Posts by Andreas Pichl

    Ich habe das wie folgt gelöst. Mit den "Rule of Tree" Nodes dazwischen funktioniert das. Bei 3 Inputs mit dieser Verschaltung gab es allerdings auch "Probleme" bzw. ungewollte Funktionen.

    In diesem Beispiel kommt ein Fader aus dem Softdesk und der andere via TouchOSC/Midi Bridge.


    Gibt es zu dem "Format" Node bzw. anderen Nodes eine Art Wiki? Eine simple Auflistung würde ja schon reichen.

    Dann fällt das "spielen" etwas leichter. ;)

    Kannst Du mal bitte ein Bild von deinen Kabel mit Stecker machen?

    Das würde mich mal interessieren wie das aussieht.

    Sehr gerne.

    Einspeisekabel vom Rack zum ersten Device. Diese habe ich 3x mit 5m Länge und 2x mit 25m Länge.


    Brückenkabel für die Verbindung zwischen den Geräten. Diese Kabel sind bei ALLEN Geräten in passender Anzahl mit im Case. Somit sind stets nur die nötigen Kabel mit auf Baustelle.


    Beispielhafter Aufbau mit 2 LED Pars. Das ist abgesehen von dem PowerCon Kabel (das eh benötigt wird), sofort einsatzbereit.

    In wie fern ist der Splitter passiv? Sind die XLRs einfach parallel geschaltet?

    Ja, genau!

    Probleme mit dem Bus kenne ich eigentlich nur mit sehr (sehr) alten DMX Teilnehmern. Oder halt bei extrem langen Strecken.

    In (meiner) Praxis laufen über 30 Geräte in einer Kette mit Strom/DMX Kombikabeln absolut problemfrei.

    Dabei handelt es sich um selbstgebaute Kabel aus 6x1mm² Steuerleitung (3 für Power / 3 für DMX). Da ist GAR NICHTS geschirmt.

    Diese Kabel habe ich in 3m Längen (mit Kaltgeräte Stecker/Buchse), aber auch in 25m Länge mit Schuko Stecker (als Einspeiseleitung)

    Das läuft bestens...

    Das setzt nur vorraus, dass das Loch sauber geschnitten und nachbearbeitet ist.

    Für diese Zwecke habe ich mir mal eine passende Lochfräse gekauft. Damit gelingen die Löcher recht passgenau. Die 3mm Löcher für die Befestigung sind jedoch immer wieder schwierig. Mit einer Standbohrmaschine ist aber auch das sauber machbar.

    Ich versuche eher mit den fertigen Blenden klar zu kommen. Die Buchsen montiere ich auch ausschließlich von hinten, sodass man ein schickes Finish hat. Als Alternative für die M3 Muttern kann ich die Neutrik MFD Montagehilfe empfehlen. Damit entfällt die lästige Fummelei um die Muttern auf die Schrauben zu bekommen. Gerade mit der stabilen 12 Loch Blende (19" Blende Adam Hall) ein wahrer Segen.

    Aufgrund der schwarzen Senkkopf Schrauben M3x12 mit Innensechskant, sieht das dann auch echt schick aus.

    Ich baue gerade ebenfalls ein weiteres ArtNet Node Case zusamen. Ich habe mich auch für ein Standard 19" Case entschieden. Die Frontblende habe ich gegen eine fertige Lochblende (12x D-Typ) entschieden.

    Dort ist dann Platz für die 8 Universen und z.B. Ethernet. Wie schon geschrieben: Normalerweise klappt WLAN. Für "den Fall der Fälle" tut ein 5m Ethernet Kabel im Rucksack jedoch nicht weh.

    Bei Interesse kann ich gerne ein paar Fotos von dem Bau machen und hier nachreichen. Als Router kommt dort ein Linksys WRT54GL zum Einsatz. Der ist was die Reichweite und Stabilität angeht

    einfach perfekt geeignet. Zudem ist das Gerät sehr günstig zu bekommen. Das Plastik Gehäuse habe ich natürlich von dem Router entfernt. Als Netzteil dient ein altes Steckernetzteil (auch das ohne Gehäuse).

    Das versorgt sowohl den Router, als auch das ArtNet Interface.

    Die Anbindung via WLAN funktioniert absolut problemlos. Der Router weißt meinen Notebooks immer die gleiche IP Adresse zu. Somit ist das Plug & Play gesichert.

    Das Router ist übrigens ein kleiner TP-Link TL-WR802N N300

    Ein einziges Mal gab es Verbindungsabbrüche. Da hat ein HotSpot (ich meine es war ein Gigacube) mein WLAN gestört.

    An dem Abend habe ich dann das Notebook via Kabel mit dem Interface verbunden. Ansonsten lief das bisher einwandfrei.

    Ich schaue bei jeder VA was "zu viel" an Hardware oder Kabeln dabei ist bzw. was noch optimiert werden kann.

    Deshalb kam auch die Idee, alles in einem Case zu verstauen. Es werden KEINE extra Cases oder Kabel benötigt.

    Das Endstufenrack braucht eh Strom. 8 DMX Universen sind dann "einfach so" sofort verfügbar. Es ist halt alles immer mit dabei.

    Die 19" Steckdosenleiste haben alle Endstufencases rückseitig verbaut. Auch die ohne DMX Hardware. "3er Stecker" gibt es tatsächlich gar keine in meinem Setup.

    Bei mir sehen die "Standard Racks" so aus.

    Vorderseite und Rückseite der Racks. Einige mögen sich über den Mix aus Ton- und Lichttechnik wundern oder sogar stören.

    In der Praxis brauche ich jedoch mindestens 4 Endstufenkanäle und ein ArtNet Node. Mit diesen beiden Racks lassen sich also zwei kleinere Partys locker bedienen.

    Bei größeren Events kann man die Endstufen dann gut für Monitoring, Infill, Delayline, etc. verwenden.

    Hintergrund: Ich habe viele Jahre mit USB DMX Interfaces gearbeitet. Bei größeren Aufbauten dann auch irgendwann über einen aktiven 6-fach Splitter.

    Die Schlepperei hat jedoch zunehmen genervt, sodass der aktive Splitter irgendwann durch einen passiven (siehe Fotos) ersetzt wurde.

    JA, dies ist nicht DMX512 konform. In der Praxis funktioniert dies jedoch sehr gut (auch mit vielen Geräten). Zudem kommen noch 230V/DMX Hybrid Kabel zum Einsatz.

    Somit kann man zentral und leicht von seinem Arbeitsplatz das Licht verteilen.

    Zum Beispiel:

    - DMX Linie links

    - DMX Linie rechts

    - DMX Truss

    - DMX Uplight Saal

    - etc.

    Wobei lange Strecken auch mal mit Wireless DMX Transmittern übertragen werden. Die Latenz ist bei meinem Einsatzbereich (Party/Disco) absolut hinnehmbar.

    Durch DMX Control 3 könnte man auch alle 8 Universen des Nodes nutzen. Damit wären dann 8 komplett getrennte Bus Stränge möglich.

    Mit dem Patchfeld/Splitter lassen sich 2 Universen "verteilen". Aktuell wird Universe 1 auf die 5 weißen Buchsen verteilt. Universe 2 geht auf die restlichen 4 gelben Buchsen.

    Alternativ lassen sich die 4 gelben auch noch von einem der weißen Buchsen aus Universe 1 "einspeisen". Dann hat man 8 Buchsen mit Universe 1. Die restlichen 7 Universes vom Node blieben dann frei.

    Hinter der ganz linken RJ45 Buchse verbirgt sich ein WLAN Router. Gesteuert wird dann via Notebook über WLAN.

    Das Einleuchten fällt damit dann sehr leicht, da man eine maximale Beweglichkeit hat.

    Die Bedienung selbst, bastel ich gerade mit TouchOSC. Dies ist neben dem normalen SoftDesk am Notebook eine tolle Erweiterung.

    Gleichzeitige Bedienung ist durch MultiTouch gewährleistet. Die einfachen Tablets sind sogar günstiger als Hardware Fader/Encoder/Buttons.

    Das nichts "zum Anfassen" da ist, ist in meinem Bedarfsfall nicht von Nachteil.


    Gruß aus dem hohen Norden...

    Andreas

    Ich habe vor einiger Zeit mit TouchOSC angefangen. Damit lässt sich quasi alles nötige steuern. Es ist halt vorerst fleißarbeit gefragt.

    Aktuell habe ich das weitere Mappen von Features auf TouchOSC eingestellt, da durch die anstehende 3.2 sonst alles neu gemacht werden muss.

    Einleuchten mache ich direkt mit dem Notebook. Durch WLAN -> LAN -> ArtNet kann man sich frei bewegen.

    Derzeit halt noch über den SoftDesk. Im Touch OSC ist das Feeling aber erheblich besser.

    Durch TouchOSC erhoffe ich mir mehr (gleichzeitige) Bedienbarkeit. Auch durch die MultiTouch Funktionalität macht das echt viel Spaß.

    Aktuell sieht es halt noch so aus:

    Hallo DMXCler...

    Ich hoffe nachträgliche bzw. Fragen für den nächsten Live Stream sind in Ordnung.

    Meine Fragen:

    1. Lässt sich der Softdesk irgendwie "maximieren" auf die jeweilige Bildschirmauflösung?

    2. Beim ArtNet PlugIn lassen sich nur 4 Ausgangsuniversen definieren. Wie kann ich zwei ArtNet Interfaces mit jeweils 8 Universen nutzen?

    3. Zwei GUIs mit dem selben Session Name an einem Kernel anmelden "geht", aber die Funktionalität der Clients ist unterschiedlich. Nach dem Hinweis das es bereits aktive Session xy gibt, lässt sich die Verbindungs dennoch aufbauen. Scheinbar hat aber nur der zuletzt angemeldete Client volle Funktionalität. Ist das ein Bug oder ein "Feature"? Das Ziel sind zwei Clients mit den selben Funktionen (inkl. Softdesk und dessen Mapping).