Moin zusammen und danke für Eure ausführlichen Antworten! Ich fang mal mit JP an
Ich bin ja über´s Musikmachen zum Licht gekommen, im Theater werde ich für´s erste daher nicht beleuchten... aber: was nicht ist, kann ja noch werden. Im Amateurbereich gibt´s glaube ich einige, die Support beim Licht gebrauchen können. Schöne Grüße von der Käsebande btw
Was viel wichtiger ist: Die Überlegungen zu Lichtposition, Farbauswahl usw. lassen sich imho in den Clubbereich übertragen. Ob´s jetzt um passendes Licht zur Beleuchtung von DJs / Bands geht oder um Lichtstimmungen für den ganzen Raum, die Prinzipien sind gleich, man biegt ggf die Theaterregeln, das aber gezielt - und sollte dann wissen was man tut. Mal mit wenigen Farben eine stimmige Atmosphäre bilden oder auch mit allem gleichzeitig und kunterbunt einen Effekt setzen. Von monochrom zu polychrom und zurück. Wenn das dann mit Gefühl für die Musik passiert, so wie bei LBs Videos, wirkt das auf jeden Fall. Idee: Song1 mit gelb, rot, orange und wenn der DJ dann zu Song 2 überblendet die ersten blauen Akzente dazu, sobald dann Song 1 ausgeblendet ist von blau in Richtung blau grün usw. Oder hard cut mit strobos dazwischen usw. Ich werde wohl viel probieren müssen, freue mich drauf.
Farbauswahl: Wenn blau für "Himmel, luftig usw stehen kann, passt es gut zu Breaks, in denen der Bass mal still ist und meinetwegen ein paar luftige Flächen ein kleines Solo haben. Oder bei Techno/Acid: Wenn die 303 richtig schön giftig bellt, dann wäre ein richtig schön giftiges grün passend.
Intensität: Habe ich bisher halb ignoriert. Fehler. Es gab, eher aus technischen Gründen, nur an oder aus. Ansatzweise hat man schon Intensität über die Art und Anzahl der Fixtures, aber ich habe gestern mal auf echte Fades geachtet. Nach Stefans Clubshow Workshop sehe ich das jetzt mit anderen Augen und werde mir das Thema CueList Layers und synchronisierte CueLists näher ansehen. Es ist ja nicht so, dass man den Beatdetector nicht mit einem dedizierten Signal füttern könnte.
Licht/Ton Assoziation: Ich werde mal probieren, einzelnen Stimmen im Arrangement Farben zuzuweisen. So tauchen bestimmte Farben, ich denke da gerade an die komplementären zur Grundstimmung, nur auf, wenn auch das entsprechende Instrument gerade Einsatz hat. Geht natürlich wesentlich einfacher, wenn man nicht fertige Songs hat, sondern eh alles live vom Sequencer kommt. Dann dupliziert man die MIDI Daten und leitet sie eben auch ans Lichtprogramm. Über Bome MTP kann man das ja noch in alle Richtungen verbiegen falls nötig.
Mal eine konkrete Frage zu Strobe Settings in den Fixtures. Gehen wir von Songs zwischen 120 und 140 BPM aus. Solange ich da auf die Viertel/Halbe/Ganze synchronisieren will, geht das besser über direkte Steuerung des Shutters. Die vorhandenen Strobe Settings sind ja nicht wirklich "geeicht", so dass man sagen könnte: DMX 267 = 130 BPM. Andererseits wär´s bei einem 32tel Snarewirbel irre, wenn man da nicht auf ein vorhandenes Strobe Setting zurückgreift, das kann man eh nicht mehr unterscheiden, oder?