Posts by jpldbln

    Sooo, nun melde ich mich doch noch einmal. Nachdem ich gestern Abend den Post hier oben drüber geschrieben habe kam mir eine Stunde später doch ein Einfall, wie man das in DMXControl 3 evtl. mit nicht so viel Aufwand integrieren kann. Und joa, ich habe jetzt mal eine Testimplementierung soweit am laufen :saint: Das muss jetzt natürlich noch sauber und schick gemacht werden, getestet werden und es fehlen auch noch ein paar Features. Aber damit revidiere ich meinen ersten Post insofern, dass dieses Feature tatsächlich doch in einer der nächsten DMXControl 3 Versionen erscheinen wird :)

    Viele Grüße
    JP

    Heh, da hab ich (wir) ja was angestoßen 😇

    Das X32 unterstützt verschiedene MIDI-Protokolle. Persönlich würde ich einmal MIDI an Chataigne ausspucken, und von dort dann das X32 per OSC und deine Soundeffekte triggern. Irgendwelche hersteller-spezifische Protokolle in DMXControl einzupflegen macht oft nicht so viel spaß, und so muss das X32 auch nicht direkt mit dem Rechner verbunden sein (praktisch wenn man z.B. an einem anderen Rechner multitrack aufnehmen will).

    Ein Interface-Firmware-Update kann auch oft helfen. Die Interfaces befolgen die ArtNet Spezifikation oft nur ungenau, und in Updates wird nachgeholfen.

    Ich interpretiere den Fehler folgendermaßen. Dein Interface sendet ein ArtPoll regelmäßig aus. Das sagt sozusagen aus "Hey, ich bin ein ArtNet Gerät, ich arbeite mit ArtNet Version XY etc". Daraufhin antwortet DMXControl mit einem ArtPollReply. Ich schätze mal, dass DMXControl hier Daten vom Node erwartet, die DMXC aber eben nicht bekommt, und so die Antwort nicht formulieren kann.

    Vermutlich wäre ein Wireshark Mitschnitt da Interessant.

    Als Notfallösung kann man z.B. mit Chataigne ein 1:1 ArtNet Mapping erzeugen, d.h. Chataigne empfängt das ArtNet von DMXControl, und sendet es an das Node weiter (vorrausgesetzt Chataigne und das Node kommen miteinander klar).

    Das geht mit PC_Dimmer:

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    (Siehe dazu markierte Stelle, es empfiehlt sich aber trotzdem das ganze Video zu sehen)

    Perfekt werden wird das aber vermutlich bei weitem nicht, je nach Moving Head, aufhängung und raum.

    Hallo,

    Neulich meine DDFs das erste mal in DMXC3.3RC3 ausprobiert (bestehend in RC4). Dieser Auschnitt macht Probleme:

    XML
    <colortemp name="Color Temperature" dmxchannel="11" defaultval="0">
          <step type="off" mindmx="0" maxdmx="0" caption="Aus" />
          <range mindmx="1" maxdmx="255" minval="2500" maxval="8000" type="linear"/>
    </colortemp>

    In der 3.2.3 funktioniert das tadellos. (standartwert 0). In der 3.3.0 jedoch wird immer 1 gesendet, und nicht 0. Nicht viel zu ändern, da ich das Feature nicht verwende, frage mich aber trotzdem, ob das so gewollt ist.

    Bei den Maschinen wo ein Korb hinabgesenkt wird, ist es so, dass man das ganze Wasser erhitzen muss, dann einmal tauchen kann. Nur die hälfte Verballern geht da kaum, alles oder garnicht. Zumindest laut einigen youtube videos.

    Heißes Wasser Pumpen sollte da schon praktischer sein. Braucht halt viel Strom, und Zeit. Die großen brauchen teilweise über 2h zum aufheitzen.

    Nur mal als Idee: Es wäre ja auch möglich, den Lüfter "vor" die Nebelmaschine zu hängen. Also eine zweite Eurokiste kopfüber obendrauf zu stellen, und mit einem Lüfter die Luft in diese Kiste hinein zu pusten. Dieser Lüfter würde dann trocken bleiben, und es hätte zusätzlich den Vorteil, dass der Übergang zum Rohr in die untere Kiste nicht mehr so kritisch ist, da einfach aller Nebel nach unten geblasen wird.

    Das ist eigentlich garnicht mal so eine blöde idee. in der finalen version stand die nebelmaschine auch nicht mehr auf der kiste, sondern daneben, und hat dort direkt reingedampft. dass problem ist leider, dass sich wenn man direkt durch den lüfter bläst, mit nur sehr wenig abstand, dass glycerin am lüfter absetzt und das ist auch nicht so dolle.

    Nur kurz was ich dazu mitbekommen habe: Dazu muss man wohl mit warmem Wasser arbeiten, denn das Trockeneis kühlt das Wasser sonst zu schnell herunter. Aber wenn das Wasser zu warm ist, nimmt der Nebel zu viel Wasser mit und macht die Bühne rutschig...

    Das wasser haben wir erhitzt. trotzdem ließ sich der gewünschte effekt nicht erzieheln. das problem war, dass wir einfach nicht genug nebel hatten, obwohl wir sehr feine stücke trockeneis hatten, und man den nebel auch fast garnicht regulieren konnte. Und der Nebel war halt auch sehr schnell wieder weg. Wenn man auf einmal die Tanzfläche fluten will, passt das sicherlich, aber wenn das ein spooky, langsames fließen sein soll, eher nicht so.

    Der raum in dem die aufführung war wird dann doch seehr warm/luftfeucht, und da hat die lösung mit den mistern ihren vorteil, da diese komplett temperaturunabhängig ist. mit trockeneis, kühlen des nebels (durch raumluft/eis) ist man doch stark abhängig von der temperatur.

    So sah die Steuerung aus:


    Die drei kleinen Kabel in rot/schwaz/blau gingen zu den XLR Buchsen. Auf der kleinen extra Platine ein Mosfet für die Lüfter Steuerung (da mann selbst bei PWM-Lüftern die Drehzahl nicht auf 0 stellen kann). Auf der Hauptplatine der Arduino Nano, das Relais und der Mosfet zum schalten der Mister.

    Schön ist anders, es musste halt schnell gehen. Deshalb wurden auch SMD-Mosfets eingesetzt.

    Hallo,

    Habe sowas gebaut. So sah die erste revision aus:

    Das ganze war aus einer großen eurokiste gebaut, in der größe, das alle materialien in die Kiste passen.

    Verwendet wurtde ein 12-Köpfiger Mister:

    Ein 12 Köpfiger Mister sollte genug sein, um eine 800-1000W Nebelmaschine kontinuierlich laufen zu lassen.

    Das ganze wurde über eine DMX-Steurung auf basis eines Arduinos gesteuert: Mister an/aus, Lüfter Geschwindigkeit.

    Das Ergebnis ist echt nicht schlecht. Zu beachten:

    • Die Kiste muss eine Dichtung haben. Die Eurokiste wurde ausgewechselt.
    • Wenn die Nebelmaschine etwas Abstand zum Eingang hat, wird mehr Luft eingesaugt und mehr Bodennebel wird erzeugt. Es geht aber auch schneller was daneben, und in Innenräumen kann das zum Verhängnis werden.
    • Es sollte keine Luftstöße geben.
    • Schlussendlich wurde ein Fast-Fluid von Eurolite verwendet, da der Nebel sonst mit der Zeit aufstieg.
    • Alles in der Kiste, wird sofort nass. Nicht nur durch die Luftfeuchtigkeit, aber auch, weil der Mister ganze Wassertropfen in die Luft befördert.
    • Im Schlauch sammelt sich Wasser. Viel Wasser. Im Idealfall ist die Nebelmaschine unter dem tiefsten Punkt des Schlauches, damit das Wasser wieder zurück fließen kann.
    • Am Ausgang der Kiste befand sich ein Lüfter, über einen Schlauch kann der Nebel dann relativ gut weitergeleitet werden.
    • Wir haben einen normalen PC-Lüfter verwendet. Dieser wurde auch gut nass. Kaputt gegangen ist dieser aber nicht.
    • Aus Hygienegründen sollte die Maschine regelmäßig gereinigt werden. Es sollte Destiliertes Wasser verwendet werden, weil Sonst der Mister einkalkt, und auch die Piezos beschädigt werden können. Wir haben beim Experimentieren ein paar mal Leitungswasser verwendet, der Mister ist noch full funktionstüchtig, der Mister sollte aber nicht für längere Zeit im Leitungswasser liegen.
    • Im Mister befinden sich Kondensatoren. Ein Relais bleibt also "kleben". Auf die Schnelle habe ich bei meiner Schaltung etwas improvisiert, über ein Mosfet wird der Mister angeschaltet, dann wird ein Relay zugeschaltet (nur Mosfet wird über dauer zu warm). Das funktioniert sehr zuverlässig.
    • Es ist wichtig, dass der Nebel-Output der Nebelmaschine geregelt werden kann.
    • Wenn unter den Ausgang des Schlauches ein Lappen/Handtuch gelegt wird, gibt es auch keine Probleme mit Feuchtigkeit auf der Bühne.
    • Der Mister sollte ca. 3-4cm unter dem Wasserspiegel liegen. Wenn die Kiste angemessen groß ist, reicht es, hin und wieder nachzufüllen. Ansonsten kann man dem Mister auch ein kleines Boot bauen, dass dieser immer auf idealer Höhe ist.

    Wir hatten auch mit Trockeneis herumexperimentiert. Die Versuche sorgten aber nicht für den gewünschten Effekt. Zusammen mit dem erschwerten Handling wurde die Idee verworfen.

    Das ganze ist ein tolles Projekt. Der zeitliche Aufwand sollte aber nicht unterschätzt werden.

    Hier nochmal ein Bild mit dem Endresultat. die Maschine ist unter den Podesten, der Ausgang des Schlauches ist kaum sichtbar. In echt/beleuchtet sieht der Effekt natürlich nochmal deutlich besser aus. Es ist aber eher ein grauer Nebel, als eine weiße Wolke

    Der Nebel fällt sehr schön. Luftfeuchtigkeit/Temperatur haben auf den Effekt keine auswirkung.