Zusatzgeräte entwickeln um kostengünstige DMX Funkstrecke zu realisieren

  • Hallo Foren Gemeinde,

    es wäre schön wen mir die DMX Profis und Selbstbauer, unter euch, bei einem Problem helfen könnten.

    Ich beabsichtige DMX per Funk zu übertragen. Gegeben sind dabei. 
    Sender / Empfänger mit 868 Mhz und einer Datenrate von 115,2 kbaud. 
    Die Entscheidung für diese Funkmodule sind aufgrund besserer Penetration, geringer Preis sowie relative hohe Reichweite (ca. 300 Meter) bereits gefallen.

    Der Preis liegt dabei in etwa im Bereich der hier schon bekannten „Mc Crypt vom großen C.“ Im Übrigen habe ich damit (Mc Crypt) schon experimentiert und sie als unzureichend et acta gelegt.

    Die Funkmodule verfügen über eine URAT Schnittstelle in die das DMX Signal eingespeist werden soll. Da die Datenratte von 115 Kbaud natürlich nicht ausreicht, sollen nun nicht alle 512 Kanäle des DMX Signal übertragen werden. Theoretisch reichen mir sogar 3! Kanäle aus. Rein rechnerisch ergeben sich bei 115kbaud aber ca. 235 DMX Kanäle. 

    Hier beginnen nun meine Fragen weil ich weder im Bereich Funkübertragung noch im Bereich DMX ein Profi bin.

    Angemerkt sein sollte vielleicht noch das ich nicht selber beabsichtige den Lötkolben zu schwingen. Ich suche lediglich nach einer Lösung und lasse entsprechend Gerätschaften fertigen. Ich bin quasi nur ein Enduser der den Auftrag erhalten hat eine kostengünstige Funkstrecker zu entwickeln. Eine Profi Standard Sender / Empfänger Lösung von 200 Euro pro Empfänger kommt nicht in Frage weil in der Endausbauphase ca. 50 Geräte mit dem Empfänger ausgestattet werden. Alle Empfängen erhalten dabei dass selbe Signal. Es geht um reine Synchronisation von Fixturen.

    1. Lässt sich ein Gerät bauen das aus dem vorhanden DMX Signal nur n Kanäle 
    (min 3 - max. 235) ausfiltert und diese dann in die URAT Schnittstelle des Senders einspeist?

    2. Hinter dem Empfänger sitzt ein Standard „DMX PWM Demultiplexer“ mit 3 Kanälen an den LED Band angeschlossen ist. Der Demultiplexer verfügt über eine Standard DMX Eingang.

    Frage: Ist dem Demultiplexer egal das er nur n Kanäle bekommt oder erwartet er eine komplettes 512 Kanal Signal? Wie verhalten sich hier Standardgeräte?

    Falls er alle 512 Kanäle benötigt: 
    Wie kann man gegebenenfalls das Empfangene, auf n Kanäle reduziert DMX Signal an der URAT Schnittstelle des Empfängers abgreifen und mit „0 Byte folgen „ wieder auffüllen das der DMX Demultiplexer damit etwas anfangen kann.

    3. Wer baut mir einen Entsprechenden „DMX Reduzierer“ und einen „DMX Auffüller“? 
    Die Funkmodule werden zu Entwicklungszwecken gestellt. Gerne Leute aus dem Großraum Düsseldorf / Köln“

    4. Gibt es alternative bereits fertige Geräte die das schon können?

    Danke für eure Mithilfe.

  • Ich suche lediglich nach einer Lösung und lasse entsprechend Gerätschaften fertigen. Ich bin quasi nur ein Enduser der den Auftrag erhalten hat eine kostengünstige Funkstrecker zu entwickeln. Eine Profi Standard Sender / Empfänger Lösung von 200 Euro pro Empfänger kommt nicht in Frage weil in der Endausbauphase ca. 50 Geräte mit dem Empfänger ausgestattet werden. Alle Empfängen erhalten dabei dass selbe Signal. Es geht um reine Synchronisation von Fixturen.

    Naja - 50 Empfänger klingt für mich schon nach einer "Professionellen Anwendung".

    Muss es denn am Ausgang der Empfänger DMX sein? Handelt es sich im Maximalausbau wirklich um 50 DMX-Slaves oder wird dieser Teil auch neu entwickelt und gebaut? Dann wäre eine praktischere Möglichkeit, wirklich nur einen DMX-Empfänger zu nutzen, die gewünschten 3 Kanäle mit den Farbwerten rauszuholen, per Funk zu Broadcasten und die empfangenen Zahlen dann direkt in die Umsetzung nach PWM schicken. Wären nur 3 (oder 6 oder 9 bytes); da kann man noch Hirnschmalz für die Übertragungssicherung reinhängen.

    Zu 3: Es gibt einen Halbierer: Der Merger von Soundlight kennt einen "Split"-Mode, der genau dafür gedacht ist, den DMX-Datenstrom auf 2 DMX Telegramme aufzuteilen. Anwendung ist ganz explizit die Aufteilung auf 2 Funkstrecken.

    Wenn Du einen professionellen Entwicklungspartner suchst würde ich mal bei Soundlight und dmx4all anklopfen. Beide haben schon jetzt Geräte, die von der Funktion her dem nahekommen, was Du willst und sind sicher technisch in der Lage.

    Oder darf's kein Profi sein, weil der dann Geld verlangt?

  • Was spricht denn dagegen nen paar Kabel zu schmeißen? Das ganze hört sich für mich ziemlich nach Festinstallation an. Wenns billig werden muss, ist das immer noch das Mittel der Wahl... ;)

    GNARGNARG!!! :cursing:

  • Danke euch für die schnellen Antworten

    paddy
    Kabel kommen ncht in Frage da wechselnde Position der Geräte, teilweise mehrere Meter auseinader, Akku Betrieb, Stolpergefahr da Geräte auf Boden plaziert werden.


    @Stagemaster75
    >>>Naja - 50 Empfänger klingt für mich schon nach einer "Professionellen Anwendung".
    Richtig. Soll auch profimässig werden. Das schließt Kostengünstigkeit aber nicht aus.
    Muss am Ausgang deshalb DMX sein weil die vorhandne DMX PWM Controller DMX erwarten.

    Zu 3: Es gibt einen Halbierer: Der Merger von Soundlight kennt einen "Split"-Mode........
    Ok. Schau ich mir an. Der Sende Teil ist eh "relativ unkritisch" da nur einmal notwendig"

    >>>Oder darf's kein Profi sein, weil der dann Geld verlangt?
    :) Gerne Profi mit bezahlung. Ich kann ja nicht erwarten das mir gebratene Tauben in den Mund fallen:
    Dennoch wäre mir ein motivierter Hobby-Bastler mit Now How in dem Bereich lieber.
    Ich gebe lieber einem ambitionierten Hobbybastler die Möglichkeit was neues auszutüffteln und sich nebenher auch noch was zu verdienen. Als Nebeneffekt entsteht so vielleicht auch noch eine nette Kooperation für weitere Produkt.

  • Hy,

    Ich finde das Thema interessant, und wenn dabei ein Selbstbauprojekt für die Community rausspringt, fände ich das auch super. Ich kanns nicht selber machen, aber wenn was dabei raus kommt wäre ich für eine Veröffentlichung.

    Übertragungssicherung ist meiner Meinung nach nicht notwendig, da DMX Selber auch keine hat. Das Universe wird ständig gesendet, wenn da mal ein Paket falsch ist macht das nix. Wobei die Anzahl der Falschen Pakete auf der Funkstrecke steigen können. Es sollte evtl. die Möglichkeit bestehen das später Softwäremässig zu ergänzen, falls es zu große Störungen gibt.

    Gruß Soon5

    Das Leben ist NP vollständig!

  • Hi!

    Schnell was zu Deiner "Basis":
    Alle Empfänger bekommen das gleiche Signal? Das macht es schonmal recht einfach. Denn das DMX-Protokoll ist so ausgelegt, dass nicht alle 512 Kanäle gesendet werden müssen. Die meisten Sender "kürzen ab" wenn die letzte belegte Kanalnummer erreicht ist. Das funktioniert weil alle Empfänger das "Startsignal" erkennen und dann ganz einfach mitzählen wann sie dran sind. Wenn die Adresse des Gerätes 5 ist, wird das Startsignal erkannt, dann 4x was auch immer da kommt ignoriert und dann ab 5 verwendet.
    Adressierst Du also tatsächlich alle LED-Geräte auf Startadresse 1 so müssen auch nur 3 Kanäle übertragen werden. Damit kommst Du sogar auf schnellere Wiederholraten als irgendwie erkennbar. Da macht dann wahrscheinlich nicht mal ein Datenfehler von ein paar Paketen hintereinander was sichtbares. Vorausgesetzt natürlich Deine LED-Geräte kommen damit klar! Das ist nämlich auch nicht immer der Fall. Lässt sich aber testen wenn Du ein DMX-Interface hast wo Du einstellen kannst wieviele Kanäle gesendet werden. Das geht manchmal um eben auf höhere Wiederholraten zu kommen.
    Auf der Senderseite ist das sicher Softwaremäßig (in der Firmware) auch machbar, dass hier schlichtweg alles was ankommt (Startadresse frei einstellbar) auf der Ausgangseite nur auf 1-3 gesendet wird.
    Dein Projekt ist also durchaus realisierbar!

    Würde mich übrigens auch interessieren was das wird wenn's fertig ist. ;)
    Muss ja irgend eine Show/Theater-Deko sein, oder?

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • Zunächst mal Sorry das ich nicht zitieren kann. Die Funktion ist ausgegraut.
    Ich rücke deshalb wieder mit >>>ein.

    >>>Alle Empfänger bekommen das gleiche Signal?
    Ja.

    >>>Denn das DMX-Protokoll ist so ausgelegt, dass nicht alle 512 Kanäle gesendet werden müssen.
    Aha. Ist mir neu. Danke für die Info.

    >>>Die meisten Sender "kürzen ab"
    Mit Sender meinst du in diesem Fall das DMX Ausgabegerät, USB2DMX, Mischpult oder sonstiges?

    >>>Adressierst Du also tatsächlich alle LED-Geräte auf Startadresse 1
    Ja,
    >>>....so müssen auch nur 3 Kanäle übertragen werden.
    Theoretisch würde das reichen

    >>> Damit kommst Du sogar auf schnellere Wiederholraten als irgendwie erkennbar.
    Eben. Wahrscheinlich viel zu hoch. 3 Kanäle mit 115 kbaud ist sehr schnell.
    Es sei denn, und hier liegt mein wissen leider im dunklen, es spielt keine Rolle weil dem Endgerät hinter dem Funkempfänger
    dies egal ist, oder weil das Funksignal nicht so schnell upgedatet wird weil das eingespeiste Signal (DMX 3 Kanäle) im "normalen Takt " am Funksender anliegt. Ich hoffe dau verstehst was ich meine.
    Würde man allerdings 236Kanäle senden wäre es zimlich genau im DMX Takt.

    Mein Problem schein nach wie vor zu sein. Wer baut mir einen "DMX Filter".
    1 DMX Eingang,
    Urat Ausgang.
    Startadresse einstellbar, Anzahl der Kanäle einstellbar.
    Min 3 Kanäle Max 236 Kanäle.
    Den von paddy vorgeschlagenen Merger von Soundlight der die Splitt Funktion beherrscht, kann ich nicht finden.
    Würde aber den "Filter" gerne von jemanden hier bauen lassen.
    Höhe der Bezahlung nach VB.
    Funkmodule (Sender Empfänger) werden gestellt.

    >>>Dein Projekt ist also durchaus realisierbar!
    Gut


    >>>Würde mich übrigens auch interessieren was das wird wenn's fertig ist. ;)
    >>>Muss ja irgend eine Show/Theater-Deko sein, oder?

    :thumbup: Nicht ganz richtig aber dicht dran.

    P.s. Habe mich mit der Reichweite übrigens verhauen: :love:
    Die ist nicht 300m sondern 700m bei optimalen Bedingungen.

  • Also sonen DMX-Filter kannste schnell bauen.


    Er wollte nicht selbst bauen ;)

    Woher kommen die DMX-Daten denn? Wenn sie eh über DMXControl kommen, nimm doch einfach das USBDMX-Interface von DigitalEnlightenment (bzw. es hätte auch einen Eingang für den Fall falls nicht), das kannst du auf 3 Ausgabekanäle konfigurieren, und die DMX-Timing-Werte kannst du soweit runterdrehen, dass sie auf deine geforderten 115 kbaud kommen - dann kannst du den quasi "direkt" an den Funk-Sender hängen, und du sendest DMX-Daten im Rohformat.
    Das Problem, was dann noch bleibt: Am Empfänger aus den 115 kbaud wieder die 250 kbaud von DMX zu machen - bzw. auszuprobieren, ob die DMX-Empfänger auch mit dem langsameren Timing zurechtkommen (würde ich aber nicht unbedingt empfehlen - wenn du es machst, dann sehr gut testen!)

    PS: Was meinst du mit dem URAT, was du immer wieder erwähnst? Meinst du UART?

  • Hi!

    Ähm, Simmon, was soll ihm das bringen?
    Wir haben, denke ich zumindest, folgende "Traumkonfiguration":

    Ein DMX-Gerät (so wie jeder Dimmer) mit In- und Out-Buchse und einem Dipschalterfeld um die Adresse einzustellen. Alternativ ein Display. Dazu ein zweites Dip-Feld (oder im Display) um die Anzahl der Adressen die das Gerät belegt einzustellen.
    Im Gerät befindet sich die Logik alles was dort von Startadresse "A" kommt intern wieder zu "1" runterzuziehen und dann über das integrierte gegebene Funkmodul per115 kbaud zu versenden.

    Und dann haben wir X "Endgeräte" die nichts anderes tun als das was der integrierte Funkempfänger hergibt als DMX-Datenstrom (ab Adresse 1) auszugeben. Ein wenig mehr "Luxus" ist dann hier noch ein Dipfeld um einzustellen wie das Signal ausgegeben werden soll: So wie es ankommt (also in Schleife Kanal A bis B) oder als "pseudo-DMX" mit A bis B und dann die Restkanäle bis zu unserer theoretischen Grenze von 236 mit Nullwerten auffüllen um eventuell langsameren Geräten entgegenzukommen. Quasi ein "Boost-Mode" und ein "Regular-Mode".

    Das sollte dem einfachen Anwendungsfall doch schon locker genügen. Richtig aufwändig wirds doch erst wenn man eben nicht an allen X Empfängern das gleiche Signal ausgeben will. Aber das ist ja im obigen Konzept schon einigermaßen mit drin. Denn man braucht bei zwei Gruppen ja nur 6 Sendekanäle einstellen und dann an den einen DMX-Geräten (die an den Empfängern hängen!) Startadresse 1 nehmen und an der zweiten Gruppe Startadresse 4.

    Schlagt mich, denjenigen der es gerade mal vor ein paar Stunden fertigbekommen hat den AVR-Artnet-Node nachzubauen (Schritt für Schritt ;)) und der bei Microcontollerprogrammieren und Hardwarebasteln eher als Anfänger dasteht...

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • Es geht doch primär darum das man jedem gerät ein Signal gibt.

    Diese Signale müssen Über Funk ankommen.

    Setzt du da ein ArtNet Node mit Wlan rein, kriegt jedes Gerät ein DMX-Signal.

    Hast du dann 50 Art-net Nodes kannst du die dann im DMXControl sogar unterschiedlich ansteuern... wenn du willst. Oder es bleiben lassen.


    Bei Meiner Lösung braucht man dann:
    50 Art Net Nodes mit Wlan (Sollte sich für unter 50€/Stück realisieren lassen.)
    1 Router der ART-Net sendet.

    Ferdisch ;)

    Gruß, Simmon

    Chacka!

  • Hi!

    Ja, schon klar, aber ich lese da oben:
    "Die Entscheidung für diese Funkmodule sind aufgrund besserer Penetration, geringer Preis sowie relative hohe Reichweite (ca. 300 Meter) bereits gefallen. "
    und
    "P.s. Habe mich mit der Reichweite übrigens verhauen:
    Die ist nicht 300m sondern 700m bei optimalen Bedingungen."

    Schon klar, dass das mit WLAN auch gehen könnte. Aber bei 700m bin ich mit echt nimmer sicher was die Artnodes daraus machen. Wobei das ja "nur" die theoretische Sendereichweite ist und wir nix wissen was der Abstand wirklich ist.
    Habe das noch nicht getestet, aber was passiert eigentlich wenn ein Artnet-Node für ein paar Sekunden den Empfang verliert? Kommt der dann brav wieder in's Netz und macht weiter wie er soll?

    Wobei mir da noch auffällt: "Akkubetrieb"! Das kann ja auch lustig werden wenn alle 50 Empfänger/Geräte an die Ladestation wollen... Uff. Was auch immer ihr da vorhabt, wenns irgendwie öffentlich ist muss ich da wohl hin. :D

    Hoc

    Mein Equipment:
    1x Hirn | 2x Augen (leicht defekt) |2x Ohren | 1x Mund |32x Zahn (zum Teil V1.5) | 1x Handundfuß-Interface
    *SCNR*

  • Stefan

    >>>Woher kommen die DMX-Daten denn?
    USB interface (DWORKIN zur Zeit )und/oder DMX Mischpult.

    >>>Das Problem, was dann noch bleibt: Am Empfänger aus den 115 kbaud wieder die 250 kbaud von DMX zu machen
    Genau. Deshalb lieber volle Geschwindigkeit (Timing DMX) mit reduzierter Anzahl an Kanälen.

    >>>Was meinst du mit dem URAT, was du immer wieder erwähnst? Meinst du UART?
    Sorry Ja.Schreibfehler. Ich mein UART

    SIMMON

    Danke für den Tip aber
    >>>50 Art Net Nodes mit Wlan (Sollte sich für unter 50€/Stück realisieren lassen.)
    Ich will es für 25€ Euro/ Stück.
    Wohlgemerkt nur Empfangsseite.
    So wie es z.zt aussieht lige ich bei ca.20€.


    @ HOC
    Bezüglich erste Post vom Montag, 24. Mai 2010, 18:36
    Voll ins schwarze. Alles richtig verstanden und wiedergegeben.

    @ Hoc zweite Post
    >>>Wobei mir da noch auffällt: "Akkubetrieb"! Das kann ja auch lustig werden wenn alle 50 Empfänger/Geräte an die Ladestation wollen...
    Dieser Fall wird in der Praxis ehr selten passieren. Falls doch wirds eng:-)
    Das mit den Akkus haben wir die Tage übrigens getestet. Theoretisch kamen wir mit unserem Akku auf eine Laufzeit von ca. 12 Stunden.
    Unser Langzeittest liegt mitlerweile bei knapp 20 Stunden.
    Dies kommt deshalb zustande da unser "Leuchtmittel" meistend nur eine Frabe gleichzeitig oder ein Fade Programm ausführt.

    Nochmal der Aufruf.

    Wer baut mir einen "DMX Filter" der
    min 3 max 236 Kanäle an UART ausgibt.
    DMX Eingang (3POL. XLR)
    Anzahl der Kanäle einstellbar.
    Bezahlung VB.
    Funkmodule werden gestellt.

  • >>>Das Problem, was dann noch bleibt: Am Empfänger aus den 115 kbaud wieder die 250 kbaud von DMX zu machen
    Genau. Deshalb lieber volle Geschwindigkeit (Timing DMX) mit reduzierter Anzahl an Kanälen.


    Ich glaube, du verstehst da etwas falsch. Nach deinen Angaben schafft die Funkstrecke maximal 115 Baud. Unabhängig davon, wie du den Sender realisierst: Am Empfänger hast du nur 115 kbaud, und musst diese wieder auf 250 kbaud von DMX bringen - du brauchst da noch eine aktive Einheit.
    An der Signal-/Bitrate ändert die Anzahl der übertragenen Kanäle überhaupt nichts!

    >>>Woher kommen die DMX-Daten denn?
    USB interface (DWORKIN zur Zeit )und/oder DMX Mischpult.


    Durch das "und/oder" bietet sich das DigitalEnlightenment-Interface geradezu an, das kann DMX gleichzeitig senden und empfangen.
    Eine andere Lösung müsste sonst zwei DMX-Eingänge haben (einen fürs Pult, den anderen fürs Interface).

  • Hi Robert.

    Kurze Anmerkung zu Deinem Problem:
    DMX hat eine Baudrate von 250k , was im allgemeinen einen 16Mhz Quartz nahelegt. Mikrocontroller die mit 115,2 kBaud
    arbeiten, benutzen einen Quartz mit z.B. 18,432 Mhz um ein exaktes Timing zu erreichen. Eine Umwandlung der Datenrate
    ist daher ziemlich schwierig. Eine Möglichkeit, nähmlich die 115k2 per Software zu realisieren ist unmöglich. Die mir bekannten
    Lösungen erreichen 9k6Baud. Die Beschränkung auf wenige Kanäle bei einer entsprechenden Framrate ( also Datenpakete pro
    Sekunde ) halte ich daher für unumgänglich.

    Mfg Chris

  • @ Keiner
    >>>Die Beschränkung auf wenige Kanäle bei einer entsprechenden Framrate ( also Datenpakete pro
    Sekunde ) halte ich daher für unumgänglich.

    Stefan
    >>An der Signal-/Bitrate ändert die Anzahl der übertragenen Kanäle überhaupt nichts!

    Was stimmt den nun?
    Anzahl der Kanäle reduzeiren, was ich ja seit Anfang an vorhabe, und meines erachtens auch der einzige gangbare Weg ist. Oder es geht nicht, bzw. nur mit zusätzlicher aktiver Einheit von der Stefan sprach.

    Noch mal zur Erinnerung das es ja auc mit dem Mc Crypt vom Großen C geht. (Wen auch schlecht).
    Das Ding schafft bei 512 Kanälen 5 Updates pro Sekunde bzw. wen man die Anzahl der Kanele per Dip Switch auf 128 Kanäle reduziert, schafft das Ding 13 Updates pro Sekunde.
    Im Prinzip habe ich nichts anderes vor. Ich will die Kanäle Reduzieren um den Speed zu erreichen.

  • Die einfachste Lösung Deines Problems wäre wohl die Ansteuerung per Laptop. Hierfür existieren mittlerweile 3 Programme:
    DMXCONTROL, FREESTYLER und PC_DIMMER2010. Diese arbeiten exakt mit 115k2. Letzteres scheint mir das beste zu sein,
    benötigt aber eine Rückmeldung. Empfängerseitig wäre wohl der RS232 - DMX Wandler von dzinsko.de ( ebenfalls Freeware )
    die Lösung. Alles nicht ganz ohne Haken und Ösen. Alternativ kann ich Dir eine fertige Lösung Senderseitig anbieten, welche
    gründlich mit diversen DMX-Pulten getestet wurde bzw. im professionellen Einsatz ist. Leider für den Betrieb mit dem QFMT1
    Transmitter von QUASAR konzipiert und MC mäßig leider auf 19200 Baud beschränkt. Falls Du trotzdem interessiert bist:
    Weitere Infos unter 0172 913 54 39 bzw. 030 616 59 233. ( 19200 Baud = etwa 20 Frames bei 32 Kanäle bei meiner Lösung )
    Mfg Chris

  • Also irgendwie frag ich mich ja immer, warum Leute, die keine Ahnung von der Technik haben unbedingt ein solches Gerät bauen und verkaufen wollen und dazu dann jemanden suchen, der Ahnung von der Technik hat. Bitte nicht perönlich nehmen Robert, aber wenn jemand bereit und in der Lage ist sowas zu entwickeln, wozubraucht er dann dich? Weil nur du den Kunden kennst, oder was is genau da deine Leistung ;) Ok, typische Frage an BWLer...
    Aber bleiben wir beim Thema. Als erstes solltest du dir die Funkmodule mal genau anschauen. Die Frage ist nämlich, ob die schon ne eingebaute Error Correction haben und ob sie wirklich direkt für as typische serielle Datenformat geeignet sind. Viele einfache und günstige Module haben beides nicht, deshlab sind die einfach und günstig...
    Zunächst kann es also sein, dass die Teile dein serielles Signal gar nicht richtig verarbeiten können (weil es z.B. direkt zur Modulation des HF Trägers verwendet wird und daher DC-frei sein muss). Das bedeutet, dass du dann erstmal nen passenden Linecode brauchst, z.B. Manchester, 5B4B, 8B10B wie auch immer, hängt von der Modulbandbreite ab... Bei einem solchen Modul kannste auch davon ausgehen, dass es keine Error Correction hat, die braucht man bei Funkkanälen allerdings ziemlich sicher. DMX hat zwar auch keine, aber son Funkkanal ist halt doch sehr dolle dolle dolle viel anfälliger für Störungen als ein Kabel. Diesen ganzen Kram kann man natürlich auch mit nem kleinen Mikrocontroller erledigen, ob der aber dann noch 115 KBit schafft darf bezweifelt werden.
    Wie gesagt, das gilt nicht, wenn die Funkmodule das alles schon intern erledigen, dann vergiss das oben wieder.
    Die Probleme sind jedoch noch nicht ganz zu Ende. Du willst die Dinger verkaufen? Dann brauchen die eig. eine CE Prüfung. Gut, wenn mans unter der Hand macht macht ma auch keine Prüfung, allerdings sind funkende Sachen halt schon auch nochmal bischen kritischer als andere Dinge, da bräuchteste offiziell vermutlich noch viel mehr als ne CE Prüfung, auch wenn du in nem ISM Band funkst.
    Zu guter Letzte noch nen Kommentar zum DMX Timing und 115 KBit/s: Man sagt, DMX arbeitet mit 250 KBit/s, das heißt, die Bits, aus denen ein seriell übertragenes Byte aufgebaut ist werden mit 250 KBit/s übertragen. Dieser Wert ist fest und wird auch durch keine Timingkorrektur am DMX Signal verändert. Was die Timingeinstellungen beeinflussen, ist das Timing zwischen den einzelnen Bytes eines DMX Frames. Ein 250 KBit/s Signal wird aber niemals von einem 115 KBit/s Empfänger eingelesen werden können, egal wie irgendwelche Timingeinstellungen aussehen. Der UART in DE-IF Mikrocontroller lässt sich aber recht einfach auf 115 KBit/s umprogrammieren, wenn man nur den richtigen Wert in der richtigen Zeile im Sourcecode ändert, falls das hilft ;) Dabei stört auch nicht, dass er nicht genau mit 18,432 MHz taktet. Dann gibts zwar nen kleinen Fehler, aber der ist tolerierbar.

    Gruß
    Michael


  • Chris
    Danke. Ich werde dich anrufen.

    @Micahel_D
    Danke für den Beitrag. Hier noch mal zum klarstellen da du offensichtlich nicht den ganzen Beitrag verfolgt hast.

    >>>Also irgendwie frag ich mich ja immer, warum Leute, die keine Ahnung von der Technik haben unbedingt ein solches Gerät bauen und verkaufen wollen und dazu dann jemanden suchen, der Ahnung von der Technik hat.

    1. Ich will das Gerät nicht bauen, weil ich es gar nicht bauen kann. Ich weis noch nicht mal an welcher Stelle ich einen Lötkolben besser nicht anfassen sollte. Mein Aufgabe ist, genau wie du richtig festgestellt hast, jemand zu suchen der es bauen kann, oder (hieb und stichfest) zu begründen das dies nicht realisierbar ist.

    2. Das Funkmodul soll nicht verkauft werden. Ich weis auch nicht an welcher Stelle in den Postings ein solcher Eindruck entstehen könnte.

    3. Ich suche im Forum Rat, oder besser noch, versierten Hobbyelektroniker der den Prototyp entwickelt. Anschließend soll eine Kleinserie erstellt werden die dann fest montiert werden soll. Thats it.

    Würde ich jedoch mit dem Vorhaben an eine Entwickler Fa. herantreten, würden die Kosten für den Prototyp schnell so hoch das man auch von vorneherein fertige Lösung hätte kaufen können. Es geht sich um die grundsätzliche Frage der Machbarkeit.

    Zum Funkmodul:

    Auszug:

    Es bietet mehrere Adressierungsmodi und entlastet das jeweilige Host-System von funkspezifischen Aufgaben wie z. B. der Prüfsummenbildung der Adressauswertung der Wiederholung nicht quittierter Telegramme.

    Es kann überall dort zum Einsatz kommen, wo Datenpakete drahtlos zwischen zwei oder mehreren Teilnehmern ausgetauscht werden sollen. Zur Kommunikation mit dem Host-System steht eine serielle Schnittstelle (UART) zur Verfügung, deren Datenrate und Datenformat sich flexibel einstellen lässt. Eine Variante mit SPI-Funktionalität ist ebenfalls erhältlich (separate Firmware).
    Die HF-Datenrate ist einstellbar und kann mittels des Windows-Programms „ACC" im Bereich von 4,8 bis 250kbps variiert werden.
    ....

    2.1 Transparente, gepufferte Datenübertragung

    In diesem Modus werden Daten über die serielle Schnittstelle empfangen und zunächst zwischengespeichert. Sobald eine entsprechende Bedingung erfüllt ist, erfolgt die Bildung des HF-Telegramms mit Präambel, Prüfsumme und Adressinformationen (optional).

    Und zu guter letzt::

    >>>. Ein 250 KBit/s Signal wird aber niemals von einem 115 KBit/s Empfänger eingelesen werden können, egal wie irgendwelche Timingeinstellungen aussehen.

    Zum ca. 5 mal in diesem Thread.
    Es sollen keine 250Kbit übertragen werden.
    Es soll ein kostengünstiges Funkmodul entstehen das mind. 3 Kanäle übertragen kann.
    Theoretisch komme ich aber nach wie vor bei 115 Kbaud auf ca. 236 mögliche Kanäle.
    Dazu habe ich mir (laienhaft) überlegt, vor den Sender einen "DMX Filter" zu setzen der die entsprechenden Kanäle aus dem DMX Signal entnimmt, in UART umwandelt, eventuell puffert, und an den Sender weiter leitet.

    Lieg ich den damit total auf dem Holzweg.?

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