltgerät gewählt (E-VG) und bei dir wird ein Magnetisches VSG (M-VG) verbaut sein aufgrund der Scanner Preise

    Die meisten Gase haben im Kalten zustand einen sehr hohen Widerstand dadurch müssen die LAMPEN erst "Hochfahren" deswegen auch ein VSG was beim Startvorgang einen hohen Strom erzeugt


    Hier ein Beispiel zu den Heißzündern

    Zum Zünden ist ein Zündgerät erforderlich, welches im Strompfad liegt (Überlagerungszündung) und solange Zündimpulse von etwa 5 bis 80 kV (je nach Lampenleistung) bereitstellt, bis die Lampe zündet. Zweiseitig gesockelte Lampen sind oft heißzündfähig (engl. hot restrike): sie können mit sehr hohen Spannungen auch dann erneut gezündet werden, wenn sie noch nicht abgekühlt sind. Wenn Halogen-Metalldampflampen ohne diese Fähigkeit bzw. ohne ein dafür geeignetes Zündgerät ausgeschaltet werden, müssen sie zunächst abkühlen, bevor sie wieder gezündet werden können. Die Abkühlung dauert je nach Nennleistung und Aufbau der Leuchte etwa 10 bis 15 Minuten.


    Die Startphase

    Die Gasentladung erwärmt den Brenner, schmilzt und verdampft die enthaltenen festen Füllbestandteile. Dieser Vorgang läuft aufgrund der unterschiedlichen Schmelz- und Siedepunkte nicht gleichzeitig ab. Zuerst erreicht das Quecksilber seinen Siedepunkt von 356 °C und trägt damit frühzeitig verstärkt zur Lichtemission bei. Der Quecksilbervorrat ist relativ reichlich bemessen, um über die Betriebsdauer der Lampe einen zum Zünden ausreichenden Partialdruck zu gewährleisten. Aus diesem Grund bewegt sich das Spektrum des emittierten Lichtes anfangs durch einen blaugrünen Bereich, der intensiver werdend später einen großen Teil des sichtbaren Spektrums abdeckt.
    Bei fortschreitender Erwärmung sieden auch die anderen Metalle und tragen zunehmend zur Lichterzeugung bei. In dieser Phase ist ein zügiger Farbumschlag vom Grünlichen ins Weiße sowie eine starke Helligkeitszunahme beobachtbar – die Lampe hat ihre Betriebsparameter erreicht.

  • achso... bei zimmertemperatur zünden sie leichter, da weniger druck in dem Kolben herrscht... stimmt das?

    Nein so stimmt das nicht ganz das Gas hat nur einen höheren Widerstand wenn es kalt ist, der Druck hat so wie du das meinst mit der Zündphase nicht viel zu tun es geht um die Temperatur der Gase die sich im Leuchtmittel befinden, diese können mit hocher Spannung bei Hoher Temperatur 5-80 KV wiederum nur gezündet werden.

    Übrigens zünde nicht zu oft bei jedem Starten wird viel Quecksilber verbraucht und dieses ist nötig um die Hohe Temperatur für die anderen Gase zu erzeugen und ist Quecksilber weg dann ist Lampe schrott.

    So jetzt habe ich glaube ich alle Punkte abgegriffen. :rolleyes:

  • Hallo,
    öhmmmmm, verbraucht Quecksilber? Seit wann ist eine Metalldampflampe ein offenes System, das da Quecksilber verschwinden bzw. verbraucht werden kann? So viel ich weiß liegt der Alterungsprozess hauptsächlich daran, dass die Elektroden immer an der Oberfläche zu einem geringen Teil verdampfen. Dadurch wird die zu überbrückende Strecke immer größer, bis sie irgendwann so groß ist, dass die Lampe nicht mehr zündet (siehe auch hier). Deshalb muss man bei Brennern mit Kohlenstofelektroden auch abundzu die Elektroden nachjustieren.
    Viele Grüße
    JP

  • Nein so stimmt das nicht ganz das Gas hat nur einen höheren Widerstand wenn es kalt ist

    Da stimmt doch die Logik nicht.
    Wir sind uns einig, dass wir zum heißen Widerzünden eine höhere Spannung brauchen?

    Wann braucht man eine höhere Spannung? Wenn der Widerstand höher ist :) Also ist der Widerstand der Lampe im kalten Zustand geringer.

    Stefan

  • Morgen,
    naja zu dem hohen Widerstand möchte ich mal (wieder ;) ) Wikipedia zitieren. Zitatanfang: "Dieses, bei Raumtemperatur teilweise feste, flüssige und gasförmige Gemisch ist zunächst nicht ionisiert und hat daher einen hohen Widerstand. Durch die Hochspannung vom Zündgerät wird zunächst ein Lichtbogen gezündet. Nach der Zündung verringert sich der Widerstand durch Stoßionisation stark." Zitatende. (Siehe Wikipedia Halogenmetalldampflampe).
    Viele Grüße
    JP

  • Du brauchst bei beiden Zündungsarten eine Hohe Spannung warum es jetzt schwieriger ist eine gezündete lampe kurz nach dem ausbrennen wieder zu zünden dazu erspar ich mir jetzt die Erklärung hat aber etwas mit den chemischen Stoffen zu tun die sich im "Brenn" Kolben befinden.

    @ Jp
    das abbrennen der Stäbe stimmt auch, ABER um die Reaktion der anderen Edelgase herbeizurufen benötigte man die s.g. Reaktionstemperatur.


    Da die Temperatur weit aus höher liegt als das sie jemals ein brennerstab schaffen könnte fügt man Quecksilber hinzu dieses erzeugt bei hinzugabe von Temperatur eine weitaus höhere eigene Temperatur was die anderen Gase zur Reaktion reizt.

    es gibt eine Temperatur in der das Quecksilber sehr unstabil wird und sich leicht auflöst frag mich aber nicht bei welcher Temperatur es ist.
    Es ist nunmal so das während des Startvorganges der Brenner sich in diesem Temperaturfenster befindet wo das Quecksilber nicht stabil genug bleibt und dabei etwas zerfällt.

  • Abend,
    mir ist klar, dass das Quecksilber in den Brennern dafür benötigt wird, auf die Betriebstemperatur zu kommen, wodurch die anderen Metalle verdampfwn und deren Atome ebenfalls zum Leuchten angeregt werden können. Aber mich würde dann mal interessieren, in was das Quecksilber zerfallen soll? Ich meine, ich gehe mal nicht davon aus, das ich in einer Entladungslampe radioaktive Stoffe produziere, was ja beim Zerfall fast unweigerlich passiert (nur mit wenigen Ausnahmen). Schon desshalb nicht, weil dann nicht nur die Zerfallsprodukte in der Lampe strahlen würden, sondern durch die Strahlung selbst die Scanner und MHs schwach-radioaktiv werden würden.
    Viele Grüße
    JP

  • Hallo,
    naja ich kann das auch nicht glauben. Ich hab das Web durchsucht, ob ich irgendeinen Hinweis finde, das bei Entladungslampen Quecksilber zerfällt und habe nichts gefunden. Aber ich werde am Montag mal noch meinen Physik-Prof bzw. einen seiner Hiwis fragen, was die dazu meinen. Die sollten das ja eigentlich wissen.
    Viele Grüße
    JP

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