Live@Work - 23_KW19 - Deutschland und sein Internet
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LightningBrothers
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12. Mai 2023 um 18:00 -
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Unser Vereinsmitglied Maik verschlug es am vergangenen Wochenende in einen kleinen Ort in Sachsen. Anlass dieser Reise war eine Geburtstagsfeier aus dem Freundeskreis, wo er gefragt wurde, ob er diese mit ein wenig Musik und Licht untermalen könnte. Um den Aufwand hierfür in einem überschaubaren Rahmen zu halten, sollte über den Abend eine vorbereitete Playlist eines Streaming-Anbieters wiedergegeben werden und das mitgebrachte Licht im Hintergrund mitlaufen. Die Gastgeber kundschafteten hierfür im Vorfeld extra die Location aus und prüften auch explizit die Performance des Internets. Fazit: es ist zwar kein DSL vorhanden, aber dafür LTE - und das geht gut. So zumindest der Plan.
Nun war es der Abend der Abende und alle Gäste kamen wie verabredet zusammen. Alle Vorbereitungen waren wie abgesprochen und geplant umgesetzt. Jedoch eines hatten alle Beteiligten nicht bedacht: Es wird zur selben Zeit Fußball gespielt...
Die Auswirkungen haben bei allen kurzzeitig viel Aufregung und Herzrasen verursacht. Aber wieso? Die Begeisterung für Dynamo Dresden war in diesem Ort so groß, sodass sehr viele Fans das Spiel auch wieder live im TV und auch im Netz mitverfolgen wollten. Immerhin ging es im viertletzten Spiel der laufenden Saison der 3. Fußball-Bundesliga um den Aufstieg und bei dieser Partie standen sich eben Dynamo Dresden und der SV Wehen Wiesbaden als direkte Duellanten um einen der begehrten Aufstiegsplätze gegenüber. Dieses rege Interesse bescherte dem örtlichen mobilen Internet eine derart hohe Auslastung, dass die verfügbare Bandbreite für die App des Streaming-Anbieters auf mickrige 14kbit zurückfiel. Offenbar war der Weg über das mobile Internet via LTE für den Ort die einzige Möglichkeit, überhaupt im World Wide Web unterwegs zu sein - einen kabelgebundenen Zugang gab es nicht.
Aufgrund dieser Banalität stand die geplante Geburtstagsparty einen kurzen Moment auf der Kippe, denn ohne gute (Hintergrund-) Musik ist jede Party nur noch halb so gut. Denn während noch vor einigen Jahren verschiedenste Musik in größeren Mengen lokal auf Laptop oder Handy verfügbar war oder man eine Festplatte mit in den Laptop-Rucksack packte, entwickelte sich der Trend nun mittlerweile dahingehend, die Inhalte on demand zu streamen - insbesondere, wenn Musik allein Unterhaltung im Hintergrund dient. Um also überhaupt ein wenig Musik über den Abend hören zu können, kramten alle Gäste die noch verfügbaren Restbestände zusammen, die auf Handys, Laptops und USB-Sticks zu finden waren.
Während die Musik wie beschrieben anfangs viel Aufregung generierte, war eine Komponente der Party davon gänzlich unbeeindruckt: das Licht. Hierfür hatte Maik ein kleines Projekt mit DMXControl 3 vorbereitet. Da der Laptop und eben auch DMXControl 3 selbst ohne eine aktive Internet-Verbindung arbeiten konnte, lief das Licht perfekt.
Am Ende war es dann alles in allem ein schöner Abend mit einer unvergesslichen Randnotiz.
Und wie kommt es, dass wir diese Geschichte nun im Kontext eines Live@Work veröffentlichen? Man kann es mittlerweile als ein großes Feature sehen, dass DMXControl 3 eben abgesehen von einem Punkt gänzlich ohne eine funktionierende Internetanbindung auskommt: nämlich die intrigierte Schnittstelle zu unserer DDFLibrary. Und selbst wenn an einer Eventlocation entsprechend Internet verfügbar wäre - man kann sich stand heute leider nicht darauf verlassen, dass es auch durchweg verfügbar ist. Ganz nebenbei gibt es zahlreiche andere Gründe, wieso der Lichtrechner bewusst über keine (dauerhafte) Internetverbindung verfügt. Und hier ist es unser Bestreben, dieses "Feature" auch weiterhin in und für DMXControl 3 zu erhalten.
Euer
DMXControl-Team ![]()
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