Bei mir sehen die "Standard Racks" so aus.

Vorderseite und Rückseite der Racks. Einige mögen sich über den Mix aus Ton- und Lichttechnik wundern oder sogar stören.
In der Praxis brauche ich jedoch mindestens 4 Endstufenkanäle und ein ArtNet Node. Mit diesen beiden Racks lassen sich also zwei kleinere Partys locker bedienen.
Bei größeren Events kann man die Endstufen dann gut für Monitoring, Infill, Delayline, etc. verwenden.
Hintergrund: Ich habe viele Jahre mit USB DMX Interfaces gearbeitet. Bei größeren Aufbauten dann auch irgendwann über einen aktiven 6-fach Splitter.
Die Schlepperei hat jedoch zunehmen genervt, sodass der aktive Splitter irgendwann durch einen passiven (siehe Fotos) ersetzt wurde.
JA, dies ist nicht DMX512 konform. In der Praxis funktioniert dies jedoch sehr gut (auch mit vielen Geräten). Zudem kommen noch 230V/DMX Hybrid Kabel zum Einsatz.
Somit kann man zentral und leicht von seinem Arbeitsplatz das Licht verteilen.
Zum Beispiel:
- DMX Linie links
- DMX Linie rechts
- DMX Truss
- DMX Uplight Saal
- etc.
Wobei lange Strecken auch mal mit Wireless DMX Transmittern übertragen werden. Die Latenz ist bei meinem Einsatzbereich (Party/Disco) absolut hinnehmbar.
Durch DMX Control 3 könnte man auch alle 8 Universen des Nodes nutzen. Damit wären dann 8 komplett getrennte Bus Stränge möglich.
Mit dem Patchfeld/Splitter lassen sich 2 Universen "verteilen". Aktuell wird Universe 1 auf die 5 weißen Buchsen verteilt. Universe 2 geht auf die restlichen 4 gelben Buchsen.
Alternativ lassen sich die 4 gelben auch noch von einem der weißen Buchsen aus Universe 1 "einspeisen". Dann hat man 8 Buchsen mit Universe 1. Die restlichen 7 Universes vom Node blieben dann frei.
Hinter der ganz linken RJ45 Buchse verbirgt sich ein WLAN Router. Gesteuert wird dann via Notebook über WLAN.
Das Einleuchten fällt damit dann sehr leicht, da man eine maximale Beweglichkeit hat.
Die Bedienung selbst, bastel ich gerade mit TouchOSC. Dies ist neben dem normalen SoftDesk am Notebook eine tolle Erweiterung.
Gleichzeitige Bedienung ist durch MultiTouch gewährleistet. Die einfachen Tablets sind sogar günstiger als Hardware Fader/Encoder/Buttons.
Das nichts "zum Anfassen" da ist, ist in meinem Bedarfsfall nicht von Nachteil.
Gruß aus dem hohen Norden...
Andreas