Posts by Snowfreak
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Hey Uwe,
Ich muss Randy recht geben, du schreibst tatsächlich etwas verwirrend...
Die PA sollte bei einem Konzert immer vor den Musikern rechts und links der Bühne hängen. Das was du vermutlich meinst, ist der FOH, also Front of House. Das ist der Platz an dem üblicherweise Ton- und Lichtpult stehen. Der sollte mittig vor der Bühne stehen, Abstand je nach Größe der Location. Zu weit weg ist auch doof
Auch und gerade bei großen (Open-Air) Konzerten sieht man häufig große Tower im Zuschauerbereich stehen, an denen Delaylines und zusätzliches Licht hängt, allerdings sind diese gut abgezäunt, ballastiert und gesichert.
Da Randy als Keyboarder in der Band ist und nur vorgefertigte Szenen umschaltet, macht ne Pad Steuerung für ihn nicht wirklich Sinn. Klar ist das zum einleuchten nett, aber eher in großen Häusern mit Schnürrboden und nicht in kleinen Kneipen, um die es hier geht.
Im Soundcheck kurz ne Szene aufrufen und 5m ins Publikum laufen, um zu schauen obs passt, viel mehr sollte es da nicht brauchen. Zumal die Cues ja vorprogrammiert sind.Für mich zum Verständnis: Als was bezeichnest du vorne, und was als hinten? Von FOH oder von Bühne aus?
Mir persönlich ist ein gut ausgeleuchtetes Frontlicht wichtig, wenn es Positionen gibt, diese gerne so exakt wie möglich. Ich kann mir aber vorstellen, dass bei Metal Licht von vorne tatsächlich nicht ganz so wichtig ist. Ich mag Farbe von vorne (vom Publikum aus) nicht wirklich, von der Seite und von hinten dafür um so mehr. Farbe von hinten oben auf die Hinterköpfe und Schultern der Musiker ist für mich einer der Standarteffekte, der bei Musikbeleuchtung eigesetzt werden sollte. Das taucht die Bühne atmospährisch schön ein und ist weit zu sehen. Zusammen mit Floorspots die den Hintergrund beleuchten kann man so auch schön Tiefe im Lichtaufbau schaffen.
Dazu ein paar Gegenlichteffekte in Verbindung mit Nebel.Moving Heads in kleinen Kneippen haben mich bislang noch nicht wirklich überzeugen können. Meistens sind das diese kleinen China Wackler und ich finde die wirken eher lächerlich. Für Disko ganz nett aber bei Bands völlig fehl am Platz. (Ausser Top 40 Coverbands
) Lichtgestaltung für Disko und Bands sind für mich sowieso eher zwei getrennte Welten 
Bei deinen Lampen würde ich die CLS 1 mit den Par 36 links und rechts schräg hinter die Bühne stellen und zumindest die Par 36 auf Positionen richten, also eine Links und Rechts auf den Drummer bzw. das Kit. Die Floorspots an die Bühnenrückwand stellen, um da Säulen an die Wand zu schmeissen, die Eurolite Fluter würde ich behalten und sie links und rechts so unter das drumkit legen, das sie es von unten beleuchten.
Die Stairville DCL so stellen, das zumindest etwas Grundlicht von vorne kommt (Warmweiß). Kannst du sie nicht direkt neben die Lautsprecher stellen? Besser als gar nichts...
Falls es in der Kneipe Frontlicht geben sollte, dann einfach als Strobo/Blinder/Gegenlicht nutzen (Kaltweiß)Ohje, ist nen bissle lang geworden

Letztlich ist Licht auch immer ne persönliche Sache und Geschmacksfrage, aber vielleicht konnte ich ja trotzdem ein paar Anregungen geben.
GrüßeMatthias
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Ich habe mit dem Dynamic LED öfter mal gearbeitet, für den Preis erstaunlich schön, in meinen Augen aber nur mit Nebel nutzbar. Des Weiteren ist es für mich eher ein Disko Effekt als ein Effekt für Livemusik. In der Programmierung durch die vielen Patterns etwas fummlig, und man muss das Gerät eigentlich angeschlossen haben, um zu sehen was passiert. Offline Programmieren ist nicht.
Du hast mit dem Teil auch nur vorgefertigte Muster und Bewegungen und kannst da nichts anpassen, also keine Farbe auf ne bestimmte Position bringen, o.ä. -
Wenn du das ganze sowieso über den Rechner steuern willst, bist du hier mit der (kostenlosen) Software DMX-Control auf jeden Fall gut beraten. Dazu brauchst du noch ein DMX-Interface, zu empfehlen ist auf jeden Fall das FX5, andere werden aber sicher auch funktionieren.
Damit solltest du auch für zukünftige vorhaben gut gerüstet zu sein.Die LED-Stripes müssten DMX steuerbar sein, oder du brauchst noch ein entsprechenden Controller. (Da können dir andere aber sicher deutlich besser helfen als ich)
Für den H20 brauchst du noch einen Adapter (bzw. 2), um von Miniklinke auf XLR zu adaptieren.
Der Signalfluss bei DMX ist so, dass alle Geräte hintereinander verbunden werden. Also PC -> Interface -> Gerät 1 -> Gerät 2 -> Gerät 3...
Ans Ende gehört ein Abschlusswiderstand, funktioniert allerdings in der Praxis meistens auch ohne, kann nur manchmal zu unerklärlichen Fehlern führen.
Vorgeschriebener Steckertyp ist eigentlich XLR 5 polig, in der Praxis ist aber fast jedes Gerät (vor allem im "Einsteigerbereich") mit einem 3 pol XLR ausgestattet.Ich denke weitere Fragen können dir andere besser beantworten

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Mist, ich habs fast befürchtet... Das wird eine Einschränkung der Prime Version sein, auf der Website stand dazu leider nichts, deswegen hab ich gehofft, das es mit dieser Version gehen würde. Dann würde ich mal Waves Multitrack ausprobieren, das sollte auf jeden Fall gehen.
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Ich selber arbeite viel mit Studio One von Presonus. Da gibt es auch ne kostenlose Version die sich "Prime" nennt, die für deine Zwecke eigentlich völlig ausreichen müsste. Der Vorteil ist, dass ihr so auch einfache Schnitt und Editing Sachen machen könnt. (Ich seh grad, das es im Moment noch nicht verfügbar ist, sollte aber sicher bald wieder kommen...)
http://studioone.presonus.com/try-studio-one bzw. https://shop.presonus.com/products/studio-one-prods/Studio-One-3-Prime#Ansonsten könnte für den Zweck auch Waves Tracks Live interessant sein. Das ist eigentlich nur für den Zweck entworfen, Multitacks aufzunehmen und Abzuspielen. Gibts entweder kostenlos, oder für 99$, allerdings erhält bleibt die Software die gleiche, man bekommt nur zusätzlichen Support und frühere Software updates, lohnt sich also nicht zwingend.
Habe ich bisher noch nicht ausprobiert, soll aber sehr gut und stabil funktionieren und könnte für euch genau das richtige sein.
http://www.waves.com/mixers-racks/t…ing-tracks-live -
Hallo Finn,
Jetzt kommen wir der Sache doch näher
Die Grundverwirrung in dem Thema kam durch eine Verwechslung von Bits und Bytes auf. (1 Byte = 8 Bit) Die Angabe 144 KB/s bezieht sich auf Byte, ist also das gleiche wie 1152 Kbps. Wenn deine Tracks in 44.1 kHz und 24bit vorliegen, musst du also nur die Samplingrate auf 48 KHz hochsamplen, was mit den genannten Tools gut gehen sollte. Falls die Ausgangsfiles nur 16 Bit haben, muss die Bittiefe auch entsprechend hochgewandelt werden.
Wenn die Tools sauber arbeiten sollte deine Bitrate nacher stimmen.Aber Achtung: Die Files werden sehr groß! (144 Kilobyte pro Sekunde pro Spur, etwa 8.44 MB pro Minute, pro Spur. Mal 18 Tracks die du fürs Multitrack brauchst...)
Wenn du die Multitracks über QU-Drive abspielen willst, musst du immer 18 Files im Folder haben, die alle exakt gleich lang sind. Zur Not muss man einzelne Tracks duplizieren. Die Tracks müssen mit TRK01 bis TRK18 benannt werden. (Aber ich denke mal das ist dir bewusst.)
Ich würde vorschlagen/eher dazu tendieren, einen laptop neben das Pult zu stellen, die Files über ne DAW abzufahren und so mit USB mit dem Pult zu verbinden. Fände ich vom Handling her deutlich angenehmer und schneller, wenn man schnell mal zwischen Songs springen will, eine bestimmte Stelle im Loop hören will, oder was auch immer. Ausserdem ist so ein Laptop praktisch, um bei Auftritten die ihr macht mitzuschneiden, um die Files dann wieder als Übungsmaterial zu verwenden oder auch um Gruppen die bei euch öfter spielen "Offline" zu programmieren und zu mischen, um dann bei einem erneuten Auftritt eine gut klingende Szene zu haben.Nebenbei gesagt finde ich es übrigens extrem cool, das ihr an eurer Schule so etwas macht!

Eine super Seite für Multitracks finde ich diese hier: http://www.cambridge-mt.com/ms-mtk.htm
Da gibts ne große Auswahl auch verschiedenster Stilistiken, allerdings alle eher Studiomäßig produziert, soweit ich weiß kaum/keine echten Livemitschnitte, daher auch oft mehr als 18 Spuren.
Multitracks von Live-Shows habe ich auf die schnelle leider keine gefunden und ich weiß nicht, ob ich die Aufnahmen rausgeben darf, die ich von einer Gruppe gemacht habe, welche ich betreue.Die Aufnahmen die du finden wirst, sind im Normalfall alle 44,1 KHz, müssen also noch konvertiert werden.
Im Tonstudio wird übrigens im Normalfall mit 44,1 KHz gearbeitet, da 44,1KHz 16bit CD Standart ist. (Inzwischen im Studio auch höher, z.B. 96KHz, wobei sich über den Sinn streiten lässt...) Bei Live Pulte und im Videobereich wird meistens mit 48 KHz gearbeitet.Ich hoffe ich konnte etwas Licht in die Sache bringen, bei weiteren Fragen gerne her damit

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Als Tontechniker bin ich von der Frage ehrlich gesagt gerade etwas verwirrt...
Wav ist im Normallfall ein unkomprimiertes Format. Die Bitrate ist also fest und errechnet sich aus der Kombination von Samplingrate (CD 44.1kHz) und der Abtasttiefe (CD 16bit), in diesem Fall bei CD also 1,4112 MBit/s (Stereo, Mono die Hälfte)
Wenn du deine Files jetzt als 48kHz Abtastrate und 24bit haben willst, erhöht sich die Bitrate entsprechend. Und natürlich ist sie hoch, da Wav wie gesagt ein unkomprimierter Stream ist.Um auf deine 144KBit/s zu kommen, musst du also entweder deine Samplingrate und Abtasttiefe extrem runterstellen, was jedoch deutlich hörbar wäre, oder ein verlustbehaftetes Kompressions Verfahren wählen. Du willst ja immerhin eine annähernd 10 fache verkleinerung der Bitrate erreichen, das ist schon eine ganze Menge. (Von Stereo ausgegangen, ansonsten etwa 5 fach, immer noch viel.)
Das gängige Verfahren ist eigentlich der mp3 Codec, der inzwischen extrem ausgereift ist und (nahezu) unhörbar komprimiert. Eine andere Variante hat Martin ja auch sehr schön aufgezeigt. Wobei für mich wie gesagt das Wav Format eigentlich ein unkomprimiertes ist und ich reduzierte Bitraten eher mit anderen Formaten/Codecs in Verbindung bringe, da lasse ich mich aber gerne berichtigen und lerne immer gerne dazu.
Was mich vor allem anderen aber interessiert ist aber, wofür du die Umwandlung, bzw. das Zielformat brauchst. Mir kommen die Angaben wie gesagt etwas merkwürdig vor, deswegen ist es sicher aufschlussreich, wenn du uns sagst, was du damit bezweckst, damit wir dir zielgerichteter helfen können.
Grüße,
Matthias -
Das hier war der dritte Eintrag bei Google wenn ich nach Strand 200 gesucht habe: http://www.theatrecrafts.com/archive/docume…uch_deutsch.pdf

Ansich eigentlich ein relativ klassisches Lichtpult und nicht so kompliziert, für MovingHeads und 70 DMX Kanälen allerdings wirklich etwas ungeeignet. Wir benutzen ein Strand 200 Plus u.a. als "Fernbedienung" für DMXControl und sind damit sehr glücklich. Viele Fader kombiniert mit den Vorteilen einer Computersteuerung. Das Platzargument kann ich allerdings nachvollziehen.
Als Software kann ich DMXControl uneingeschränkt empfehlen, ist kostenlos und äusserst umfangreich.
Ob der Rechner ausreicht ist etwas vom Interface abhängig. Mit einem Billigen Interface muss der Prozessor die ganze Rechenarbeit erledigen und ist schnell überlastet. Bei hochwertigen Interfacen wird dort die Übersetzungsarbeit in das DMX-Protokoll geleistet und der Prozessor des PC's muss deutlich weniger arbeiten. Deswegen lieber hier ein paar Euro mehr ausgeben, lohnt sich. Gute Vorschläge hat JPK ja bereits genannt.Ich habe mit dem FX5 Interface, einer Fernsteuerung über DMX-In mit 48 Kanälen und einer Show mit etwa 300 DMX Kanälen auf einem uralten schwachen Acer Laptop und DMXC 2.1 ohne größere Probleme gefahren.
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Danke für die Aufklärung, so wird das für mich klarer. Wusste nicht, dass die GrandMA zwischen DMX-Adressen und ID's unterscheidet, macht aber auch Sinn, vor allem bei der Menge an Geräten, die mit dem Ding gerne mal gesteuert werden.
Wie gesagt, ich hatte mit dem Pult leider noch nicht so viel Kontakt (ein paar mal fahren einer Show, die mir jemand nach meinen Wünschen vorher eingerichtet hat
) Wird sich aber hoffentlich im nächsten Jahr ändern, auch wenn ich mit DMXC sehr zufrieden bin. -
Habe im im Pult auf DMX 400 angelegt
Verstehe ich nicht ganz. Wenn ich das richtig sehe, hat dein Laser (Warum hat eigentlich jeder Laser... Egal, anderes Thema) die DMX-Adresse 368, also sowohl im Pult, als auch das, was du im Gerät als Startadresse einstellen musst. Wo du die 400 herbekommst erschließt sich mir gerade nicht.
Desweiteren, hier kann ich aber auch völlig falsch liegen, kenne die MA Konsolen dafür zu wenig, kann es sein, dass DMX-Out-B ein anderes Universum ausgibt? Also Adresse 513 und aufsteigend? Bzw. kann man das irgendwo konfigurieren, welche Adressen darüber ausgegeben werden? Zum testen mal das Weißlicht drauf hängen und schauen, ob alles normal funtkioniert. Wie gesagt, damit kenne ich mich aber auch nicht aus.
Für hochqualifizierte Antworten würde ich dir aber vermutlich raten, dich in einem MA Fachforum weiter zu erkundigen.
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Aber verlieren sie dadurch nicht die Redundanz der zwei Rechner? Wenn Rechner eins Weißlicht steuert und Rechner 2 die MH's, und Rechner eins in den DMX-In von Rechner 2 geht, ist alles gut, wenn Rechner 1 abstürzt, aber wenn Rechner 2 abstürzt, ist doch dann quasi alles erstmal weg/black/auf hold/wasauchimmer.
Oder Täusche ich mich da? Oder kann man dass Interface so konfigurieren, dass DMX-In immer durchgelassen wird, egal was das Programm macht? Aber in dem Fall muss man aufpassen, das keine Werte gesendet werden, die die Moving Heads verwenden.Vielleicht mache ich mir dabei aber einen unnötigen Kopf, nur hattet ihr ja geschrieben, das ihr zwei Rechner verwendet, damit zumindest ein Teil der Show weiterläuft, falls es ein Problem an einem Rechner gibt. Ansonsten könnte man ja auch vollständig auf einem Rechner die Show fahren.
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Hallo Hayman,
Bei DMXC 3 weiß ich es leider nicht, müsste ich selber mal noch ausprobieren, ich glaube aber das es schon gehen sollte.
Mit DMXC 2 geht es auf jeden Fall und genau so fahre ich auch meine Shows. Ich speichere mir dazu die gewünschten Lichtstimmungen (mal einzelne Lampen, mal Kombinationen) im Normfall mit 100% Helligkeit als Szenen ab. Dann lege ich diese über mehrere Bänke auf die Submaster in DMXC. Jetzt muss ich in den DMX In Einstellungen die einzelnen Kanäle den entsprechenden Submastern zuordnen.
Damit hast du alle einzel Stimmungen auf den Fadern deines Pults. Ich lege mir da z.B. auch ganz gerne die RGB Farben von LED's auf einzelne Fader, sowie einen Dimmer, der alle Led's eines Typs steuert. verschiedene Chase und Farbverläufe lege ich mir auf die Kommandobox, so dass ich beliebig kombinieren kann. (Z.B. bei laufendem Chase Farben über die Fader einstellen.
Ich schau gleich mal kurz in DMXC3 rein und editiere evtl. diesen Post, wenn ich was neues rausgefunden hab.Liebe Grüße
MatthiasEDIT:
Hab grad mal nen bisschen in DMXC3 rumgespielt und folgendes gefunden: Du kannst unter: settings -> application Settings -> Input Assignments deinen DMX-Input zuweisen. Für das was du vorhast, scheint mir es am sinnvollsten, deine szenen auf Executoren zu legen und dann den jeweiligen DMX-Input mit dem jeweiligen Fader des Executors zu verbunden.
Alternativ kannst du auch Geräte oder Gerätegruppen direkt mit einem DMX Input verbinden, falls das für dich geschickter ist.
Ich hoffe ich konnte dir damit helfen
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Das kommt auch ein bisschen drauf an, wie du dir die Effekte programmierst und mit was du sie steuerst/abfeuerst. Wenn du natürlich alles nur mit der Maus über die Kommandobox klickst, ist das etwas schwierig, dass stimmt.
Ich hab im DMX-Input am Interface nen normales "Stellpult" mit vielen Fadern angehängt, über das ich zum einen das Weißlicht, und sonstige Helligkeiten, Farben und Effekte steuer. Über Die Flashknöpfe kann ich so auch Szenen Flashen, z.B. für Blinder praktisch.
Wenn ich einerseits Effekte haben will, die automatisch beatgesteuert laufen sollen und zwischendurch aber einzelne effekte Stück für Stück exakt manuell auf wechselnde Schläge starten will, setze ich die Effekte in eine Gruppe und lege mir nochmal jede Szene, die ich manuell abfeuern können will auf einen einzelnen Button der Kommandobox, bzw. lege fest, dass sie auf einen DMX-Input reagieren.
Im Song läuft nun der normale Effekt, sobald die entsprechende Stelle kommt, drücke ich im Takt der Schläge manuell die einzel Szenen und starte sobald es wieder automatisch weitergehen soll auf die 1 des Takts meinen automatischen effekt.
Dadurch läuft das Tempo im Hintergrund weiter, aber durch die einzelszenen kannst du die manuell zu den Schlägen des Breaks (oderwasauchimmer) drücken.
Hängt natürlich auch stark davon ab, wie du dir deine Effekte gebaut hast, ich packe zum Beispiel immer Helligkeitseffekte und Farbeffekte in verschiedene Gruppen und kann sie so beliebig miteinander Kombinieren. So ist das ja glaube ich auch im York Projekt vorgestellt.Man muss für seine Sachen manchmal ziemlich den Kopf verdrehen um die gewünschte Verhaltensweise zu erreichen, aber mit geschickter programmierung und vorplanung ist tatsächlich nahezu alles möglich. Man muss nur manchmal etwas ausserhalb der Kiste denken.

Ich hoffe das dir der Denkanstoß bei deinem Problem etwas weiterhilft. Wie oben erwähnt ist eine entsprechende Physikalische Bedienungshilfe super hilfreich, egal ob DMX-Pult über DMX-In, oder eine Steuerung per Midi, wie z.B. der BCF200 oder das Novation Launchpad, bzw. ähnliche geräte.
Nur mit Maus würde ich keine Show fahren wollen. -
Wofür brauchst du die Firma bzw. die Bezeichnung den? Ohne genauere Angaben zu suchen ist da natürlich schwierig. Kannst du direkt an den Lampen schauen ob da was drauf steht und evtl. Fotos davon hochladen, wenn wir bei der Suche helfen sollen?
Wenn es dir um das Steuern mit DMXControl geht, ist das eigentlich egal von welchem Hersteller die sind. Die Theaterscheinwerfer sind ganz normale Lampen die mit einem Kanal über nen Dimmer geregelt werden, da kannst du ein ganz langweiliges generic Dimmer DDF nehmen.
Bei den LED's hilft im zweifelsfall nur ausprobieren und dann selber ein DDF basteln. Ein LED auf Kanal 1 stellen und dann die Kanäle durchgehen und schauen was sie machen. (Dran denken das die LED's nen Master Dimmer haben können, so dass du bei den anderen Kanälen nicht viel siehst, solange der Master Dimmer unten ist.) Eine gängige Belegung ist z.B.: Rot,Grün,Blau,Strobe,Dimmer (5 Kanäle) -
Es gibt beim Programmieren der Buttons in der Kommandobox den Bereich Flags den du ändern kannst. Da findest du "umschalt-modus". Wernn ich dein Problem richtig verstanden habe, solltest du es dadurch lösen können.
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@ Qasi,
Ich will dir natürlich nicht in euer Forum reinreden,
aber was die Sache angeht, bin ich ehrlich gesagt anderer Meinung.
Zugegebenermaßen kenne ich aber auch die vergangenen Diskussionen aus
dem Forum hier nicht.
Was Sicherheit angeht sollte man immer drauf
hinweisen. Gerade was Laser angeht ist vielen die Rechtslage nicht
bewusst und vor allem, was für ein potentiell gefährliches Gerät sie da
besitzen und einsetzen. Leider sind eben gerade auch hochklassige Laser,
wie der genannte 3B problemlos, teilweise ohne nennenswerten hinweis
erhältlich. Bei Thomann gibt es einen kleinen Hinweis, dass der Laser
zur Benutzung einen entsprechenden Schein erfordert. (Meiner Meinung nach sollten entsprechende Laser nur nach Vorlage eines Scheins erhältlich sein, ähnlich wie man profesionelle Pyrotechnik nur mit einem Erwerbsschein und entsprechender Haftpflicht kaufen kann.)
Eine Aussage, dass es jedem selbst überlassen ist, finde ich für eine angehende Fachkraft ehrlich gesagt fahrlässig, gerade da sollte man wissen, was für Gefahren von so einem Gerät ausgehen können, und warum es keine gute Idee ist, sich als unwissende Person so ein Ding ins Wohnzimmer zu stellen oder noch schlimmer, bei einer Veranstaltung mit Gästen einzusetzen.Wenn andere da anderer Meinung sind, teilt es mir gerne mit, dann werde ich mich in Zukunft bei entsprechenden Themen zurückhalten.
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Kannst du dein Projekt zum besseren Nachvollziehen mal hier anhängen? So ist es glaube ich leichter und schneller, eventuelle Fehler zu finden

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Klar. Um es einfach zu sagen: Alles was mit DMX steuerbar ist, kann mit allem was DMX steuern kann, gesteuert werden.
Diese Eigenschaft erfüllt sowohl der Dimmer als auch die von dir erwähnte Steuermöglichkeiten. Da du hier im Forum von DMXControl bist, diese Software ist meiner Meinung nach auch sehr zu empfehlen und nicht ganz so teuer wie z.B. ne GrandMA Lösung. Bleibt aber natürlich Geschmacks- und Budgetsache.In deinem Fall musst du an den Dimmer statt dem BILTON Base Modul eine 3 oder 5 polige XLR-Buchse installieren. Belegung ist hier zu finden. http://patentimages.storage.googleapis.com/WO2010091095A2/imgf000030_0001.png
5 Pol ist eigentlich der Standard, da Pol 4 und 5 aber meistens nicht genutzt werden, ist viele Technik (wenn nicht sogar die meiste) heutzutage mit einem 3 Pol Anschluss ausgestattet. Hat den Vorteil, dass man billigere Kabel verwenden kann. (Auch wenn es nicht nach ofizieller Spezifikation vorgesehen ist)
Belegungsplan am Gerät findet sich hier: http://bilton.at/sites/default/…ung_S-24704.pdfAnsonsten halt noch die Eigenschaften von DMX beachten, also Stichwörter Bustopology, Innenwiderstand der Kabel, Endwiderstand, etc.
Aber da das ganze eine Diplomarbeit wird, vermute ich, dass dir das alles geläufig sein sollte.Wenn du weitere Fragen hast, gerne her damit.
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Kannst du die Frage nochmal etwas ausführlicher formulieren? Ich habe ehrlich gesagt gerade Probleme sie zu verstehen.
Wenn du meinst, ob du bei einem Gerät mit z.B. 3 Kanälen einen einzelnen dieser drei Kanäle irgendwie verändern kannst, oder einzeln auf eine andere Adresse legen kannst, dann ist das nicht möglich. Die Kanäle kommen mit dem Gerät immer als festes Packet und sind im Vorfeld so vom Hersteller festgelegt. Ein Gerät mit 7 Kanälen belegt also immer die eingestellte Startadresse sowie die 6 nachfolgenden Adressen.
Kanäle braucht man deshalb, weil das DMX-Protokoll pro Kanal nur 256 Werte definieren kann. Eine normale Lampe an einem Dimmer kann somit in 256 Stufen von Dunkel bis Hell geregelt werden. Ein Moving Head der sich um 540° (also eineinhalb Drehungen) drehen kann, kann auf einem Kanal nur 256 Positionen empfangen, pro Wert den du den Regler veränderst, bewegt er sich also um 2°. Deswegen gibt es auch bei vielen Moving Heads einen zweiten Kanal neben dem ersten Drehungskanal, in dem die Drehung nochmal fein eingestellt werden kann. Da habe ich neue 256 Werte, die ich nun für den feinen Bereich von 2° anwenden kann.
Wenn ich jetzt die Helligkeit des Moving Heads einstellen will, gibt es wieder einen neuen Kanal, damit ich für die Helligkeit wieder 256 Regelstufen habe, usw.Ich hoffe das beantwortet deine Frage etwas, ansonsten bitte nochmal genauer formulieren.