Hallo Johannes,
die meisten PWM-Schaltungen vermute ich mal ins blaue funktionieren ohne einen µC.
Stattdessen z.b. den tl494.
Stell dir vor der µC zählt bis 256 hoch.
Solange dein DMX-Wert unter dem Zähler liegt ist die Led an.
Sobald der Zähler drüber ist geht sie aus->0=Aus, 256 =voll an
Daher fallen Sensoren,Potis und dergleichen weg.
wenn deine Leds eingetroffen sind, wären Bilder ganz nett
Ich habe selbst vor ein Projekt mit RGB-Leds vor, allerdings habe ich noch keine passenden gefunden, die jede Farbe gut darstellen und auch gleichmäßig hell sind, damit es am Ende tatsächlich weis wird.
Ich hab mal ein wenig über PWM & µC nachgedacht, bin dabei allerdings nur auf eine Lösung gekommen, die einfach und kaskadierbar ist und dabei den vollen Funktionsumfang liefert:(ich bin nicht allmächtig oder allwissend, wenn jmd. eine bessere Idee hat immer her damit:-))
Du hast eine Stromquelle und ein DMX-Signal als Eingang.
Den Strom lass ich mal weg, das ist hauptsächlich davon abhängig, was du hast und wie du es machen möchtest.
Das DMX-Signal trennst du galvanisch vom Rest(Schutz vom Gerät und allem anderen was am DMX-Signal hängt.
Dann geht es in einen µC, der über Soft-PWM und Treiber(z.b. ULN2803) ca. 24 Leds ansteuern kann.
Wenn du noch einen Dip-Schalter oder Jumper Feld spendierst kannst du auch die Adresse einstellen.
Diese Schaltung kannst du nun so oft nebeneinander klatschen wie du möchtest, einfach die DMX-Adresse einstellen und fertig, die nächsten 30 Kanäle sind fertig zum treiben.
Falls dir der Gedanke einer Matrix kommen sollte:
Kann man machen, ja. Allerdings muss man dabei beachten, dass die Leds dann nichtmehr die ganze Zeit an sein können und daher dunkler werden.
Wenn du möchtest, kann ich dir mal ein paar Schnipsel zusammen kleben, damit das ganze Form bekommt.
Mit µC, C(Sprache;)) und Ätzen kenn ich mich gut genug aus um dir da zu helfen.
Hilfe zur Selbsthilfe ist natürlich besser, daher hier mal zwei Tutorials zu zwei Programmiersprachen
Assembler
C
Es ist kein Gift und anfassen tut nicht weh;)
Du kannst dich auch mal bei Henne umsehen, in den Resources findest du ein paar Infos zu DMX
Die Schaltungen sind auch ganz nett(hab selbst welche zuhause)
Diese(DE) Seite beschäftigt sich ebenfalls damit. Davon stammt auch das berühmte DE-IF;)
Im Projektarchiv im USB-DMX wirst du auch die galvanische Trennung bestehend aus DC-DC Wandler und den Optokoplern 6N137 finden, die recht einfach aber effizient ist.
Wenn du stattdessen die Multi-Exchanger nutzen möchtest brauchst du kein PWM.
Die Spannung 0-10V ersetzt quasi dein PWM.
Nachträglich die Spannung wieder in PWM umzurechnen macht wenig Sinn.
In dem Fall einfach Multi-Ausgang -> Vorwiderstand -> Led-Anode->GND
@JP:
Du hast Recht es gibt Hardware PWM in den meisten µC, allerdings gibts davon nur um die 2 oder 3 pro Controller, dafür aber Resourcenschonend und recht hochfrequent, was beides sehr gut ist.
Die Alternative dazu ist Soft-PWM. Hier muss der Controller alles aktiv ausführen. Damit sinkt die Qualität, dafür steigt allerdings die Quantität, die man bei einem solchen Projekt benötigt.
grüße
Markus