Posts by Flite

    Hallo zusammen!

    Ich möchte ein Effektgerät über einen Switchpack über DMX Control an- und abschalten. Hierzu habe ich eine Szene erstellt, in dem der DMX Wert des Switchpacks auf 255 gesetzt wird. Diese Szene habe ich in die Kommandobox hinzugefügt (Modul = Szenenbibliothek, Gerät = Effekt 1, Kanal = Einblenden, Flags = Umschaltmodus).

    Anschalten kann ich das Effektgerät, aber wenn ich erneut auf den Button klicke, wird dieser zwar deaktiviert, aber der DMX Wert des Switchpacks bleibt auf 255.

    Ich habe das ganze schonmal hingekriegt, aber ich weiß nicht mehr wie. Hat jemand einen Vorschlag?

    Liebe Grüße

    Steffen

    Hallo Stefan,

    ich weiß nicht, ob du es gesehen hast, aber bei deiner einseitigen Platine ist noch eine Luftlinie, die nicht geroutet ist (zwischen C1 und C6). Wenn du im Board-Editor von Eagle auf Ratsnest klickst, kriegst du in der Statusleiste ganz unten links angezeigt, wieviele Luftlinien noch nicht geroutet sind.

    Viele Grüße
    Steffen

    Hi Phips,

    danke für deinen Test!
    Meines Erachtens spricht dann ja einiges dafür, dass das gesamte Problem an dem ENTTEC Ausgabeplugin liegt. Mit deinem DE Interface oder Eurolite Interface scheint es ja zu klappen.

    Einstellungen im Gerätemanager sind eig. nichts besonderes. Wüsste nicht, was daran falsch sein sollte. Getestet habe ich das ganze ja an zwei PCs, die fast auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Einen weiteren PC habe ich im Moment nicht zur Verfügung.

    Sehr seltsam finde ich, dass bei mir ja die Fader oft richtig übernommen werden, nur die Kanäle (blauer Fader) nicht ganz folgen.
    Liebe Grüße
    Steffen

    Hey,

    In der Midi-Konfiguration habe ich nur die Fader auf die Submaster (Submaster, Wert setzen, 1) gelegt und einzelne Buttons auf die Kommandobox (Kommandobox, Button, Strobe rot).

    Deshalb wundert es mich ja auch so, dass die DMX Werte (= blauer Balken) von den Submasterfadern (= grau) abweichen. In manchen Fällen (vgl. Film 0:25) zieht es aber auch den Submaster-Fader mit.

    Hast du auch das ENTTEC PRO Interface? Hiermit sollte das Problem auf jeden Fall nachvollziehbar sein. Bei mir hat es auf Anhieb an zwei verschiedenen Rechnern (einmal Win7 32, einmal Win7 64) nicht richtig funktioniert.

    Viele Grüße
    Steffen

    Hast du eine Idee, wie wir weiter vorgehen können?

    Ich kann gerne Tests durchführen. Ich möchte das Problem aber irgendwie in Griff kriegen, weil ich auf die (sinnvolle) Verwendung des BCF angewiesen bin.

    Vielen Dank!
    Steffen

    Hallo Stefan,

    sehr gut - das sieht doch schonmal viel besser aus.
    Es gibt zwar noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten (z.B. ist - aus EMV technischer Sicht) der Quarz nicht optimal angeschlossen). Ich würde an deiner Stelle noch eine Groundplane machen. Die macht die ganze Schaltung störungsunempfindlicher. Geht auch ganz einfach.

    Im Board einfach das Polygon wählen (in der Wekzeugliste), als Isolate-Wert (oben) 0,016 einstellen und dann ein Rechteck auf der Bottom Seite zeichnen, dass die komplette Leiterplatte umfasst. Anschließend "Name" in der Werkzeugliste auswählen und das Polygon auf einer Außenlinie anklicken, "GND" eingeben. Ganz zum Schluss nur noch einmal auf "Ratsnest" klicken (muss man immer machen, wenn das Board neu geladen wird) und schon hast du eine schöne Massefläche.

    Würde mich sehr freuen, wenn du in diesen Thread ein paar Bilder des fertigen Steuerpults stellst!
    Lg Steffen

    Ich kenne das Pult von DE nicht. An den 4051 kommen mit Sicherheit 8 Fader, die einen analogen Spannungswert von 0-5 V (je nach Stellung) ausgeben. Damit der Mikrocontroller diese als digitalen Wert bekommt, muss man die analoge Spannung digitalisieren, das macht der AD Wandler (IC4). Weil der aber nur einen Eingang hat, wird abwechselnd immer die analoge Spannung eines der 8 Fader über den 4051 auf den AD-Wandler geschalten. Der 4051 ist ein Analog-Multiplexer.

    Abblockkondensatoren = 100nF Keramikkondensatoren, die sehr nah an den Versorgungspins des jeweiligen IC angeschlossen werden.
    Wenn du alles überarbeitet hast, kannst du es gerne nochmal online stellen. Dann schau ich nochmal drüber. Wenn du ein paar (sinnvolle) Stunden investieren möchtest, würde ich dazu raten, selber zu routen und nicht den Autorouter arbeiten zu lassen. Das ist einfach Mist. Allerdings weiß ich aus eigener Erfahrung, dass die Zeit oft knapp ist ...

    Also PCB Pool fertigt in den billigeren "Standard-Platinen" minimal Leiterzüge mit 6mil (= 0,15 mm) und Mindestabstände von 6mil (= 0,15 mm). Vorsicht: mm ist nicht gleich mil!
    Kleinster Bohrdurchmesser sind 12mil (= 0,3 mm). Der Restring (das Kupfer, um ein Via bzw. Pad herum) darf bei Vias (= Durchkontaktierungen) 0,3 mm und bei Pads 0,4 mm nicht unterschreiten.

    Ich empfehle folgendes Vorgehen:
    - Hier die DRU Datei von PCB Pool runterladen: http://www.pcb-pool.com/download/spezi…atei_CM0610.zip
    - im Board-Editor von Eagle DRC aufrufen (in der linken Toolleiste der rechte Button ganz unten)
    - Auf Laden gehen und die Datei von PCB Pool öffnen
    - Dann auf "Prüfen" klicken.

    Dann siehst du genau, welche Sachen noch nicht von PCB Pool unterstützt werden.

    Es gibt natürlich auch noch anderen Platinenhersteller. Ich habe aber nur Erfahrungen mit PCB Pool.

    Viele Grüße
    Steffen

    Die gehören zwischen GND (= Masse) und VCC (hier 5V). Polung ist egal, wichtig ist aber, dass sie (auf dem Board) so nah wie möglich an den jeweiligen Versorgungsanschlüssen der Chips plaziert werden. Und jeder IC sollte so einen sogenannten "Abblockkondensator" bekommen. Der sorgt dafür, dass hochfrequente Störungen aus dem IC (z.B. beim Atmel die Taktfrequenz) nicht auf die Versorgungsspannung gelangen und andere Chips stören. Die sollte man immer vorsehen (kosten ja auch so gut wie nichts, z.B. Reichelt "KERKO 100N" für 5 Cent pro Stück.

    Die Masseführung ist wegen dem Autorouter leider auch nicht gut gelungen. Wenn man von Hand routet, macht man das eigentlich so, dass man zunächst versucht, die Bauteile so zu positionionieren, dass sich die Luftlinien möglichst wenig kreuzen. Anschließend routet man zunächst die Masse (GND) und die Versorgungsspannung (VCC), dann die empfindlichen Leiterzüge (z.B. die Zuleitungen vom Quarz und den Stützkondensatoren). Hier wäre es bei dir auch besser, den Quarz an C4 nicht so umständlich anzuschließen (quer durch IC4 auf dem Board), sondern direkt (auf dem Top Layer). Dort muss man versuchen, die Leiterbahnen möglichst kurz zu halten.
    Wenn die Sachen geroutet sind, kann man sich den restlichen Verbindungen widmen.

    Sehr schlecht ist im Übrigen auch (wie ich grade sehe), dass du das (analoge!!) Signal vom 4051 quer über die Platine, unter dem Quarz durch an den AD-Wandler anschließt. Hier wäre es besser gewesen, die ICs (AD-Wandler und 4051) möglichst eng zueinander und möglichst weg von Taktsignalen (Trennung von digitalen Schaltungsteilen und analogen Schaltungsteilen) zu platzieren. Wobei das wahrscheinlich trotzdem funktionieren wird.

    Viele Grüße
    Steffen

    PS: Tut mir leid, dass ich soviel "rummeckere". :)

    Wo willst du die Platine denn fertigen lassen? Ich habe grade mal den Design Rule Check von pcb-pool.com darüber laufen lassen. Der quillt vor Fehlermeldungen nur so über, insb. ist die Leiterbahnbreite zu gering.

    Deine Schaltung wird so leider nicht funktionieren. Hier die wichtigsten Fehler:

    1. Die Versorgungsleitungen sollte man sowieso immer etwas dicker ausführen.
    2. An jedes IC sollte ein 100nF Keramikkondensator möglichst nah an die Versorgungsanschlüsse ran.
    3. Im Schaltplan fehlen an vielen Stellen Verbindungspunkte (immer, wenn eine Leiterbahn noch eine Abzweigung hat). Mit ein wenig Pech sind von Eagle manche Leiterbahnen überhaupt nicht verbunden. An die Anschlüsse von Bauteilen hingegen kommt eigentlich kein Verbindungspunkt hin, wobei das nicht schlimm ist.
    4. Dein 2313 wird dir so um die Ohren fliegen. Du hast VCC und GND an den Anschlüssen vertauscht.
    5. PD3 ist im Schaltplan überhaupt nicht mit dem 2313 verbunden (auch wenn es so aussieht). Am besten das IC einmal anklicken, leicht verschieben und wieder auf die ursprüngliche Stelle ablegen. Dann wird die Verbindung hergestellt.

    Ich habe leider im Moment keine Zeit, mir das genauer anzuschauen, aber das sind jedenfalls schonmal die Hauptprobleme.

    Viele Grüße
    Steffen

    Also vom Übersprechen des Taktsignals auf die digitalen Signale her dürfte es keine Probleme machen. Achten solltest du allerdings auf folgendes: Das Gehäuse des Quarzoszillators liegt auf Masse (gerade um solche Störungen zurückzuhalten). Wenn deine Leiterzüge auf der Top-Seite der Platine darunter durchführen, sollten diese natürlich entsprechend isoliert sein. Im Normalfall reicht hier der Lötstoplack aus.

    Viele Grüße
    Steffen

    Was sind denn das für Leitungen? Analoge Signale würde ich keinenfalls unter dem Oszillator legen. Vielleicht ist die Verwendung eines Quarzes einfacher, weil er weniger Platz braucht (falls es sich um das Taktsignal für nen uC handelt).

    Bist du dir sicher, die Platine mit den Abständen so fertigen zu können? Mir kommen die Abstände zu den Pads bei den doppelt durchgeführten Leiterzügen etwas knapp vor. Schon mal nen DRC durchgeführt?

    Viele Grüße
    Steffen

    Ok - alles klar. Vielen Dank.

    Zusammenfassen kann man also sagen, dass mit Tastern die LED sehr gut funktioniert, man aber mit Schaltern (insbesondere wenn man per DMX-Control von mehreren Schaltern immer nur einen gerückt lässt - "Nur einen Effekt pro Gruppe ausführen") die LED Funktion nicht vernünftig nutzen kann, so dass eine Bedienung über DMXC und das BCF möglich ist.

    Schade eigentlich, denn das wäre sehr nützlich gewesen.

    Viele Grüße
    Steffen

    Hm - also als Midi Output ist es natürlich angegeben. Mit den Motorfadern und LED Kränzen funktioniert das (eingeschränkt durch das Problem in meinem zweiten Thread) auch sehr gut.

    Deinen zweiten Teil habe ich leider nicht ganz verstanden. Vielleicht habe ich mich auch schlecht ausgedrückt. In der Kommandobox habe ich sowohl Buttons, die als Taster funktionieren (z.B. Nebel), als auch welche als Schalter (z.B. Lauflicht).
    Diese Schalter habe ich auf das BCF gelegt. Das einzige was ich möchte ist, dass ich die Kommandos sowohl von dem BCF, als auch von der Software aus steuern kann und die LEDs den aktuellen Zustand der Kommandobox wiederspiegeln (also welche Taster / Schalter im Moment aktiv sind).

    Lg Steffen

    Klar - ich will sie aber ja über Midi steuern (im Prinzip wie auch die LED Kränze).

    Kommt von DMX Control der Midibefehl "die Taste sowieso ist gedrückt", dann soll die LED auch leuchten.

    Wenn ich die LED auf Schaltfunktion stelle, am BCF einen Effekt starte und dann im DMX-Control (also über Software, nicht über den BCF) den Effekt wieder beende, steht ja der Schalter auf dem BCF immer noch auf "An", obwohl der Effekt aus ist. Ich will quasi die Rückmeldung der Kommandobox (Schalter gedrückt, roter Balken an der Seite) auf die LEDs legen.

    Ich bin der Meinung, dass ich es irgendwo gelesen habe, dass das geht. Im Endeffekt nichts anderes, als die LED per Midi steuern.

    Viele Grüße

    Steffen

    Hallo zusammen,

    ich erstelle hierzu ein neues Thema, da es mit meiner anderen Baustelle nichts zu tun hat.

    Ich habe in der DMX-Control 2.11.3 Beta über die Midi-Fernsteuerung Buttons auf die Kommandobox gelegt. Schön wäre, wenn jetzt das BCF2000 quasi als Rückmeldung die aktiven Buttons mit der LED anzeigen würde. Hierzu habe ich die Buttons auf "Tastfunktion" am BCF gestellt und in DMX-Control die Buttons auf "Umschaltmodus". Leider leuchten die LEDs am BCF nur so lange auf, wie ich diese Buttons auch betätige. In der DMX Fernsteuerung habe ich bei den entsprechenden Midi-Befehlen "Übertragen" angewählt, so dass DMX-Control eigentlich den Midiwert übertragen sollte. Allerdings leuchten die LEDs nicht auf.

    Hat jemand eine Idee, wie man das umsetzen kann?

    Vielen Dank!
    Steffen