Update:
Fehler Gefunden, neuen Chip eingebaut, Fehler beseitigt (vollständige Funktionsprüfung mit Software und DMX-Output steht noch aus,
aber zumindest läd die Firmware jetzt korrekt und das Interface zieht nur noch 45mA anstatt 300).
Das war die kurze Version.
Für die, die es interessiert, kommt hier jetzt die "tldr-Version":
Nach langem Herumprobieren sind mir quasi "unterm" ATMEGA-Chip kleine Lichtbögen aufgefallen, die man wirklich nur sieht, wenn mann
ganz flach von der Seite draufguckt. Ich nehme an, dass diese Lichtbögen dem Chip letzten Endes das Licht ausgepustet haben.
Was die Entstehung solcher Lichtbögen angeht, hatte ich einen Verdacht, der sich bestätigt hat, nachdem ich die Platine einige Stunden lang
in ein Isopropanol-Bad gelegt, und danach nochmal durchgetestet hatte. Flussmittelreste hatten sich unterm Chip hinter den Pins festgesetzt, wo
ich mit meinen anfänglichen Waschgängen nicht hingekommen bin. Wäre auch normalerweise kein so großes Problem gewesen, wenn es kein
Asbach-uraltes Flussmittel aus dem Heizungsbau gewesen wäre!!! (Das Etikett von der Dose war quasi nonexistent und ich konnte mich nur noch
bruchteilhaft an den Namen erinnern. Hab dann irgendwann online ein Datenblatt dazu gefunden und dann war der Fall für mich klar...)
Diese FLussmittelreste haben dann wohl als eine Art "Brücke" zwischen VCC und GND fungiert.
Lange Rede kurzer Sinn: Alten Chip ausgebaut, neuen Chip eingebaut, nochmal ein Alkoholbad zur Sicherheit, Interface angeschlossen,
Firmware aufgespielt -> Nodle_U1 meldet sich und wird sogar von DMXC3 erkannt.
Danke trotzdem an Alle, die ein paar graue Zellen hierauf verwendet haben.
Gruß,
Iron