Eure Meinung zu: Umsetzung Frontplatte

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo,

    ein leidiges Thema in der Elektrotechnik ist und bleibt die Mechanik...
    Zwar kann man die noch so tollsten Sachen umsetzen, aber wenn es an das Gehäuse, Schalter, etc... geht, dann stoßt man schnell an seine Grenzen.

    Diese heißt bei mir dieses Mal: Frontplatte.

    Mittlerweile ist eines meiner drei 19" Geräte elektrotechnisch und mechanisch soweit fertig, dass nur noch die Frontplatte fehlt (und das Netzteil...).
    Es handelt sich hier um einen Hoelscher-Analyzer mit der Firmware von Fisl. Bei bedarf, kann ich heute noch ein paar Fotos machen und hochladen.

    Nun ja. Frontplatte. Das Design an sich steht soweit in meinem Kopf. Es hakt nur an der Umsetzung, wo ich genau auf Eure Meinung, Erfahrung oder Tipps dazu hoffe.

    Zuerst zum Design selbst: Die Frontplatte ist 50cm lang und 4cm Breit, Stärke: 2mm.
    Sie wird in einem matten dunkelblau lackiert und soll einige Schriftzüge und designtechnische Linien und Kästen bekommen.
    Ist an sich nichts weltbewegendes.

    Jetzt zur Umsetzung. Ich habe mehrere Möglichkeiten (falls Euch noch welche einfallen, bitte sagt bescheid):
    a) Ich kaufe mir spezielle Frontplattenfolien (transparent), drucke mit Laserdrucker die Schrift, etc... drauf und klebe diese am Ende auf die blau lackierte Frontplatte
    b) Fräsen könnte ich auch - aber leider fehlen mir aufgrund der Größe Rechts und Links ganze 5 cm (wenn ich mich noch richtig erinnere) , was etwas doof ist. Andererseits stellt sich hier die Frage, funktioniert es überhaupt richtig, wenn ich in eine lackierte Frontplatte mit einem Stichel einen Schriftzug, Linien, etc... reinfräsen will - sieht man das dann überhaut? (Klar ist, dass ich durch die Lackschicht bis auf das blanke Alu runter muss...
    c) ich lass es sein mit der Schrift, etc...


    Was haltet Ihr von den Folien? Taugen die was? Oder soll ich mir Fräsen antun?


    Vielen Dank und Grüße,

    Black

    Ein Jeder muss mal klein anfangen ...
    ... denn es ist noch kein Genie vom Himmel gefallen :D

    Und meine Lampen haben Fieber, denn sie glühen immer wie irre, bevor sie Ihren großen Auftritt haben...

  • Also Fräsen würde ich lassen. das gibt immer scharfe Kanten und sorgt dafür, dass die Lackierung abblättert, wenn vorher lackiert wird.
    Außerdem müsste das Blech schon verdammt eben aufliegen damit die Tiefe überall gleich ist.

    Ich würde vorschlagen starkes Papier zu nehmen und die Schrift aus zu schneiden/ zu stanzen, so wie man das auch zur case Beschriftung macht.
    Dann das Blech blau lackieren, Papier draufkleben und mit einem feinen Pinsel die Konturen nachzeichnen. (Als Alternative zum Papier: Die Profis arbeiten mit Folie und Skalpell. Die Schrift und linien werden herausgeschnitten, die Folie wird nachher wieder entfernt)

    Wenn du ein ruhiges Händchen hast kannst du auch mit einem Pinsel aus dem Modellbaubereich deine Blende verzieren ;)

  • Weitere Vorschläge?

    f) aus Folie aufschneiden, aufkleben, und dann im Airbrush-Verfahren auftragen
    g) du kaufst Reibebuchstaben und verwendest die
    h) du lässt die Frontplatte Laserbeschriften (keine Ahnung wie das dein Lack verträgt
    i) Schlagbuchstaben (dito)

    Freundliche Grüße

    Stefan

  • Vielen Dank für Eure Antworten !

    Letz Fetz
    Du hast recht, diese Aspekte kommen beim Fräsen natürlich noch hinzu

    Zu den anderen Varianten:
    Da die Schrift relativ klein wird (wie Ihr sie ja sicherlich von 19" 1HE Geräten kennt), wird das eine wahnsinnige Feinarbeit... und man muss echt damit dann geduldig sein...
    Werde es mir mal durch den Kopf gehen lassen.


    Vielen Dank und Grüße,

    Black

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  • Wo würdest du denn Fräsen lassen? Das ist für eine Firma da Ahnung davon hat überhaupt kein Problem, da gibts weit schwierigere Dinge.

    Ich würd das Alu nicht unbedingt lackieren, sondern einfach ein schon elexociertes kaufen, das ist deutlich beständiger.

    Google doch einfach mal nach Herstellern für Frontplatten.


    Passt jetz nich so zum Thema, aber warum machst du das Dunkelblau? :P ich find schwarz viel besser^^

  • Wo würdest du denn Fräsen lassen?
    ...
    Passt jetz nich so zum Thema, aber warum machst du das Dunkelblau? :P ich find schwarz viel besser^^


    Selber fräsen... Ich hab da rein zufällig eine rumstehen.
    D.h. Ausbrüche fräsen, etc... so kein Problem - aber bei Schrift wird es schwer, da ich die nicht von Hand programmieren kann - da muss ich dann schon auf AutoCAD oder Ähnliches umsteigen und dann die Zeichnungen in entsprechende Fräsdaten umwandeln etc...
    Zumal mir vom Verfahrweg links und rechts jeweils 5cm fehlen... d.h. ich hab schon mindestens einmal umspannen mit drin...
    Also alles im allem sehr aufwändig...

    Dunkelblau hmm...
    Kommt vielleicht daher, dass ich mal hier irgendwo im Forum schon mal eine 19" Variante vom Analyzer gesehen habe (schon 3-4 Jahre her) und die eine blaue Frontplatte hat - seitdem gefällt mir eigentlich die Farbe als Frontplattenfarbe.
    Wobei ich eigentlich eher was helles nehmen müsste, wegen dem Kontrast zur Schrift... (je nach dem, was sich hier letztendlich ergibt).

    Eloxiertes - du sagst es - ist nicht gerade leicht eine 4cm breite, 2mm Starke Leiste zu finden (im Baumarkt für erschwingliche Preise - und dann noch eloxiert...).
    Zumal der Lack auch den ein oder anderen Bearbeitungskratzer überdecken könnte...


    Viele Grüße,

    Black

    Ein Jeder muss mal klein anfangen ...
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  • Hallo Black,

    wie bei allem ist es letztendlich eine Frage des Preises.
    Okay das hilft Dir natürlich nur bedingt, aber ich kann dir auch nur empfehlen, eine eloxierte Aluplatte zu nehmen bzw. eloxieren lassen und anschließend die Schrift zu gravieren. Siehe mein 12 Kanal Dimmer.

    Für die Herstellung der Frontplatte gibt es mittlerweile ja so einige Dienste im Internet.
    Hier mal auf die Schnelle zwei Stück.


    Für spezielle Rückfragen einfach melden.

    Gruß
    Julien

  • Wenn due ja schon eine eigene Fräse hast würd ich es auf jedenfall mal damit probieren.

    Vlt erstmal aufem Örtlichen Schrottplatz oder so en Teststück auftreiben.

    Hab mich gradmal kurz beim Panel-Pool durchgeklickt, da is maximale Breite zwar nur 490mm aber 19" sind ja eh nur 480mm.
    Raus kam dann en Preis von 36€, wenn du nicht gerade damit in Serien Produktion gehen willst halt ich das eigentlich für nen guten Preis, allerdings hab ich keine Ausfräsungen für Display, Taste, usw eingerechnet.

    Für mich wär das sicherlich ne echte Alternative.

  • Wenn due ja schon eine eigene Fräse hast würd ich es auf jedenfall mal damit probieren.

    Vlt erstmal aufem Örtlichen Schrottplatz oder so en Teststück auftreiben.

    Hab mich gradmal kurz beim Panel-Pool durchgeklickt, da is maximale Breite zwar nur 490mm aber 19" sind ja eh nur 480mm.
    Raus kam dann en Preis von 36€, wenn du nicht gerade damit in Serien Produktion gehen willst halt ich das eigentlich für nen guten Preis, allerdings hab ich keine Ausfräsungen für Display, Taste, usw eingerechnet.


    Teststück wäre kein Problem - Frontplatte ist einfach "Stangenware". Einfach neues Stück runter schneiden und loslegen.

    Naja, wenn ich kein Natur sondern blaues Alu haben will, so komme ich mit meinen Fäsungen, Bohrungen und Beschriftung auf 75 Euro... und da ist die Schrift gerade mal Graviert und nicht mit Farbe hinterlegt...
    Etwas teuer...

    Habe mal paar Fotos angehängt (auch mit Prototyp Frontplatte aus Kunststoff)


    Grüße,

    Black

  • Wenn das zu Teuer ist, und das wärs mir auch würde ich mir überlegen nicht mit ner Klebefolie zu arbeiten, oder mit nem Klebefolien-Negativ, dass dann lackieren, am besten mit nem Lack den man irgendwie mit Hitze extrem Kratzfest bekommen, ansonsten fällt mir nurnoch ein ganz normal zu gravieren, und es dabei zu belassen oder das es dann selber mit Farbe zu hinterlegen.

  • und da ist die Schrift gerade mal Graviert und nicht mit Farbe hinterlegt...
    Etwas teuer...

    Das wär das kleinste Problem, das bekommt man auch selbst schnell hin: Gravur mit Lack in gewünschter Farbe nachfahren, und dann sofort abwischen - zurück bleibt nur der Lack in der Vertiefung. Stell ich mir nicht so schwierig vor ;)

  • und da ist die Schrift gerade mal Graviert und nicht mit Farbe hinterlegt...
    Etwas teuer...

    Das wär das kleinste Problem, das bekommt man auch selbst schnell hin: Gravur mit Lack in gewünschter Farbe nachfahren, und dann sofort abwischen - zurück bleibt nur der Lack in der Vertiefung. Stell ich mir nicht so schwierig vor ;)


    Kostet in meinem Fall aber 15-20€ mehr...

    Ein Jeder muss mal klein anfangen ...
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  • Hallo,

    derzeit komme ich etwas wenig zum weiterbauen.

    Habe aber mittlerweile mal die Rückplatten hergestellt, da diese lediglich Bohrungen brauchen (einfacher) :D

    Beschriftung werde ich vermutlich letztendlich mit einer Klebefolie realisieren (für die Frontplatte) und Stellenweise für die Rückplatte (im Nachhinein).


    1.Bild: Rückplatte von meinem Doppel DE-Interface im 19" Gehäuse
    2.Bild: 19" Analyzer mit eingebauter Rückplatte
    3.Bild: Prototyp der 19" Frontplatte des Analyzers aus Kunststoff


    Grüße,

    Black


    PS.: Anstelle des Loches, wo das Eurokabel hineingeht (wo direkt dahinter ein Tischnetzteil eingebaut ist) wird später eine Kaltgeräteeinbaubuchse hinkommen.
    Derzeit will ich noch keine 220V im Gehäuse haben, da noch unerklärlicherweise mein Gehäuse ein anderes Massenpotential hat als Erde...

  • Gemessen mit Duspol o.ä. unter Last?


    Nein - nicht mit Duspol, sondern mit Finger auf blankem Metall - gibt ein schön leichtes "Kribbeln" - obwohl nur Masse meiner 12V auf dem Gehäuse liegt...

    Da ich leider im Bezug auf das Spüren von niedrigen Spannungen und Ströme in einem anderen Threat leider etwas angezweifelt wurde und ich derzeit leider keine Zeit habe dem etwas weiter Nachzugehen, kommt später vielleicht noch ein eigener Threat dazu.

    Ansonsten sehr schöne Arbeit! Einziger Kritikpunkt: Die Buchsen.


    Danke :D
    Naja. Für Neutrik reicht halt das Kleingeld nicht... (und an 5pol. Fanatiker: Hab nur 3pol. Geräte...)

    Gehäuse ist auch "nur" ein leeres LWL-Patchpanel Gehäuse, wo ich 5 Stück vor dem Alteisen gerettet habe...


    Grüße,

    Black

    Ein Jeder muss mal klein anfangen ...
    ... denn es ist noch kein Genie vom Himmel gefallen :D

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  • Naja. Für Neutrik reicht halt das Kleingeld nicht...

    Der Komfortunterschied beim Ein- und Ausstecken von No-Name XLR-Buchsen zu Neutrik-Buchsen, sowie die ordentliche Zugentlastung (zuschrauben und fest ists - Kabeldurchmesser fast egal) machen den Preisunterschied schon wieder wett. Ich verbaue eigentlich nur noch Neutrik, und ärgere mich jedes Mal, wenn ich No-Name Dinger in der Hand habe, die sich nicht ordentlich mit einer Hand ausstecken lassen (weil die Verriegelung klemmt oder die Buchsen schwergängig sind) oder aus gleichen Gründen kaum verriegelt werden können. Der kleine Aufpreis für die am meisten belastete Stelle eines Kabels ist es mir wert :)

  • Nein - nicht mit Duspol, sondern mit Finger auf blankem Metall - gibt ein schön leichtes "Kribbeln" - obwohl nur Masse meiner 12V auf dem Gehäuse liegt...

    Mess mal nach, dürften unbelastet etwa 115 Volt sein. Diese Spannung entsteht durch die Y-Kondensatoren in den Netzfiltern der Geräte im DMX-Bus (Kapazitiver Spannungsteiler). Diese Spannung ist - obwohl nur ein sehr geringer Strom fließt - gut "fühlbar". Das gleiche passiert auch wenn Du die USB-Buchse eines (ungeerdeten) Laptops und die eines geerdeten (Schutzklasse 1) Druckers anfasst.

    Du kannst und solltest den gesamten DMX-Bus an einem Punkt erden - sinnvollerweise an der Steuerung bzw. dem Interface.

    Danke :D
    Naja. Für Neutrik reicht halt das Kleingeld nicht... (und an 5pol. Fanatiker: Hab nur 3pol. Geräte...)

    Ich habe mit diesen Billigbuchsen ausschließlich negative Erfahrungen gemacht. Wenn Du schon genug Geräte hast um zwei DMX-Universen zu füllen, sollte das Kleingeld auch für anständige Buchsen reichen.
    Nichts ist ärgerlicher als teilweise nicht reproduzierbare Fehler aufgrund schlechter Steckverbindungen oder Kabel. Ich musste leider schonmal miterleben, wie kurz vor Veranstaltungsstart bei einer Festinstallation plötzlich mehrere DMX-Geräte, die auf die selbe Adress eingestellt waren, unterschiedliche sachen gemacht haben... glaub mir, sowas will man nicht erleben!

  • Mess mal nach, dürften unbelastet etwa 115 Volt sein. Diese Spannung entsteht durch die Y-Kondensatoren in den Netzfiltern der Geräte im DMX-Bus (Kapazitiver Spannungsteiler)


    Ähm... Ich betreibe den Analyzer derzeit mit einem vergossenen Tischnetzteil - da ist nix mit 115V...

    Das "Kribbeln" entsteht dadurch dass des einen Potentialunterschied zwischen mir (Erde - ich steh ja drauf) und der Masse des Gerätes (welches mit dem Gehäuse verbunden ist) vorhanden ist. Der Spannungsunterschied und der Strom ist sehr gering (die genauen Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf) (nichts mit 115V, sondern eher in der Größenordnung mit 0,2V und 0,x mA).

    Es ist halt nervig, wenn man gerade mit dem Ellenbogen beim Testen gegen das Gehäuse stößt - da tut es dreimal so gut.

    Leider kann ich derzeit nicht das Gehäuse Erden, da mir im Eurokabel der Erdungsleiter fehlt - später soll mit dem Einbau der Kaltgerätebuchse soll dann die Erdung natürlich kommen :D - aber bis dahin wollte ich erst einmal das hier aus der Welt schaffen.


    Wie ich bereits erwähnt hatte, hatte ich schon mal so ein ähnliches Problem. Damals war das Gehäuse des Gerätes aus Kunststoff (war ein Splitter). Da hat sich dann auf einmal mein angeschlossenes Lichtpult mit Metallgehäuse auf einmal mit einem "Kribbeln" gemeldet, wenn man die Metallfläche berührt hat (bzw. darübergestrichen hat)...


    Das will ich eigentlich erst später in einem eigenen Threat klären - denn derzeit Fehlt mir leider die Zeit dazu und habe auch nicht das Gerät gerade zur Hand.


    Vielen Dank,

    Black

    Ein Jeder muss mal klein anfangen ...
    ... denn es ist noch kein Genie vom Himmel gefallen :D

    Und meine Lampen haben Fieber, denn sie glühen immer wie irre, bevor sie Ihren großen Auftritt haben...

  • Mess mal nach, dürften unbelastet etwa 115 Volt sein. Diese Spannung entsteht durch die Y-Kondensatoren in den Netzfiltern der Geräte im DMX-Bus (Kapazitiver Spannungsteiler)


    Ähm... Ich betreibe den Analyzer derzeit mit einem vergossenen Tischnetzteil - da ist nix mit 115V...

    Das "Kribbeln" entsteht dadurch dass des einen Potentialunterschied zwischen mir (Erde - ich steh ja drauf) und der Masse des Gerätes (welches mit dem Gehäuse verbunden ist) vorhanden ist. Der Spannungsunterschied und der Strom ist sehr gering (die genauen Zahlen habe ich nicht mehr im Kopf) (nichts mit 115V, sondern eher in der Größenordnung mit 0,2V und 0,x mA).

    D.h. es kribbelt auch, wenn nur der Analyzer an Deinem "Tischnetzteil" angeschlossen ist? Was ist das für ein Netzteil?

    0,2V AC kannst Du nicht spüren. Ich vermute, dass Dein Messgerät auf DC stand oder sehr niederohmig ist.


    Grüße,
    Chris

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