Posts by Alex Thiel

    Korrekt, alle "Problembauteile" (programmierter µ-Controller, Quarz, Platine) sind seit einiger Zeit hier im Shop zu einem akzeptablen Preis erhältlich - die restlichen Teile sind allesamt bei Reichelt günstig zu erwerben, inkl. Versand dürfte so ein Interface unter 60€ kosten, wenn man selbst lötet.

    Wenn jemand von Euch(?) gut löten kann, würde ich das so machen.

    "Zusatz" sicher deswegen, weil man nicht unbedingt den ganzen Kram braucht. Um LEDs, DMX, Stromversorgung usw. an die Platine zu bekommen, kannst Du entweder Steckverbinder nehmen oder als Hilfsmittel die Stiftleiste nebst Flachbandkabel.
    Finde ich persönlich überflüssig, wenn überhaupt, dann sind die Steckverbinder sinnvoll. Haben aber einen Nachteil: Sie kollidieren bei DMX-In und -Out mit den dort befindlichen Widerständen.

    Wer keine externe Stromversorgung braucht, kann auf die entsprechende Buchse und die ganzen Bauteile auf der Platine verzichten, Montageclip für LED kann man sparen, wenn man selbige einklebt, USB-Kabel muss man auch nicht haben, wenn man sowas schon zuhause hat usw. usf.

    Das lohnt doch garnicht...........ATmega selber kaufen (z.B. über Reichelt und Konsorten), dafür anteilig Versand blechen, dann zum programmieren wegschicken und nochmal 4,00€ fürs Flashen und zurückschicken?

    Mein Kumpel und icke haben mal sowas wie Bausätze und programmierte ATmegas angeboten - ganz ehrlich, für die paar Kröten, die da über bleiben, ständig zur Post rennen, Teile eintüten usw. usf., würde ich mir nicht nochmal antun wollen.

    Ich glaube, jetzt verstehe ich das auch erst: Beide Interfaces haben die gleiche S/N bzw. es wird bei beiden die gleiche angezeigt. Dann hast Du einen Controller "falsch" programmiert, weil auf beiden das gleiche .hex-file gelandet ist. Um das zu reparieren, muss ein Controller neu bespielt werden, vorher kannst Du das Programm ja testweise runterladen und aus dem Programmcode die tatsächliche Seriennummer auslesen.

    Das reicht schon. Verpolung macht ICs meistens tot.

    Verbuch' das als Lehrgeld; wenn Du Zeit und Lust hast (und ein Multimeter hast), kannst Du alle kritischen Bauteile auslöten. Kondensatoren, Widerstände und Quarz können erstmal drinbleiben, da passiert meistens nicht soviel mit, außerdem kann man sie - wenn der Rest weitgehend entfernt ist - durchgemessen werden (was in einer kompletten Schaltung nicht wirklich funktioniert). Leider sind die ICs bei Dir nicht gesockelt, m.M. ein großer Fehler, gerade für Anfänger.

    Ich behaupte mit meinem Viertelwissen, dass größtenteils Kaltlötstellen die Ursache sind. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ein ATmega plötzlich falsche Fuses bekommt, sein Programm vergisst (Achtung: BODEN-Fuse!) oder sonstwas.

    Das Layout der Platine ist nicht sehr anfängerfreundlich, m.W. gibts zu dem USB-Controller aber keine Alternative in "großen" Gehäusen und die Leiterbahnen/Lötaugen könnten größer sein. Jedenfalls spiegelt das in etwa die Aussagen einiger Bastler wider, die ich und mein Kumpel verarztet haben.

    Deswegen nochmal der Hinweis: Das ist kein Anfängerprojekt, wer unbedingt ein stabil funktionierendes Interface braucht und noch nicht soviel Löterfahrung hat, sollte besser das DE-Fertiggerät kaufen.

    Ok, dann sollte das stimmen, ich habe die letzten Beiträge mal gelesen. Kontrollier' das trotzdem mal.
    Zur Sicherheit kannst Du mal die Polung tauschen, um das auszuschließen - es gibt ja einige Martin-Geräte die genau diese "falsche" Belegung brauchen, ich bin jetzt aber nicht auf dem Laufenden, inwiefern Fremdgeräte mit einer invertierten Belegung ev. trotzdem was anfangen können.

    Falsche Fusebits kann man ausschließen, wenn ein angeschlossenes DMX-Gerät funktioniert. Es bleiben demnach nur noch die Timings, wenn das schon erfolgreich/-los getestet wurde: Anfängerfehler, kalte Lötstellen, Wackelkontakte.

    Wenn Du aber beide DMX-Anschlüsse gleich falsch anschließt, funktioniert der Selbstbefruchtungstest ja. Also: Der Loopbacktest ist kein Garant für die richtige Polung, Taktung oder Timings!

    Bei falschen Fusebits kann es sein, dass der Loopbacktest einwandfrei geht. Die Fusebits wieder richtig einstellen geht leider nicht so ohne weiteres, weil sich der ATmega nicht über die eingebauten Schnittstellen programmieren lässt.
    Wenn der zweite ATmega die gleichen Probleme verursacht, würde ich darauf tippen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass dieser eine Macke hat oder beide falsch programmiert wurden. Es sei denn, der selbe Programmierer hat zweimal den gleichen Fehler gemacht.

    Hast Du wenigstens ein Multimeter, das in der Lage ist, Ströme zu messen? Das würde ich zumindest machen, eine zu hohe permanente Stromaufnahme muss beseitigt werden. Was nützt das Teil, wenn es - natürlich Samstagabend während der Show - den Geist aufgibt?

    Hallo,

    ich mache das seit Jahren mit meiner alten Schrottkiste, weil das Laptop keine LPT-Schnittstelle hat. Von Adaptern von USB auf LPT oder RS232 kann man nur abraten, die funktionieren fast nie.
    Ich habe bislang nur Erfahrung mit einem Adapter von LPT auf ISP gemacht, Link: http://rumil.de/hardware/avrisp.html
    Dieser hat mit mehreren PCs und PonyProg auf Anhieb funktioniert. Ich würde langfristig aber auf USB umsatteln, weil es einfach praktischer ist und universeller ist. Leider funktioniert m.W. PonyProg nicht mit USB-ISP-Adaptern.

    Mit "anständig" meine ich vor allem die Art der Beschaltung. Die Widerstandslösung bei LPT ist eine Krücke, genauso wie die Minimalbeschaltung des Controllers ohne Stützkondis usw.