Neuaufbau Lichtsteuerung

We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


On September 29, 2026, we held our release show for DMXControl 3.3.3. During our usual “hour-long” session, we showed you all the new features in this version and what it now has to offer.
Read all about it in the corresponding news article: We proudly present: The release of DMXControl 3.3.3!


  • Hallo zusammen,

    momentan beschäftigen wir uns mit der Frage, ob wir auf DMXC3 umstellen sollen... Ich hatte in den letzten Tagen bereits ein paar Themen hier im Board eröffnet und diverse Fragen gestellt. Allerdings sind einige Funktionen (z.B. der Punkt mit mehr als nur einer RGB-LED in einem Device - rgb-Matrix mit 7 LEDs) ja in DMX-Control 3 noch nicht richtig möglich.

    Ich habe mal eine grundliegende Frage, die ich nur sehr schwierig beschreiben kann.

    Das Kernproblem, was ich mit der 2.12 habe, ist einfach, dass zu wenig Kanäle für mich zur Verfügung stehen. Momentan haben wir 2 Notebooks laufen mit je 2 Universen - das eine ist mehr auf LED-Pars und Co. aufgebaut - das zweite Setup auf das bewegte Licht.

    Zunächst ein Überblick:

    104 Geräte

    darunter klassisches Weißlicht, LED-Pars (RGB & RGBW - insgesamt 4 verschiedene Typen), LED-Fächer (RGBA), Movingheads und LED-Washer (7-Segmente), Effekte wie Stroboskope und Blinder sowie Nebel, Nebel (mit RGBA) und Bodennebel.

    Ansteuerung per APC 40 MK II - das Ding wartet schon Monate auf seine finale Einrichtung, weil wir nicht wissen, wie wir es richtig angehen sollen...

    Momentan brauchen wir - bedingt durch die Masse an Geräten, entsprechende Dummys und virtuell übergeordneten Kanälen auf den RGB-Farben - in DMXC2 1528 Kanäle. Faktisch sind es aber bereits nur (ohne virtuelle Kanäle und Dummys) 1159. In DMXC2 habe ich ja die Möglichkeit, Gerätegruppen anzulegen und auszuwählen - wir haben die Steuerung immer in Kombi mit Dummys gefahren und konnten so über die Buttons verschiedene Geräte (z.B. Gerät Dummy, 1, 3, 5 und 7; Gerät Dummy, 2, 4, 6 und 8, ...) Dann haben wir die einzelnen Farben, Gobos, Prisma-Einstellungen, etc. per Befehl an den Dummy geschickt und die realen Geräte haben es durch die Auswahl mit übernommen. So konnte ich mit einem Button verschiedene Geräte anfahren. Ist sowas im Softdesk auch möglich? Ich hab da mal einen Screen beigefügt von einer älteren Version bei uns...

    Wir nutzen die Software fast ausschließlich im Live-Betrieb.

    Die Geräteauswahl läuft via Touch, die Farben, etc. liegen parallel auf den Buttons vom APC40. Ebenso haben wir für Shutter etc. entsprechend die Submaster genutzt und dann diese per Midi mit den Fadern des APC40 gesteuert - da sehe ich aber dann eher kein Problem in der 3 - soll ja mit dem Verknüpfen ganz gut passen...

    Wir wollen nun alles zusammen in ein Setup integrieren, damit es über ein Notebook gesteuert werden kann und alle Funktionen der Geräte an einem Platz sind. Dafür haben wir nun folgende Idee:

    Wir haben überlegt, Fake-DDFs für DMX-Control 2.12 zu bauen mit den ausschließlich wichtigsten Funktionen. Somit fallen reservierte Kanäle, die zur Steuerung keine Bedeutung haben, Modus-Kanäle, Kanäle für eingebaute Programme etc. weg. Das ganze sollte dann von der Kanalanzahl deutlich reduziert sein und reichen. Der Plan ist nun, die Szenen, Effekte, etc. auf den Fake-DDFs aufzubauen und per Artnet ins DMX-Control 3 einzuspeißen, wo sie dann auf die dortigen realen DDFs "aufgeteilt" werden. Vllt. kann man das sogar soweit spinnen, dass man zusätzlich z.B. ein RGB-DDF über alle Geräte, die diese Funktion haben, legt, darauf verschiedene DDF-Gruppen bildet (die wiederum eine Kopie der Auswahl für die Fake-DDFs in Gruppen darstellt) - dann könnte man die Farben als Befehl für einen "RGB-Dummy" anlegen und über die Auswahl als eine Art selektiven Cue für alle Geräte legen!? Ohje - ich hoffe, das kam jetzt gut rüber...

    Vorteil für uns: wir können die Technik komplett von einem Platz steuern und das Midi-Board kann sinnvoll genutzt werden.

    Punkt 2 ist: durch das freie Notebook könnte ein anderer die gleiche Steuerung für einen weiteren Einsatz nutzen, wenn die Technik gesplittet wird - weil braucht ja nicht jeder son haufen Zeug.

    Frage vor allem an die Entwickler: Geht das und "packt" das die Software - spricht läuft so eine Übergabe von Midi->DMX-C2.12->DMX-C3->Interface(Enttec)-> Lampe/Splitter ruckelfrei?

    Ich hoffe, es war verständlich, worauf ich hinaus will. Vllt. sagt ihr mir aber auch, dass wir völlig am falschen Weg sind und DMXC3 unsere Punkte bereits umsetzen kann. Deswegen: Lasst mich mal wissen, was wir für Möglichkeiten haben und was Eure Meinung dazu ist. Vllt. hat auch schon jemand von euch ein ähnliches Projekt umgesetzt und könnte uns dies mal zur Veranschaulichung zur Verfügung stellen?

    Ich danke euch schon jetzt!

    LG

    Markus

  • Hallo Markus!

    Für den ersten Blick würde ich sagen, dass es gar nicht so kompliziert machen musst. Was du da so auflistest, sind alles Geräte, die du direkt mit DMXControl 3 ansteuern kannst. Den Umweg über DMXControl 2 brauchst du nicht gehen und würde ich allein aus Gründen der Wartungsfreundlichkeit gar nicht gehen, ganz zu schweigen von den Performance-Nachteilen.

    Es ist richtig, dass du Scheinwerfer mit mehreren Beams aktuell nicht in einem DDF abbilden kannst. Dieses Feature brauchst du aus meiner Sicht auch nicht - die einzigen wesentlichen Vorteile wären eventuell eine etwas übersichtlichere Stage View hast (hier kannst du aber auch mehrere anlegen) und halt eine geringere Anzahl an DDFs im Projekt pflegen musst. Dies hatte ich eigentlich auch schon in dem Thread anklingen lassen.

    Andere Punkte und Gründe waren mir jetzt nicht aufgefallen, die gegen einen vollständigen Umstieg zu DMXControl 3 sprechen würden. Denn eines gilt es zu berücksichtigen: DMXControl 2 ist offiziell abgekündigt und wird nicht mehr weiter entwickelt. Auch aus diesem Grund würde ich nicht zweigleisig fahren. Ich selbst habe zum Beispiel die Anschaffung von neuen Moving Heads zum Anlass genommen, auf DMXControl 3 umzusteigen. Und gerade wenn du selbst sehr gemischtes Lichtequipment besitzt würde dir DMXControl 3 durch die HAL das Leben um einiges erleichtern.

    Wie gesagt - das mal so auf die schnelle. Mich würde halt interessieren, was aus deiner Sicht gegen einen vollständigen Umstieg spricht. Auch würde mich intresseren, welchen Vorteil du dir von diesem "Konstrukt" erhoffst....

    Ich bin gespannt auf deine Antwort. Viele Grüße, Stefan.

  • Hallo Stefan,

    wie bereits oben beschrieben ist es die Möglichkeit der Geräteauswahl in Kombination mit den Dummys, damit man die Buttons für mehere Geräte in Abhängigkeit der Auswahl und somit die Midi-Steuerung bestmöglich nutzen kann.

    LG

    Markus

  • Hallo Markus!

    Ich habe mal ein bisschen überlegt. Mir persönlich ist bis jetzt zumindest keine Idee gekommen, dass du einer beliebigen Gerätegruppe im Livebetrieb aus einem Farbpol eine Farbe zuweisen kannst. Ich hatte es in meinen Setups (zu sehen unter anderem in der Live@Work-Ausgaben Ü30-Party und Karnevalssitzung mit DMXControl 3) meistens so gelöst, dass ich die anzusteuernden Geräte in drei Kategorien eingeteilt und dann für jede Kategorie / Gerätegruppe ein eigenen Softdesk angelegt habe. Teile der Effekte, die ich häufig benötige, starte ich dann von der Tastatur aus (also einem externen Eingabegerät). Alle anderen Effekte sind im Softdesk untergebracht.

    Welches Feature ich mir bis dato noch gar nicht angeschaut habe, sind die Executoren. Bestimmt kennst du die auch von großen Pulten. Ich selbst habe mir aber noch kein Konzept überlegt, ob und wie ich sie einsetzen könnte - weil ich halt nur die grundlegende Funktion kenne und mir auch ein entsprechende Hardware fehlt, wie beispielsweise ein APC40. Vielleicht ist aber genau das auch etwas für dich.

    Viele Grüße, Stefan.

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