Posts by acdnrg

    Verstehe, dann werd ich also eine entsprechende Software als große Blackbox betrachten, deren Programme dann von DMXC aufgerufen werden. Quasi so, wie das bei traditionellen Fixtures auch geht, wenn man die internen Programme nutzen will.


    Danke!

    Mit "Pixel übereinander legen" meinte ich die Pfuschvariante: Wenn ich auf die vorhanden Längsprofile einfach 2m Profile quer auflege, dann habe ich zwar ein bißchen Differenz in der Höhe (1-1.5cm) - aber ob das optisch ein Problem ist, würde ich erstmal testen wollen. Und je nachdem, wie das ausgerichtet ist, können die Streifen sich dann ja schon an den Pixeln (oder an den Zwischenräumen) kreuzen. Das würde eine Menge Arbeit sparen, denn hunderte 14cm Profile schneiden und dann die Strips zu verlöten ist Strafarbeit :).


    Anders gesagt: Wenn alle Streifen parallel liegen, dann habe ich eine Ebene mit z=246cm. Bei der "längs und quer" Version hätte ich zwei Ebenen mit z-längs=246cm und z-quer=248cm. Und da würde es - aus einer 2D Perspektive betrachtet - schon möglich sein, dass zwei Pixel dieselbe Position einnehmen. Stellt sich die Frage, ob das überhaupt ein Problem ist. Selbst wenn beide Pixel die gleichen RGB Werte bekommen und das blöd aussieht, weil die tragende Leiste es nicht gut genug abdeckt -> Gaffa.


    Ich bin mir halt grundlegend nicht sicher, wie wichtig das "komplett durchlaufen" wirklich ist. Im Moment sieht alles, was sich in Richtung der Streifen bewegt, gut aus. Querbewegung hingegen... naja. Das springt schon ziemlich. Die Frage ist also: wenn man die Anzahl der Streifen verdoppelt und zwischen die vorhandenen Streifen packt - reicht das dann für einen guten optischen Eindruck? Oder hat man mehr davon, wenn man die neuen Streifen quer zu den vorhandenen packt und damit auch quer eine bessere Auflösung hat, zumindest alle 15cm.


    Ich werd´s wohl ausprobieren müssen, Versuch macht kluch.


    Noch eine Frage direkt zu DMXC: Ich habe aktuell Artnet Output für die 4 Universes der traditionellen Fixtures. Das wird auch so bleiben. Stoße ich mit den 32 Universes für das LED Grid da an Grenzen oder kann ich einfach 2 weitere Instanzen aufmachen?


    EDIT wegen Verwirrung, bin noch beim Morgenkaffee ^^

    Die Frage hat teilweise direkt mit DMXC zu tun, aber dreht sich auch ein bißchen darum, wie Licht wahrgenommen wird. Es geht um eine LED Decke, wie man sie in diversen Clubs sieht. Und wie ich sie im Wohnzimmer (kann man bald nicht mehr so nennen) bauen will.


    Im ersten "Bauabschnitt" sind jetzt 16 Streifen a 5m an der Decke, LED Dichte 30/m. Also Pixelabstand ca. 3cm. Der Abstand zwischen den Streifen ist 15cm. Bevor ich jetzt die nächsten 16 Streifen verbaue, sehe ich zwei Varianten:


    a) die neuen Strips zwischen die anderen montieren, d.h. in X Richtung wieder 3cm Pixelabstand und quer dazu in Y dann 7.5cm

    Das ist von der Addressierung her übersichtlicher, es gibt keine Überlappungen, im Grunde wie ein Display oder ein LED Panel. Aber: Die Pixeldichte ist halt 1:2 für X und Y Achse. Dadurch haben Längs- und Querbewegungen natürlich unterschiedliche Schrittweiten.


    b) die neuen Strips quer zu den anderen, d.h. ein Raster mit Linienabstand 15cm, die Linien selbst haben dann alle 3cm ein Pixel.

    Das sieht man öfter mal, teilweise mit richtig großem Abstand zwischen den Streifen (bis zu geschätzt 1m). Beispiel: https://youtu.be/GDOFjqm7GE8 Auf die Art hat man für beide Richtungen eine gleiche Schrittweite, aber halt viele Lücken.


    Von der Software her betrachtet frag ich mich: Was passiert an den Kreuzungen der Strips? Bekommen beide Pixel die gleichen RGB Werte? Dann wird´s an den Stellen heller. Oder wird aus dem Mapping klar, dass eins der Pixel eigentlich schwarz bleiben kann?


    Ich sag´s auch gleich: Es ist noch unklar, ob ich die Matrix direkt mit DMXC anspreche oder einen Spezialisten dafür nehme, der dann von DMXC angesteuert wird. So wie´s aussieht werden das 32 Universen und so klassische DMX Kontrolle von Fixtures ist das ja auch nicht mehr :) Aber die Community hier ist ja nicht nur bastelfreudig, sondern kennt sich auch mit Beleuchtung und der Theorie dahinter aus, daher frage ich mal.


    Hier noch ein Bild, bitte nicht an der fehlenden Ausrichtung der einzelne Segmente stören, die kommt dann im letzten Schritt.


    Sorry wenn das ein alter Hut ist, aber ich bin grad über ein Tool gestolpert, das ich recht hilfreich finde (und bisher nicht kannte): ArtNetView


    Man bekommt damit recht schnell eine Übersicht, was an Artnet Daten so über´s Netzwerk geht, welche Universes angesprochen werden und was auf den einzelnen Kanälen passiert. Auf meinem Testrechner sieht das so aus:



    Links sieht man die automatisch erkannten Universes, in der Mitte die 512 Channels des ausgewählten Universe (mit Werten) und rechts die Details mit Historie.


    Download Win/Mac ist kostenlos, laut Virustotal ist das Ding auch sauber.


    Vielleicht hilft´s ja irgendwem :)

    Moin Dennis,


    wie gesagt, es wäre mal interessant zu sehen, was da tatsächlich über das Kabel huscht. Ich bin kein Artnet Experte, daher mit der Bitte um Kommentar durch die Veteranen hier, aber folgende Überlegung:


    Die Datenströme können imho auf zwei Ebenen getrennt werden:


    1. IP Ebene, Artnet Unicast. Dann bekommt jeder Empfänger schon auf dieser Ebene nur die Daten, die er braucht und muss nicht erst irgendwelche Artnet Broadcasts auswerten, nur am dann festzustellen, dass da gar nix für "seine" Artnet Universes dabei ist. Dummerweise unterstützen nicht alle Programme Artnet Unicast, meines Wissens ist bei DMXC derzeit nur Broadcast implementiert. Folge: Was auch immer DMXC sendet landet bei allen Empfängern im gleichen Subnetz und wird verarbeitet und dann ggf. wieder verworfen (anhand der Artnet Adresse). Soweit ich das bisher verstehe, ist Broadcast/Unicast aber eher eine kosmetische Frage und spielt abseits von Megamonstersetups keine Rolle. Daran sollte es eigentlich nicht liegen. Bleibt also die....


    2. Artnet Ebene. Eigentlich sollte jeder Empfänger in der Lage sein, aus den Artnet Daten das zu extrahieren, was für "seine" Universes relevant ist. Also selbst wenn der LED Controller alle möglichen Broadcasts erhält, durch die Artnet Addressierung sollte er das trennen können. Ich gehe davon aus, dass der Radig Controller ordentlich implementiert ist. Kannst Du den 0/1 Test nochmal wiederholen, aber mit einem größeren Abstand? Nicht dass da am Ende irgendein Offset für Überlappung sorgt: Du denkst das Programm sendet auf x und eigentlich sendet es auf x+1.


    So oder so, es führt kein Weg dran vorbei: Du musst klären, was da von wem gesendet wird.


    Option A: Dein Switch kann Port Mirroring. Dann spiegelst Du die beteiligten Ports auf den "Sniffing" Port und lässt Wireshark auf einem Rechner laufen, der dann sozusagen Artnet Node spielt. Über das Port Mirroring kriegt der alles mit.


    Option B: Dein Switch kann das nicht, dann wirst Du auf dem Sniffer PC nur Broadcasts sehen, aber keine Unicasts. Funktioniert 1a, wenn Du keine Artnet Unicasts eingestellt hast :) Anhand der Source IP kann man dann schnell sehen, wer da was schickt und dann mal tiefer in die Artnet Daten kucken.


    Option C: Du snifferst stattdessen auf der Sendeseite, idealerweise im 2 PC Setup: PC1 mit DMXC+Wireshark, PC2 mit Jinx+Wireshark.



    Vorher kannst Du aber auch schon mal mit dem Tool hier eine grobe Übersicht bekommen: ArtnetView


    Ich hab das auch eben erst gefunden, laut Virustotal ist das Ding sauber. Ist ein einfacher Artnet Empfänger. Hab es hier auf dem gleichen Rechner getestet mit QLC. Wenn QLC unicast auf meine Artnet Node macht, seh ich lokal natürlich nix, sobald ich auf Broadcast umstelle, sieht auch der sendende PC die Artnet Daten. Das Tool erkennt automatisch, welche Artnet Universes im Spiel sind und schafft somit recht schnell Übersicht.


    Schalte doch mal Jinx und DMXC einzeln an und ab und kuck, in welchem Universe die Daten landen.

    Wahrscheinlich ist der Drops schon gelutscht, aber für weniger Einspeisepunkte wäre auch WS2815 eine Überlegung: 12V und dadurch mehr Strecke, bis der Spannungsabfall sichtbar wird. Kommt natürlich auch drauf an, wie viele 5V Netzteile man schon rumstehen hat ;)

    Ich stochere mal mit im Nebel :). Um ein bißchen Klarheit zu bekommen:


    Artnet Sender:

    Licht PC mit DMXC + Jinx


    Artnet Empfänger:

    Nodle für Standard DMX Krams

    Raspberry Pi mit Beamertool

    LED-Controller für die Strips (was für einer?).


    Soweit korrekt?


    Und der LED-Controller macht Zicken, sobald du in DMXC Artnet aktivierst? Klingt so, als bekäme der zu viele oder widersprüchliche Daten. Soll der Controller denn mit mehreren Quellen umgehen können laut seiner Doku?


    Ein paar Fragen:


    Sendest Du Artnet Unicast oder Broadcast? IIRC kann DMXC nur Broadcast, wie ist das bei Jinx?


    Wie sind die Teile vernetzt? Du hast einen Router, um für das Licht ein eigenes Netz aufzumachen, ok. Ist da noch ein separater Switch im Spiel oder hat der Router ein paar Switchports an Bord?


    Es wäre interessant zu wissen, was da über die Leitung huscht. Wireshark bzw. tcpdump wäre eine Möglichkeit, aber das muss halt an der richtigen Stelle lauschen. Idealerweise DMXC auf einem und Jinx auf einem anderen Rechner laufen lassen (vorübergehend), dann kann man´s schon direkt an der Source IP Adresse auseinanderhalten. Weniger komfortabel: Die Trennung anhand der Nutzdaten vornehmen (Jinx Netz 0, DMXC Netz 1), so wie Du´s oben beschrieben hast.

    Es ist zwar in Deinem Fall extrem unwahrscheinlich, aber zur Sicherheit: Werden die Interfaces von eigenen Netzteilen oder via PoE über das Netzwerk mit Spannung versorgt?


    Ich hatte hier sehr interessante "Effekte", die verschwanden, sobald die ArtNet Nodes wieder über die eigenen Netzteile gepowered wurden.

    Ich bin in einer ähnlichen Lage und kann Dich nur warnen: Fixtures sind Rudeltiere und scheinen sich durch Zellteilung zu vermehren.


    Artnet vs. USB: Aus meiner Sicht ganz klar Artnet. Der USB Krempel ist nett für die ersten Experimente, aber über kurz oder lang wächst so ein System, wenn noch ein bißchen LED Klimbim dazukommt ist man ganz schnell an der Grenze des ersten Universums. Und dann gibt´s (auch professionelle) USB-DMX Interfaces, von denen man leider nur eine Instanz am PC betreiben kann. Und je mehr noch am USB hängt, desto wahrscheinlicher werden Konflikte. Gerade, wenn am USBus noch Audiointerfaces hängen, würdest Du durch Artnet den Bus entlasten und die Wahrscheinlichkeit von Problemen verringern.


    Rein von den Kosten her schenkt sich das nicht viel. Den USB Briefbeschwerer von EntTec, den ich von meinen ersten Versuchen übrig habe, nehme ich eigentlich nur noch um mal schnell was zu testen, eigentlich müsste der in die Bucht. Gekostet hat der ungefähr so viel wie ein ebenfalls 2-kanaliges Artnet Interface, das sich bisher unauffällig verhält (solange es genug Strom bekommt). Und mit Ethernet kann der Controller auch viel weiter vom PC weg stehen als via USB.

    Danke für die Erklärungen und sorry Stefan dass ich Dir Arbeit gemacht habe. Ich werd dann zukünftig eher einen neuen Thread starten.


    Mal sehen ob ich das Biest bezwungen kriege :) In meinem Setup werd ich zwar auf die internen Programme verzichten, aber wenn ich schon ein DDF baue, dann ein vollständiges, das man auch der Community zurückgeben kann. Und außerdem lern ich ja auch was dabei.

    Ich hänge mich mal an die Frage an :) Ein paar simple DDFs hab ich mit dem Creator hinbekommen, mir das im Texteditor angesehen und grob verstanden.


    Jetzt hab ich ein Gerät, bei dem die Belegung von Kanal X davon abhängt, was man im Kanal Y eingestellt hat. Natürlich auch noch mit verschiedenen Wertebereichen. Selten deppert gemacht. Kriegt man sowas hin?


    Hat denn noch keiner sowas wie den ESP8266 mit Kabelanschluss gebaut? Oder eine Version vom Radig Controller für 1 Universum? Ich hab mich da mal im Forum angemeldet, warte aber noch auf Freischaltung.


    Im Moment neige ich zu 12V und WS2815. Grund: Weniger Aufwand bei der Verkabelung und die Stromflüsse bzw. Kabelquerschnitte fallen kleiner aus. Jetzt fehlt nur noch der passende Controller.


    Es geht um ein LED Raster an der Zimmerdecke. 4x5m, alle 50cm ein Streifen. Das liebste wäre mir, jeden Strip autark zu haben, auch wenn das ganze dann nicht optimiert ist, zB in bezug auf Adressräume. 1 Strip, 1 Netzteil, 1 Controller, 1 Universum. Und das dann halt ein paar mal.


    Im Endeffekt die Bonsaivariante von sowas da:


    External Content youtu.be
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.

    Ich hab zwar erstmal andere Projekte auf dem Tisch, aber das Thema finde ich grundsätzlich superspannend und hab´s auf der to-do Liste. Hatte bisher nur mit einem PIC Controller mal eine einzelne LED angesprochen (PWM), von daher ist meine Ahnung und Erfahrung begrenzt, bitte das zu berücksichtigen :) Wenn ich Blödsinn schreibe, bitte löschen.


    Bei den ganzen Diskussionen um Netzteile, Stromstärken und Kabelquerschnitte frage ich mich: Kann man nicht die grenzwertigen und aufwendigen Situationen vermeiden, wenn man es modular angeht? Das ist dann zwar nicht optimiert und wird auch teurer, aber dafür ist es einfacher umzusetzen und es kann Stück für Stück wachsen bzw. auch mal umgebaut werden.Warum nicht erstmal eine Röhre bauen, die für sich genommen funktioniert, und das dann wiederholen? (1 Röhre, 1 Netzteil, 1 Controller) mal x.


    ABER! Der OP sagte was von Bühneneinsatz. Wenn es da um eine tourende Band geht, sollte der Krempel auch mechanisch robust sein, ggf. noch IP Klasse usw. Da sollte man sich das mit Selbstbau nochmal gut überlegen, denn wenn das erste Bier über die Röhre läuft oder ein Roadie das Ding auf den Hänger schmeißt.....

    Ich rühre mal die Werbetrommel für Ableton Link in DMXC v3.3.x oder später ;)


    Aus meiner Sicht würde man damit eine große Tür aufmachen und Synchronisation mit einer weiten Palette an Applikationen ermöglichen.


    Hier ein 2015er Ableton Marketing Video, das in 90 Sekunden die Nutzersicht darstellt: https://youtu.be/Fjb4U-cUGSE


    Angefangen bei Profisoftware, über weit verbreitete Standards aus dem Live,- DJ,- und Studiobetrieb bis hin zu VideoJockeys sind da schon viele Programme dabei. Dazu eine Menge kleiner und mittlerer Apps aus den Bereichen Video, Licht und Ton und selbst die exotischeren Sachen wie Max/MSP oder SuperCollider sprechen inzwischen Link. 209 Apps Stand heute.




    Best of:

    Arkaos Grand VJ XT

    Resolume Avenue


    NI Traktor

    Serato DJ

    Rekordbox

    Virtual DJ

    Ableton Live

    Bitwig Studio

    NI Maschine

    ProTools

    Reason

    Reaktor

    Akai MPC


    Ableton sitzen in Berlin, vielleicht kann der Verein mal hallo sagen. Ich könnte mir vorstellen, dass auch die ein Interesse haben, mehr DMX Software anzubinden. Fachsimpeln kann sich dann ja ergeben.

    Zuguterletzt noch ein Artikel "Wie man VJ Software mit DJs zusammenbringt". Ergänze: Und DMXControl ebenso.

    Zum praktischen Testen: Hol Dir einfach eine Trial von Bitwig oder Ableton Live, da kannst Du dann die entsprechenden Messages/Timingdaten erzeugen und via rtpMIDI oder loopMIDI an einen Empfänger im Netzwerk oder auf dem gleichen Rechner schicken.


    Bin kein Coder, außer ein bißchen perl für logfiles, von daher doof in Sachen Programmierung. Bitte das zu berücksichtigen ;)


    Ich hab auch noch 1 oder 2 Lite Lizenzen von Ableton Live. Wenn Du nach dem ersten Kontakt also etwas brauchst, mit dem Du länger als Trial arbeiten kannst, spende ich die gerne. Begrenzung besteht dann meines Wissens nur in der Anzahl der Audio/MIDI Spuren, aber das ist für den Zweck ja egal.

    Auf die Schnelle:


    MTC = MIDI Time Code, ist quasi SMPTE, zählt in hh.mm.ss und frames. Also fast ein "absoluter" Timecode (leicht variabel wegen der framerates in kino, euro, us, also 24, 25, 30 und dann noch sonderlocke 29.97). Wird vor allem bei Film, Fernseh und Kinoproduktion genutzt, wie eben SMPTE auch, spielt beim Musikmachen kaum eine Rolle.


    https://en.wikipedia.org/wiki/MIDI_timecode

    https://web.archive.org/web/20…a/senior_project/MTC.html

    https://web.archive.org/web/20…com/~jgglatt/tech/mtc.htm



    MC = MIDI Clock, "relativer" Timecode, zählt in takten, vierteln usw. und sendet zb 24 Pulses per Quarter Note. Software Sequencer teilweise bis zu 1920 PPQN. Das hier ist DER Standard im Musikmacherbereich, gerade wenn zB interne LFOs eines Synths zu den BPM eines Songs laufen sollen oder Sequencer sich untereinander synchen. Ist weit verbreitet, iSv überall zu finden, aber halt recht alt und gilt als nicht immer ganz präzise. Meistens passt´s aber.


    https://en.wikipedia.org/wiki/MIDI_beat_clock


    Generell MIDI:

    https://raphael.doursenaud.fr/files/MIDI_Specification.pdf




    Mittlerweile etabliert und ein deutlich besserer Standard ist Ableton Link, der übertragt Tempo, Position usw. und wird zB von Traktor (DJ Software), Ableton Live und Bitwig Studio (MIDI/Audio Sequencer) unterstützt.

    https://ableton.github.io/link/


    Wenn ich 3x Ableton Link schreibe, darf ich dann einen feature request dafür stellen ;)

    Wampe: Freut mich, dass das Thema resoniert! Wichtig ist doch, dass sich unsere Fälle ähneln, wir uns also um das gleiche Thema kümmern. Ob Dein Weg jetzt 1:1 meiner ist oder wir das unterschiedlich lösen ist egal. Aber das Ganze mal aus Deiner und JPK´s Sicht zu betrachten hilft mir beim Lernen und Verstehen (und ich muss ja noch alte Sachen entlernen).


    In diesem Sinne: Nur zu :)

    Ernüchernd? Nicht wirklich. Es hätte mich eher überrascht, wenn es anders wäre :) Das gilt auch für andere Themen wie "Timecode" in seinen vielen Interpretationen. :P Solange es nicht nervt, denke ich gerne laut, dann habt ihr User Feedback von einem, der nicht nur gerade mit DMXC anfängt, sondern schon von anderen Programmen versaut ist bzw. "ein Vorverständnis mitbringt". Ich hoffe das ist in eurem Sinne.


    Das Thema war auch nicht als Beschwerde gedacht, sondern als mögliche Verbesserung für etwas, das schon sehr, sehr gut ist. Kann man gar nicht oft genug sagen.


    Weiß halt nicht, ob sich im Verein jemand mit UX Design beschäftigt, hatte früher selbst mal damit zu tun (Mauswege messen, Augentracking usw für Optimierung von GUIs) und da ist mir bei den ersten Schritten sowas wie oben aufgefallen. Das wollte ich einkippen, damit ein Punkt mehr auf der Liste steht, wenn die Zeit dafür reif ist.


    Es gibt schlimmeres als ein paar Mausklicks zu viel, die Struktur macht mir derzeit viel größere Probleme. Da beiße ich mich aber erstmal durch und schreib dann was, wenn ich DMXC verstanden habe. Als Einstiegshürde notiere ich´s trotzdem. Vielleicht hilft das dann ja beim ein oder anderen Tutorial in der Zukunft.

    Ein Request aus der Usability Ecke :) Wird etwas länger, weil ich´s genau beschreiben möchte.


    Ich sehe in der Device Control zB eine LED mit Dimmer, Shutter, Farbe. Will ich jetzt einen Wert verändern, zB Dimmer, gibt es mehrere Wege:


    1. Einzelklick auf den Parameternamen ("Dimmer"). Das Namensfeld ist markiert, der Wert nicht. Tippt man etwas, wird der Wert komplett überschrieben, so als wäre der Wert komplett markiert worden (wie zB in einem Texteditor ein ganzes Wort nach Doppelklick). Das ist eher unerwartet, aber ein praktischer Shortcut. Das Dropdownfeld für den Schieberegler erscheint (dazu später mehr).


    2. Doppelklick auf den Parameternamen. Funktional wie bei 1. nur ist jetzt der Wert markiertund es sieht so aus, wie man es gewohnt ist.


    3. Einzelklick in das Wertefeld: Je nachdem, wohin man klickt, schreibt man an dieser Stelle weiter. Wie im Notepad, es passiert was man erwartet. Dropdown wie bei 1.


    4. Doppelklick in das Wertefeld: Wie im Notepad wird der Wert komplett markiert und überschrieben, wie im Notepad, passt auch zum Standard. Dropdown wie bei 1.



    Was mir dabei auffällt:



    a) Das, was man erreichen will (Wert eingeben), geht auf mehreren Wegen, die aber unterschiedliches optisches Feedback geben: Bei 1. fehlt imho die Markierung des Parameters. Die mehreren Wege bedeuten aber auch Redundanz, man könnte das für andere Dinge nutzen, siehe unten.


    b) Will man direkt auf den Schieberegler zugreifen, geht das nicht. Man muss erst das Wertefeld anklicken, dann den relativ kleinen Button für das Dropdownfeld und dann noch den Schieberegler selbst. Das macht 3 Klicks wo eigentlich einer reichen sollte.


    c) Noch umständlicher wird es beim Colorpicker: Erst Parameterfeld aktivieren, dann Dropdownmenu, dann noch ein Klick falls man CMY oder HSV nutzen will und dann kann man endlich den Punkt im HSV Kreis verschieben. Das macht dann 4 Klicks, wo einer reichen sollte. Und falls man die Farbe dann doch noch ein paar Mal nachjustieren will, geht der Spaß jedesmal von vorne los.


    Gerade bei den Farbwerten hab ich zB intuitiv erstmal auf das bunte Kästchen geklickt, das die Farbe anzeigt. Nix passiert. Und dann doppelgeklickt. Auch nix passiert. Erwartet habe ich natürlich den Colorpicker, und eigentlich den, den ich bevorzuge (HSV). In den Settings\GUI\Devive Control habe ich nichts gefunden, womit man zB HSV einstellen kann (aber ich bin auch neu und hab´s evtl an der falschen Stelle gesucht).




    Mein Vorschlag:


    Es sollte für jede Arbeitsweise eine Möglichkeit geben, sie mit minimaler Anzahl von Klicks umzusetzen. Die Freunde der Tastatur haben ihren Willen :) Jetzt wollen die Mausschubser das auch.


    Weil manche der Klicks auf sehr kleine Elemente notwendig sind, die zwischendrin wieder Mausbewegung erforden, gehören Schieberegler und Colorpicker nicht hinter einem Dropdownmenu versteckt, das dann noch weitere tabs bietet. Ziel ist, die graphische Eingabehilfe mit einem Klick zu erreichen. Idealerweise positioniert sich der Mauszeiger gleich noch auf den aktuellen Wert, so dass man mit insgesamt einem Klick das erreicht, wozu aktuell 3 bzw. 4 Schritte notwendig sind.


    Man könnte zB die o.g. 1. Funktion (Einzelklick in das Namensfeld) dazu nehmen, aber das würde ein Umlernen erfordern für alte Hasen. Schlechte Idee also.


    Wie wäre es mit einer dritten Spalte im Fenster, die die Farbanzeige aus dem Wertefeld enthält bzw. ein Symbol für einen Schieberegler. Klickt man da einmal drauf, öffnet sich der Colorpicker/Schieberegler, der sofort aktiv ist. Außer zum Verändern gibt es ja keinen Grund da sonst drauf zu klicken. Höchstems vielleicht ein Doppelklick, der den Wert auf einen in den Settings bestimmbaren Defaultwert zurückgesetzt.

    Was haltet ihr davon? Ich denke man würde dadurch um einiges schneller werden.