Effects / Fanning: Hz vs. ms, Synchronisierung

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo allerseits,

    kurze Verständnisfrage:

    Warum wird bei manchen Effekten das Zeitverhalten in Hz, bei anderen aber in ms eingegeben?
    Wäre es nicht praktischer, das überall gleich zu handhaben (oder es zumindest im Property Grid umschaltbar zu machen, ob man Hz oder ms eingeben will) ?

    Beispiel:
    Auf 4 RGB PARs liegt ein Color Chase, der alle 2000ms rot/grün/gelb/blau durchwechselt.
    Auf dem Dimmer-Kanal liegt ein "Bump"-Effekt, der dafür sorgen soll, dass der Farbwechsel des Color Chase quasi "im Dunkeln" verläuft: Farbe wechseln, aufblenden, abblenden, Farbe wechseln, etc.

    Damit das synchron läuft, muss man im "Bump"-Effekt nun 0,5 Hz einstellen, um es den 2000ms des Color Chase anzupassen.
    (ist in dem Beispiel ja noch einfach, aber "mach ma 2134ms" - und dann ausrechnen, wieviel Hz das entspricht... oder BPM...)

    Allgemeiner gefasst: man kann ja mehrere zeitbasierte Effekte in der gleichen Szene auf verschiedene Farb/Helligkeitskanäle legen, aber in jedem neuen Effekt muss man wieder eine neue "Effektzeit" oder -Frequenz eingeben. (Leider auch immer mit einem Default-Wert: hier wäre es nett, wenn der zuletzt benutzte Wert übernommen würde!)

    Ist ein Feature geplant, mit dem sich diese Zeiten/Frequenzen synchronisieren lassen?

    Oder geht das schon, und ich weiß nur nicht, wie?  ;)

    lg, Frank


    P.S.: habe mal eine kleine Umrechnungstabelle dazu in Excel gemacht, falls das jemand brauchen kann...
    dabei wird klar, dass [ms] als Grund-Zeiteinheit recht ungenau ist, wenn man musikgesteuert arbeitet.


    Womit rechnet DMXC eigentlich intern?

  • Hallo noch mal,

    mangels Antworten - ein paar Gedanken dazu: (meine letzte mail dazu liest sich im Nachhinein zugegebenermaßen etwas klugsch..., war aber so echt nicht gemeint - und bestimmt nicht als Negativkritik. )

    - Windows ist als solches ja nun mal nicht "Echtzeitfähig", das war es noch nie (und wird es wohl auch nie).
    - Viele kämpfen damit rum (siehe z.B. http://www.windowstimestamp.com/description )
    - keiner verlangt hier Sub-[ms]-Timer-Genauigkeit um eine Lampe an- oder auszumachen(!)

    Was ich bei DMXC derzeit nicht auf die Reihe kriege, sind zwei "Zeitachsen":
    a) wann / wie schnell zwischen zwei Szenen übergeblendet wird und
    b) was / wie schnell innerhalb einer "stehenden" Szene passiert (die ja durch Fanning/Effects etc. eben nicht "steht", sondern in sich ein eigenes Zeitverhalten haben kann)

    Oder mache ich eben nur einen blöden Denkfehler?

    lg, Frank

  • Hy,

    Also hierfür gibts in der Szenenliste zwei Schieberegler. Der eine ist der "Cuelist Speed", wirkt also auf "wait" / "follow" trigger sowie Fade / Delay. Das andere ist der Effect Speed, der wirkt auf die Effekte die innerhalb der Cuelist gerade aktiv sind.

    Das andere was du gesagt hast (mit dem Vereinheitlichen der Geschwindigkeit), macht durchaus Sinn. Aber hier die Spannende Frage (die du erst beantworten musst :) )

    Ich lege einen Chaser auf eine Gruppe von 4 Scheinwerfern und stelle 2000 ms ein, ergo alle 2 Sekunden springt der Chaser weiter (nach 8 Sekunden gehts von vorne los). Das speichere ich als Cue. Nun füge ich einen 5. und einen 6. Scheinwerfer in die Gruppe und lass die Cue laufen. Was passiert?

    Bei Zeitsynchronen Effekten wie Sinus macht das nix aus, hier laufen alle Geräte parallel (bzw. mit Phasenverschiebung) mit der eingestellten Geschwindigkeit. Was wäre bei dem Chaser? Wechselt der immernoch alle 2000 ms? Oder wird der Schneller, weil es ja jetzt mehr Geräte zum durchlaufen gibt?

    Wir sind davon ausgegangen, dass die 2000ms erhalten bleiben sollen, der ganze Effekt jetzt also 12 Sekunden (statt vorher 8 Sekunden) dauert. Was denkst du? Weil von dieser Frage hängt auch die Auswahl ms oder Hz ab.

    Gruß Arne

    Das Leben ist NP vollständig!

  • Hallo Arne,

    sehe ich genau so, die Cue sollte durch hinzufügen von Geräten länger dauern, weil (bei meinem Anwendungsfall) der Takt Priorität hat, und nicht die Gesamtlänge der Cues. Das sehen andere Leute mit anderen Anwendungsbereichen aber womöglich anders ...

    (Mal abgesehen davon würde ich persönlich wahrscheinlich immer ein gerades Vielfaches von 4 an Geräten haben wollen)  ;)

    Wenn ich an der Geschwindigkeit drehe (also 1800 ms statt 2000 ms pro Beat/Takt/whatever), sollte dann entsprechend auch die Frequenz höher werden, weil es ja sonst asynchron wird.

    Ich habe jetzt für mich selbst mal ein kleines Bastelprojekt für meine 4er-Bar und das FX5 in Delphi angefangen (Screenshot anbei), um die Problematik am "lebenden Objekt" sehen zu können. Anfänglich sollte das einfach nur im Takt zwischen den zwei Bänken hin- und herfaden. Dann habe ich noch so'ne Art Regenbogen-Effekt gebaut, der alle <n> ms die Farben einer Bank um <x> Grad im Farbrad verdreht. Sieht schon ganz nett aus - aber da habe ich jetzt exakt das gleiche Problem: wie den Effekt und die Fades synchronisieren? Momentan läuft das noch mit zwei unabhängigen Timern, aber das kann so auf Dauer natürlich nix werden.

    Darum auch die Frage nach dem internen Timer in DMXC. Benutzt Ihr ein fixes (kurzes) Timer-Intervall als "Hauptzeitgeber", oder gibt es mehrere ("lange") Timer pro Cue/Fade/Effekt? (Ich kämpfe selbst gerade noch mit der Ungenauigkeit der Timer, obwohl ich schon die Multimedia-Timer mit der TimeSetEvent-API benutze läuft das immer noch nicht sauber "rund").

    Übrigens: keine Panik, das soll bestimmt kein Konkurrenzprojekt werden - Ich brauche nur jetzt akut auf die Schnelle was Kleines um die Bar anzusteuern, bis DMXC3 fertig ist - und dann wäre es schön, wenn das mit der Synchronisierung gehen würde!  :D

    lg,
    Frank

  • Hallo,
    nun möchte ich mich auch mal aus der Dokumentation melden. Wie das auch immer letztendlich entschieden wird sollte es doch so sein, dass es in einem Feld zum eintragen der Zeit möglichst einheitlich ist und vorallem nur eines der beiden Verfahren möglich gemacht wird. Denn je mehr Möglichkeiten zur Auswahl stehen, desto unübersichtlicher und schwieriger wird es vorallem für Einsteiger.
    Viele Grüße
    JP
    P.S.: Juhu, noch jemand, der mit Delphi programmiert :D. Diese Spezies ist ja leider auch langsam am aussterben. Ich mach das aber nur zum Spaß und bin bei D7 hängen geblieben ^^

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Also zu dem für Einsteiger möglich. Wie wäre es, wenn man einfach irgendwo in den einstellungen einen haken setzen kann, welcher den "experten-modus" aktiviert und dann entsprechend die ganzen verwirrenden und komplizierten funktionen freischaltet.
    Sollte doch rein Programmiertechnisch nicht so das riesen Problem darstellen. ;)
    Aber wohl doch eher dann in den späteren 3.x, wenn überhaupt :D

    Grüße

  • Naja, es stellt für uns von der Doku ein Problem dar, denn wir müssen ja alles erklären. Und wenn sich dann Dinge an mehreren Positionen befinden und dann auch noch viele Eingabemöglichkeiten bietet, dann wird es schnell auch im Handbuch unübersichtlich und kompliziert. Das soll nicht so klingen, als ob wir in dem Punkt möglichst wenig Arbeit haben wollen. Worauf ich hinaus möchte ist, dass es einfach irgendwann immer komplexer wird. Dann lieber eine der beiden Methoden mit Verzicht auf einen speziellen Sonderfall und dafür (wenn möglich) durchgängig im ganzen Programm.
    Viele Grüße
    JP

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Ich glaube, so kompliziert mit "Expertenmodus" und so was braucht's gar nicht sein.

    Eigentlich ist es nur ein einfacher Umschalter zwischen "Zeit-<x>" und "Geschwindigkeits-<x>"
    (ersetze <x> durch "-Modus", "-Priorität", "-Basiert", "-Synchron", oder wie auch immer man das denn nennt)

    Das in der Doku an 'nem einfachen Beispiel erklärt, und jeder kann sich aussuchen wie er's einstellt. Mehr Einstellungen braucht es (zumindest meiner Meinung nach) nicht, es sei denn, man denkt sich noch irgendwelche Misch-Modi aus - aber dann blickt eh keiner mehr durch  :D


    lg, Frank

    P.S. @JP: ja es gibt sie noch, die Delphianer - mache das jetzt schon 30 Jahre...
    - ok, angefangen mit UCSD-Pascal auf 'nem Apple ][ - da gab's noch nicht mal Delphi :)

    (...und für Delphi 7 braucht sich keiner schämen, wir haben in der Firma manche Projekte noch in Delphi 5 - und das tut's nach wie vor hervorragend!  :) Das Chaser-Bastelprojekt mache ich zwar mit XE2, wäre aber mit D5/D7 genauso gegangen...)

  • Hallo JP, (hast geantwortet während ich noch am Schreiben war...)

    In der Doku ist das m.M.N. schnell erklärt:

    "Willst du, das sich beim Ändern der Szenen-Dauer die Effekt-Geschwindigkeit mit anpasst, oder soll sie davon unabhängig sein?"

    Um nichts anderes geht's eigentlich...

    lg, Frank

  • Hmmm, gut, zumindestens bei diesem Problem hast du mich überzeugt. Ich sehe aber halt den Umfang von DMXC 3 und sehe dann auch schon in Gedanken, wie dick das Handbuch einmal werden wird. Wir rechnen grob geschätzt mit 500-600 A4 Seiten allein der advanced Bereich des Handbuches (zum Vergleich: das DMXC2 Handbuch hat 200 Seiten). Und hier kommen noch einmal einige Seiten für Ein- und Umsteiger hinzu. Da muss man sich schon fragen, wer das noch alles ließt.
    Viele Grüße
    JP
    P.S.: Nö, ich schäme mich für D7 in keinster Weise ;). Hab auch schon mit dem DE-Interface ein kleinwenig experimentiert und ein paar andere "größere" Projekte mit D7 gemacht (z.B. ein netzwerkbasiertes Kassensystem mit Bestellungsverwaltung). Aber ein wenig schiele ich trotzdem immer auf die neueren Versionen und war mehrmal kurz vor dem Kauf ^^

    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

  • Hy,

    Also letztendlich war die Unterscheidung "Hz" und "ms" eigentlich deshalb gedacht, weil bei Schwingungen doch eher so gedacht wird. Bei dem Chaser war die Überlegung, dass ich eher einstellen will, wie lange dauert es bis zum Wechsel.

    Vielleicht noch als Info. Die Fadezeit und die Effekte laufen immer Synchron, also das sieht bei jedem Start der Cue immer gleich aus. Außer ich drehe natürlich an den Geschwindigkeitsreglern.

    Hier wurde jetzt viel Diskutiert. Kann jemand vielleicht nochmal das Problem zusammenfassen? Ich habs immernoch nicht ganz verstanden wo das Problem genau ist. Ich habe verstanden dass es schön wäre, wenn anstelle von "Hz" und "ms" es ein einheitliches Format für die Geschwindigkeit gäbe.

    Gruß Arne

    Das Leben ist NP vollständig!

  • Hallo Arne,

    habe heute leider keine Zeit, werde aber morgen mal versuchen das möglichst verständlich zusammenfassen und ein paar konkrete Vorschläge zu formulieren.
    Dann könnt Ihr Euch ja mal überlegen, ob und (wenn ja) was Ihr davon umsetzen könnt bzw. wollt (ist ja meinerseits nur 'ne "Wunschliste"  ;)  ).

    lg, Frank

  • Hallo noch mal,

    so, habe das jetzt mal in drei Vorschläge ausformuliert:


    Vorschlag 1:

    Effects: Einheitliche Eingabe der Effektdauern/Frequenzen

    Es sollte möglich sein, bei allen Effekten die Dauer in [ms] oder in [Hz] einzugeben. Beide Angaben sind äquivalent, also kann man bei Frequenzeingaben auch die Dauer einer kompletten Schwingung in [ms] eingeben, bzw. bei Angaben in [ms] z.B. bei Chasern hier stattdessen eine Frequenz eingeben.


    Vorschlag 2:

    Kopplung der Effektzeiten an die Szenendauer

    Es sollte einen Umschalter geben, der die Time- und Speed-Werte in der Cuelist aneinander koppelt. Stellt man z.B. den Time-Wert auf 110%, sollte dadurch dann der Speed-Wert automatisch auf 91% gesetzt werden, bzw. bei 200% Time auf 50% Speed.

    Dazu könnte zwischen Time- und Speed-Regler ein einrastender "Lock"-Schalter eingebaut werden, der die Kopplung ein- oder
    ausschaltet.

    Ziel: ist ein Effekt so eingestellt, dass er bei einer Cue-Dauer 4 mal durchlaufen wird, so sollte er bei aktiviertem "Lock" immer genau 4 mal durchlaufen werden, egal wie der Time-Regler eingestellt ist, bzw. bei Beat-Triggern: egal wie schnell unter "Manual Beat" der Beat gerade läuft.


    Vorschlag 3:

    Div. Verbesserungen der Bedienung im "Manual Beat"-Panel ( wie gesagt, "Wunschliste" :) )

    - ein Eingabefeld zur direkten Eingabe eines BPM-Wertes (mit min. einer Nachkommastelle)

    - Das Eingabefeld könnte einen Umschalter bekommen, mit dem man zwischen Eingabe in [BPM] oder [ms] hin- und herschalten kann.

    - mehr +/- Buttons zur genaueren Einstellung
    Beispiel: "+" für 1ms, "++" für 10ms, "+++" für 100ms (der einzige "+" Button macht ja momentan immer 10ms)

    - Shift-Buttons zur Beat-Verschiebung
    (Die Funktion entspräche der "Pitch Bend" Funktion bei DJ-Software oder DJ-CD-Playern)
    Hier wird nicht die Geschwindigkeit verändert, sondern der Beat wird nur verschoben, d.h. ein einzelner Beat wird verkürzt oder verlängert, danach läuft alles mit der eingestellten Geschwindigkeit weiter.
    Beispiel: "<" für Verkürzung um 1 ms, "<<" 10 ms,
    "<<<" 100ms, entsprechend ">"/">>"/">>>" für Verlängerung

    - Panels statt Buttons für die "Tap" und "Sync" Funktionen
    Hintergrund: die derzeit verwendeten Buttons lösen "OnClick" aus, also wenn die Maus wieder losgelassen wird. Die Panels können "OnMouseDown" auslösen, also wenn die Maustaste heruntergedrückt wird. Das wäre für beide Funktionen a) genauer und b) intuitiver.

    - zusätzlich zu den vorhandenen "2" und "1/2" Buttons ein "4" und ein "1/4" Button  ;)

    Habe zu Vorschlag 2 und 3 mal Bilder angehängt, wie das im GUI aussehen könnte.


    lg, Frank

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