Posts by aschlenger

    Hallo,
    naja ich würde auch sagen, wenn möglich die Hausanlage zu verwenden. Die ist genau auf die eingebauten Scheinwerfer abgestimmt. Vielleicht ist das Saallichtsteuerpult sogar per DMX angebunden, dann würde sich hier praktisch die gesamte Diskussion erübrigen. Unsinnig ist es aber, Dimmer zu kaufen, wenn ihr keine eigenen Lampen habt, bzw. keine Lampen dazukauft. Weil, was ist, wenn ihr irgendwann aus irgend einem Grund nichtmehr in den Saal können. Dann bringen euch die Dimmer auch nichts.

    An sich richtig. Wir haben aber durchaus noch einen (kleinen) Bestand von 6-8 Scheinwerfern und Profilern. Vor vielen Jahren hatten sich die Stadt und unser Theater die Lichtanlage gewissermaßen geteilt: Die Geräte waren ständig fest im Saal installiert, die Hälfte der Scheinwerfer gehörte uns, die andere Hälfte der Stadt zur gegenseitigen freien Nutzung. Wenn wir ein Gastspiel außerhalb hatten, haben wir uns, was wir brauchten, mitgenommen. Damals war einiges noch einfacher - die Kommunen waren finanziell noch nicht so klamm, wir konnten den Saal kostelos nutzen und mit Brandschutzverordnungen sah man es faktisch noch nicht sooooo eng.

    Außerdem ist es auch entscheidend, was die Saalbesitzer sagen. Wenn du nur das Lichtmischpult aussteckst und nacher wieder einsteckst ist das nicht sooo tragisch (kann aber auch zu etwas Ärger führen), aber wenn du deren gesamte Lichtanlage umbaust, dann werden die meisten Saalbesitzer (die nicht sooo groß sind, dass sie viel Technik haben) was dagegen haben. (...) Alle folgenden Aufführungen in dem Raum haben dann aber zu keinem Problem mehr geführt, sondern sie war beruhigt, das ich wieder die Technik mache :D. Trotzdem muss man bei sowas immer aufpassen, immerhin ist es fremdes Eigentum und die Besitzer haben oft nicht ganz so viel Ahnung von der Materie (abgesehen von deren Haustechnikern).

    Sowas kenne ich. Trotz der oben angedeuteten etwas schwierigeren Lage (verglichen mit, sagen wir mal, den frühen 90ern) lässt sich mit der Stadt bzw. der verantwortlichen Veranstaltungstechnikerin durchaus reden. Wir schauen mal, was sich mit den vorhandenen Mitteln machen lässt. Ein Multidimm wird trotzdem angeschafft ... zumindest zum Ausprobieren im Probenraum - und wenn's nur der Betrieb von Bauscheinwerfern ist ;)

    Gruß,

    Andreas.

    So ganz hab ich's noch nicht verstanden.
    Ihr nutzt einen vorhandenen Saal, da ist schon (konventionelles) Licht drin. Dazu packt Ihr für kräftige Farbeffekte noch LED dazu. (So lese ich das in Deinen Postings) Nun wollt Ihr das alles aus einem Pult steuern.
    Also in diesem Saal ist steuerbares konventionelles Licht vorhanden, aber das spielt nicht mit Euren LEDs. Zu was braucht Ihr dann noch weitere Dimmer? Oder kommt weiteres konventionelles Licht hinzu?
    Worauf ich hinaus will: Wenn die Leuchten und Dimmer schon drin hängen, wozu neue Dimmer? Es gibt vielleicht eine Möglichkeit, auch die bauseits vorhandenen Dimmer über DMX anzusteuern - selbst temporär.

    So weit, so richtig. Die zusätzlichen (oder besser: Ersatz-) Dimmer würden wir doch wohl brauchen, wenn wir die konventionellen Scheinwerfer ebenfalls vom DMX-"Pult" (hier wohl: Laptop) aus steuern wollen. Die bereits vorhandene Anlage ist (wenn ich das richtig verfolgt habe) über 10 Jahre alt. Dass sie bereits DMX-fähig sein könnte, scheint mir so unwahrscheinlich, dass ich bislang gar nicht daran gedacht habe ... Bei unseren letzten Vorstellungen vor etwa vier Monaten ist mir allerdings nichts direkt aufgefallen ... Ich mache mich mal schlau!

    Für zentrale Dimmer spräche, dass an die Hängepositionen sowieso schon Multicore-Leitungen liegen (das, was JPK beschreibt). Dann würde man sich viel Verkabelung sparen, wenn Du evtl. noch vorhandene freie Adernpaare nutzen könntest. Da Ihr aber als LED-Nutzer ja sowieso Dauerstrom und DMX reinlegen müsst, spricht einiges für dezentrale Dimmer und gewisse Investition in saubere Verkabelung und eine zentrale E-Verteilung passend dazu.

    Wie gesagt, wir nutzen den Saal nur zur Miete. Unsere Möglichkeiten, Technik, Kable etc. "fest" zu installieren, sind eingeschränkt ...

    Für zentrale und gegen dezentrale Dimmer spricht, wenn Traglast ein Thema ist - vernünftige Dimmer haben immer auch Eisen an Bord (das sparen sich die billigen Dimmer gerne) und das möchte man nicht unbedingt mit aufhängen - und wenn sie überdimensioniert sind (so ist ja auch der Tip von Uwe zu verstehen, von den lt. Datenblatt zulässigen 1kW nur 0,6 kW zu nutzen) sind sie auch schwerer.

    Die Beleuchtungstraversen im Saal sind fest an stabilen Holzbalken montiert, Traglast dürfte zumindest in dieser Hinsicht kein größeres Problem sein (jedenfalls nicht in den überschaubaren Größenordnungen, von denen wir hier sprechen).

    Ich bezweifle, dass man in dieser 4-Kanal-Klasse etwas findet, das nominell mehr als 1 kW kann (damit man dann guten gewissens 1kW nutzen kann). 4 x 1kW sind knapp über den 3,6 kW, die man aus einer Haushaltssteckdose kriegt, das steck ein normaler Automat gerade noch so weg (da ja im Theater selten alle Kanäle gleichzeitig in 100% und das über längere Zeit laufen).

    Vor dem Hintergrund unseres bisherigen Lichteinsatzes bei Aufführungen hatte ich geplant, zwei klassische 1000er und zwei 500er für das Grundlicht zu reservieren, unterstützt von zwei LED-PARs ausreichender Größe mit Torblenden, die flächig Farbe ins Spiel bringen können. Auf der Bühne bzw. in größerer Bühnennähe könnte man mit kleineren LED-PARs (z.B. diesen ) weitere Farbakzente punktuell setzen. Wenn wir von zwei 4Ch-Dimmerpacks ausgehen, kämen auf einen Dimmer *maximal* zwei 1000er und zwei 500er.

    Wenn schon dezentral - warum dann nicht gleich Einkanaldimmer? Nennen sich z.T. auch "Shuttle Dimmer". Ein 1,2 kW-Modell lässt sich guten Gewissens auch bis 1kW längere Zeit nutzen. Viele davon sind auch schon zur Montage an Traversen vorgerüstet.

    Hmmm ... Daran hatte ich auch schon ganz kurz gedacht, die Idee aus Kostengründen aber wieder verworfen. Die Einzeldimmer, die ich bisher gefunden habe, waren nur wenig günstiger als ein 4Ch-Gerät, hinzu kämen dann nochmal zusätzliche DMX-Kabel für die Verbindung. Dein Argument hinsichtlich der Leistung ist aber nicht von der Hand zu weisen ...

    Bei Festinstallation wird der zentrale Dimmerraum noch immer bevorzugt. Der Dimmer und sein Umfeld gilt als elektrischer Betriebsraum: Der muss vom Zugriff durch Unbefugte geschützt werden. Ebenso gehört der Dimmerraum in einen anderen Brandabschnitt wie die Bühne oder der Zuschauerraum. Das ist im Tourbetrieb zwar seltenst so zu realisieren, aber das Ziel, nicht unnötig viel Brandlast in den Zuschauerraum zu bringen, sollte man auch bei dezentralen Dimmern immer im Auge behalten. Im vorliegenden Fall hat sich für die fest installierten Scheinwerfer schon jemand dazu Gedanken gemacht. Das sollte man durch "einfach dazuhängen" von elektrischen Geräten nicht unüberlegt über den Haufen werfen.

    Ein Aspekt, den ich bislang noch gar nicht bedacht hatte. Danke für die Warnung! Wir werden über unser Vorhaben also wohl in jedem Fall bald mit der Haustechnikerin des Saals sprechen müssen ...

    Gruß,

    Andreas.

    Zunächst mal vielen Dank für die zahlreichen differenzierten und informativen Antworten. Ich vergaß in meiner Anfrage ausdrücklich zu erwähnen, dass wir keine eigene Bühne bespielen, sondern für die überschaubare Zahl unserer Aufführungen einen kleinen Saal der Stadt mieten, der bereits mit Scheinwerfern und Mischpult ausgestattet ist. Was wir bräuchten, wäre also eine möglichst mobile Lösung, mit der sich neue Lampen etc. einigermaßen fix an den fest installierten Traversen montieren lassen.

    Der Showtec-Dimmer wiurde in den bisherigen Antworten zwar mit der zu erwartenden Zurückhaltung beschrieben, es gab bislang aber noch keine kategorische Warnung vor dem Einsatz dieses Gerätes. Ich glaube, wir werden einfach mal testweise einen Multidim kaufen und ausprobieren. Falls es Probleme gibt, hält sich der finanzielle Verlust in Grenzen ;)

    Andreas.

    Salü allerseits und ein frohes Osterfest miteinander!

    Im letzten Jahr hat "meine" Theatergruppe angefangen, LEDs punktuell für Effekte in der Bühnenbeleuchtung einzusetzen. Dieses Engagement wollen wir jetzt ausbauen, ohne aber völlig auf unsere klassische Beleuchtung mit "analogen" Leuchtmitteln zu verzichten. Bislang leuchten wir unsere "Hausbühne" (ca. 10x6 Meter) mit etwa 8 Scheinwerfern zu je 500W oder 1000W aus. Für die Zukunft dachten wir daran, einige der alten Scheinwerfer (4-6) für ein warmes Grundlicht zu nutzen und felxible Farbeffekte mit LEDs zu setzen. Unser LED-Equipment besteht derzeit aus 2 LightmaXX LED Mini PAR Tri-LEDs (von denen wir uns noch wenigstens zwei weitere anschaffen wollen) und einem LightmaXX Multi Color Spot Pro Tri-LED , dem wir noch ein oder zwei Geschwister zur Seite stellen könnten. Die Minis bieten sich für kleinflächige Farbakzente an, die Pro-Spots (mit Portalblenden!) könnten das Grundlicht der analogen Scheinwerfer farbig unterstützen.

    Um unseren analogen Bestand in die DMX-Steuerung integrieren zu können, brauchen wir natürlich ein geeignetes DMX-fähiges Dimmerpack. Auf eingebaute Effekte können wir wirklich verzichten, wir wollen nur dimmen können, dafür müssten die einzelnen Lampen aber auch einzeln ansteuerbar sein, der Dimmer darf nicht flackern und muss wirklich zuverlässig sein.

    Welches Gerät hat für eine Kombination aus 4 bis 6 500W/1000W-Scheinwerfern hat eurer Erfahrung nach das beste Preis-Leistungsverhältnis? (Wir haben übrigens etwa 10 Vorstellungen pro Jahr, das Gerät wäre also nicht im Dauerbetrieb ;-)) Reichen für unsere Zwecke ein oder zwei günstige Dimmer, wie z.B. der Showtec Multi Dimm MKII , oder müssen wir deutlich tiefer in die Tasche greifen, wie für diesen 6-Kanal-Dimmer von Botex ?

    Es grüßt,

    Andreas.

    So, habe jetzt mal alle möglichen Kombinationen von Rechnern, Betriebssystemen und Kabeln durchgespielt und bekomme immer mehr den Eindruck, dass das Flackern ein Software- bzw. Treiberproblem sein müsste. Entweder liegts an der Gerätedefinition für die Color Short Bar oder am Ausgabeplugin. Mehrer Threads in diesen Foren scheinen ja darauf hinzudeuten, dass es schon in der Vergangenheit Schwierigkeiten mit Plugins gegeben hat, sodass ich erstmal dieser "Spur" nachgehen möchte.
    Auf der Webseite von JMS scheint man davon auszugehen, dass die Kommunikation zwischen DMXC und dem USB2DMX-Adapter am besten über das Afterglow-Plugin funktionieren sollte. Leider ist es mir bislang nicht gelungen, dieses ans Laufen zu bringen. Wahrscheinlich werde ich die komplette betroffene Software nochmal runterschmeißen und vollständig neu installieren. Gibt es in dieser Hinsicht heiße Tipps, was die Reihenfolge der Installationen angeht?
    In einem älteren Thread wurde ein Enttec-Open-DMX-Plugin vorgestellt, das als Alternative zu Afterglow funktionieren soll. Handelt es sich dabei um das Plugin, das bereits zu DMXC mitgeliefert wird und in der Liste der Plugins auftaucht, nachdem man DMXC installiert hat? Oder lohnt sich ein separater Download?
    Mit Dank und Gruß,
    Andreas.

    Habe das Flashen leider immer noch nicht im Griff. Um Probleme mit dem USB-Port auszuschließen, habe ich Treiber und Software auch mal auf meinem Vista-Laptop installiert, wo sich dann prompt der gleiche Effekt eingestellt hat :( ... Dabei scheint mir, dass es sich tatsächlich um einen (Hardware-)Defekt handeln müsste, denn die Blitzfrequenz wirkt unregelmäßig, lässt sich aber auch über den Flash-Kanal und über die fps-Einstellungen des Ausgabeplugins manipulieren. Aber leider eben nicht völlig abstellen. :(

    Andreas.

    Jetzt bin ich schon einen Schritt weiter ... Mann, was habe ich auf dem Schlauch gestanden! Markus, ich habe deine Hinweise zu den Einstellungen in der Kanalübersicht eingegeben, und es hat fast so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe! Einziges Problem: Ganz gleich, was ich bei Kanal 3 einstelle, die LED-Leiste flasht munter vor sich hin: Jetzt kann ich zwar die Helligkeit regeln, werde aber das Blinken nicht los :( ... Egal, ich bin zuversichtlich, dass es auch dafür eine Lösung geben wird :)

    Andreas.

    Hallo Markus,

    zunächst mal: Danke für die schnelle Antwort!

    Irgendwie tue ich mich wohl noch schwer mit der Terminologie. Wenn ich einen Kanal "einstelle", mache ich das über die Dip-Schalter an der Lampe oder über eines der Programmfunktionsfenster (Ausgabeplugins? Geräte?)? Zum Einstellen der Helligkeit bediene ich ja wohl einen der Regler am Submaster. Muss ich dazu das Gerät nur *einem* Regler zuordnen (Helligkeit) oder mehreren (Helligkeit, Farben, evtl. Modus)?

    Gruß,

    Andreas.

    Liebe Community,

    ich weiß, dass das nicht die erste Dimmer-Frage ist, die hier gestellt wird, aber die bisherigen Threads schienen mir aus verschiedenen Gründen nicht so ganz auf meine Problem zu passen, also trau' ich mich mal:

    Das Amateurtheater, in dem ich mich engagiere, ist gerade dabei, sich mit DMX-/LED-Technik zu beschäftigen. Bei unserer nächsten Produktion wollen wir testweise eine kleine "Versuchsanordnung", bestehend aus drei lightmaXX Color Short Bars, einem USB2DMX-Adapter von JMS und (natürlich) DMXControl zum Einsatz bringen. Um mich in die Materie einzuarbeiten, habe ich einen der drei Bars hier bei mir zuhause und versuche gerade, das Teil dazu zu bringen, dass es tut, was ich will ;)

    Die Grundeinstellungen scheinen zu stimmen: Die Lichtleiste ist via USB mit dem REchner verbunden, DMXControl läuft, als Ausgabeplugin habe ich Enttec OpenDMX gewählt, weil dies in der Anleitung von JMS so empfohlen wurde. Die Color Short Bar findet sich ja glücklicherweise schon in der mitgelieferten Geräteliste, wo ich sie mit Adresse 1 hinzugefügt habe (d.h. in der Konfiguration für das Gerät ist nur Schalter 1 umgelegt). An der Leiste selbst stehen Schalter 1 und Schalter 10 auf "On", wie im Manual der Short Bar beschrieben.

    Ich habe auch schon raus, wie ich in der "Grafischen Bühnenansicht" die Leiste dazu bringe, dauerhaft weiß zu leuchten ... damit endet aber schon meine Weisheit. Sobald ich versuche, über einen der Submaster-Regler das Licht rein und raus zu dimmen, hört der Spaß auf. Veränderungen am Regler haben zur Folge, dass das komplette Farb- und Flashprogramm der Short Bar durchgespielt wird, bevor es zum Blackout kommt, aber das ist ja nicht, was ich will. Ich hatte auch schon gedacht, ich könnte clever sein und habe es mit einem automatischen Crossfade von Bank A (voll Weiß) auf Bank B (Blackout) versucht. Leider ohne Erfolg :(

    Ob es hilft, wenn ich erwähne, dass der "Blackout Ein/Aus"-Knopf ebenfalls keine Funktion zu haben scheint?

    Ich habe den starken Verdacht, dass mein Problem mit Einstellungen der Dip-Schalter an der Leiste und den entsprechenden Einstellungen im Programm zusammenhängt, aber mir erschließt sich noch nicht so recht, welche "Kanalisierung" bzw. Adressierung ich jetzt an welcher Stelle einzustellen habe.

    Eingermaßen ratlos aber guter Hoffnung,

    Andreas.

    Hallo Stefan,

    danke für die hilfreiche Rückmeldung. Du hast recht: Die Frage war in der Tat nicht ganz richtig formuliert - eigentlich habe ich mich wirklich gefragt, worin genau eigentlich der Unterschied zwischen den unterschiedlichen Größen besteht und ich hatte auch schon den Verdacht, dass die Lichtleistung nur bedingt abhängig davon ist.

    Über eine Miete von Scheinwerfern zum Testen haben wir auch schon nachgedacht. Das Problem ist aber - wie im OP bereits angedeutet - der Zugriff auf den Saal. Der wird nämlich von der Stadt vermietet, ist zum größten Teil bereits ein Jahr im voraus ausgebucht und kostet pro Tag ca. 100 Euro Miete :( Die Auswahl ist, wie bei wohl allen Amateurvereinen, in erster Linie durch finanzielle Grenzen eingeschränkt. Mehr als 1000 Euro werden wir für die Grundausstattung (6-8 Scheinwerfer und Kabel) nicht ausgeben können.

    Gruß,

    Andreas.

    Liebe Fachleute,

    unser Amateurtheaterverein möchte seine Beleuchtung mittelfristig auf LED umstellen. Wir versprechen uns die üblichen Vorteile (Farbwechsel ohne Folien, Energiekosten etc.) und kennen die in früheren ähnlichen Anfragen häufig aufgeführten Nachteile (Lichtcharakter, Farbsäume etc.). Die Frage ist derzeit nicht so sehr, *ob* wir LED-PARs einsetzen wollen, sondern vielmehr, *welche* es sein sollen. V.a. sind wir noch unsicher bzgl. der Größe:

    In meiner Schule kommen fürs Schultheater und andere Veranstaltungen PAR64er zum Einsatz, damit werden unterschiedlich große Spielflächen in der Eingangshalle ausgeleuchtet (max. ca. 15m x 15m). Die Aufführungsbedingungen in unserer Theatergruppe sind etwas anders. Unsere "Hausbühne" (die uns freilich nur an wenigen Wochenenden im Jahr zur Verfügung steht) hat eine Spielfläche von ca. 10m x 6m, der Saal fasst etwa 100 Zuschauer (keine ansteigende Bestuhlung). Im Kölner Musicstore wurde uns für diese Bühne mit Hinweis auf die Farbtemperatur geraten, acht Platinum LED PAR56 von Lightmaxx zumindest für das Grundlicht einzusetzen. (Auch hier gilt: Diskussionen bzgl der Qualität von Lightmaxx-Produkten sind bekannt.)

    Zu was würdet ihr raten? Reichen 56er für unsere Bühnengröße oder haltet ihr 64er für notwendig?

    Gruß,

    Andreas.