Analog Scanner mit DMX steuern

  • Hiho, gleich zu erst. Ich habe die SuFu genutzt, aber nicht wirklich bei den anderen Threads durchgeblickt. MAnchmal versteh ich nur die hälfte :tongue:
    Zu meinem Anliegen: Ich bekomme (wahrscheinlich) demnächst von einem Bekannten 1 oder 2 JB Lighting Scanner mit Analoganschluss. Marke Uralt

    Jetzt hab ich ja schon mitbekomme, dass es da Demultiplexer gibt, womit das funtzen sollte. Geht das überhaupt für Scanner?

    Auf Hendriks Seite hab ich das gesehen zum Selbstbau. Leider hab ich das Problem, dass ich von dem Aufbau keine Ahnung habe. Mit Löten hab ich kein Problem, aber der Rest ist leicht problematisch.
    Jetzt hab ich auch bei meinem Freund ( ;) ) bei e-Bay das hier entdeckt: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.d…e=STRK:MEWAX:IT

    Ich weiß noch nicht, wie viele Kanäle ich insgesamt brauche für die Scanner. Werden aber nicht viele sein (wahrscheinlich PAN, TILT; Color, Gobo).

    Jetzt die Frage an euch. Was ist sinnvoller bzw. was ist günstiger für meinen Fall. Selberbauen oder das Teil für 50€ kaufen?

    Kenn mich halt noch nicht so damit aus.

    Gruß Markus

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    Edited once, last by Dj Griesi (January 22, 2010 at 11:53 AM).

  • Hallo DJGriesi!

    Erst mal
    Mit dem Teil im eBay-Angebot wirst Du nicht glücklich werden. Das ist ein Demuxer vom NSI-eigenen Steuerprotokoll Microplex auf Analog. Ich hab ein Set Dimmer und Kleinpult mit der Technik. DMX ist es definitiv nicht. Ein Umsetzer von DMX nach Microplex ist teuer und zickig (hab ich auch, damit ich meinen NSI-Dimmer doch noch mit "moderner" Technik einsetzen kann). Kann man effektiv nur brauchen, wenn man eine NSI-Anlage hat und Microplex nutzt.
    (kann man übrigens auch am Foto sehen. Unter den dreipoligen XLR steht "Microplex" drunter - würde man DMX konsequent auf XLR5 fahren, würden solche Verwechslungen nicht passieren, aber ich plaudere...)

    Kontaktiere doch Henne einfach mal über seine HP - ich weiß, dass es da eine Möglichkeit gibt, komplett aufgebaute Transceiver-Platinen zu bekommen, in die dann auch schon die gewünschte Firmware geschossen ist.

    Vielleicht probierst Du erst mal alles mit einem verstellbaren Netzteil und einem feinen Multimeter aus? Dann weiß Du auch ganz schnell,wieviele Kanäle Dein Demuxer braucht.
    Fertige Einbau-Demuxer-Module von DMX nach Analog gibt's übrigens auch z.B. von Soundlight und DMX4All.

  • Oh danke, das mit dem Microplex hab nicht gesehen und auch nicht gewusst. Und ich dachte ich kenn schon alles :D Ich bin immer noch dafür, DMX mit 5 poligen Anschlüssen zu betreiben, um sowas zu vermeiden. Aber naja.

    Wenn ich die Teile habe, mess ich das mal durch. Anleitung wirds ja nicht mehr geben und bei Google find ich auch nichts drüber.

    Mit Hennes werd ich auch mal reden. Der kennt sich da ja bestens aus.
    Die Demuxer von Soundlight und DMX4All hab ich auch schon gefunden. Nur die Preise hauen mich grad um. Aber ich denke, viel billiger wirds nicht werden?

    Gruß MArkus

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  • Da bin ich aber auch bei 76,40€. Mir wäre ja die "günstigste" Methode lieber.
    Unter 50€ werde ich aber wohl nichts bekommen...

    Ich muss erstmal die Teile haben. Die werden dann erstmal an mein Pult mit nem SelfMade Kabel angeschlossen und getestet. Wenn die kaputt sind, brauch ich den Demuxer ja nicht.

    Gruß

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  • Falsch! Der Preis ist veraltet...

    Von den 76,40 € sind allein 52.00 € für einen DA-Wandler angegeben. Dieser kostet aktuell aber nur noch 17.90 €!

    Ich würds - allein schon aus Interesse - selbst aufbauen! Learning by doing...

  • Hi, hab die Teile ja nun hier stehen. Da ich leider kein Analogpult mehr habe, wollte ich mal fragen, ob man die Motoren irgendwie anders testen kann. Ich hab schon soweit durchgeblickt, das die Motoren alle 3 Pole haben. Einmla +, einmal - und einmal wahrscheinlich die Steuerung. Auf + kommen 5V an.
    An der Buchse kommt einmal - an und die Leitungen für die 4 Motoren.
    Ein Bild ist im Anhang!

    Haben die Geräte 5 Kanäle?... wegen 4x Motor und 1x Lampe?

    Kann ich jetzt irgendwie ohne Steuerung die Motoren zum testen ansteuern? Gibts da irgendeine Methode?

    Markus

    Edit: Die Vorschau vom Bild ist unvollständig! Alle Daten im Originalbild ->anklicken und öffnen :D

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    Edited 2 times, last by Dj Griesi (February 1, 2010 at 2:20 PM).

  • Hi,

    also das gängige Analogsteuersignal waren eigentlich 0-10V, das heißt, wenn du jetzt an z. B. eine der 4 Motorenanschlüsse bei dem Stecker eine Spannung von 0-10V bezüglich des Minuspols (der ja auch im Stecker belegt ist) anlegst, sollte sich etwas tun.

    Besser wäre es aber, mal vorher herauszufinden, welcher Scanner das genau ist (Modell?) und ob bei dem die Analogsteuerung auch mit 0-10V funktionierte.

    --> Den Tipp mit den 5 Kanälen würde ich jetzt auch erstmal bestätigen, solange der mittlere Pol im Stecker wirklich unbelegt ist.

    ACHTUNG: Ich übernehm kein Gewähr für meine Angaben ( ;) ), gerade bei den Analoggeräten gab es auch andere Steuerungsformate, z. B. 0-5V oder sogar über Strom, 0-20mA etc. etc. 0-10V ist/war aber wohl das meist verbreitete. Ich kann aber nicht beurteilen, wie sehr du dem Scanner schaden kannst, wenn du da einfach mal 0-10V anlegst!

    Trotzdem viel Erfolg beim Basteln...

    Gruß
    Christian

  • Quote

    Besser wäre es aber, mal vorher herauszufinden, welcher Scanner das genau ist (Modell?) und ob bei dem die Analogsteuerung auch mit 0-10V funktionierte.


    Ich weiß nur, das das ein JB LIghting Varyscan ist. Mehr steht nicht drauf.
    Ich hab bis jetzt auch noch nichts Informatives im Netz darüber gefunden. Scheint aber schon älter zu sein, da die Scanner nur 4 Farben und 4 Gobos haben.

    Quote

    --> Den Tipp mit den 5 Kanälen würde ich jetzt auch erstmal bestätigen, solange der mittlere Pol im Stecker wirklich unbelegt ist.


    Der mittlere ist nicht belegt. Halt so wie auf meiner Skizze.

    Quote

    ACHTUNG: Ich übernehm kein Gewähr für meine Angaben ( Augenzwinkern ), gerade bei den Analoggeräten gab es auch andere Steuerungsformate, z. B. 0-5V oder sogar über Strom, 0-20mA etc. etc. 0-10V ist/war aber wohl das meist verbreitete. Ich kann aber nicht beurteilen, wie sehr du dem Scanner schaden kannst, wenn du da einfach mal 0-10V anlegst!


    Ich kann ja auch mit weniger Volt anfangen ;)

    Aber nochwas: 0-10V heißt ja, dass ich von +0 bis +10v Spannung brauche (?).
    Wie schließ ich das an? Kann ich da irgendeinen Trafo nehmen (Bsp: Eisenbahntrafo DC14V , Volt regelbar) ?
    Und wie schließ ich das dann an? Plus ist klar, die gehn auf die 4 Motoren. Aber ich kann den Minuspol vom Trafo ja nicht einfach auf den Minuspol vom Scanner, bei dem 5V anliegen, anschließen?
    Oder ich steh grad auf dem Schlauch, kann auch sein.

    Markus

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    Edited once, last by Dj Griesi (February 1, 2010 at 7:37 AM).

  • Quote

    Original von Dj Griesi
    Ich hab schon soweit durchgeblickt, das die Motoren alle 3 Pole haben. Einmla +, einmal - und einmal wahrscheinlich die Steuerung. Auf + kommen 5V an.

    Alle Versuche gehen natürlich davon aus, dass die Teile intakt sind (Warum wurden sie ausgemustert? Warum wurden sie von ihrer Steuerung getrennt???)

    Ich bezweifle, dass da direkt Gleichstrommotoren angesteuert werden. Bei denen dürfte ja erst mal nicht die Position von der Spannung abhängen, sondern die Drehzahl. Also muss es wohl noch ein bißchen Elektronik drumherum geben. (Oder es sind Galvanometer, wie sie in Laserbanken verwendet werden / wurden)

    Für mich riecht das eher nach Mikroservos (also vergleichbar zu dem, was man im Modellbau einsetzt) Dann wäre das Motorsignal mit PWM anzusteuern (das ist nicht ganz so einfach herzustellen wie ein einfaches Analogsignal - käme dafür direkt aus Henne's Transceiverplatine raus)

    Die 5 V an die Motoren kommt ja von einem Netzteil im Scanner - also gehen wir mal davon aus, dass die passen.
    Dann dürfte die Steuerspannung auch nicht darüber liegen.
    Ich nehme mal an, dass das, was Du als - bezeichnest der GND ist? (Scheint zwar pingelig zu sein, aber wenn's um derartive Versuche geht, ist etwas Präzision in der Sprache gefordert) Alternativ wäre es eine wirkliche Minus-Leitung, die dann gegenüber GND (der nirgens auf dem Stecker liegt) -5V führen würde.

    Watt machen denn die Spiegelchen, wenn die Einheit mit Spannung versorgt wird, ohne dass ein Steuersignal dranhängt? Mittellage? Endlage?
    Wenn's eine 0..5V Analogansteuerung ist, müssten die ja in eine Endlage fahren (offenes Ende sollte wie 0V interpretiert werden)
    Bei Mittellage würde ich fast auf PWM tippen. (wäre recht ungewöhnlich, wenn eine Motorschaltung zwar aus einem Quadranten (0..+XV) versorgt wird, aber aus zwei Quadranten (-XV .. + XV) ihre Steuerspannung kriegt.

    Solche Teile sind i.d.R. (wenn überhaupt) gegen Fehler auf dem Steuereingang nur dann geschützt, wenn sie korrekt versorgt sind - also alle Versuche nur MIT korrekter Versorgung der Motoreinheiten. Die 230 V für das Leuchtmittel kannste ja rauslassen - solange wir mit Kleinsignalspannungen (50 V DC) arbeiten, darf das jeder.

    Wären's meine würde ich so vorgehen:
    Ein Labornetzteil mit verstellbarer Ausgangsspannung und idealerweise gut einstellbarer Strombegrenzung, ein Multimeter als Ampèremeter (0..100mA oder weniger), ein Multimeter als Voltmeter (-10..10V oder so).
    Erst mal die Strombegrenzung auf 50 mA einstellen. (Rechnen: 5 V, 50 mA max = 250 mW - einfache Widerstände haben 0,25 W Verlustleistung - das sollte die Einheit kurzzeitig auch im Fehlerfall aushalten ohne sich nach alter Indianersitte mit Rauchzeichen zu verabschieden)
    Zum Einstellen ggf. besser externes Multimeter nehmen - die internen Anzeigen sind vielleich zu grob.
    Netzteil auf 0 V drehen. (NICHT AUSSCHALTEN - der Einschwingvorgang der Spannung beim Einschalten kann durchaus Spannungsspitzen erzeugen - je nach Preislage des Teils)

    Vom + des Labornetzteils über den Ampèremeter zum Steuersignaleingang. Den GND vom Netzteil mit dem GND des Scanners verbinden (wäre, falls meine obige Annahme zutrifft, der Anschluss, den Du mit - bezeichnet hast).
    Parallel zu "Steuersignal Motor" und "GND" das Voltmeter.

    Einheit mit ihrer Betriebsspannung (24 V ~ lt Deiner Skizze) versorgen.

    Und nun wird's spannend. Blick zu den Spiegelchen UND auf die beiden Messgeräte. Wenn's analog ist, sollten sich das angesteuerte Spiegelchen bewegen lassen, und das, ohne dass der Strom wilde Kapriolen schlägt (also bei 5 V sollte maximal doppelt so viel Strom fließen wie bei 2,5 V).
    Von einem Eingangswiderstand im k-Ohm-Bereich ausgehend sollte der Strom auch bei Vollaussteuerung nicht über 5..10 mA hinausgehen.

    Rührt sich nix könnte das Teil 'putt sein oder wirklich mit PWM arbeiten - dann hilft ggf. ein Servotester eines befreundeten Modellbaukollegen oder so'n Teil beim Elektronikversender Deines geringsten Misstrauens zu besorgen.

  • Quote

    Original von Dj Griesi
    Aber nochwas: 0-10V heißt ja, dass ich von +0 bis +10v Spannung brauche (?).
    Wie schließ ich das an? Kann ich da irgendeinen Trafo nehmen (Bsp: Eisenbahntrafo DC14V , Volt regelbar) ?
    Und wie schließ ich das dann an? Plus ist klar, die gehn auf die 4 Motoren. Aber ich kann den Minuspol vom Trafo ja nicht einfach auf den Minuspol vom Scanner, bei dem 5V anliegen, anschließen?
    Oder ich steh grad auf dem Schlauch, kann auch sein.

    Nimm keinen Eisenbahntrafo - selbst das billigste Labornetzteil ist um Klassen besser.
    Im Zweifelsfall einen Poti mit ?100 Ohm? und eine 9 V Batterie - es geht um Steuerspannung, nicht um Leistungsversorgung.

    Jetzt hast Du mich auch verwirrt.
    Wir sollten wirklich mal glattziehen, was an dem Teil +, -, GND ist.
    GND ist die Bezugsspannung. Eine + Versorgungsleitung hätte demnach + X V.
    Eine - Versorgungsleitung - X V.
    Dann messe ich aber eine SpannungsDIFFERENZ zwischen + und - von 2 x X V.
    Dagegen spricht allerdings das Fehlen eines GND-Anschlusses. Analoge Spannungssignale müssten sich darauf beziehen und so sollte der auch auf dem Anschlussstecker aufgelegt sein.

    Was bedeutet dieser Satzteil? "Minuspol vom Scanner, bei dem 5V anliegen"
    5 V gegenüber was? Gehäuse, PE, Luft??? Wo war die rote Leitung vom Multimeter, wo die Schwarze, als Du das gemessen hast?

    WENN das, was Du mit MINUS bezeichnet hast, wirklich ein GND ist, dann ist es genau das, was Du tun solltest: Den GND Deiner Steuerspannungsquelle mit dem GND Deines Scannereingangs verbinden.

    In welchem Zustand ist das Teil denn, wenn Du es versorgst OHNE irgendwas am Signalstecker zu machen?

  • So viele Informationen. Ich versuch mal alles soweit zu erklären:

    Quote

    Alle Versuche gehen natürlich davon aus, dass die Teile intakt sind (Warum wurden sie ausgemustert? Warum wurden sie von ihrer Steuerung getrennt???)


    Gute Frage, Die liegen schon ewig rum. Steuerung gibts keine mehr dazu.

    Quote

    Also muss es wohl noch ein bißchen Elektronik drumherum geben.


    es gibt nur ein Netzteil, eine Lampe und die Motoren.

    Quote

    Watt machen denn die Spiegelchen, wenn die Einheit mit Spannung versorgt wird, ohne dass ein Steuersignal dranhängt? Mittellage? Endlage?


    Nix, die bleiben, wo sie sind. Beim einschalten würde garnix passieren. Ich hab erstmal das Relais für die Lampe weggelassen. Jetzt leuchtet die Lampe erstmal.

    Quote

    Die 230 V für das Leuchtmittel kannste ja rauslassen - solange wir mit Kleinsignalspannungen (50 V DC) arbeiten, darf das jeder.


    Lampe läuft auch über Netzteil mit 24V ~

    Labornetzteil hab ich nicht da. Musss ich mal schauen, wo ich eins herbekomme.

    Quote

    Jetzt hast Du mich auch verwirrt. Wir sollten wirklich mal glattziehen, was an dem Teil +, -, GND ist. GND ist die Bezugsspannung. Eine + Versorgungsleitung hätte demnach + X V. Eine - Versorgungsleitung - X V. Dann messe ich aber eine SpannungsDIFFERENZ zwischen + und - von 2 x X V. Dagegen spricht allerdings das Fehlen eines GND-Anschlusses. Analoge Spannungssignale müssten sich darauf beziehen und so sollte der auch auf dem Anschlussstecker aufgelegt sein.

    Quote

    Was bedeutet dieser Satzteil? "Minuspol vom Scanner, bei dem 5V anliegen" 5 V gegenüber was? Gehäuse, PE, Luft??? Wo war die rote Leitung vom Multimeter, wo die Schwarze, als Du das gemessen hast?


    Ich habe zwischen - (oder GND) UND + gemessen. Also sorry für mein wirres geschreibe, wird dann wohl GND sein.

    Quote

    In welchem Zustand ist das Teil denn, wenn Du es versorgst OHNE irgendwas am Signalstecker zu machen?


    "Ruhezustand". MAcht nichts das Teil. Lampe geht original ja mit Relais zu schalten. Hab ich aber erstmal überbrückt. Lampe geht an und Motoren bleiben ruhig stehen.

    Hoffe, das hilft erstmal weiter.

    Gruß Markus

    Ich hab mal wegen Labornetzteil geschaut. Würde das hier reichen?
    http://cgi.ebay.de/Labornetzteil-…=item2ea60dbdcc
    oder das hier:
    http://cgi.ebay.de/Labornetzteil-…=item5d26ccea3a

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    Edited once, last by Dj Griesi (February 1, 2010 at 9:39 AM).

  • Quote

    Original von Dj Griesi

    Quote

    Watt machen denn die Spiegelchen, wenn die Einheit mit Spannung versorgt wird, ohne dass ein Steuersignal dranhängt? Mittellage? Endlage?


    Nix, die bleiben, wo sie sind. Beim einschalten würde garnix passieren.


    Lassen sich die Spiegel von Hand bewegen (mit Versorgung, ohne Versorgung)?
    Sind sie denn da, wo sie jetzt sind, in einer definierten Lage (in die sie z.B. zurückkehren, wenn man sie ausgeschaltet von Hand verstellt hat) oder stehen sie "kreuz und quer" herum?

    Gehen wir mal die Theorien durch:
    Gleichstrommotor: Lässt sich ohne Getriebe spannungslos leicht verstellen. Mit Getriebe ggf. etwas schwergängiger, mit Schneckengetriebe gar nicht. 2 Anschlußpins. Mit Spannung drehen sie sich:
    eigentlich nicht geeignet, um "ohne Elektronik" eine Position anzufahren, dazu braucht er irgendwas zur Rückmeldung - zumindest intern.

    Schrittmotor: Selten mit Getriebe. Lässt sich spannungslos gegen das Haltemoment der Magnete verdrehen ("rastendes" Gefühl). Mind. 4 Anschlusspins. Normalerweise wäre dann auch in der Nähe der Leistungsteil untergebracht. Man wird kaum die direkten Motorsignale durch die Gegend schicken (Ströme, hochfrequente Signalanteile...)

    Galvano: Hab ich noch nicht in den Fingern gehabt. Da die aber ähnlich funktionieren wie Analog-Zeigerinstrumente sollten die sich auch leicht aus der Position drehen lassen. Brauchen theoretisch auch nur 2 Pinne, aber wer weiß... Für Laserbänke garantiert wg. ihrer Schnelligkeit verwendet.

    Servo: Können sich je nach mechanischem Aufbau spannungslos von Hand verstellen lassen oder nicht. Mit Versprorgungsspannung müsste die Gegenkraft spürbar sein und das Teil wieder in seine Lage zurückkehren.
    Normal würde ich dann allerdings sagen, dass ein offener Eingang wie 0 V interprätiert wird und das Teil eine Endlage anfährt. Ein Unterschied zwischen "offen" und "0V" lässt sich bei reiner Analogansteuerung nicht mit Sicherheit erkennen.
    (Ausnahme: 4..20mA Ansteuerung - aber dann wären wohl je Antrieb 2 Pinne für das Signal nötig - die Rückleitung für den Strom zusammenzufassen ist unüblich (geht das überhaupt)).
    Modellbauservos (PWM-Signal) fahren qua Definition ohne Signal in die Mittelllage. Könnte natürlich sein, dass hier auch PWM verwendet wird, bei Ausfall aber als Reaktion "rühr Dich nicht" = Position halten, egal wo oder "schlaff werden" = Motorstrom ausschalten vorgesehen ist.

    Quote


    Labornetzteil hab ich nicht da. Musss ich mal schauen, wo ich eins herbekomme.


    Oder eben der Tip mit der 9-v-Batterie und einem Poti (vielleicht eher 1k als 100 Ohm). Wenn's nur ne Steuerspannung ist müsste das lang hinreichen (wäre auch eine natürliche Strombegrenzung). Wichtiger sind die Messgeräte, um das Teil nicht aus Versehen zu grillen.

    Quote


    Ich habe zwischen - (oder GND) UND + gemessen. Also sorry für mein wirres geschreibe, wird dann wohl GND sein.


    Wollte das nur klargestellt wissen - auch so ist die Gefahr groß genug, dass ich mich in meiner Theorie verlaufe...

    Den ganzen Fall mal mit JB Lighting durchsprechen? Da gibt's doch ne deutsche Adresse und Telefonnummer. Im Zweifelsfall können die mit Fotos von Typenschild, Stecker... sicher mehr dazu sagen und du tappst nicht so lange im Dunkeln. Wär doch schade, wenn die Schätzchen ungenutzt im Keller verschwänden.

  • Die SPiegel kann ich von Hand in alle Richtungen bewegen, auch wenn Saft anliegt. Die bleiben dann auch dort, wo ich sie hinbewege.
    Die Motoren haben alle 3 Pole. Ich würde sagen "+" , "GND" und "Steuerung von Pult (oder so, halt ansteuerung)".

    Wenn ich noch ein Poti mit den Werten rumliegen hab, dann mach ich das mal vorsichtig mit der 9V Batterie.

    Ich hab an JB Lighting gerade bevor ich deinen Post gelesen habe eine Mail mit Bildern geschickt. Nur leider gibt es kein Typenschild und keine genaue Bezeichnung.

    Quote

    Wär doch schade, wenn die Schätzchen ungenutzt im Keller verschwänden.


    Ja wäre es. Außerdem ist dort kein Platz mehr :D

    Ich würde ja auch Hennes Tranceiver bauen, aber wenn die Teile nicht mehr gehen, dann wäre es ja sinnlos.

    Markus

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  • Hallo,

    Bei dem was ich so erkennen kann, handelt es sich um "VARYSCAN 1"
    Die Teile liefen damals über einen JB- eigenen Controller. Die Endpositionen der Servos mußten für jeden Scanner mit dem Controller kalibriert werden. Die Lampe hatte keinen eigenen Kanal, sie geht an, sobald das Gerät eingeschaltet ist. So weit ich mich erinnere, können die Teile mit analogen 0-10V nichts anfangen. Ich glaube die brauchen getaktete +10V je Kanal.
    Kann sein, das JB noch DMX- Umrüstkits im "unterm" Keller hat, die aber sicherlich zu teuer für diese alten Lampen wären.
    Das sinnvollste wäre sicher, die Teile mit Hennes Servo- Interface zu betreiben ( 4x Servo und einen der LED Kanäle "mißbrauchen" um die Lampe zu dimmen, entsprechenden NV Dimmer vorausgesetzt).

    Gruß Janno

    Bei der Lampensteuerung mag es Unterschiede geben ( mit Relais, ohne Relais)
    Bei uns waren keine Relais drin. Es handelte sich um die ersten Geräte dieser Serie.

    Edited once, last by JANNO (February 1, 2010 at 11:46 AM).

  • Danke für die Modellbezeichnung!!
    Hab eim Netz folgendes gefunden:

    --"hallo,danke für dein interesse.also die dinger haben eine analoge 0-10V
    steuerung... .... .Pin Signal

    1 GND
    2 Lampe
    3 Gobo-Servo
    4 Farb-Servo
    5 X-Servo
    6 Y-Servo"

    --"Hallo, ich habe 4 Varyscan 1 (analog). Bei einem ist das Eingangsrelais überbrückt."

    Fazit: das ist original mit dem Relais.

    Markus

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  • Ich hab onkel google auch mal bemüht und beim Lampentreff was gefunden:

    Quote


    Yiiiipppppiiiieeeeee !!!!!

    Ich habs endlich raus.....

    nach einem halben Jahr des Rumprobierens hab ich endlich gecheckt, wie ich diese blöden Servos in meinen Varyscans ansteuere.
    Wenn man es weiß ists eigentlich ganz simpel: Man benötigt ein Signal von positiven Impulsen mit einer Periodendauer von 18ms und einer Impulsbreite von zirka 0,8 bis 2,5 Millisekunden.
    Durch die Änderung der Impulsbreite wird der Servomotor gesteuert. Bleibt also die Impulsbreite konstant, so ändert auch der Motor seine Stellung nicht!
    Rausgefunden hab ich das ganze mittels eines Servotesters für den Modellbau. Mit dem hab ich ein bißchen an den Scanneranschlüssen rumgespielt und irgendwann hats funktioniert.


    Quelle: http://www.lampentreff.de/forum/thread.php?postid=1523

    Wenn man den Thread so liest scheint es da zwei Versionen gegeben zu haben - die eine (ohne Elektronik) für das besagte Signal, die andere mit einer Elektronik, die aus externen 0..10V eben dieses Signal gemacht hat.

    In die Richtung würde ich weitermachen - dafür wäre Henne's Transceiver IDEAL!

  • Ich hab das mal mit der BAtterie und dem Poti versucht. Naja, ging nicht so ganz. Vielleicht liegt das daran, dass ich zu blöd bin, das Poti richtig anzuschließen :rolleyes: Wat solls hab ich mir so gedacht und bin doch auf den Eisenbahntrafo umgestiegen. Damit konnte ich dann die Motoren bewegen. Hab immer nur bis ca. 5V gemacht. Alle Motoren laufen mehr oder weniger flüssig. Mir ist auch was aufgefllen. Wen ich beim Trafo beim Spannung zurücknehmen war, bin ich etwas auf die andere "Seite" gekommen (sprich umgepolt). Da hat der Motor leicht in die andere Richtung gedreht. Das siehst du auch im Video beim Colorrad. Erst in die richtige Richtung und dann kurz zurück. Video: http://www.youtube.com/watch?v=onKcBN_fPPY

    Also wird das ja so gehen. Also würde Hennes Transceiver funktionieren?

    Markus

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    2x nvent Open CoreDMX IF, 2x billig Variante
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  • Na - das sieht doch mal vielversprechend aus. Wackeln tut's.

    Allerdings hab ich noch nicht erkannt, ob die Steuerspannung die POSITION des Antriebs beeinflusst oder die GESCHWINDIGKEIT. Ist die Stellung des Spiegels (oder Goborades) irgendwie reproduzierbar davon abhängig, welche Spannung du einstellst?

    Lässt sich denn der ganze Schwenkbereich der Spiegel mit 5 V erreichen oder solltest Du "noch ne Schippe auflegen", damit alles erreicht wird?

    Die Spiegelantriebe brauchen aber keine umgepolte Spannung, um zurückzulaufen? Oder ist das nur beim Farbrad so?

    Henne's Transceiver liefert PWM - er hat aber auf seiner Seite einen Schaltungsvorschlag, wie daraus eine Spannung wird. Die müsste man dann an die Spannung anpassen, die Deine Antriebe bei Vollaussteuerung brauchen.

    Aber immerhin weißt du, dass die Mechanik zu funktionieren scheint.

    (Durchsichtig ist mir das alles aber immer noch nicht) ?(

  • Quote

    Allerdings hab ich noch nicht erkannt, ob die Steuerspannung die POSITION des Antriebs beeinflusst oder die GESCHWINDIGKEIT. Ist die Stellung des Spiegels (oder Goborades) irgendwie reproduzierbar davon abhängig, welche Spannung du einstellst?


    Wenn ich so bei ~ 3-5V war, ist der Spiegel bis an den Anschlag gefahren. Beim Farbrad war es so ähnlich.

    Quote

    Die Spiegelantriebe brauchen aber keine umgepolte Spannung, um zurückzulaufen? Oder ist das nur beim Farbrad so?


    Das Farbrad ging immer ein Stück zum zurückfahren. Der Spiegel wollte das nicht so machen, der lief nur ein ganz kleines Stück zurück.

    Quote

    Aber immerhin weißt du, dass die Mechanik zu funktionieren scheint. (Durchsichtig ist mir das alles aber immer noch nicht) ?(

    Das ist erstmal ein Anfang. Und dito^^ ?(

    Markus

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