Hallo miteinander,
JPK Auf den berühmten Timecode Player freue ich mich schon sehr, denn er würde von der Steuerungsmöglichkeit eben genau in die Richtung gehen, wie ich es bräuchte. Bis zum Release, behelfe ich mir dann eben anders.
Ihr seid da natürlich praxiserfahrener als ich, daher kann ich mich auch irren. Ich würde jetzt zumindest davon ausgehen, dass es besser ist, wenn vor allem eine zeitliche Steuerung des Lichts, eben vom Chef der Lichter, sprich DMXControl 3, übernommen wird, trotz der Möglichkeit zur externen Steuerung.
LightningBrothers Wir sammeln bzw. evaluieren hier immer mehr Cuelist-Typen: Show-Cuelist, Song-Cuelist, Light-Cuelist. Gefällt mir! Gibt s noch weitere?
Coole Lichtshows!
Die (eigentlichen) Presets habe ich bisher eher stiefmütterlich behandelt. Sehe da die Cuelist als quasi „besseres Preset“. Allerdings hatte ich bisher die Anwendungsfälle von Show-Cuelists bisher nicht so im Blick.
Hier kristallisiert sich für mich gerade eine kontext-abhängige Verfahrensweise heraus, wann man was besser (zusammen) einsetzt. Hier kommen wir evtl. sogar zu Best Practices!?
Show-Cuelist
Hier kann ich nachvollziehen, dass die Presets der bessere Helfer sind, um wiederkehrende Lichtstimmungen bzw Eigenschaften in eine Cue zu setzen. Aber selbst ohne Presets, wenn man Cue für Cue komplett manuell setzt.
Solange beim Event ein fester Ablauf gegeben ist, fährt man hier recht gut. Also wunderbar für Theater und auch Bandauftritte mit fester Setlist.
By the way: Was ist hier eine übliche Anzahl an Presets, welche man da hat? 100? 1000? Schon bei 50 alleine, sehe ich die Liste der Presets dann aber auch ganz schön aufblähen und in der aktuellen Präsentation und Handhabung als recht unhandlich, dann jedes Mal da auf die Suche zu gehen.
Song-Cuelist
Eine Song-Cuelist sehe ich zum einen als Bruchteil (Repräsentation) einer Show. Zum anderen vor allem eben auf den jeweiligen Song gesehen. Hier könnte ich auch die Presets zur Hand nehmen, um die Lichtstimmungen etc zu setzen. Oder eben Light-Cuelists hier aus ansteuern. Und vor allem könnte ich die eigentliche Song-Cuelist in einer Show-Cuelist aufrufen...
Und auch wenn ich, wie im vorherigen Post, die Special-Cue in der Handhabung (bei mehreren zu startenden Cuelists) momentan als umständlich erachte, würde ich diesen Ansatz dennoch bevorzugen.
Unabhängig davon wie eine Song-Cuelist nun zusammen gebaut wurde, sehe ich hier eben den Vorteil darin, diese On Demand aufrufen und ausführen lassen zu können, wenn der Ablauf (der Show) nicht fest ist. Das wäre z.B. bei mir der Fall. Ich habe keine feste Setlist, welche ich immer erneut so durchspiele.
Light-Cueslist
Mmmh, die dürften offensichtlich sein, oder?
========
Ich stehe noch am Anfang, mir alles aufzubereiten. Ich habe mit Stand heute 300 Songs, welche ich mit der Zeit (also irgendwann mal...) mit jeweils einer eigenen Ablauf an (passenden) Lichtstimmungen versehen möchte. Und selbst wenn ich einfach nur mal drei drei Songs exemplarisch nehme, habe ich im Best Case voll individuelle (sich nicht wiederholende) Lichtstimmungen. Wie bei vielen anderen Dingen im Leben aber auch, gehe ich davon aus, dass sich bestimmte Lichtstimmungen, Effekte etc einfach für bestimmte Stellen in einem Song bewährt haben. Hier mangelt es mir natürlich an der Praxiserfahrung. Aber die unterschiedlichen Eigenschaften in Kombination, führen denke ich schon zu genügend Abwechslung. Also ob ich bei Song A Moving Heads habe die Blau leuchten oder bei Song B Moving Heads sich identisch bewegen, aber eben Grün leuchten. Und so weiter. Einen Song kann man dann ja noch untergliedern, in Intro, Strophe, Refrain, Bridge usw.
Zum Anfang hin dürfte es also eher grob und sich sehr wiederholend zeigen. Oder mit anderen Worten: Eintönig und einfallslos. Aber mit der Zeit wird es immer granularer, individueller etc. Und beim Ansatz einer Wiederverwendung sehe ich da den Vorteil nicht nur bei der initialen Zuweisung. Dann kommen erst Bearbeiten oder gar ersetzen ins Spiel. Wenn ich eine bestimmte Cuelist z.B. in zehn Songs (an irgend einer Stelle innerhalb des Liedes) gesetzt habe und diese Cuelist in irgend einer Form bearbeite, dann zeigt sich diese Änderung direkt bei allen Songstellen, wo diese Cuelist zum Einsatz kommt. Ist wie bei Smart-Objects in Photoshop oder gar in der Softwareentwicklung, wo ich eine zentrale Implementierung einer Funktion habe. Wenn ich eine Änderung an 100 weiteren Codestellen noch nachziehen muss, mache ich was falsch. Redundanz ist je nach Menge per se nicht schlecht. Aber die Regel ist eher: große Menge! Besonders nach einer gewissen zeit.
Außerdem, wenn ich einen Preset bearbeite, dann ist der Preset selbst bearbeitet. Die Änderungen wirken sich aber nicht direkt auf die Geräte aus, oder?