Billig-Laser an DE-USB-Interface

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo DMXC-Gemeinde,

    Ich stehe etwas auf dem Schlauch. Ich habe einen Billig-Laser von meiner Frau geschenkt bekommen. Das Ding ist von Involight und höhrt auf den Namen NGL-30G. Im sogenannten Automatik-Modus kann ich über eine Fernsteuerung die verschiedenen Muster abrufen. nehmen wir als beispiel einmal eine diagonale Linie. Das macht im Nebel einen hübschen Fächer. Wenn ich das selbe Muster nun per DMXC auswähle, so bekomme ich eine wesentlich kürzere Linie mit einigen "Knoten" darin.

    Erst dachte ich das Gerät sei kaputt. Habe also mit dem Verkäufer gemailt. ich dachte, ich würde etwas flasch machen. War aber nicht. Es dauerte etwas, bis wir auf die Idee gekommen sind, meinen NGL an ein Dimmerpult anzuschließen. Und siehe da, es funktioniert, wie es soll.

    Soweit ich hier im Forum gelesen habe, ist das Problem bei den Billiglasern wohl nicht ganz unüblich. Man muss mit dem Timing etwas machen, aber was? ich habe an den Schiebereglern herumprobiert, die aktuelle usbdmx.dll von DE eingespielt, usw. Es ändert sich nix. ich bekomme es nocht hin. Was sollte ich probieren? Hat das einer schon gelöst?

    Wäre für Hilfe dankbar!

  • Hallo Stefan,

    den thread hatte ich schon gefunden. Das hat überhaupt nix gebracht. Nun spiele ich mit dem Wert Interbytetime herum. Was sind denn die richtigen Unterschiede? Ich bin erst immer nur ein oder zwei Werte höher gegangen. Das hat überhaupt nix gebracht. Dann bin ich mal auf 100, 200, 550 gegangen. Das Bild ändert sich tatsächlich, aber eine Linie wird es nie. sieht eher wie Grafitty aus. besonders, wenn man 45 Grad Linie an die Wand wirft. Das hat nichts mit einer Linie zu tun.

    Ich ändere die Werte im Test-Programm und starte danach DMXC. Wenn ich dann DMXC starte und beim Interface nachsehe, hat sich da nichts geändert. Ändere ich das in der DMXC Interface-Konfiguration, dann drücke ich auf "dauerhaft speichern". Macht dass das Selbe?

    Irgendwie fühle ich mich recht unwohl und stochere im Nebel. Ich weiß überhaupt nicht, was ich da eigentlich mache. Das mit trial and error herauszubekommen ist eine schier endlose Aufgabe, da es ja soviele Parameter gibt, die man ändern könnte. Dazu kommt noch diese Ahnungslosigkeit...

  • Hi Rallek,

    Dein NGL kommt aus Taiwan nichts gegen Produkte aus diesem Land aber! es ist generell so das es manche Geräte gibt die das DMX 512 Signal nicht vollständig "Lesen" können.

    Sprich:

    Du sendest Daten von deinem Pult an den NGL alles funktioniert weil diese Daten (ich nen es mal Altmodisch) sind.
    Die Daten die dein Interface aussendet unterscheiden sich aber minimal zu den Daten deines Pultes (wie und woran dieses liegt und was die Daten wie Breaktime, Marktime, Interframetime, Interbytetime bedeuten erklär ich dir als Neuling erstmal nicht da dieses sehr komplex ist) da der NGL ein, ich sag mal nicht so hochwertiger, Laser ist kann er die Daten aus deinem Interface nicht richtig zuordnen und es kommt MURX raus :wacko:

    Das gleiche Phänomen kannst du dir übrigens auch beim Eurolite TS 5 anschauen der läuft an vielen interfaces auch nicht richtig!!!

  • Du sendest Daten von deinem Pult an den NGL alles funktioniert weil diese Daten (ich nen es mal Altmodisch) sind.

    erst einmal Danke für deine Antwort. Aber so richtig zufrieden bin ich damit irgendwie nicht. Was unterscheidet den die Daten aus einem "modernen" Interface zu denen aus einem "altmodischen" Pult? Das DE-Interface läßt doch reichlich Einstellmöglichkeiten zu. Es müsste doch möglich sein, dass das Interface auch "altmodische" Daten versendet, oder etwa nicht?

    Ich halte es auch für möglich, dass es eine andere Störquelle gibt (oder kann das nicht sein?). Denn wenn ich am Interface teste, dann ja nur den NGL, wenn er dann aber in seiner Originalumgebung sitzt, dann hängen da ja noch weitere Geräte dran. Gibt es da typische Störenfriede, die ich evtl. noch elemenieren könnte? Terminator am Ende hat nix gebracht.

    und was die Daten wie Breaktime, Marktime, Interframetime, Interbytetime bedeuten erklär ich dir als Neuling erstmal nicht da dieses sehr komplex ist

    mmh. Vor komplizierten Sachen schrecke ich eigentlich nicht zurück. Gibt es denn irgendwo im Internet eine bevorzugte Quelle, bei der ich mich etwas einlesen könnte? Google hat auf Anhieb nichts brauchbares ausgespuckt...

  • Altmodische Daten, ach quatsch. Das sind digitale Signale, die sind eindeutig, da gibts halt ein paar Parameter, die das Signal (aber nicht die Daten!) beeinflussen.

    Zu deiner Frage noch: Ja, die Konfiguration in DMXControl macht das gleiche wie das im Test-Tool vom Projektarchiv.

    Die ganzen Timing-Werte sind auch recht einfach, schau dir mal auf http://www.soundlight.de/techtips/dmx512/dmx512.htm den Abschnitt "Daten" an (ca. Ende erstes Drittel der Seite), da findest du alle Werte erklärt.
    Die Werte 4-7 sind mit 4 µs eigentlich nicht das Problem - meist ist "MARK zwischen Frames" und/oder "MARK zwischen Paketen" mit typ. 0 µs das Problem, da billige Hardware da gerne eine kurze Denkpause hätte, um den empfangenen Daten zu verarbeiten - und dann zu spät wieder auf der Leitung nach dem nächsten Datenpaket horcht. Ist von der DMX Spezifikation so erlaubt, aber können halt nur die ordentlichen Geräte.

    Ich würde mal ausprobieren, die Zeiten 8 und 9 zu erhöhen (dafür muss aber auch der Haken beiInterbyte Delay und Interframe Delay gesetzt sein), und dann mal zu sehen, ob es klappt.

    Freundliche Grüße

    Stefan

    PS: Ach, und natürlich ohne weitere Hardware auf der DMX-Linie testen, um andere Geräte bzw. lange Kabel als Fehlerquelle gleich auszuschließen.

  • Hi,

    ich hab mir mal die Spezifikationen von dem Gerät angeschaut. Das Ding ist gefährlich. Wenn man in den Laserstrahl hineinschaut kann man sehr schnell blind werden. Ich verweise mal auf das Laserfreakforum, dort gibt es Fachleute zu dem Thema.
    -> http://www.laserfreak.net/forum/viewtopic.php?f=2&t=36944
    -> http://www.laserfreak.net/forum/viewtopic.php?p=159753

    Schau Dir mal das Beamertool an. Mit dem Programm kann man auch recht gute Effekte erzeugen.
    -> http://www.youtube.com/watch?v=6HOmWHv29yg

    Gruß
    zoidberg

    Ein Programm macht nicht was Du willst, sondern was Du schreibst!

  • Lasst uns hier nicht über die Sicherheit von Billiglasern reden. Die Diskussion kann man nicht gewinnen...

    Man sollte sich schon bewust sein, was man macht. Der hier erwähnte hat gerade einmal 30mW. Ja, das ist eindeutig mehr als die 4,9mW, die als unbedenklich gelten (bei Einhaltung eines Sicherheitsabstandes). Außerdem steht das Ding in meinen privaten Raum. Er ist zu meiner persönlichen Freude und wird nicht zu öffentlichen Aufführungen verwendet.

    Das Beamertool ist toll, doch ohne Beamer wirkungslos ;) . Wenn ich mir dafür extra einen Beamer kaufen sollte plus benötigter Infrastruktur, dann kaufe ich mir doch lieber den kleinen SpookyBlue (v4). Da hab ich dann einen richtigen Laser ;)

    Die Laserfreak-Leute sind wirklich Freaks. Die lassen an Lasern die nicht nach deren Vorstellungen gebaut sind kaum ein gutes Haar. Bezüglich der Sicherheitseinstellung machen die einen tollen Job. Aber das Ding ist für mich privat, weil ich kaum noch in die Disco komme. Meine Kinder schauen sich dort lieber die professionellen Laserschows an 8)

    Zum eigendlichen Thema: Noch bin ich nicht dazu gekommen, die obigen Tipps auszuprobieren. Ich melde mich, wenn ich Ergebnisse vorweisen kann.

  • Ein Acer X110 (2500 ANSI-Lumen) ist für ca. 280€ zu haben. Ein Rechner für das Beamertool sollte auch nicht teuer sein (1GHz, 1GB Ram, DirectX 9). Das war vor 5 Jahren Standard.
    Dann ist das ganz ungefährlich und Du hast das komplette Farbspektrum.
    Ein Spooky Blue ist sicher besser und ungefährlich (wenn man sich an ein paar Sachen hält), aber der ist auch in einer anderen Preisklasse anzusiedeln.
    Ab ca. 1000€ ist ein Laser sicher besser und hat meistens auch eine ILDA-Schnittstelle.

    Ich hoffe Du weist was Du tust.

    Gruß
    zoidberg

    Ein Programm macht nicht was Du willst, sondern was Du schreibst!

  • Meine Frau hat es vor etwa einem Jahr gut gemeint und mir das Teil geschenkt. Es hat etwas länger gedauert, bis ich mich daran getraut habe. Ich passe schon auf. Das Ding steht z.B. in 2.7m Höhe (höher ist mein Raum nicht) und weist von der Tür weg.

    Es ist aber gut, dass ihr kritisch mit dem Thema umgeht. Laserstrahhlen sind unter Umständen wirklich gefährlich.

    Nun lass mich erst einmal das DMX-Thema verstehen, dann denke ich über deine (berechtigten) Hinweise nach. Und dass beamer der Leistungsklase mitlerweile im preisbereich um 300 Euro angekommen sind, hab ich, ehrlich gesagt, noch gar nicht mitbekommen... Scheint eine echte Alternative zu sein...

  • Billiglasern angeboren ist wohl der nicht 100%ig fokussierte Strahl. Damit ist die Energiedichte auf dem Punkt nicht so hoch, wie bei hochwertigen Lasern und nimmt mit dem Abstand quadartisch ab. Ich weiß, was ich mache (Habe vor etwa 25 Jahren erfolgreich ein technisches Studium absolviert. Da kam auch schon Lasertechnik vor, mich selber würde ich aber nicht als Experten bezeichnen, aber als vorsichtigen Anwender schon). Der Strahl zeigt übrigends nicht direkt auf mich und ich bin allein im Zimmer...

    Danke für die Fürsorge.
    Ralf

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