Sorry, dass das etwas gedauert hat, ich war unterwegs.
Was willst Du uns damit sagen? Dass ein Stahl mit (so sieht es auf dem Bild aus) doppeltem oder sogar dreifachen Querschnitt mehr aushält als einer mit einfachem Querschnitt?
Nö, nur dass man sich nicht auf alles verlassen sollte, was F(l)achmänner von sich geben
Kettenglieder sind halt auch nur eine Notlösung, die gerade zur Hand war.
Ist übrigens 8 bzw. 5 mm
Ich will auch gar nicht an der BGV rumkritteln, nur um das klarzustellen. Das lustige war nur, dass auf ebendieser Veranstaltung sich ein oberschlauer Zuschauer über diesen Karabiner mokiert hat - obwohl kein Safety. und beim Rausziehen dann das! Das Tragseil war da natürlich längst raus.
Das "die unsicheren Feuerwehrkarabiner" als unsicher gelten liegt nicht ausschließlich an der Bruchlast (bei gleichem Querschnitt...). Vielmehr ist der Karabiner wie gezeigt nur in dieser Richtung tragfähig. Sie können aber auch (wenn sich das Seil /die Schlinge... verdreht) aufgehen - mit fatalen Folgen ganz ohne Bruch.
IIRC liegt das Problem an den Achsbolzen. da die sehr dünn sind, müssen sie hart sein, um statisch die 200 kg zu bringen. Und dann brechen sie halt beim Schlag, insbesonders, wenn es die billigen Karabiner aus dem Baumarkt sind, aber die sind nicht gestempelt und dürfen generell nicht verwendet werden. Was mich wundert, ist eher, dass die Achse der Bergsteigerkarabiner (die wir übrigens im Truss gerne verwenden), auch nicht viel dicker ist (3 statt 2 mm). Die Dinger sind nämlich mit 2500 kg statisch und 75 kg dynamisch (Fallhöhe 5m!!) geprüft. Leider kosten sie auch ein bißchen mehr 
Und bei Sicherungsseilen (und genau da hat man vor einigen Jahren die Schraubkettenglieder zum Standard erklärt) ist es eben NICHT sichergestellt, dass das Seil immer schön in die korrekte Lastaufnahmerichtung einfällt.
Das war übrigens damals nicht aus Willkür. Ein Fachmann bei RTL in der Technik hat eine Testreihe mit sehr realistischen, reproduzierbaren Bedingungen gemacht, die für ziemlich Aufsehen in der Fachwelt gesorgt hat. Da ist man nämlich lange davon ausgegangen, dass man von der statischen Bruchlast eines Trag/Lastaufnahme/Anschlagmittel auf die Impulslasttragfähigkeit schließen kann - das, was Du ja hier auch getan hast.
Ich glaube, die ursprüngliche Dokumentation lässt sich immer noch er-Google-n - ach ja, ist sogar hier im Forum: Saftyeye
Ja, aus diesem Test geht hervor, dass meistens die Seile gerissen sind, und Fallhöhen von 60 und 80 cm sind ja wohl etwas praxisfern (ums Rohr wickeln ist doch gar nicht so schwer), wenngleich spektakulär. Und das lässt sich durch die "Bremsschleife" ja ebenso verhindern wie der Schlag auf den Karabiner (sic!). Bei unseren Fallversuchen sind bei den billigen Safetys von der bekannten Eigenmarkenfirma meistens die Seile aus den schlappen Verpressungen gerutscht.
Sicherungsseile werden EINMALIG* mit einer kurzen Spitzenlast beaufschlagt. Ihr habt die Kraft langsam gesteigert und dann beibehalten.
Na ja, Schlopp durch den Karabiner, an die Hängerkupplung vom Bus und angefahren...
Langsam steigern ist anders, das dürfte etwa einem fallenden Movinghead nahekommen 
Einmalig* Ein Sicherungsseil, das seine Aufgabe erfüllt hat, ist ablegereif!
Und sollte das, was auf Eurem Bild wie ein Sicherungsseil aussieht, ein solches sein, ist es nach dieser Art Einsatz auch nicht mehr als Sicherungsseil zu verwenden. Man weiß ja nicht, was da in der Seilverpressung alles ans Fließen gekommen ist bei dieser Belastung.
Nein, das ist kein Sicherungsseil, sondern die Multicore-Brücke. Also 6 mm Seil, was vom Bühnendach mittels Winch zur Gegenbühne gespannt wird, an dem mit Schäkelchen AES/EBU+DMX, Netzwerkkabel und Atomstrom dranhängen.